Trainingstipp: Zuspiel

Ein paar grundsätzliche Tipps zum Zuspieltraining:

Achtet darauf, dass die Übungen möglichst spielnah bleiben und ihr z.B. immer mit ein paar Schritten zum Zuspielort laufen müsst. Fangt einfach an, sprich versucht in den ersten Minuten (oder Einheiten ;), immer den gleichen Pass aus sehr ähnlichen Entfernungen zu spielen. Wenn ihr sicher seid, steigert ihr den Anspruch und variiert mehr. So ist der Anwurf bzw. die Annahme dann mal netznah und mal weiter weg vom Netz, der Ball hat Rotation oder fliegt sehr schnell nach vorne. Allen Beteiligten muss bei den Übungen klar sein: Die Rückmeldung des Fängers/Angreifers nach der Aktion ist notwendig, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. 

 

Das ist alles selbstverständlich? Prima, dann legen wir los.

1. Fangt schon beim Einspielen an, ein paar Serien mit präzisen Pässen einzubauen, um das Gefühl für die Distanz zu bekommen. Euer Partner steht dabei am Netz und euer Ziel ist es, den perfekten Pass in die Hände eures Partners zu spielen. Die Höhe und der Abstand des Balls vom Netz sollten dabei dem Wunschpass entsprechen. Wenn das gut klappt, variiert euer Partner seine Anwürfe vom Netz aus, so dass ihr mal länger und mal kürzer spielen müsst. Klingt zu einfach? Bei der Übung kommt es auf Präzision und Wiederholbarkeit an. Zwingt euch, wirklich 10x hintereinander einen optimalen Ball zu spielen! 

 2. Wenn das Ballgefühl da ist, können wir loslegen. Schließlich kommt beim Zuspiel immer noch die Richtungsänderung dazu, die wir dem Ball geben müssen. Wenn ihr zu viert seid, ist dies eine gute Standardübung: Ein Netzspieler wirft oder schlägt den Ball auf den Abwehrspieler. Die Annahme bzw. Abwehr wird abwechselnd von zwei Spielern zugespielt. Eine Erklärung und Übungsdemo haben wir vor kurzem gepostet, hier ansonsten noch mal das Video:

Wichtig bei der Übung ist jedoch, dass das Zuspiel Übungsschwerpunkt bleibt! Das heißt, dass die Annahme zunächst nur wenig Streuung haben sollte (der Schlag oder Anwurf vom Netz muss entsprechend sein) und der Fänger am Netz das optimale Zuspiel fordert. Wenn das sehr dicht gewünscht ist, muss er beispielsweise den Ball jedes Mal abfangen. Vergesst also als Netzspieler die Rückmeldung nicht. 

 3. Erweiterung: Um auch das richtige Lauftiming (wer läuft wann wohin zum Zuspiel) zu automatisieren, machen eure Trainingspartner Aufschläge auf euch. Im ersten Durchgang nimmt nur ein Spieler an, sein Partner spielt zu und der zuvor annehmende Spieler schlägt einen lockeren Shot z.B. aus dem Stand über Netz. Wenn das gut klappt, kann der Aufschlag auf beide Spieler kommen. Es kann hilfreich sein, vor Beginn der Übung noch mal den optimalen Zuspielort als Kreis im Sand einzuzeichnen, um „ein Ziel vor Augen“ zu haben. Ihr zählt auch jetzt wieder mit, wie die Quote (gutes/schwaches Zuspiel) ist bzw. setzt euch ein klares Ziel (Wechsel erst, wenn zehn optimale Zuspiele erfolgt sind).

 Achtet bei der Annahme darauf, dass ihr frühestmöglich ein Signal gebt, wenn ihr den Ball annehmen werdet, damit euer Partner sich schon ein paar Schritte nach vorne orientieren kann und einen kürzeren Weg zum Zuspiel hat. 

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