Sonne genießen: Welchen Vorteil Beacher jetzt haben



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Endlich raus in die Sonne! Wir können zwar derzeit nicht Beach-Volleyball spielen, aber zumindest das schöne Wetter genießen oder im Garten etwas Ballkontrolle trainieren. Die aktuelle Situation bietet übrigens eine tolle Chance, die üblichen Fehler zu vermeiden!



Deine Haut ist noch im Winterschlaf


Nach dem langen Winter ist deine Haut besonders sonnenempfindlich. Sie konnte während der dunklen Jahreszeit und des Beachens in der Halle keinen Eigenschutz aufbauen.

Diese Schutzwirkung setzt nur langsam ein, wenn du wieder regelmäßig draußen im Sonnenlicht bist.

Nach und nach baut deine Haut dann die sogenannte „Lichtschwiele“ auf und kurbelt die Produktion von Melanin an. Deine Hornhautschicht verdickt sich und das Melanin, das als Sonnenbräune sichtbar wirkt, absorbiert das UV-Licht.


Dein Vorteil in der aktuellen Situation

Um dich vor den Folgen eines Sonnenbrands zu schützen ist es das Beste, dass du deine Haut über Wochen an die Sonne gewöhnst. Und so hat die derzeitige Situation, so ungünstig sie ansonsten auch sein mag, einen Vorteil: Denn während du normalerweise mit dem Start der Outdoor-Saison im Camp oder beim ersten Turnier daheim plötzlich volle Tage in der Sonne verbringen würdest, hast du nun dich Chance, deine Haut langsam an die Sonnenstrahlung zu gewöhnen.

Einen Sonnenbrand, der dein Immunsystem belastet und Spätschäden nach sich ziehen kann, kannst du in diesem Jahr also hervorragend vermeiden und deine Gesundheit schützen.


Sonnenbedingte Hautschäden vermeiden

Jeder Sonnenbrand birgt das Risiko von Spätschäden der Haut, besonders bei jungen Menschen. Die Haut vergisst keinen Sonnenbrand, denn die Erbsubstanz der Hautzellen hat ein „Gedächtnis“.

Dass wir den Sonnenbrand meiden sollten, ist dem gesundheitsbewussten Beacher natürlich bekannt. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass sonnenbedingte Hautschäden bereits entstehen, bevor sich die Haut in der Sonne rötet! Daher solltest du auch leichte Rötungen unbedingt vermeiden.

Du findest im folgenden Text sowie im Video mit Dr. Johannes Wimmer Tipps, wie du sonnenbedingte Hautschäden verhinderst und welche Fehler dazu führen können, dass du dich beim Sonnenschutz verschätzt.


So startet deine Haut gut geschützt in die Sonnen-Saison

1. Eigenschutz langsam aufbauen

Wenn das Wetter wie in den letzten Tagen mitspielt und du die Zeit findest, darfst du deine Haut langsam an die Sonnenbelastung gewöhnen. Creme dich großzügig mit Sonnenschutz ein und tanke 15 Minuten pro Tag die ersten, direkten Sonnenstrahlen, um den Eigenschutz deiner Haut langsam aufzubauen. Bleibst du länger draußen, könntest du dich z.B. im Halbschatten aufhalten.
Ein schöner Zusatzeffekt: Dein Körper wird sich nach dem dunklen Winter über das Vitamin D freuen.
zum Artikel „D-fizit ausgleichen“

2. Viel hilft viel!

In Sachen Sonnenschutz darfst du in den ersten Tagen draußen auf Nummer sicher gehen. Selbst wenn deine Haut ansonsten nicht besonders sonnenempfindlich ist, solltest du zum Saisonanfang einen sehr hohen Lichtschutzfaktor auftragen und keine Rötung deiner Haut riskieren.
Dein Ziel ist es, gesund und fit zu bleiben. Ein Sonnenbrand lässt dich schlecht schlafen, belastet dein Immunsystem, was du sicherlich vermeiden möchtest, und gefährdet auch direkt deine Gesundheit.

3. Die 11-Finger-Regel

Wenn deine Haut glüht, liegt das oft an der zu geringen Menge Sonnencreme. Denn der Lichtschutzfaktor nimmt nicht linear, sondern exponentiell mit der zu gering aufgetragenen Menge ab. Wer also nur die Hälfte der empfohlenen Menge an Sonnencreme mit LSF 50 aufträgt, ist nicht mit einem Schutzfaktor von 25, sondern nur mit LSF 7 geschützt!

Spare daher nicht an der Sonnencreme. Eine gute Orientierungshilfe bietet die sogenannte „11-Finger-Regel“, die die ausreichende Menge pro Körperbereich über sogenannte Strichlängen vorgibt. Ein Strich Creme von der Spitze des Mittelfingers bis zur Handgelenkwurzel ist eine Strichlänge.
Für deinen Beachbody bedeutet das:
- 1 Strichlänge für Gesicht, Nacken und Hals
- 1 Strichlänge für Brust, Bauch und jeden Arm
- 2 Strichlängen pro Bein
- 2 Strichlängen für den Rücken
Pro Körper also 11 Strichlängen, merk dir also die 11-Finger-Regel.

4. Der Beacher-Trick: Nackt cremen



Wer kennt sie nicht, die roten Streifen und Bikiniabdrücke im Randbereich der Bekleidung, die man sich sonst beim Saisonstart oder im ersten Beachcamp einfängt? Man hat sich zwar eingecremt, doch dabei einen Anfängerfehler begangen und die Übergangsbereiche vernachlässigt.

Um das zu vermeiden, beachte diesen einfachen Trick, der auch derzeit hilfreich ist: Wenn du länger rausgehen möchtest über die Osterfeiertage, dann creme dich am besten direkt morgens vor dem Anziehen ein, so dass du Übergangsbereiche am Rand des T-Shirts, Halses oder der kurzen Hose mit eincremen kannst.

5. Nachlegen bitte!



Du spielst vielleicht doch ein paar Bälle im Garten oder schwitzt schon beim Gang vom Gartenstuhl zum Kühlschrank? Dann darf das Nachcremen nicht zu kurz kommen. Kein noch so „wasserfester“ Sonnenschutz übersteht das ohne Verluste.

Nimm dir also zwischendurch die Zeit, dich erneut über Tag ausreichend einzucremen. Deine Haut wird es dir danken.

6. Timeout für die Haut: Regeneration

Dass du es zum Start des Sommers nicht übertreiben solltest, weißt du schon. Doch auch in Sachen Regeneration kannst du deiner Haut Gutes tun. Nach der Dusche, bei der Schweiß und Sonnenschutzmittel abgewaschen werden, folgt die After-Sun-Pflege. Wirkstoffe wie Panthenol beschleunigen die Regeneration der Haut. Vitamin E und Vitamin C schützen die Haut vor freien Radikalen und vermindern damit Zellschäden.

Après-Produkte versorgen die Haut außerdem mit Feuchtigkeit, denn Sonnenstrahlung, Wärme und Wind können die Haut austrocknen. Das Après-Produkt sollte - genau wie das Sonnenschutzprodukt - zum Hauttyp passen. Wenn man beispielsweise zu einer Sonnenallergie neigt, sollte nicht nur das Sonnenschutzprodukt sondern auch das Après-Produkt emulgatorfrei sein. Für den Fall, dass es beim Beachen doch einmal zu sonnenbedingten Rötungen gekommen ist, gibt es spezielle Après-Produkte mit dem natürlichen Blaualgenenzym Photolyase, die die hauteigene Regeneration unterstützen.

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