Die ersten ProAm Beach-Academykurse sind am Ostermontag im Club Kastalia an der türkischen Riviera gestartet. Wir halten die Daheimgebliebenen, schon Ab- oder noch nicht Angereisten mit einem Blog über die Geschehnisse vor Ort auf dem Laufenden.

 

Erste Fotos vom Kurs 1 (13.04. - 17.04.2009)

Zweiter Kurs: Fünfter Trainingstag und Abreisetag (24./25.4.2009)

Die Trainercrew / Die Sieger Jojo (2. v.l) und Felix mit Marvin und Thorsten / Die Siegerinnen Jasim (l.) und Svenja

Und schon wieder wundert man sich, wie schnell die Zeit vergeht. Auch der zweite Kurs der ProAm Beach-Academy ist zu Ende gegangen. Mit einem Abschlussturnier wurde der fünftägige Kurs abgerundet. Doch der Kurs war nur bedingt damit beendet, denn abends gab es eine Siegerehrung im Theater des Clubs Kastalia und anschließend Lagerfeuer und Live-Musik am Strand.

 

Die besten Duos der jeweiligen Gruppen sollen auch hier nicht unerwähnt bleiben. Bei den Damen gesiegt haben Svenja und Jasmin, bei den Herren wie bereits im ersten Kurs Jojo, diesmal aber mit Falk an seiner Seite. In der Mixed-Gruppe setzten sich Ernst und Eva durch. Sie sind nicht nur im Sand ein gutes Team: Eva und Ernst sind seit 28 Jahren verheiratet. Bei den Anfängern waren Petra und Steffi in der Gruppe Damen III das beste Duo. Eine Sonderehrung bekamen Eddi, für beste Laune im Training, Horst, beste Mithilfe bei Mitspielern, Mattheis, als bester Holländer, wohlgemerkt auch einziger Holländer, in der Gruppe. Eine kleine Showeinlage bekamen die Teilnehmer nach dem Turnier zu sehen: Jojo und Felix nahmen es nach dem Turnier mit den Trainern Marvin Polte und Thorsten Schoen auf – und siegten überraschend auch hier! 21:19 ging es zu Gunsten von Jojo und Felix aus. Zu Marvins und Thorstens Verteidigung muss allerdings noch erwähnt werden, dass der Schiedsrichter Gunnar das mit dem Punktestand nicht immer ernst genommen hat.

 

Einen schönen Abend bescherten uns aber auch drei deutsche Beach-Volleyball-Spieler, die ebenfalls im Club Kastalia verweilten. Schon lustig, Malte Homeyer, das Urgestein des deutschen Beach-Volleyballs, auf Playback sprechend und geschminkt alias Harry im Musical "Mama Mia" zu erleben. Oder Sarah Eichler, 21-jährige Tour-Spielerin, tanzend im orangefarbenen 70-er Jahre Kostüm zu sehen. Lustig war auch Berlin- und Meck-Pomm-Spieler, Martin "Mate" Grohs, der im Background mit tänzerischen Einlagen begeistert hat.

 

Traumhaft war auch anschließend die Stimmung am Strand. Lagerfeuer vor der Brandung, Live-Musik und Irish Coffee. Letzte Abschiedsgespräche und -Tänze mit Teilnehmern bestätigten uns das, was wir Trainer schon festgestellt hatten: Es war eine gelungene Woche mit viel Spaß und Sport.

 

Doch Samstag ist leider auch der Abreisetag, so war es im Club relativ ruhig. Doch das ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Rund 300 Schweden reisen heute an – und zwar alle auf einmal! Die Zimmerschlüssel stecken schon, die schwedischen Urlaubsgäste bekommen bereits im Bus ihre Zimmernummern mitgeteilt, damit sie sich gleich entsprechend verteilen können. Schön, dass der Club so gut auf den Ansturm eingestellt ist. Dennoch bin ich froh, dass ich dann schon im Flieger nach Hause sitze!

 

 

Zweiter Kurs: Vierter Trainingstag (23.4.2009)

Am vierten Trainingstag des zweiten ProAm Beach-Academy-Kurses gab es zum letzten Mal zwei Trainingseinheiten. In den fortgeschritteneren Gruppen ging es um Details wie "Calls". In den Anfängergruppen wurden die spezifischen Techniken wie "Poke" oder "Cut" geübt.

 

In der sehr starken Damengruppe achtete Head Coach Ines Pianka darauf, dass verlässliche "Calls" gegeben wurden. Sie ermahnte: "80% der Calls sind falsch! Der wichtigste Call ist 'ohne'. Also, erst rufen, wenn ihr wirklich seht, wohin der gegnerische Abwehrspieler sich bewegt hat." Gleichzeitig übte Co-Trainer Waldemar Uherek mit der Anfängergruppe spezifische Techniken wie "Poke" oder "Cut".

 

Nach den zwei Trainingseinheiten ergab sich ein "Double Date" unter Trainern. Ines Pianka, Ana Schanze, Christian Grapentin und Thorsten Schoen lieferten sich ein Duell "Jung gegen Alt", also Ines und Thorsten gegen Ana und Christian. Auch ein Duzend Teilnehmer ließen sich dieses Spiel nicht entgehen und guckten sich ein paar Sachen von uns Trainern ab oder riefen uns ganz frech Sprüche `rein wie "Ellenbogen hoch" oder "Laufen, laufen". Mit einem knappen 21:19 siegte dann doch die Erfahrung. Ines schwärmte hinterher: "Oh, das war wie früher!" Ja, das war wirklich schön, Ines wieder so überŽs Feld flitzen zu sehen! Wenn wir sie bloß öfter zum Spielen verleiten könnten...

 

Heute morgen haben unsere Teilnehmer ihre letzte Trainingseinheit der Woche hinter sich gebracht und treffen sich am Nachmittag zum Abschlussturnier. Am Abend lassen wir die Woche mit einem Lagerfeuer am Strand ausklingen. Dann heißt es wieder Koffer packen, Abschied nehmen, und das nicht nur von den Teilnehmern. Die Hälfte des Trainerteams reist nämlich am Samstag zurück. Allzu traurig müssen wir dennoch nicht sein, denn ein Nachtreffen ist bereits in Planung.

 

Jetzt aber schnell noch einmal eincremen und los zum Strand!

 

Zweiter Kurs: Dritter Trainingstag (22.4.2009)

Viel Action beim Turnier / Ines spielte mit Andrea / Marvin und sein Buzzer in der Show / Orangenpressen für die Club-Gäste

Der Turniertag

 

Am dritten Tag des zweiten ProAm Beach-Volleyball-Kurses war Marvins Auftritt des Vortages in der Show "Schlag den Akin" im Club-Theater ein Dauerthema. Marvin hielt sehr gut mit, so musste erst im neunten und letzten Spiel die Entscheidung fallen: Akin hatte sich knapp durchgesetzt. Dennoch waren alle glücklich, denn Akin und Marvin gingen einen Kompromiss ein. Marvin versprach: "Ich mache für euch von 8 bis 9 Uhr frisch gepressten Orangensaft." Akin: "Es gibt eine halbe Stunde Freibier." Aber auch ohne diese Freigetränke waren bereits alle zufrieden, denn die Show war wirklich lustig. Akin und Marvin traten in neun Disziplinen gegeneinander an: Seilspringen, Wissensquiz, Tischtennis, Dart, Würfelspiel, Köpfen, Obst und Gemüse mit verbundenen Augen kosten und erraten, Orangenpressen und Shuffel Board.

 

Es wurde aber auch über Beach-Volleyball geredet. Ob beim Frühstück oder beim Kaffee unter dem Sonnenschirm: In gemütlichen Runden gibt es immer wieder die Möglichkeit sowohl für uns Trainer als auch für unsere Teilnehmer, sich über Beach-Volleyball auszutauschen und ein wenig zu fachsimpeln. Es ist schön für uns zu sehen, dass unsere Schüler so wissbegierig sind und jede Info, sei es zur Abwehr oder zum Angriff, aufnehmen und dass sie für jeden Tip dankbar sind.

 

Nach einer Vormittagstrainingseinheit gaben wir unseren Teilnehmern am Nachmittag die Möglichkeit, in einem kleinen Turnier das Gelernte auszuprobieren und umzusetzen. Ines, Marvin, Matze und Christian, ein weiterer Trainer im Team, mussten selbst auch starten, damit es von der Gruppeneinteilung optimal hinkam. Es ist schon etwas amüsant, wenn man z.B. Ines, Deutsche Meisterin 2003, in der Anfängergruppe mitspielen sieht. Sie hielt aber gut mit und gewährleistete mit starken Abwehraktionen spannende Ballwechsel.

 

Den Abend verbrachten wir Trainer auf zwei verschiedene Arten: Vier aus dem Trainerteam wollten einfach nur früh ins Bett, die anderen vier jedoch machten sich auf nach Alanya. Leckeres Dinner am Hafen, dann ein Spaziergang durch die Altstadt, deren Bild Stadtmauern und Burgtürme der Burg von Alanya aus dem 13. Jahrhundert prägen. Da sich die Altstadt auf bis zu 250 Metern über dem Meeresspiegel verteilt, bot sich natürlich ein wunderschöner Blick hinunter auf den Hafen und die gesamte Bucht. Blöd nur, dass keiner eine Fotokamera dabei hatte...

 

Am Donnerstag stehen wieder zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Mal sehen, was der Tag noch so bringt...

 

 

 

 

 

Zweiter Kurs: Zweiter Trainingstag (21.04.2009)

Der bisher heißeste Tag

 

Wenn ein Kurs mit 70 Teilnehmern glatt läuft, freut man sich als Trainer. Gleichzeitig ist es aber auch ärgerlich, denn dann hat man nicht so viel zu berichten. Am zweiten Tag des zweiten ProAm Beach-Academy-Kurses mussten unsere Teilnehmer mit ihren Kräften haushalten, denn bei 25 Grad Celsius und kraftvollen Sonnenstrahlen gleich bei der Vormittagstrainingseinheit sind die Übungen noch anstrengender. Dennoch herrschte durchweg positive Stimmung und fleißige Mitarbeit in allen Gruppen. Wenn die Sportler so motiviert und diszipliniert sind, läuft das Training wie von selbst. Wir Trainer hatten bloß die Sonne als unsere einzige Sorge. Vor allem, wenn die Sonnencreme versagt. Doch auf Head Coaches Ines und Marvin ist Verlass – sie haben alles dabei, von Tape bis Après Sun.

 

Am Abend stand das dritte Duell in drei Tagen an. Niederlande gegen Deutschland, Daan Spykers/Niels van de Sande gegen Marvin und Torte. Und wieder vor zahlreichen Zuschauern – von so vielen Zuschauern können die meisten Regionalliga-Teams nur träumen – waren Polte/Schoen das bessere Duo. Ein leichtes Spiel hatten die Deutschen gegen die nicht sehr variabel spielenden Niederländer. Ganze 18 Blockpunkte konnte Torte erzielen. "Wenn er einen guten Tag hat, ist das ok, aber wenn nicht, dann schwimmen wir, weil er sich nicht an die Taktik hält", sagte Marvin nach dem Spiel. Klingt beleidigt, wäre aber auch kein Wunder – er hatte ja fast nichts zu tun. Indes lobte Torte Marvins Fähigkeit, ein Spiel schnell zu lesen: "Marvin ist The Brain im Team, er sagt mir, was ich zu tun habe."

 

Noch einen Höhepunkt gibt es heute: Im Theater des Clubs Kastalia fordert Marvin den Clubchef Akin heraus in der Show "Schlag den Akin", angelehnt an die in Deutschland bekannte Show "Schlag den Raab". In neun verschiedenen Disziplinen – von Seilspringen über Tischtennis bis Orangenpressen – wird Marvin versuchen, besser zu sein als Akin. Wenn Marvin gewinnt, gibt es für alle Gäste zwei Stunden lang Freibier. Dann drückt mal Marvin die Daumen!

 

 

Zweiter Kurs: Erster Trainingstag (20.04.2009)

Viel Aufregung um einen knappen BH

 

Aufregung machte sich breit an unserem Frühstückstisch. Insbesondere Ines konnte kaum ruhig sitzen. Kommen alle Teilnehmer, passt die Gruppeneinteilung, kommt es mit den T-Shirts hin, werden alle Sportler mit ihren Gruppen zufrieden sein? Diese und viele andere Fragen standen Ines, die keinesfalls zum ersten Mal solch einen Kurs leitet, ins Gesicht geschrieben. So hielt es sie nicht lange im Frühstücksraum. Kein Wunder - sie hatte auch keinen Hunger. Dafür war sie bereits um 8:50 Uhr im Strandpavillon, um den Stand aufzubauen. Um 9 Uhr war alles fertig, so blieb noch eine halbe Stunde bis zur offiziellen Begrüßung. Doch wie so oft zahlt sich eine gute Vorbereitung aus. Ganz in Ruhe konnten die Anmeldeformalitäten erledigt, die Teilnehmer mit Wasser und T-Shirts versorgt und erste Kennenlern-Gespräche geführt werden. Sogar ein Gruppenfoto war schnell gemacht.

 

Dann ging es gleich ans Eingemachte. Während wir im Kurs der letzten Woche noch sehr intensiv auf die Techniken eingegangen sind, setzen wir in dieser Woche diese Grundlagen voraus – außer in einer Anfängergruppe, wo natürlich die Grundtechniken vermittelt werden. In der Vormittagseinheit geben wir allen anderen Sportlern zwar die Möglichkeit, an den verschiedenen Techniken zu feilen, doch das schon eingebettet in spielnahe Übungsformen. Am Nachmittag haben wir die Teilnehmer verschiedene Side-Out-Spiele machen lassen, in denen es sehr wettkampforientiert zur Sache ging.

 

Und heute waren sich alle Trainer einig: Alles lief glatt. Unsere Spieler mussten wir gar nicht antreiben und scheuchen – das haben sie schon alles von sich aus gemacht. Und sogar noch viel mehr. Sie kümmerten sich z.B. um die eigenen Mitspieler oder besser gesagt Mitspielerinnen. So rief ein Teilnehmer über die gesamten acht Meter der eigenen Feldhälfte: "Hey, da hängt was raus – mach`mal was mit deinem BH!" Doch wie ehrgeizig unsere Teilnehmer bei der Sache sind, zeigt die Antwort dieses Mädels: "Kümmere dich um deinen Sche... und spiel lieber! Spiel lieber!" Später erfuhren wir den Grund, der zu dieser kleinen Panne führte. Das Mädel hatte sich auf der Toilette umgezogen und das wohlgemerkt neue Sport-Oberteil hängen gelassen. Schwups war es auch kurze Zeit später weg und das Mädel musste mit einem etwas zu knappen Bikini-Oberteil die Trainingseinheit bestreiten. Doch offenbar ließ sie sich davon nicht vom Spielen ablenken. Das nennt sich professionelle Einstellung...

 

Abends wollte es ein weiteres holländisches Team gegen Marvin und Torte wissen: Guido Mopman und Sven Vismans baten zum Duell. Die niederländischen Nachbarn hingen sogar Plakate im Club aus, um Zuschauer zu dieser Begegnung zu locken. Mit Erfolg! Wenn es Tribünen gegeben hätte, wären sie bestimmt voll gewesen, aber auch so versammelten viele niederländische und deutsche Fans um den Court. Marvin und Torte gingen zwei Sätze ernsthaft an und siegten auch deutlich. "Das war wichtig, dass wir das heute deutlich machen", sagte Torte, "gestern haben wir einen Satz richtig gespielt, den zweiten sind wir nicht mehr ernst angegangen, Marvin hat geblockt usw. Wir dachten, die Holländer würden auch ein bisschen Show machen, aber falsch gedacht, sie waren richtig verbissen." Für morgen ist schon wieder ein Spiel angesetzt. Diesmal gegen das dritte holländische Team Daan Spykers/Nils van de Sande, und Trainer Richard de Kogel warnte schon: "Glaubt ja nicht, dass sie einen Ball weggeben. Die wollen es gegen die WM-Vierten richtig wissen."

 

Vielleicht wird dann wieder die gleiche Siegesprämie wie heute Abend ausgeschrieben: Der Sieger darf sich eine Frau aussuchen, die ihn zur Party begleitet. Warum mir dieser Preis gefällt? Na, heute hat Marvin mich auserwählt, und ich darf nun mit dem coolen ProAm-Coach und WM-Vierten von 2005 zur Tropical Beat Party! Deswegen ist jetzt auch für heute Schluss mit dem Blog.

Lazy Sunday

So ganz geruht hat der Beach-Volleyball auch am Sonntag nicht. Wir Trainer hatten zwar am Wochenende frei und Urlaub, aber so ganz ohne den schönen Sport ging es doch nicht. Natürlich haben alle ausgeschlafen und auch mal am Pool in der Sonne gedöst, aber auch gespielt. Zumindest die Männer. Gute Stimmung auf allen Courts, doch an einem Court ging es besonders ab. Wer hat da gespielt? Natürlich Marvin und Torte. Diesmal gegen ein holländisches Team. Zahlreiche Teilnehmer ließen sich diese Begegnung nicht entgehen, versammelten sich um den Court, klopften witzige Sprüche und starteten sogar eine Welle.

 

Die Trainerinnen dagegen kamen heute ohne aktiven Sport aus, gönnten sich dafür eine Massage oder genossen den Luxus, einen Mittagsschlaf halten zu können.

 

Ansonsten war heute nicht viel los. Unsere Teilnehmer des nächsten Kurses trudeln langsam ein und bereiten sich gedanklich auf die bevorstehenden Trainingseinheiten vor. Für uns heißt es wieder, 70 neue Namen lernen. Doch heute Abend ist noch "Urlaub".

Fünfter Trainingstag und der Samstag

Und während die Urlauber unter den Sonnenschirmen ihren Kaffee schlürfen, habe ich es mir auf der Liege gemütlich gemacht, mit meinem Mac auf den Oberschenkeln und der Sonne im Nacken, um vom gestrigen Freitag zu berichten.

 

Am fünften und letzten Tag des ersten ProAm Beach-Kurses standen eine Trainingseinheit und ein Abschlussturnier auf dem Programm. Im Training bekamen unsere Teilnehmer vermittelt, wie und wohin man zweite Bälle spielt. In weiteren spielnahen Übungen konnten sie dies auch gleich ausprobieren. Abschließend wurde sehr wettkampfnah trainiert. Diverse Side-Out-Spielchen versetzten die Teams in die reale Spielsituation. So mussten sie unter Druck ihre Side-Outs machen oder einen Rückstand aufholen.

 

Spannung und jede Menge Action beim Turnier

 

Nach dem Mittagessen und einer kleinen Erholungsphase ging es zurück in den Sand. Es galt nun, im Turnier zu zeigen, was in der Woche gelernt wurde. Und es ging heiß her! Weder vom recht starken Wind noch von einigen Regentropfen ließen sich unsere "Beacher" abschrecken. Sie sprinteten, pritschten, baggerten, sprangen, schmetterten, blockten und warfen sich dem Ball hinterher. So auch sogar Co-Trainer Torte, der für den verletzten Jan kurzfristig eingesprungen ist, um mit Conny das letzte Spiel zu bestreiten. Jojo und Felix, die Jüngsten aber mit die Besten in der starken Herren-Gruppe, bekamen sofort große Augen, als sie erfuhren, dass sie gegen Torte spielen würden. Sie wussten natürlich, dass Torte Vierter bei der Weltmeisterschaft 2005 in Berlin geworden war und zum "Most Valuable Player" gewählt wurde. Conny, die einzige Frau in der Herren-Gruppe, und Torte ließen Jojo und Felix wenig Chancen und setzten sich vor den zahlreichen Zuschauern deutlich durch. "Zu schlechte Annahme, und deswegen konnte Felix nicht mehr viel machen", erklärte Jojo, warum gegen Conny und Torte nicht mehr drin war. Doch Glück für Jojo und Felix: Dieses Spiel ging nicht in die Gesamtwertung ein.

 

Die Siegerehrung im Theater

 

Die Siegerehrung führten wir im würdigen Rahmen durch. Im Theater des Clubs Kastalia bedankten sich die Head Coaches Ines und Marvin bei den Teilnehmern für das ehrgeizige Mitmachen. "Zwei Mai pro Tag Training und trotzdem habt ihr euch immer reingehängt – das war kein Hobbysport, das war Leistungssport, was ihr hier gezeigt habt", sagte Ines. Marvin verlas anschließend jeweils die ersten drei Teams der sechs Gruppen und bat die Siegerteams nach vorn: Bei den Herren I siegten Jojo und Felix, in der Gruppe Herren II wurden Hannes und Klaus Erster. Bei den Damen I gewannen Annette und Marion alle Spiele, bei den Damen II wurden Verena und Anne Erste. In der Mixed-Kategorie gewannen Elke und Erik, Witold und Marc waren das beste Team in der Anfängergruppe. Als Preise gab es ProAm-Gutscheine, Gesellschaftsspiel "Strand Cup" und Beach-Volleybälle. Frank und Birthe bekamen eine besondere Auszeichnung. Die Trainer wählten sie zum Team, das sich in der Woche am meisten verbessert hat und belohnten sie mit zwei T-Shirts.

 

Party

 

Mit einem Lagerfeuer am Strand und einer anschließenden Karaoke-Party in der Stranddiscothek wurde die Woche abgerundet. Bis in das Morgengrauen wurde getanzt und gefeiert und sogar die ersten Heimkehrer schon wieder verabschiedet und zum 6-Uhr-Shuttle gebracht. Marvin: "Ich bin sehr zufrieden, wie die Woche gelaufen ist. Vor allem aber hat mir der letzte Abend gefallen. Die Stranddisco war voll mit uns. Wir haben getanzt und gesungen, bis der DJ die Musik ausgemacht hat. Dann haben wir aber weiter gesungen, bis er weiter gespielt hat."

 

 

Samstag

 

Obwohl die Nacht lang war, fanden sich Head Coach Ines, Co-Trainerinnen Jule und Ana sowie die Teilnehmerinnen Annette, Conny, Miri und Eva schon um 10 Uhr auf den Courts ein. Hier sind nun mal alle vom Beach-Volleyball besessen. Und schon wieder wurde gebaggert, geschmettert usw. bis auf einmal wieder die Musik daran erinnerte, dass es Zeit für Mittagessen war.

 

So ist es nun mal mit dem bunten, runden Leder: Kaum hat man es angefasst, schon vergeht die Zeit wie im Flug. Und auch die Club Chefs Mete und Akin können es nicht lassen. Diesmal suchten sie sich Jule und Ana als ihre Opfer aus. Akin und Mehmet, inzwischen schon bekannt für ihr unglaubliches Ballgefühl und Auge, gewannen den ersten Satz deutlich mit 21:16. Jule und Ana fanden kein Mittel gegen die extrem kurzen oder perfekt in die Ecken gespielten Bälle. Doch für den zweiten Satz warfen die Mädels ihr gewohntes Spielsystem über Bord und überlegten sich eine neue Strategie, die hier natürlich nicht verraten wird. Schließlich lesen auch Akin und Mehmet unsere Spielberichte! Naja, mit dieser Strategie konnten Akin und Mehmet ebenfalls recht deutlich besiegt werden. Vor dem Entscheidungssatz musste Akin komischerweise los und "sich um die Gäste kümmern". Das Unentschieden war ihm wohl lieber...Jule kam aus dem Schwärmen nicht heraus, wie unglaublich präzise Akin und Mehmet die Bälle platzieren und mit wie viel Ballgefühl sie sie spielen können. "So kann man nur spielen, wenn man über 40 ist", kommentierte Mehmet trocken.

 

So, Kurs-Teilnehmerin Birthe sagte gerade, Torte und Marvin zocken gerade am Strand. Das will ich mir auf keinen Fall entgehen lassen! Mal sehen, was die Trainer so dŽrauf haben!

Dritter und vierter Trainingstag

 

Am dritten und vierten Trainingstag machen sich müde Muskeln bemerkbar. Kein Wunder nach fünfzehn Stunden intensiven Trainings und zusätzlichen "Zocken" an der türkischen Riviera. Dennoch lassen sich unsere Teilnehmer von müden Muskeln nicht den Spaß am Beach-Volleyball verderben. Sie ackern mit hohen Ansprüchen an sich selbst und an uns Trainer motiviert weiter. Mit gutem Ergebnis: Das Prinzip des engen Spielkonzepts ist verinnerlicht worden und wird in den meisten Fällen umgesetzt. Auch das Spiel bei Wind klappt immer besser. Die Fortschritte lassen natürlich die Trainerherzen höher schlagen. Unglaublich, dass morgen schon der letzte Tag dieses ersten Kurses ist!

 

Heute kamen die Trainerinnen (Ines, Jule, Ana) nicht zum "Beachen", schließlich ist Blog-Schreiben auch mal wieder angesagt, aber dafür gestern umso mehr. Für das erste Spiel verließ Ana die eigenen Reihen und spielte mit Silke Lüdike, Nachwuchs-Bundestrainerin und ehemalige Tour-Spielerin, gegen die Club-Kastalia-Manager Akin und Mehmet. Und kriegte einen auf die Mütze. Klein, aber mit einer gehörigen Portion Ballgefühl ausgestattet, ließen Akin und Mehmet nichts anbrennen und spielten die Bälle platziert in die Ecken oder kurz hinterŽs Netz. Genau die richtige Taktik gegen die "alten", sich schlecht bewegenden Frauen.

 

Danach ließen die Trainerinnen und Trainer alte Zeiten wieder aufleben: Jule und Ines gegen Silke und Ana, früher alle auf der deutschen Tour erfolgreich unterwegs, wenn auch nicht in diesen Konstellationen. Das Quartett Marvin, Torte, Janne und Leo produzierte ebenfalls spannende Ballwechsel, die sogar mit Beifall und anerkennenden Blicken von den zuschauenden Teilnehmern belohnt wurden.

 

Morgen steht am Vormittag noch ein Training auf dem Programm, am Nachmittag jedoch wird ein Abschlussturnier gespielt. Für das Rahmenprogramm am Abend haben sich die Head Coaches Ines und Marvin mit dem Club Chef Akin etwas Schönes überlegt, das allerdings noch nicht verraten wird!

 

Jetzt aber genug für heute – die Musik, die das Abendessen ankündigt, ertönt gerade wieder! Schnell also zum leckeren Buffet!

 

Zweiter Trainingstag

 

Am zweiten Trainingstag durften wir Trainer eine andere Gruppe anleiten. Für uns war das ein gutes Gedächtnistraining, mussten wir doch wieder mindestens acht neue Namen und die dazugehörigen Gesichter lernen. Parallel dazu freuten sich die Teilnehmer über die Chance, die Arbeit mit einem anderen Trainer bzw. einer anderen Trainerin kennen zu lernen.

 

Dieser Gruppentausch klappte gut, wenn auch manch einer von uns feststellen musste, dass die schon ausgemachte "Schnatter-Gruppe" erheblich mehr schnattert, als erwartet. Doch in der zweiten Einheit des Tages war auch dieses recht sympathische "Problem" beseitigt. Auch im Urlaub müssen sich eben die Sportler auf die Übungen konzentrieren und kein Kaffeekränzchen abhalten. Ein Trainer lernt nun mal jeden Tag etwas Neues dazu. Wahrscheinlich wird es jedoch immer ein Phänomen bleiben, warum eine Übung läuft, sobald eine Strafe in Form von Sit-Ups für jeden misslungenen Angriff angedroht wird. Oder man muss mit der Erkenntnis leben, dass Beach-Kurs-Teilnehmer auch nur Menschen sind.

 

Zum Ende der zweiten Trainingseinheit kam Wind der Windstärke 4 auf, so bot sich uns die Möglichkeit, unseren "Beachern" gleich das Spiel bei Wind zu erklären. Unsere Schüler bissen sich tapfer durch und gerieten sogar in einen echten Konkurrenzkampf beim abschließenden Side-Out-Spiel.

 

Für uns Trainer fielen leider die eigenen sportlichen Aktivitäten aus. Schließlich wartete das Nudelbuffet auf uns. Der Club Chef Akin ließ es extra für unsere Teilnehmer und uns in der Strandbar aufbauen. Lecker und gemütlich warŽs!

 

Heute steht zunächst aktive Regeneration auf dem Programm. Ein kleines Turnierchen haben wir für unsere Teilnehmer vorbereitet. Am Nachmittag wird wieder fleißig trainiert.

 

Erster Trainingstag

Ein Hauch von Ostern war am ersten Trainingstag des ProAm-Beach-Kurses doch zu spüren. Club Manager Akin verloste eine Woche Urlaub im Club Kastalia für denjenigen, der das von ihm versteckte "goldene" Ei findet. Zudem spielte Malte Nagursky, Landestrainer im Schleswig-Holsteinischen Volleyball-Verband, den Osterhasen. Sechszehn Geschenke verbuddelte er im Sand, und die deutschen Nachwuchskader durften auf die Suche gehen. "Es wurden immer noch nicht alle gefunden", sagte Malte vor dem Abendessen mit Bedauern.

 

So viel zum Randgeschehen. Für uns war es ein sehr aufregender Tag. Die Vorfreude auf die kommenden Tage war sowohl bei den 70 Kurs-Teilnehmern als auch bei den acht Trainern zu spüren. Wildes Schnattern, freudiges Wiedersehen, aufgeregtes Anprobieren der Teilnehmer-Shirts, erwartungsvoller Blick auf die Gruppeneinteilung, noch etwas schüchterne oder ehrfürchtige Kontaktaufnahmen mit der Trainercrew – so lässt sich die Stimmung von heute morgen im Strandpavillon beschreiben.

 

Nach der Begrüßung ging es dann direkt in den Sand. Und das ist wörtlich zu nehmen. Marvin Polte, der heute das Aufwärmprogramm für die 37 Frauen und 31 Männer leitete, machte in den ersten zehn Minuten unmissverständlich klar, dass keiner hier sandfrei bleiben würde. Daher sah die ganze Gruppe schon nach dem Aufwärmen wie eine Horde panierter Schnitzel aus.

 

In sieben kleinen Gruppen, eingeteilt nach Spielstärke und Trainingswünschen, gewöhnten sich die Teilnehmer im Rahmen der Laufschule an die Outdoor-Bedingungen. Anschließend standen unteres Zuspiel und Annahme schwerpunktmäßig auf dem Trainingsplan. Nach zweieinhalb intensiven Trainingsstunden füllten die Teilnehmer die Kraftreserven am Buffet unter strahlend blauem Himmel auf. Währenddessen erntete Ines Pianka im Rahmen der internen Trainingsbesprechung seltsame Blicke in der Strandbar, hat sie doch mit ungewöhnlichen Requisiten ihre Übungen veranschaulicht (s. Foto). Einem kurzen Snack folgte die zweite Trainingseinheit. Nach gruppenspezifischen Trainingsschwerpunkten, an denen zwei Stunden fleißig geübt wurde, haben sich die Spieler beim abschließenden King of the Court noch einmal richtig ausgepowert. Müde Muskeln, aber zufriedene Gesichter beim gemeinsamen Ausdehnen bestätigten uns, dass wir unseren Teilnehmern einen schönen ersten Trainingstag bescheren konnten.

 

Durch das viele Beobachten und Korrigieren kribbelte es ordentlich auch in den Trainer-Fingern, so griffen wir selbst noch zum Ball und spielten bis zum Sonnenuntergang. Klingt sehr romantisch, doch ehrlich gesagt sind wir nun hundemüde und werden die Black-And-White-Party in der Stranddisco nicht mehr mitnehmen.

 

Übrigens hat keiner von uns das goldene Ei gefunden. Ein kleiner, sechsjähriger Junge hatte wahrscheinlich mehr Übung im Ostereiersuchen und hat es innerhalb kürzester Zeit entdeckt.

Frohe Ostern!

 

Außer rosa gefärbten Frühstückseiern erinnert hier im türkischen Alanya nicht viel an Ostern. Kein Eiertrudeln oder Eiersuchen, dafür aber strahlender Sonnenschein, angenehme 23° C und eine leichte Brise. Optimale Bedingungen für das ProAm-Trainergespann, um sich am letzten Tag vor dem Kurs-Start zu verausgaben. Nach einem Meeting auf einer sonnigen Terrasse, wo besprochen wurde, wie die Kurs-Teilnehmer ordentlich durch den Sand gescheucht werden sollen, und einem kleinen Praxis-Teil zum Thema "Laufschule" zeigten die Head-Coaches Ines Pianka und Marvin Polte sowie die Co-Trainer Julia Krumbeck, Ana Schanze, Jan-Erik Gatze, Waldemar Uherek und Matthias Lichtenheld, dass sie nichts verlernt hatten. So flitzten die ehemaligen Profis über die Courts wie zu ihren Wettkampfzeiten. Vielleicht auch, weil der Sand bereits heiß war und an den Füßen brannte und jedes Herumstehen die Verbrennungsgefahr erhöhte. Der achte Trainer im Bunde, Thorsten Schoen, musste ohne das dreistündige "Zocken" auskommen, denn zu dem Zeitpunkt saß er noch im Flieger.

 

Und während die Trainer ihr Bestes gaben, trudelten immer mehr Kursteilnehmer ein. Manche sind zum ersten Mal dabei, manche zum wiederholten Mal. Die Letzteren trafen oftmals auf Spieler, die sie bereits aus anderen ProAm-Kursen kannten. In dem Falle war die Wiedersehensfreude groß. Aber auch die Trainer freuten sich sowohl neue Teilnehmer kennen zu lernen als auch bekannte Teilnehmer wieder zu sehen. Viel zu erzählen hat man sich ohnehin, und so genossen sie die gemeinsame Zeit unter Sonnenschirmen, vor sich ein Gläschen Wein und natürlich am Strand, auf dem 29 Netze gespannt sind.

 

"Angebeacht" wurde also schon, sich ausgetauscht und kennen gelernt haben sich auch alle, noch einmal schlafen, dann kann die Arbeit beginnen. Die Schonfrist ist vorbei – die Teilnehmer müssen morgen gleich zwei Einheiten absolvieren, von 10 Uhr bis 12:30 Uhr und von 15 Uhr bis 17:30 Uhr. So machen es nun mal die Profis, wie z.B. die deutschen Jugend-Nationalkader, die sich mit ihren Bundestrainern auch hier im Club auf die Europameisterschaften vorbereiten.

Der Anreisetag

 

Der Anreisetag aus Sicht der Trainer

 

Auch der schönste Urlaub bzw. das schönste Camp beginnt mit einer Anreise, die es selbst bei bester Vorbereitung meist in sich hat. Wenn man sich, wie die Trainercrew, dann auch noch bepackt bis über beide Ohren auf den Weg zum Flughafen macht, sind die Auseinandersetzungen mit dem Bodenpersonal unumgänglich. Aber da sich auch in diesem Jahr wieder gezeigt hat, dass der türkische Zoll besondere Freude an Beach-Volleyball-Equipment entwickeln kann und vermutlich alles erstmal Probe spielt, bevor er es nach Wochen an den Bestimmungsort weiterleitet, haben wir zur Sicherheit alles Wichtige inkl. der Reservebälle zusätzlich im Gepäck.

 

Wenn man dann die Massen an Gepäck mit vielen guten Worten und Reue, die sich in Bezahlung einer hart verhandelten Übergepäckgebühr äußert, auf dem Kofferband verschwinden sieht, sollte man das Schlimmste eigentlich hinter sich haben. Der Blick aufs Ticket auf dem Weg zum Gate zeigt jedoch, dass die entnervte Schalterdame einem noch schnell ein Ei ins Nest gelegt hat. „ 2c“ steht an der entscheidenden Stelle und sofort blinkt im Hirn wie eine überdimensionale Leuchtreklame das beängstigende Wort „BABYREIHE“ auf. Beim Einsteigen in den Flieger gibt es dann einen kurzen Moment der Erleichterung, weil man denkt „oh, mein Platz ist ja schon belegt, da muss ich mich wohl gezwungenermaßen weiter nach hinten setzen, wie schade“. Beim zweiten Hinschauen schlägt die kurze Freude jedoch in Entsetzen um. Das ist nicht mein Platz, auf dem die Dame sitzt, sondern sie sitzt schon anständig auf dem ihr zugeteilten Mittelreihenplatz. Dank ihrer Körperfülle belegt sie jedoch locker die halbe Sitzreihe.

 

Aber wenn man sich zwischen Sitznachbarin und Armlehne erstmal eingequetscht hat und es dann noch schafft, die Ohrstöpsel mit einem entschuldigenden Blick auf die vor, hinter und in der Reihe rechts daneben sitzenden und über den Köpfen Kontakt aufnehmenden Kleinkindern in den Gehörgang zu friemeln, steht einem ruhigen Flug nichts mehr im Wege.

 

Die Freude ist spätestens dann grenzenlos, wenn man nach der Ankunft alle Gepäckstücke vollständig in Empfang nehmen kann und direkt am Ausgang des Flughafens von dem Shuttlefahrer des Clubs begrüßt wird.

 

Wir sind also alle gut angekommen und beim Anblick der Palmen, des Meeres und natürlich der Courts ist sie wieder da, die Vorfreude auf die nächsten Tage…

 

 

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