Stadtmeisterschaft Lingen 2005

 

Zum neunten Mal fanden am vergangenen Wochenende die Lingener Stadtmeisterschaften um den Sports-World-Cup in Lingen statt. Der ortsansässige Verein MTV Lingen hatte das Turnier ausgeschrieben und erneut regen Zulauf erhalten. Bei den Herren dominierten Ossing/Schmidt, im Damenbereich sicherten sich Jugend-Nationalspielerin Jana-Franziska Poll und Partnerin Svenja Linnemann den begehrten Titel.

Junioren-Nationalspielerin holt den Titel / Herren: Lokalmatadoren im Finale

 

Zum neunten Mal fanden am vergangenen Wochenende die Lingener Stadtmeisterschaften um den Sports-World-Cup auf der Beach-Volleyball-Anlage an der Beckstraße in Lingen statt. Der ortsansässige Verein MTV Lingen hatte das Turnier im April ausgeschrieben und erneut regen Zulauf erhalten. Bei den Herren spielten zwanzig Mannschaften um den begehrten Titel, im Damenbereich gingen fünfzehn Teams zum Punkten in den Sand.

 

Am Samstag ab zehn Uhr wurden zunächst Gruppenspiele ausgetragen. Die besten der jeweiligen Gruppen qualifizierten sich dann für den Sonntag, an dem im allgemein turnierüblichen Doppel-k.o.-System gespielt wurde. "Wir wollen mit den Gruppenspielen am ersten Tag auch den jüngeren und vielleicht noch nicht so beach-erprobten Mannschaften das Turnier schmackhaft machen.", sagte Veranstalter Herbert Timmer gegenüber beach-volleyball.de. Durch die Aufteilung in Gruppen, die kurz vor dem Turnierwochenende offiziell ausgelost wurden, hatte jedes Team mindestens drei bis vier Spiele, anstatt beim Doppel-k.o.-System nach zwei Niederlagen direkt auszuscheiden.

 

Zum Teilnehmerfeld der neunten Lingener Stadtmeisterschaften gehörten auch in diesem Jahr wieder viele Mannschaften, die mit dem MTV Lingen regional verbunden sind. Die weiteste Anreise bei den Herren hatte der gebürtige Lingener Tobias Kühn mit seinem Partner Christian Leuser, die sich aus Aachen angereist, mit einer überzeugenden Leistung bis ins Halbfinale kämpften. Erst dort wurden die Aachener von Benjamin Schmidt und Karl-Heinz Ossing gestoppt. Das Duo Ossing/Schmidt hatte sich bereits in der Vergangenheit drei Mal den Titel gesichert und auch in diesem Jahr behielten Ossing/Schmidt die Oberhand. Im Finale unterlagen die Vorjahresfünften Holger Moss und Stefan Scholz in zwei Sätzen (13:15, 13:15). Im Viertelfinale hatten die Lingener Moss/Scholz zuvor gegen Ossing/Schmidt gewonnen, doch im Finale spielten die mehrfachigen Lingener Stadtmeister ihre Erfahrung aus, machten mehr Druck im Angriff und hatten schließlich das bessere Ende für sich. "Die beiden haben einfach besser gespielt, wir konnten unseren Angriff nicht durchbringen, aber mit einem zweiten Platz sind wir total zufrieden.", sagte der frische gebackene Vize-Stadtmeister Holger Moss nach dem Finalspiel. Die Stadtmeister vom Vorjahr Matthias Börger/Sebastian Schröder waren überraschend bereits am Samstag ausgeschieden. Die Kölner hatten ihr Auftaktmatch gegen Kai-Uwe Sendscheid und Fabian Credner verloren. "Wir haben es im ersten Spiel vergeigt, wir waren nervös und nichts hat so richtig geklappt.", analysierte Börger nach dem Turnier. Den dritten Rang belegte Detlef Sandtel mit seinem Partner Bernd Wegter, der als Ex-Bundesliga-Spieler als Turnierfavorit in den Sand ging.

 

Auf seiten der Damen konnte sich der Turnierfavorit klar durchsetzen. Ohne auch nur einen einzigen Satz abzugeben, holte sich Jugend-Nationalspielerin Jana-Franziska Poll mit ihrer Partnerin Svenja Linnemann den Titel der Lingener Stadtmeisterin. Mit präzise gesetzten Angriffen und druckvollen Angaben dominierten die zwei Meppenerinnen zu jedem Zeitpunkt ihr Spiel. Im Finale trafen Poll/Linnemann auf Drea Fenske/Christina Schröder, die sich im Halbfinale überraschend gegen die Stadtmeisterinnen 2004 Ruth Heidfeld und Monika Poppe durchgesetzt hatten. In der Halbfinalbegegnung spielten Fenske/Schröder konzentriert auf und entschieden den ersten Durchgang mit 15:12 für sich. Im zweiten Satz fanden Heidfeld/Poppe dann deutlich besser ins Spiel (15:10). Im Tie-Break bereiteten besonders die gezielten Angaben den Gegnerinnen Schwierigkeiten, so dass Fenske/Schröder am Ende mit 15:11 gewannen. Im Endspiel hingegen stand zu keinem Zeitpunkt der Sieg von Linnemann/Poll wirklich in Frage. In zwei Durchgängen präsentierten die Meppenerinnen den Zuschauern ihre Überlegenheit und rundeten ihre Leistung mit einem klaren 15:10 und 15:11 ab. Eine beachtliche Leistung bei den Lingener Stadtmeisterschaften zeigten auch Julia Verst und Partnerin Jessica Wintering. Die erst 13-Jährigen aus Leschede spielten sich mit äußerst konstanter Leistung ins Halbfinale und wurden so Dritte.

 

"Mit der Stadtmeisterschaft sind wir rundum zufrieden, es war ein tolles Turnier mit vielen Mannschaften.", freute sich Herbert Timmer. Anlass zur Freude für die Teilnehmer gaben neben den zweihundert Zuschauern und dem guten Wetter auch die zahlreichen Sachpreise wie Handtücher, Sporttaschen und Shirts. Den Erstplatzierten winkte darüber hinaus noch ein Wanderpokal, den es im nächsten Jahr wieder zu verteidigen gilt. Wer also Lust hat, in der kommenden Saison auch um den Titel des Lingener Stadtmeisters mitzukämpfen, merke sich einfach die Vereinshomepage: www.mtvlingen-volleyball.de, auf der ab April 2006 die Ausschreibung für die zehnte Lingener Stadtmeisterschaften zu finden sein wird. 

 

Mehr Bilder finden Sie unter www.mtvlingen-volleyball.de.

 

Alle Platzierungen:

Damen

1. Jana-Franziska Poll/Svenja Linnemann

2. Drea Fenske/Christina Schröder

3. Monika Poppe/Ruth Heidfeld

Julia Verst/Jessica Wintering

5. Johanna Retzer/Veronika Wurzler

Tina Dauben/Petra Plagge

7. Eva Siepker/Hannah Musekamp/Linda Schwall

Julia Klumparendt/Juliane Röttker

9. Christin Gödde/Jenny Gödde

10. Petra Schaaf/Christiane Gerdes

Meike Otten/Anke Otten

Birte Brundirs/Lena Poppe

13. Irene Rollmann/Daniela Lange

Lena Senft/Mania Magdeburg

Theresa Schulte/Franziska Lübbers

 

 

Herren:

1. Karl-Heinz Ossing/Benjamin Schmidt

2. Stephan Scholz/Holger Moss

3. Tobias Kühn/Cristian Lenser

Bernd Wegter/Detlev Sandtel

5. Stefan Hegge/Michael Zumbeel

Tilman Laaser/Stephan Schaaf

7. Reinhard Grummel/Hans-Gerd Grummel

Frank Lammers/Thomas Sorge

9. Swen Gödde/Björn Gödde

Matthias Bonk/Hendrik Dahm

11. Bernd Reitz/Sebastian Reitz

Frank Weinert/Reiner Russek

Johannes Buss/Christoph Pott

Henning Müller/Frederik Fink

Matthias Börger/Sebastian Schröder

16. Jan Klus/Michael Klus

Ebi Sadeghi/Tim Lühn

Tim Gilke/Sebastian Hecht

Thomas Schneider/Klaus Schneider

Kai Sendscheid/Fabian Credner

 

 

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