Die richtige Sonnenpflege für Beach-Volleyballer finden - so geht´s!


Als Beach-Volleyballer ist man der Sonne nicht nur extrem häufig ausgesetzt, sondern stellt den Sonnenschutz noch dazu vor große Herausforderungen: Schwitzen, Sand abwischen und zur Abkühlung schnell mal ins Meer springen. Der Schutz muss zu deinen individuellen Bedürfnissen passen und dich zuverlässig in der Sonne schützen. Welche Strahlen sollte dein Sonnenschutz filtern? Was ist Pflicht und was ist Kür? Wir verraten dir, was du beim Kauf deines Sonnenschutzproduktes beachten solltest.


Gut geschützt in die Sonne

Beim Kauf darfst du als Erstes darauf achten, ob die Sonnencreme vor allen gefährlichen Strahlungsaren schützt. Dafür sollte das Produkt zum einen den Schutz vor UV-A-Strahlen und UV-B-Strahlen bieten. UV-A-Strahlung sorgt für eine schnelle, aber kurz anhaltende Bräune. Die Bräune, die durch das UV-B-Licht entsteht, hält länger. Diese Strahlung ist aber auch für die Entstehung eines Sonnenbrandes verantwortlich.

UV-A- und UV-B-Schutz: Check! Aber wusstest du, dass Sonnenlicht zu etwa 50 % aus Infrarot-Strahlen besteht? Infrarot-Strahlung des Typs A können ebenfalls die Haut schädigen und zu vorzeitiger Hautalterung und Faltenbildung führen. Unabhängige Untersuchungen des Institutes für Umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie von mehreren internationalen Forschungsgruppen belegen die Notwendigkeit eines Infrarot-A-Schutzes in Sonnenschutzprodukten. Wenn die Sonnenlotion einen UV-A-Schutz hat, der den EU-Empfehlungen entspricht, kannst du das an dem UVA-Symbol auf der Packung erkennen.




Unseriöse Sonnencremes meiden

Die Finger lassen solltest du von unseriösen Sonnencremes. Solche Produkte erkennst du beispielsweise an Aussagen wie "100%iger Schutz" oder an der heute nicht mehr gültigen Klassifizierung "Sunblocker".

Der Ausdruck „Sunblocker“ erzeugt den Eindruck, dass die schädliche UV-Strahlung komplett blockiert wird. Einen solchen 100 % Schutz gibt es jedoch nicht. Auch bei sehr hohem Lichtschutzfaktor erreicht immer ein bestimmter Anteil an UV-Strahlung die Haut.


Den richtigen Lichtschutzfaktor finden

Den sogenannten Lichtschutzfaktor (LSF) findest du auf der Vorderseite der Packung (z.B. LSF 30 oder LSF 50+). Wichtig für die Berechnung des passenden Lichtschutzfaktors ist deine Eigenschutzzeit.

Sie ist die Zeitdauer, für die du im Laufe eines Tages deine ungebräunte Haut der Sonne maximal aussetzen kannst, ohne dass sie rot oder gerötet wird. Je nach Hauttyp beträgt die Eigenschutzzeit zwischen drei Minuten für sehr helle Haut und vierzig Minuten für die mediterrane bräunliche Haut.

Der Lichtschutzfaktor verlängert um den entsprechenden Faktor deine Eigenschutzzeit. Ein Beispiel: Du bist ein heller Hauttyp und hast eine Eigenschutzzeit von drei Minuten. Wenn du 1,5 Stunden trainieren willst, benötigst du mindestens einen Lichtschutzfaktor von:

90 Minuten : 3 Minuten Eigenschutzzeit (bei UV-Index 8 = Mitteleuropa) = LSF 30



Was der Sonnenschutz noch können sollte:

Damit haben wir den Pflichtteil erfüllt, kommen wir zur „Kür“. Als Beacher stellen wir besondere Ansprüche an unsere Sonnenpflege.

Denn Sand unter den Füßen ist was Feines! Doch warum wird man den nie wieder los. In der Sporttasche, der Wohnung und – ja, wir geben es zu, das kommt vor – selbst im Bett finden sich die Sandkörner. So anhänglich wie der Sand ist, so schwierig gestaltet sich das Nachcremen am Strand.

Die einfachste Version: Ab ins Meer oder unter die Stranddusche, um den Sand abzuspülen und sich erneut einzucremen. Doch Achtung: Wenn dein Handtuch zuvor im Sand lag, schleichen sich die Körner auf dem Weg wieder zurück. Ein unfreiwilliges Peeling trotz Waschdurchgang ist die Folge.

Ob nach dem Sprung ins Meer oder zwischendurch: Was immer hilft ist eine Sonnenpflege, die sich aufsprühen lässt, da so das Verteilen viel einfacher fällt.

Tipp: Erfahrene Beacher drehen sich mit dem Rücken in den Wind und halten die Düse dicht an den Körper, damit das Spray auf deinem Astralkörper landet und nicht vom Winde verweht wird.

Pumpsprays lassen sich erfahrungsgemäß gezielter aufsprühen als Aerosolsprays. Besonders einfach geht’s, wenn sich die Sprayflasche auch „kopfüber“ verwenden lässt.


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