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Sonntag, 27. August 2006 - 11:46 (4 Jahre) - Von: beach-volleyball.de
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Beach-EM in Den Haag: Goller/Ludwig verlieren Halbfinale
Am Ende blieb die absolute Sensation aus. Sara Goller und Partnerin Laura Ludwig, das große Überraschungsteam dieser Europameisterschaft, unterlag im Halbfinale den an Position Drei gesetzten Niederländerinnen Kadjik/Mooren. Zuvor waren Pohl/Rau gegen ein Duo aus Norwegen ausgeschieden.
Am Ende blieb die absolute Sensation aus. Sara Goller und Partnerin Laura Ludwig, das große Überraschungsteam dieser Europameisterschaft, unterlag im Halbfinale den an Position Drei gesetzten Niederländerinnen Kadjik/Mooren. Zuvor waren Pohl/Rau gegen ein Duo aus Norwegen ausgeschieden.
Kadjik/Mooren hatten in der vierten Runde dieser EM ihre erste Turnierniederlage kassiert. Sie unterlagen den überraschend gut aufspielenden Russinen Shiryaeva/Uryadova in drei Sätzen, qualifizierten sich aber mit einem klaren Erfolg über Nakladalova/Tobiasova aus Tschechien für dieses Halbfinale.
Goller/Ludwig dagegen hatten in Den Haag bisher noch keine Niederlage kassiert. Sie sind aufgrund ihrer wenigen Ranglistenpunkte das große Überraschungsteam dieser EM. Zum Vergleich: Während Kadjik/Mooren auf Rang Drei des CEV-Entry Rankings geführt werden, stehen Goller/Ludwig auf Platz Fünfzehn. Die Favoritenrolle war demnach klar und die Niederländerinnen erwischten auch den besseren Start. Sie setzten sich bereits zu Anfang des ersten Durchgangs mit 9:6 ab. Die Deutschen blieben allerdings gefährlich, Goller/Ludwig gelang der Anschluss zum 10:11. Dann aber brach das Duo von Hertha BSC aus unerklärlichen Gründen ein wenig ein, was die erfahrenen Niederländerinnen sofort ausnutzten. Sie holten sich den ersten Durchgang mit 21:16.
Der zweite Satz begann ganz ähnlich, erneut machten die Lokalmatadorinnen die entscheidenden Punkte und setzten sich erneut mit 5:3 und 8:5 ab. Goller/Ludwig blieben aber im Spiel und schlossen Mitte des zweiten Satzes auf 9:10 auf. Kadjik/Mooren stellten mit zwei Zählern zum 12:9 den Drei-Punkte-Abstand dann wieder her. Beim Stand von 16:13 für die an Rang Drei gesetzten Niederländerinnen wurde die Luft für Goller/Ludwig langsam dünn, insbesondere weil Kadjik/Mooren souverän ihren Side-Out und damit den Vorsprung hielten.
Beim Stand von 17:16 und 19:18 für den großen Favoriten aus Holland wurde es auf den Tribünen zwar kurzzeitig etwas ruhiger, doch den Erfolg ließen sich Kadjik/Mooren nicht mehr nehmen und gewannen auch den zweiten Durchgang mit 21:18. Für Goller/Ludwig geht es am Nachmittag im kleinen Finale nun um die EM-Bronzemedaille.
Pohl/Rau ausgeschieden
Es war nicht ihr Turnier. Mit mehr Mühe als gewohnt hatte sich Nationalduo Steffi Pohl und Okka Rau durch diese Europameisterschaften gespielt. Bis zum Viertelfinale hatte es für die an Position Eins gesetzten Hamburgerinnen gereicht, doch heute war gegen ein Duo aus Norwegen Endstation.
Im Spiel um den Einzug ins Halbfinale von Den Haag waren Poh/Rau in der Verliererrunde auf die Norwegerinnen Hakedal/Toerlen getroffen. Und wie bei den Deutschen bei diesem Turnier fast schon Gewohnheit ging es auch diesmal über drei volle Sätze. Das Duo vom Hamburger SV holte sich den ersten Durchgang nach klassischem Side Out Spiel knapp mit 22:20. Im zweiten Satz leisteten sie sich einige Schwächen, gerieten in Rückstand und mussten zusehen, wie ihren Kontrahentinnen der Satzausgleich mit 21:17 gelang.
Auch im entscheidenden Tie-Break behielten Hakedal/Toerlen, die wegen einer Niederlage gegen Goller/Ludwig in die Verliererrunde gerutscht waren, die Oberhand. Sie gewannen Satz drei am Ende verdient mit 15:11 und besiegelten damit das Turnieraus von Pohl/Rau. Nach drei Turniersiegen auf der CEV-Serie müssen sich die Deutschen nun mit einem fünften Rang zufrieden geben. An für sich eine gute Platzierung, doch Pohl/Rau hatten sich wohl mehr ausgerechnet.
Als einziges deutsches Damen-Team stehen nun Laura Ludwig und Sara Goller noch im Turnierfeld. Sie treffen am Vormittag im Spiel um den Finaleinzug auf die Niederländerinnen Kadijk/Mooren.
Alle Ergebnisse aus Den Haag:
Bilder von der EM gibt es hier.
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Bildquelle: CEV






