Europameisterschaften 2016

1. - 5. Juni 2016 in Biel


Die am nördlichen Ende des Kantons Bern gelegene schweizer Stadt befindet sich im Herzen des Drei-Seen-Landes und war 2016 zum ersten Mal Ausrichter derBeach-Volleyball Europameisterschaft. Bei den Frauen gab es Gold für Ludwig/Walkenhorst (2:0 gegen Tschechien), die ihren Titel-Coup aus dem Vorjahr wiederholten. Bronze ging an Borger/Büthe und damit ebenfalls nach Deutschland. Im Finale der Männer besiegten die Italiener Paolo Nicolai und Daniele Lupo die Russen Konstantin Semenov/Viacheslav Krasilnikov mit 2:1 und holten nach 2014 ihren zweiten EM-Titel. Die Polen FijalekPrudel setzten sich im kleinen Finale gegen die Niederländer Brouwer/Meeuwsen durch.


So lief das Turnier

GOLD für Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, sie sind zum zweiten Mal gemeinsam Europameisterinnen im Beach-Volleyball. Abwehrspielerin Ludwig bricht mit ihrem insgesamt vierten EM-Gewinn ihren eigenen Rekord und den der Italienerinnen Laura Bruschini und Annemaria Solazzi sowie der Griechin Vassiliki Karadassiou, die ebenfalls dreimal gewonnen hatten. Für Deutschland ist es insgesamt der zwölfte Beach-EM-Sieg. Doch da war noch mehr: Karla Borger und Britta Büthe holten BRONZE! „Wir haben uns heute Morgen gesagt, dass wir hier unbedingt eine Medaille gewinnen wollen“, sagte Britta Büthe.
📰 weiterlesen: Gold und Bronze für deutsche Frauen.

Zuvor hatten Borger/Büthe in einem stark umkämpften Viertelfinale Katrin Holtwick und Ilka Semmler besiegt (21:18, 20:22, 15:13). Die Berlinerinnen beenden damit die EM auf Platz fünf, genau wie Chantal Laboureur und Julia Sude, die den Russinnen Ekaterina Birlova and Evgeniya Ukolova 1:2 unterlagen (19:21, 21:18, 10:15). Das Duell zwischen Borger/Büthe und Holtwick/Semmler hatte eine gewisse Brisanz, weil es irgendwie auch um das letzte Ticket für Olympia gin , das nun erst in Hamburg definitiv vergeben wird. Auffällig war neben starken Szenen vor allem, wie fair die beiden Teams miteinander umgingen.

Als beste deutsche Männerduos verloren Fuchs/Winscheif gegen Ingrosso/Ingrosso (17:21, 14:21) und mussten sich wie auch Böckermann/Flüggen mit Platz 9 zufrieden geben. Die unterlagen Alexander Brouwer/Robert Meeuwsen (NED) 0:2 (14:21, 17:21). Erdmann/Matysik schieden bereits in der ersten K.o.-Runde aus 📰 weiterlesen. Walkenhorst/Poniewaz schieden zuvor in der Gruppenphase unglücklich aus.


Spiele/Ergebnisse: deutsche Teams

Wie haben die dt. Teams gespielt?

Welche GER-Teams waren dabei?

Übersicht der deutschen EM-Starter

Aktuelle News


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Wer spielt die EM für Deutschland?

Wer startete für Deutschland bei der Beach-Volleyball Europameisterschaft 2016? Hier findest du alle Teams in der Übersicht, die das GER-Zeichen bei der EM in Biel auf dem Trikot trugen.

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Rückblick: Europameisterschaft 2015 in Klagenfurt (28.7. - 2.8.2015)


Ludwig/Walkenhorst holen ihr erstes gemeinsames EM-Gold

Sieben Spiele, sieben Siege und die zweite Goldmedaille innerhalb von zwei Wochen - das ist die Bilanz von Laura Ludwig und Kira Walkenhorst von der Europameisterschaft. Die beiden Nationalspielerinnen legten in Klagenfurt eine nahezu fehlerlose Performance hin und hielten die deutsche Fahne bis zuletzt hoch. Mehr über die Golden Girls lest ihr ->hier.

Für die drei anderen deutsche Damenteams war die EM allerdings schon am Freitag beendet. Karla Borger und Britta Büthe mussten schon am Donnerstag verletzungsbedingt aufgeben, Katrin Holtwick und Ilka Semler schieden im Achtelfinale im DVV-internen Duell gegen Chantal/Laboureur und Julia Sude aus. Die mussten sich eine Runde später gegen die Final-Gegnerinnen von Ludwig/Walkenhorst, Ukolova/Birlova aus Russland, geschlagen geben. 

Kein deutsches Männerteam im Viertelfinale

Bei den Männern sorgten zunächst Jonathan Erdmann und Clemens Wickler für Hoffnungen auf eine gute Platzierung der deutschen Athleten. Die scheiterten allerdings gleich in Runde eins an Alexander Walkenhorst und Stefan Windscheif, die sich noch in der Gruppenphase so schwer getan hatten. Walkenhorst/Windscheif waren dann auch das Team, dass am nächsten am Einzug ins Viertelfinale war. In drei Sätzen scheiterten sie an den Letten Samoilovs/Smedins (17:21, 22-20, 12-15, gegen die sie schon eine Woche zuvor in Yokohama 14:16 im dritten Satz verloren hatten."Am Ende muss man sagen, dass sie einfach in den entscheidenden Situationen die besseren Lösungen gefunden haben", sagte ein sichtlich abgekämpfter Alex Walkenhorst.

So erging es auch Markus Böckermann und Lars Flüggen, die in zwei Sätzen an den Spaniern Herrera/Gavira scheiterten, allerdings lange mithalten konnten. Sebastian Fuchs und Thomas Kaczmarek waren hingegen chancenlos gegen die Polen Fijalek/Prudel. Die drei deutschen Männerduos verabschiedeten sich alle mit Rang neun aus Klagenfurt. 

Alle Ergebnisse der deutschen Teams findet ihr hier im Überblick.


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