Ein Wiedersehen mit....

 

Früher haben sie die deutsche Beach-Volleyball-Szene geprägt, doch nach ihrem Ausstieg aus dem Leistungssport verlaufen ihre Spuren meist im Sand. Das soll sich nun ändern. In loser Folge fragt beach-volleyball.de bei ehemaligen Stars nach und beleuchtet, was aus den Beach-Cracks nach der sportlichen Laufbahn geworden ist. Hier findet ihr alle bisherigen Berichte im Überblick....

 

 

...Jonas Reckermann

Vor ungefähr einem Jahr, am 10. Januar 2013, verließ ein großer Sportler die sandige Bühne. Jonas Reckermann gab ein halbes Jahr nach der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in London 2012 gesundheitsbedingt seinen Rücktritt vom Leistungssport bekannt. In der Beach-Szene blieb damit eine Lücke, die nicht so schnell gefüllt werden kann. Auch wenn er uns als Fernseh-Experte und Co-Kommentator erhalten geblieben ist, fehlt er als Sportler. Daher riefen wir ihn nun an und sprachen mit ihm über seine sportlichen Anfänge, seine Karriere und sein Leben zwischen Kinderspielplatz, Kameras und rotem Teppich.

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...Uwe Körner

Uwe Körner in Aktion (Foto: privat)

 "Was ist eigentlich mit Uwe Körner", diese Frage kam auf den deutschen Beach-Turnieren beim Fachsimpeln mit Szene-Kennern immer häufiger auf. Dieser Uwe Körner, der von der ersten Stunde an dabei war, der nur in einem kleinen, aber besonderen Kreis liebevoll "Widderchen" genannt wurde, und der der deutschen Beach-Szene eine besondere Würze verliehen hatte. Also begab sich beach-volleyball.de auf die Suche...

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...Gudula Krause (geb. Staub)

Gudula Krause

"Genauso habe ich es mir immer gewünscht", sagt die 42-jährige Gudula Krause, geb. Staub, am Telefon über ihr heutiges Leben mit fröhlicher, zufriedener und aufgeregter Stimme, welche sofort ein Bild von "Gudi" entstehen lässt: Strahlende Augen, offenes Lächeln – und man wird das Gefühl nicht los, dass sie einen Schalk im Nacken sitzen hat. Was macht sie also so glücklich, diese Spielerin, die drei Mal Deutsche Beach-Volleyball-Meisterin geworden ist, die 2000 in Sydney bei den Olympischen Spielen neunten Platz gemacht hat?

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...Ines Pianka und Jana Vollmer

"Wenn wir zusammen gespielt hätten, hätten wir es nach Olympia geschafft", klare Worte von Ines Pianka über Jana Vollmer.

Es sollte einfach nicht sein. Immer kam Janas Verletzung dazwischen. 1998 und 1999 spielten sie in Marseille und in Acapulco zusammen, dann verletzte sich Jana und die Wege trennten sich. Ines spielte mit Stephanie Pohl und Teee Williams, Jana tat sich später mit Andi Ahmann zusammen. Als 2005 der erneute Versuch einer Zusammenarbeit unternommen wurde, verletzte sich Jana wieder und musste operiert werden. Nach einem kurzen Intermezzo mit Ulrike Schlenstedt stieg Ines mit Jana für den Rest der Saison 2005 wieder gemeinsam in den Sand. Danach verabschiedeten sie sich von ihrem Dasein als Beach-Profis. 

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...Andreas Scheuerpflug

Mit seinem grandiosen Abgang 2005 hat sich Andreas Scheuerpflug ein Denkmal gesetzt. Innerhalb von nur 48 Stunden stand er bei gleich zwei internationalen Turnieren ganz oben auf dem Treppchen. Zunächst gewann er das FIVB World Tour Turnier in Klagenfurt, direkt im Anschluss auch das CEV-Turnier in Luzern. Dabei schlug er mit seinem Spielpartner ganz nebenbei die versammelte Weltspitze. "Es hat Spaß gemacht, vor dem Abschied noch einmal so gut zu spielen. Es ist immer schön, auf dem Höhepunkt abzutreten", gestand Andreas Scheuerpflug. Im Mekka des deutschen Beach-Volleyballs, Timmendorfer Strand, beendete er im Alter von 38 Jahren seine Karriere – unwiderruflich und "definitiv ohne Wehmut". Danach begann für Andi Scheuerpflug ein neues Leben.

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...Silke Schmitt

Silke Schmitt

Silke Schmitt gehört zu der ersten Generation der deutschen Beach-Volleyball-Spieler. Sie entdeckte den Sandbelag, als es lediglich zwei Turniere und die Deutsche Meisterschaft in Damp gab. Und sie gehört zu der Sorte Athleten, die sich alles hart und aus eigener Kraft erarbeiten mussten, denen nichts geschenkt wurde und die viele Rückschläge wegstecken mussten. "Das hat mich aber nur stärker gemacht und ich wollte es umso mehr schaffen", sagt Silke.

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...Frank Mackerodt

Frank Mackerodt

Frank Mackerodt, 46, prägte den deutschen Beach-Volleyball so sehr, dass man sich heute noch in Spielerkreisen nach der "MNP-Zeit" zurücksehnt. Als Hallen-Spieler war er mit dem traditionsreichen Hamburger Sportverein (HSV) vier Mal Deutscher Meister, vier Mal Pokalsieger, Supercup- und Europapokalsieger und absolvierte 111 Länderspiele für die Bundesrepublik Deutschland. Im Sand war er gleich zu Beginn der Beach-Volleyball-Geschichte 1993 mit Hauke Braack Deutscher Vize-Meister. Mit seiner Fähigkeit, absolut perfekt annehmen zu können, mit seinem unglaublichen Willen und Kampfgeist in der Abwehr und mit seiner positiven Ausstrahlung auf dem Feld, wusste er sowohl die Zuschauer als auch alle Volleyball-Athleten ins Staunen zu versetzen.

 

Doch "Macke" wäre nicht Macke, wenn das alles gewesen wäre...

 

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...Teee Williams

Tonya Slacanin

Tonya Slacanin-Williams, aber alle kennen sie unter Teee Williams, brachte bei der deutschen Tour nicht nur Farbe ins Spiel: Als einzige dunkelhäutige Spielerin unter den blassen Deutschen fiel sie optisch ohnehin auf. Mit ihren Rasterzöpfen und ihrer Lebensfreude bekam die Tour automatisch einen exotischen Anstrich. Außergewöhnlich war jedoch insbesondere ihre Dynamik und Athletik, die ihr eine gefürchtete Sprungkraft und Schlaghärte verliehen. Und dann dieser Block!!!

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...Tom Hikel

Tom Hikel

Eigentlich heißt er Thomas, aber alle nennen ihn nur Tom. Fast alle. "Nur meine Eltern nennen mich immer noch Thomas, und ich habe inzwischen gelernt, auch auf den Namen zu hören und zu reagieren, wenn sie mich rufen", erzählt Tom Hikel schmunzelnd. Die Kurzform entstand noch damals als er in der Juniorennationalmannschaft gespielt und im Volleyball-Internat gelebt hat. "Da gab es so viele Thomase, dass man sich schnell Spitznamen überlegen musste", so Tom. Aber nicht nur den Spitznamen hat er aus dieser Zeit mitbekommen.

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...Beate Faure (Bühler)

Beate trägt schon seit 1997 den französischen Nachnamen Faure. (<i>Bildrechte: B. Faure</i>)

Eigentlich hat Beate Bühler, heute Faure, ihre Karriere in der Halle gemacht. 341 Mal spielte sie im deutschen Nationaltrikot, 1984 nahm sie an den Olympischen Spielen in Los Angeles teil und belegte Platz Sechs. In der Bundesliga wurde sie mit dem SV Lohhof drei Mal deutsche Meisterin, in Frankreich wurde sie mit Racing Paris vier Mal französische Meisterin. Ihre Beach-Karriere war dagegen sehr kurz, aber intensiv und nicht minder erfolgreich. In der Zeit von 1994 bis 1996 wurde sie Deutsche Meisterin, Europameisterin, Siebte bei Olympischen Spielen in Atlanta, zwei Mal Beach-Volleyball-Spielerin des Jahres und als "Queen of the Beach" vom Europäischen Volleyball-Verband ausgezeichnet.

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...Markus Dieckmann

So kennt man ihn: Markus Dieckmann voll dabei (<i>Bildrechte: FIVB</i>)

"Den neunten Platz dort kann ich schwer als Erfolg bewerten", sagt Markus, "Es war nie mein Anspruch, es einfach zu den Olympischen Spielen zu schaffen. Man bleibt Olympionike, aber vom Erreichen her sind die drei genannten Turniere einfach höher anzusiedeln." Und da kommt er wieder durch, dieser enorme Anspruch an sich selbst, dieser unbändige Wille, seine Ziele zu erreichen, und genau das sah man Markus an jeder Bewegung, an jeder Muskelfaser an, wenn er über den Sand hechtete, zum Angriff hochstieg oder seine Emotionen herausschrie.

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...Andrea Ahmann

Andrea Ahmann

Durchtrainiert, schnell, athletisch und bis in die Haarspitzen motiviert: Andrea Ahmann machte als eine der kleinsten Beach-Volleyball-Spielerinnen Karriere. Mit nur 1,68 Meter Körperlänge konnte sich Andi auch auf internationalem Terrain durchsetzen. Auf der World Tour erreichte sie regelmäßig Top-Ten-Platzierungen, 2003 wurde sie europäische und deutsche Vize-Meisterin, 2004 holte sie noch einmal Silber in Timmendorfer Strand. "Das Leben als Beach-Volleyball-Profi war ein schöner Lebensabschnitt, aber jetzt steht Familie im Vordergrund."

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...Oliver Oetke

Oliver Oetke ist seit 2005 mit Franziska verheiratet

Die meisten Beach-Fans werden sich noch an sein breites Stirnband und seine kurzen blonden Haare erinnern, die oben abstanden und teilweise locker auf das Stirnband zurückfielen. "Ich trage das immer noch, selbst im OP", sagt Oliver Oetke selbstverständlich...

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...Thorsten Schoen

Torte im Familienglück

Eigentlich wollte er das alles gar nicht. "Ich war vom Kopf her noch nie Profi, ich hatte nie den Drang dazu", sagt der 36-jährige Thorsten Schoen. Und dann kam Marvin Polte, der es schaffte, Thorsten dazu zu bringen, zwei Jahre lang den Sport intensiver zu betreiben.

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...Ulrike Schmidt

 

 

Als Ulrike Schmidt 2004 beschloss, unter ihre sportliche Karriere einen Schlussstrich zu ziehen, verriet die in Remscheid geborene Athletin ihren Plan nur dem engsten Freundeskreis. So ging in dem Abschiedstrubel um Jörg Ahmann und Axel Hager völlig unter, dass sich eine weitere deutsche Volleyball-Persönlichkeit nach 20 Jahren aus dem Leistungssport zurückzog.

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...Maike Dieckmann

 

 

Sie war eine elegante und sympathische Spielerin mit kinnlangen schwarzen Haaren. Ihre Bewegungen grazil und geschmeidig. Sie gehörte zu den Besten. Und dann kam der Moment, den man nie vergessen wird: Siegerehrung 2001 in Timmendorfer Strand, zum dritten Mal ganz oben auf dem Treppchen stehend erklärt Maike Friedrichsen mit Tränen in den Augen und vor vollen Rängen ihre sportliche Karriere für beendet.

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...Axel Hager

 

 

"Ich war gerade in Frankfurt zum 20-jährigen Jubiläumstreffen meines Sport-Leistungskurses. Die haben mich alle mit großen Augen angeguckt, als ich erzählt habe, was ich alles in den letzten Jahren gemacht habe", so Axel Hager. Kein Wunder!

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...Danja Müsch

 

 

Im Jahr 2005 konnten wir sie das letzte Mal in Action bewundern: Danja Müsch holte mit Susanne Lahme in Timmendorfer Strand ihren fünften Meister-Titel und beendete danach ihre außergewöhnliche Karriere. Nach 22 Jahren leistungsorientierten Volleyball und Beach-Volleyball entschied sich die erfolgreichste deutsche Beach-Volleyball-Spielerin, den Ball ruhen zu lassen und sich ganz ihrer Familie und dem Beruf zu widmen.

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