10 Tipps, wie du als Beachvolleyballer den Winter überstehst

Warme Sandkörner unter den Füßen spüren, blinzeln, weil die Sonne so blendet, dem Geräusch lauschen, wenn der blau-weiß-gelbe Ball die Arme verlässt und beobachten, wie er durch die Luft fliegt. Es gibt so einiges, das wir Beach-Volleyballer vermissen, während hierzulande der Winter Einzug hält. Statt Sand knirscht das Streusalz unter den Schuhsohlen, blinzeln muss man vorwiegend, um den nasskalten Nieselregen aus den Augen zu vertreiben, und dann hält auch noch die Dunkelheit bereits am späten Nachmittag Einzug. Bevor die Stimmung aber ins Bodenlose sinkt, verraten wir Euch ein paar Tipps, wie ihr die Zeit bis zum Saisonstart überbrücken könnt:

1.    Der Klassiker für Sandsüchtige und Wintermüde: Indoor-Beach-Volleyball. Vielleicht ist die nächste Beach-Halle näher, als ihr denkt? Werft doch mal einen Blick auf unsere Übersicht. Verabredet euch mit Freunden und zockt eine Runde. Oder meldet euch für einen Kurs an. Zwar fehlt die Sonne, aber das Ganze hat einen besonderen Vorteil: Der Ball wird nicht vom Wind verweht und die technischen Finessen lassen sich besser üben.


2.    Wer im Winter Hallen-Volleyball spielt, sollte den Trainer mal zum 2 gegen 2 auf dem Halbfeld überreden. Zwar müsst ihr hierbei nicht nur auf die Sonne, sondern auch auf den Sand verzichten, aber es ist schön, mal wieder nur zu zweit auf dem Feld zu stehen, anstatt zu sechst dabei zuzusehen, wie der Ball auf den Boden fällt.

3.    Im Winter haben wir oft akuten Vitamin-D-Mangel. Fast 80 Prozent des Vitamin D werden unter Einfluss der Sonnenstrahlung in der Haut gebildet, der Rest muss über die Nahrung aufgenommen werden. Nutz daher die wenigen schönen Stunden im Winter und frischt die gute Laune an einem sonnigen Tag durch einen Spaziergang in der Mittagspause auf.

4.    Keine Sonne in Sicht? Dann kocht euch einen leckeren Tee, schaut euch die Fotos des letzten Beach-Urlaubs auf dem Rechner an und bastelt euch aus den besten Aufnahmen eine schöne Erinnerung. Ob Fotoalbum, Fotowand, Puzzle, Leinwanddruck oder T-Shirt – Möglichkeiten gibt es im Netz genug.

5.    Geht ins Fitnessstudio und trainiert die „Problemzonen“. Damit sind bei Volleyballern vor allem die Schultern, die Knie und der Rücken gemeint. Überlegt euch, welche Wehwehchen euch gern mal die Saison versauen und arbeitet schon jetzt dagegen, damit ihr ab dem Frühjahr umso mehr Spaß habt.

6.    Schaut euch mal den Film Side out mit Volleyball-Legende Sinjin Smith an. Der Film stammt aus dem Jahr 1990, es geht um einen Jura-Studenten, der feststellt, das Beach-Volleyball spielen viel mehr Spaß macht als Lernen und lästige Nebenjobs. Die perfekte Unterhaltung für einen nasskalten Nachmittag, und die Langhaarfrisur und das weiße Unterhemd von Peter Horton sind auf jeden Fall ein Hingucker.


7.    Geht die Saisonplanung an: Sucht euch eine Trainingsgelegenheit oder stellt euch selbst eine Gruppe Spiel- und Trainingshungriger zusammen. Legt fest, an welchen Tagen ihr trainieren wollt, und bucht euch schon mal den Court. Bei vielen Beach-Volleyballplätzen gibt es lohnende Vergünstigungen, wenn man einen Termin im Voraus per Dauerbuchung festlegt. Und schließlich ist Vorfreude die schönste Freude. Übungen sowie technische und taktische Anregungen findet ihr zu Hauf in unseren Trainingstipps.

So lässt sich der Winter aushalten - die Kurse am Roten Meer in Soma Bay laden zum Beachen und Sonnen ein.

8.    Für alle, die es gar nicht mehr aushalten können: Camp buchen und ab in die Sonne! Hier findet ihr die nächsten Termine der Beach-Academy.


9.    Hier kommt die Erlösung: Ja, Beach-Volleyball kann man tatsächlich auch im Schnee spielen. Ende Februar startet die Snow-Volleyball Tour mit Stationen in der Schweiz, Österreich, Italien, Tschechien und Deutschland. Schaut es euch mal an.

10.    Und wenn gar nichts mehr hilft: Im Bett zusammenrollen, die Decke über den Kopf ziehen und warten…es sind ja nur noch gut zwei Monate.

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