Rieke Brink-Abeler udn Hella Jurich (v.l.)

Das Beach-Duo mit gemeinsamem Wohnsitz in Münster fand 2003 nach einer „Beziehungspause“ von einer Saison wieder zueinander und sollte es am Ende auch nicht bereuen. Starteten die beiden Münsteranerinnen in die Beach-Saison 2003 noch recht verhalten, platzte 2004 der nationale Knoten: Zwei Podiumsplätze und der erste Turniersieg bei der ranghöchsten deutschen Serie sorgten für Aufmerksamkeit bei den Beach-Volleyball-Fans. Dennoch hatte wohl kaum jemand die beiden bei den Deutschen Meisterschaften auf der Rechnung, als Rieke und Hella als Außenseiterinnen im Finale gegen die Olympia-Fünften von Athen 2004, Stephanie Pohl/Okka Rau, auf den Center Court in Timmendorfer Strand antraten und siegten.

 

Mit einer Kombination der Beach-Mottos von Rieke („Geht nicht, gibt´s nicht!“) und Hella („Wenn möglich, immer hart oder ganz hart!“) ging es auch im Jahr drauf munter weiter. Eine 13. Platz bei der WM sowie Platzierungen zwischen Rang Neun und 13 auf der World Tour ließen die Münsteranerinnen in der Weltranglistenplatz nach oben krabbeln.

 

2006 sollte es weiter aufwärts gehen und die Vorbereitungen hatten Anlass zum Hoffen gegeben: Brink-Abeler/Jurich bereiteten sich mit den amtierenden Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen May-Traenor/Walsh in Kalifornien auf die Saison vor. Nach einem Start mit etlichen neunten Plätzen und drei fünften Plätzen auf der FIVB World Tour, schafften es Rieke und Hella sogar beim FIVB World Tour-Turnier in Acapulco (Mexiko) an Nummer Vier der Setzliste zu gelangen. Nach einer großartigen Saison stand am Ende ein 21. Platz in der Weltrangliste zu Buche. Bei den Deutschen Meisterschaften sollte es für die Münsteranerinnen 2006 ein unglückliches Ende im Finale nehmen. Dort unterlagen die Geheimfavoritinnen auf den Titel dem jungen Duo Sara Goller/Laura Ludwig.

 

Im folgenden Jahr haben sich Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich nun zu einer festen Größe im internationalen Geschäft etabliert. Die Saisonleistung wurde 2007 nochmals verbessert (1x 4. Platz, 3x 5. Platz, 1x 7. Platz, 5x 9. Platz) und mit einem 4. Platz beim FIVB World Tour-Turnier in Phuket (Thailand) gelang den Damen zum ersten Mal der Sprung unter die besten vier Duos bei einem internationalen Turnier. Auch die Weltranglistenposition stieg um weitere vier Plätze auf einen 17. Rang. Diese Leistung sollte jedoch den Blick auf die Fakten nicht trüben. Das Duo hat sich als festes Ziel die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2008 in Peking gesetzt. Im Vergleich zu den anderen Teams jedoch nicht so gut abgeschnitten wie zunächst erhofft. Härtester Konkurrent um den zweiten Qualifikationsplatz für Olympia sind Stephanie Pohl/Okka Rau. Die Hamburgerinnen Pohl/Rau mussten ebenso wie auch Brink-Abeler/Jurich erkennen, dass sich mit dem Duo Goller/Ludwig eine neue Nummer Eins im deutschen Damen-Beach-Volleyball gebildet hat. Somit kämpfen diese beiden Duos um den zweiten Qualifikationsplatz für August 2008, wobei Pohl/Rau zu Anfang des Jahres mit einem hauchdünnen Vorsprung von 30 Punkten in Front liegen.

 

 

 

 

Die Fakten:

 

 

 

 

 

Textquelle: beach-volleyball.de & DVV




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