Rein in den Flieger und ab in die Sonne


Endlich raus in die Sonne! Nicht nur deine Taktik, sondern auch deine Haut darf sich jetzt auf Sonne und Wind einstellen. Die Olympiasiegerinnen verraten dir, welche Fehler du beim Start der Outdoor-Season unbedingt vermeiden solltest.


Start der Outdoor-Saison


Sommer, Sonne, Strand: Die Beachcamps und Trainingslager starten! Endlich geht es raus aus der Halle, rein in den Sand.

Während deine Füße durch den warmen Sand wetzen, scheint dir nun von oben keine fade Neonbeleuchtung, sondern die warme Sonne ins Gesicht. Du bist glücklich!

Damit sich deine Haut ebenso wie du über Strand und Sonne freut, solltest du sie gut auf die Sonne vorbereiten.


Laura Ludwig

„Gerade in den ersten Trainingslagern am Strand nach dem Winter ist es wichtig, sich in allen Bereichen gut vorzubereiten. Das gilt für die Taktik ebenso wie für unsere Muskulatur und unsere Haut."

- Laura Ludwig
Beach-Volleyball Olympiasiegerin 2016


Deine Haut ist noch im Winterschlaf


Nach dem langen Winter ist deine Haut besonders sonnenempfindlich. Sie konnte während der dunklen Jahreszeit und des Beachens in der Halle keinen Eigenschutz aufbauen.

Diese Schutzwirkung setzt nur langsam ein, wenn du wieder regelmäßig draußen im Sonnenlicht beachst.

Nach und nach baut deine Haut dann die sogenannte „Lichtschwiele“ auf und kurbelt die Produktion von Melanin an. Deine Hornhautschicht verdickt sich und das Melanin, das als Sonnenbräune sichtbar wirkt, absorbiert das UV-Licht.


Die Gefahr für Beach-Volleyballer


Das Beste wäre es also, du würdest deine Haut über Wochen an die Sonne gewöhnen. Aber du bist Beach-Volleyballer. Du bist heiß aufs Spielen. Im Camp oder Trainingslager angekommen, willst du die Trainingszeit voll nutzen und spielst täglich mehr als fünf Stunden in der Sonne.

Einen Sonnenbrand möchtest du trotzdem nicht riskieren: Er belastet dein Immunsystem, schwächt dich und gefährdet deine Gesundheit.

Damit dein Beach-Camp für dich und deine Haut ein Highlight wird, haben wir die sechs wichtigsten Tipps zusammengestellt.


So startet deine Haut gut geschützt in die Saison

1. Eigenschutz frühzeitig aufbauen

Wenn das Wetter wie in den letzten Tagen mitspielt und du die Zeit findest, darfst du die ersten Sonnenstunden daheim zur Vorbereitung für deine Haut nutzen. Creme dich großzügig mit Sonnenschutz ein und tanke 15 Minuten pro Tag die ersten Sonnenstrahlen, um den Eigenschutz deiner Haut langsam aufzubauen.
Ein schöner Zusatzeffekt: Dein Körper wird sich nach dem dunklen Winter über das Vitamin D freuen.
zum Artikel „D-fizit ausgleichen“

2. Viel hilft viel!

Auch in Sachen Sonnenschutz darfst du beim ersten Trainingslager auf Nummer sichergehen. Selbst wenn deine Haut ansonsten nicht besonders sonnenempfindlich ist, solltest du zum Saisonanfang einen sehr hohen Lichtschutzfaktor auftragen und keine Rötung deiner Haut riskieren.
Dein Ziel ist es, fit für die Saison zu werden. Ein Sonnenbrand lässt dich schlecht schlafen, belastet dein Immunsystem, gefährdet deine Gesundheit und kann zu einer Zwangspause führen. Steck einfach mindestenst zwei verschiedene Lichtschutzfaktoren ins Gepäck, von denen einer LSF 30 oder höher ist.

3. Die 11-Finger-Regel

Wenn deine Haut glüht, liegt das oft an der zu geringen Menge Sonnencreme. Denn der Lichtschutzfaktor nimmt nicht linear, sondern exponentiell mit der zu gering aufgetragenen Menge ab. Wer also nur die Hälfte der empfohlenen Menge an Sonnencreme mit LSF 50 aufträgt, ist nicht mit einem Schutzfaktor von 25, sondern nur mit LSF 7 geschützt!

Spare daher nicht an der Sonnencreme. Eine gute Orientierungshilfe bietet die sogenannte „11-Finger-Regel“, die die ausreichende Menge pro Körperbereich über sogenannte Strichlängen vorgibt. Ein Strich Creme von der Spitze des Mittelfingers bis zur Handgelenkwurzel ist eine Strichlänge.
Für deinen Beachbody bedeutet das:
- 1 Strichlänge für Gesicht, Nacken und Hals
- 1 Strichlänge für Brust, Bauch und jeden Arm
- 2 Strichlängen pro Bein
- 2 Strichlängen für den Rücken
Pro Körper also 11 Strichlängen, merk dir also die 11-Finger-Regel.

Pro Campwoche und Person solltest du daher eine Flasche (200 ml) Sonnenschutzmittel einpacken.

4. Nackt cremen, nicht nackt beachen!



2. Camptag: Wer kennt sie nicht, die roten Streifen und Bikiniabdrücke im Randbereich der Bekleidung? Die Trägerin hat sich zwar eingecremt, doch dabei einen Anfängerfehler begangen und die Übergangsbereiche vernachlässigt.

Um das zu vermeiden, beachte diesen einfachen Trick: Creme dich am besten direkt morgens vor dem Anziehen ein und ziehe dann erst deine Shorts oder deinen Bikini über.

5. Nachlegen bitte!



Du wühlst dich durch den Sand, schwitzt, gibst alles, springst dann nach der Trainingseinheit ins Meer oder unter die Dusche. Da darf das Nachcremen nicht zu kurz kommen. Kein noch so „wasserfester“ Sonnenschutz übersteht das Bad ohne Verluste.

Nimm dir also nach dem Baden wieder die Zeit, dich ausreichend und vollständig von Kopf bis Fuß einzucremen. Deine Haut wird es dir danken.

6. Timeout für die Haut



Die Zeit, die du während des Trainings in der Sonne verbringst, fordert deine Haut gerade zum Saisonstart reichlich. Gönne ihr daher die wohlverdienten Auszeiten.

Die Olympiasiegerin Kira Walkenhorst empfiehlt: „Wir nutzen jede noch so kurze Trink- und Trainingspause, um in den Schatten auszuweichen. Nach dem Training geht es direkt raus aus der Sonne, damit wir uns gut erholen. In der Sonne auf der Liege braten ist für uns tabu.“

Deine Haut schafft die Umstellung dank der Tipps?
Dann findest du hier mehr Infos zur Einstellung auf die Outdoor-Bedingungen für dein Spiel:


Einflussfaktor Wind

Die meisten Spiele entscheiden sich durch Aufschlag und Annahme. Bei Wind gewinnen beide Elemente noch mehr an Bedeutung.

Zu den Tipps

Einflussfaktor Sand

Was ihr beachten müsst, je nachdem auf welchem Untergrund ihr steht, erfahrt ihr in diesem Trainingstipp.

Zu den Tipps

Einflussfaktor Regen

Diese unangenehme und spielerschwerende Wetterbedingung ist nicht zu ignorieren. Wie man sich auf den Regen einstellen kann, erfährst du hier.

Zu den Tipps

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