Eine bereits bestehende Anlage

 Die Courts sind spielbereit, das Interesse der Teilnehmer geweckt, aber ob das geplante Turnier dann auch erfolgreich vonstatten gehen wird, steht noch in den Sternen. Um dir die Planung deines Turniers zu erleichtern, haben wir hier ein paar Infos zusammengestellt ...

 

Bandensystem

Je nachdem wie man das Turniergelände aufbauen möchte, werden entsprechend viele Bandensysteme gebraucht. So sollte der Centrecourt auf jeden Fall mit Banden umgeben sein. Wenn weitere Felder direkt an den Centrecourt anschließen, sollten auch hier Banden aufgebaut werden.

Ein eingefasstes Feld kostet rund 1700 €. Da die Felder nicht von einer durchgängigen Bande getrennt werden müssen, wird jedes weitere Feld günstiger. Wir helfen gerne bei der Frage, wie die Felder am sinnvollsten und kostengünstigsten errichtet und eingefasst werden können.

Hier findest du Infos zur Anmietung des Equipments

 

Personal

Es gilt die Turnierleitung zu besetzen, die Moderation bzw. Ankündigung der Spiele sicherzustellen und zwei bis drei zusätzliche Helfer am Start zu haben. Die Turnierleitung sollte von zwei Leuten übernommen werden, die über entsprechende Erfahrung verfügen. Im Prinzip kann einer der beiden auch die Moderation bzw. Ankündigung der Spiele per Mikrofon übernehmen, allerdings ist dieser Part im Hinblick auf die Attraktivität der Veranstaltung für Zuschauer nicht zu unterschätzen.

Weitere Helfer (Balljungen-/mädchen) können natürlich immer gut eingesetzt werden.

Zum Thema Schiedsgericht: Bei kleineren Turnieren können sich die Teams problemlos untereinander pfeifen, die Einteilung muss jedoch entsprechend im Spielplan genau berücksichtigt und vermerkt werden. Das Team übernimmt dann zugleich die Funktion des Schiedsrichters und Anschreibers. (Anmerkung: Bei Turnieren mit DVV-Wertung muss u.U. eine Qualifikation vorliegen oder es ist sogar notwendig, dass offizielle Schiedsrichter eingesetzt werden. In die Verlegenheit kommen aber nur Veranstalter, die DVV oder internationale Turniere ausrichten wollen. Richtlinien dazu findet man auf der Seite des Verbandes).

Weiteres Personal ist notwendig, wenn z.B. Getränke- und Imbissstände nicht extern betrieben werden, was bei kleineren Events normalerweise der Fall ist. Firmen, die den Getränke- und Speisenverkauf selbst regeln, geben in der Standgebühren ab, um bei dem Event verkaufen zu dürfen. Die Höhe hängt vom erwarteten Umsatz ab. Konzessionen etc. sind mit der Anlage bzw. der zuständigen Behörde zu klären.

Neben der Versorgung der Zuschauer muss auch für Essen und Trinken der Spieler gesorgt werden. In dem Spielerbereich findet man normalerweise Obst, Salzstangen und einen Kühlschrank mit Getränken.

 

 

Spielmodi

Je nach Spielniveau, Zeitplan und Zielsetzung kann z.B. zwischen doppeltem K.O.-System, Queen/King of the Beach oder einem Turniersystem mit Gruppen gewählt werden.

Das doppelte K.O.-System ist das im Beach-Volleyball gängigste System und bietet sich für Turniere höherer Leistungsklassen an. Der Vorteil dieses Spielmodus ist, dass im Vergleich zum Single Out niemand nach der ersten Niederlage nach Hause fahren muss. Das System setzt aber voraus, dass die Spieler nach Leistungsniveau vorab eingeschätzt werden können (z.B. anhand von Ranglistenpunkten).

Hier gibt es mehr Informationen zum doppelten K.O.-System und einen Spielbogen zum Download

 

Beim King/Queen of the Beach werden im Unterschied zu allen anderen Turnierformen Einzelsieger ermittelt und es findet keine Anmeldung im Team statt, was Vor- und Nachteile hat.

Hier gibt es mehr Informationen zu Queen/King of the Beach und einen Spielbogen zum Download

 

Gruppenspiele haben den großen Vorteil, dass jeder Teilnehmer viele Spiele absolvieren kann.

Hier gibt es mehr Informationen zu den Gruppenspielen

 

Netzanlage

Zur Netzanlage gehören Pfosten, Säulenschutzpolster, Netz, Courtlines und Antennen. Des Weiteren muss man auf einem größer veranstalteten Turnier auf dem Centercourt eine große Anzeigetafel und ein Schiedsrichterpodest aufstellen. Der Anschreiber bzw. zweite Schiedsrichter braucht außerdem eine kleine Anzeigetafel und die Spieler benötigen Stühle etc. und einen Sonnenschirm, um sich in den Auszeiten in den Schatten setzen zu können.

Hier findest du Infos zur Anmietung des Equipments

 

 

Technik

Neben dem Mikrofon, Boxen, Musikanlage und einer der Musikanlage angepassten Beschallungsanlage ist nicht mehr Technik notwendig. Mikrofon, Boxen und eine simple Musikanlage kann man ab 150 Euro pro Tag anmieten. Um die Anlage aufzubauen und das Turniergelände zu verkabeln, sollte ein Techniker engagiert werden.

 

Turnierleitungszelt und Spielerraum

Wenn keine Räume zur Verfügung stehen, sollte man zumindest ein Zelt für die Turnierleitung und als Spielerraum aufbauen. Sehr kostengünstig ist ein einfacher Pavillon, wie er im Baumarkt erhältlich ist. Allerdings lohnt es sich sehr, in ein Zelt mit Boden und damit und damit in einen Zeltbauer zu investieren, da dies bei Regen die deutlich bessere Lösung ist. Je nach Größe kostet der Zeltaufbau für 5 Tage durchschnittlich 1200 Euro. Auch hier lohnt es sich, mit dem Zeltbauer zu verhandeln.

 

 

Randveranstaltungen

Neben dem Turnier gibt es häufig Randveranstaltungen, die auch nicht Beach-Volleyball Begeisterte anlocken. So können beispielsweise Zuschauergewinnspiele auf den Centrecourt stattfinden oder Mitmach-Aktionen, wie der SpeedCheck, angeboten werden. Des weiteren sind Stände, die Sportkleidung, Bälle, Taschen etc verkaufen oder an denen Promotionaktionen (z.B. Sampling) durchgeführt werden, eine gute Ergänzung. Für lokale Unternehmen ist eine solche Präsenz bzw. ein Sponsoring ab einer gewissen Größe interessant.

 

 

Party

Lukrativ sind bei Turnieren auch immer die Partys am Ende eines Turniertages. Da das meiste Geld bei solchen Veranstaltungen bei den Getränken und dem Essen verdient wird, sollte der Turniertag auf jeden Fall nicht mit dem Abpfiff des letzten Spiels enden.

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