Turniere > Deutsche Meisterschaften >DM-Special - präsentiert von TV-Spielfilm

Hier findest du die 16 teilnehmenden Herren-Teams im Überblick. Zum Team- und Spielerprofil des Duos gelangst du durch Klick auf den Team-Namen.

 

 

1. Brink/Reckermann (VC Olympia Berlin)

Es ist kaum zu glauben, aber Julius und Jonas haben zusammen bei einem deutschen Turnier noch kein einziges Spiel verloren. 20 Spiele, 20 Siege; vier Turniere, vier Turniersiege – das ist in der Tat eine beeindruckende Bilanz. Zwei deutsche Meistertitel und zwei Turniersiege auf der nationalen Tour (Essen 2009, Frankfurt 2010) ist die bisherige Ausbeute auf nationalen Boden. Also stellt sich die Frage, wer kann und soll die Europameister, die Gewinner der WM-Bronzemedaille und die deutsche Nummer Eins schlagen? Unsere Antwort: Keiner.

Größter Saisonerfolg 2011: Europameister, WM-Dritte

2. Erdmann/Matysik (VC Olympia Berlin)

Joni und Kay ist es in ihrer derzeitigen Form am ehesten zuzutrauen, die beiden eigentlich bereits feststehenden Deutschen Meister zu schlagen. International machten die beiden mächtig Furore, wurden Vize-Europameister und stehen in der Weltrangliste auf Platz acht. „In meiner persönlichen Bilanz - es ist die 11. Teilnahme - fehlt mir noch ein siebter und ein erster Platz. Da ich Dinge gerne zu Ende bringe, hätte ich gegen Letzteren nichts einzuwenden“, so Kay Matysik, bekannt für seine übertrieben lockere Art, gegenüber dem DVV. Auf die Frage, wer den Titel holen wird ergänzt er: „Wir“.

Größter Saisonerfolg 2011: Vize-Europameister

3. Klemperer/Koreng (Hamburger SV)

Wer David neben dem Spielfeld trifft, sieht entweder neben ihm eine Traube wild gewordener Frauen oder in ihm den perfekten Beach-Volleyballer: stets gut gelaunt, immer für einen Spruch zu haben, athletisch und braun gebrannt. Auf dem Feld allerdings mutiert der Sunnyboy zum Giftzwerg, dann ist Schluss mit lustig. „Wenn wir uns in einen Rausch spielen, traue ich uns auch eine Medaille zu“, verrät er. Sein Partner Eric wird ihm wahrscheinlich dabei behilflich sein, muss sich zumindest in Sachen Athletik nicht hinter David verstecken.

Größter Saisonerfolg 2011: 1. Platz Supercup Münster, 5. Platz EM

4. Dollinger/Windscheif (Hamburger SV)

Das beste Beispiel, wie harmoniebedürftig Deutschlands Beach-Volleyballer sind, geben Dolli und Stefan. Wenn die beiden auf dem Feld stehen, wird sich gegenseitig motiviert und geholfen. Wer es nicht glaubt, sollte sich ruhig ein Spiel der beiden anschauen und sich im Nachhinein eine alte DVD mit den Höhepunkten des ZDF-Sportstudios mit Gerhard Delling und Günter Netzer anschauen. Die parallelen sind verblüffend. Stefan gibt sein Ziel aus: „Für uns zählt vor allem, dass wir Punkt für Punkt gut spielen. Über eine Medaille würden wir uns richtig freuen.“

Größter Saisonerfolg 2011: 9. Platz WM, 1. Platz Köln

5. Kaczmarek/Walkenhorst (TV Rottenburg)

Alex ist wahrhaftig der Liebling bei den Schiedsrichtern. Gäbe es eine Statistik über die Anzahl gelber und roter Karten in einer Saison, Alex würde sie anführen. Gäbe es darüber hinaus noch eine Statistik, wer wie viele gelbe und rote Karten pro Saison verdient hätte, sie würde nach ihm benannt. Nichts desto trotzt sind Alex und Katsche ein Team, welches durchaus überraschend ins Halbfinale einziehen kann.

Größter Saisonerfolg 2011: Sieg beim CEV Masters (Polen) und in Essen

6. Böckermann/Urbatzka (FC St. Pauli)

Markus und Mischa schafften in dieser Saison etwas, was zuvor noch keinem Team gelang: Das Team des FC St. Pauli feierte drei Turniersiege in Folge (Hamburg, Norderney, Heidelberg). Ihr Heimatverein spielt nur in der zweiten Fußball-Bundesliga, bleibt zu hoffen, dass die Hamburger Fans nicht alle an die Ostseeküste pilgern, um endlich erfolgreichen Sport beobachten zu können. Darauf wären Ausrichter und DVV nicht vorbereitet, diese hatten mit dem provisorischen Deich schon genug Arbeit. „Wir haben im Winter viel zusammen trainiert und unsere Stimmung auf dem Feld ist konstant gut“, so Mischa Urbatzka.

Größter Saisonerfolg 2011: 3 x 1. Platz auf der nationalen Tour

7. Flüggen/Köhler (SV Lindow Gransee / VC Olympia Berlin)

Stefan Köhler ist wohl der am meisten aufbrausende und emotionalste Spieler der Meisterschaft. Partner Lars kommt damit erstaunlich gut zurecht und lässt seinen angestauten Frust lieber beim Angriffsschlag aus. Geheimtipp: Wer Lars ärgern möchte, sollte ihm das Adjektiv „dünn“ verpassen, die Redaktion von beach-volleyball.de machte damit in Münster unheimlich gute Erfahrungen. „Wir haben uns vorgenommen, am Ende vor allen Teams zu stehen, die in der Rangliste hinter uns sind. Und vielleicht noch ein Team zu ärgern, das vor uns steht“, formuliert Lars seine Ziele.

Größter Saisonerfolg 2011: U23 Europameister, 1. Platz in Leipzig

8. Backhaus/Westphal (SCC Berlin)

Wir lassen ungern die Träume vieler junger Frauen platzen, aber Tilo ist leider schon vergeben. Sogar an eine Spielerin, die ebenfalls an der deutschen Meisterschaft teilnimmt. Sie wird also überall dabei sein und mit Argusaugen auf ihren Kleinen aufpassen. Wer es trotzdem schafft, in seine Nähe zu kommen, muss erst einmal an dem hauseigenen Bodyguard vorbei. Der heißt Dirk, ist 2,03m groß, breit und mit ihm ist nicht zu spaßen. „Wir werden von Spiel zu Spiel schauen. Ich denke, so können wir nach dem Turnier auf einen erfolgreichen Saisonabschluss zurück blicken“, so Backhaus.

Größter Saisonerfolg 2011: 2x 4. Platz in Heidelberg und Leipzig

9. Klass/Wacker (TV Rottenburg / TG 1862 Rüsselsheim)

Die beiden Baden-Württemberger pflegen ein sehr familiäres Verhältnis. Frau Anna Wacker ist definitiv die Spielerfrau des Jahres 2011, hat wahrscheinlich kein Turnier verpasst. Wer wissen will, wie es um Marvins Gemüt steht, muss auf seinen Kopf schauen: Bei der erst besten Möglichkeit pfeffert er seine Mütze in die Bande. „Timmendorfer Strand ist der perfekte Austragungsort. Er ist mit viel Tradition verbunden, hat einen riesigen Stellenwert und lockt viele Zuschauer an. Als Ziel haben wir Platz Sieben“, so Marv.

Größter Saisonerfolg 2011: 2x 4. Platz Supercup Hamburg und Norderney

10. Dittelbach/Drößler (FT Adler Kiel / VC Olympia Berlin)

Finn ist Hauptberuflich Philosoph und spielt nebenbei Beach-Volleyball. Was er besser betreibt, ist Ansichtssache. Fest steht, dass sein Angriffsschlag hart ist. Sehr hart. Er kann töten. Wer ihn anzeigen will, nur zu, er wird sich schon irgendwie rausreden und dabei auch noch die Welt verbessern. Sein Blockspieler, liebevoll Eule genannt, kann auch doll schlagen. Ist emotional aber eher in sich gekehrt, von ihm wird man keine großen Gesten sehen.

Größter Saisonerfolg 2011: 2. Platz in Leipzig

11. Böckermann/Götz (TKC Wriezen / VC Olympia Berlin)

Die beiden Berliner stehen bereits als die Gewinner der Party in der Eissporthalle fest. Wenn sie doch nicht auf der Party dabei sein können, stehen sie mindestens im Halbfinale. In diesem Fall, behaupten Insider, tanzt Tom am Sonntag nackig auf der Seebrücke mit Loona nach ihrem Live-Auftritt. Dirk freut sich wahrscheinlich wieder auf ein Duell mit seinem "kleineren" Bruder Markus. Beide wurden letztes Jahr nach ihrem direkten Duell am Timmendorfer Strand hinter der Würstchenbude beim Kappeln erwischt. Nach der ersten Runde gönnten sie sich eine Auszeit sowie einen kleinen Snack. Die 1,20m lange Wurst wurde von beiden innerhalb von 23 Sekunden verputzt. Die Frage, wer denn von beiden der schnellere war, endete erneut hinter der Würstchenbude.

Größter Saisonerfolg 2011: 3. Platz Supercup Hamburg

12. Berken/Romund (USC Münster / TSC Münster-Gievenbeck)

Denis hat tolle Haare, sie sind kurz und trotzdem lockig. Um das wichtigste Gut des Teams nicht zu zerstören, übernimmt Blockspieler Jan die Arbeit im Team. Er muss regelmäßig den Sideout halten, nach dem Aufschlag zum Block durchlaufen, Auszeiten nehmen, die Seiten wechseln und öfter mal zuspielen, wenn Denis mal wieder unmögliche Bälle in der Abwehr hoch holt. Hatten definitiv die meisten Spiele der Saison, sammelten mächtig Spielpraxis in nahezu jeder Verliererrunde der nationalen Serie. Kamen trotzdem immer wieder weit nach vorne.

Größter Saisonerfolg 2011: 4. Platz in Essen

13. Huth/Lüdike (THW Kiel)

Wenn Flo Lüdike Freitagabend beim obligatorischen Technical Meeting für das Hauptfeld erscheint, ist er schon fest. Immer wieder versaut ihm mindestens ein Team seinen sicheren Gewinn. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich Deutschlands größter Wettanbieter mit ihm Verbündet. „Die Saison ist sicherlich unter unseren Erwartungen verlaufen. Jedoch konnten wir beim letzten Turnier der Saison in Essen den Knoten platzen lassen und hoffen nun diese Form mit nach Timmendorf nehmen zu können“, formuliert er das Ziel für sein Team.

Größter Saisonerfolg 2011: 3. Platz in Essen

14. Lohmann/Schröder (TGM Mainz-Gonsenheim)

Die Senkrechtstarter der Saison. Kamen quasi aus dem Nichts und ärgerten viele etablierte Teams mächtig. Sind aktuelle Rekordhalter des am kürzesten gespielten Satzes. Beim Supercup in St. Peter Ording standen sie nach nur neun Minuten und einem 21-8 als Sieger fest. „Unser Wunschziel ist es, ein Spiel zu gewinnen, auch wenn das sehr schwer wird. Für uns ist die reine Teilnahme aber schon ein absolutes Highlight“, so Manuel.

Größter Saisonerfolg 2011: 3. Platz in Köln

15. Dollinger/Stiel (TV Rottenburg)

Für die Schützlinge von Bundestrainer Jörg Ahmann ist die Teilnahme eine Premiere. Blockspieler Achim, wie Malte ihn nennt, gilt als eines der größten deutschen Talente in der Nachwuchsschmiede der Stützpunkte. Kann sich bei der Meisterschaft zum Glück Tipps von seinem älteren Bruder Sebastian holen. „Wir wollen einfach gut spielen, vor allem vor diesen tollen Zuschauern“, ist die bescheidene Zielstellung.

Größter Saisonerfolg 2011: 4. Platz in Köln

16. Becker/Goertz (VC Olympia Berlin / TSGL Schöneiche)

Pauls Kreislauf kollabierte in der Qualifikation in Heidelberg, er musste ins Krankenhaus. Die Ärzte gaben jedoch glücklicherweise Entwarnung. Im Nachhinein ein cleverer Schachzug. Dürfen dadurch gegen die Europameister auf dem Centre Court spielen, denn nur eine Woche später erspielten sich Paul und Hannes einen Platz auf dem Podium. Haben sich in Heidelberg also nur geschont. Hätte ihnen ruhig einer sagen können, dass man sich von den Turnieren auch unspektakulär abmelden kann. Per e-mail, von zu Hause aus.

Größter Saisonerfolg 2011: 3. Platz in Leipzig

 

 

Hier seht ihr, wie eng es für die letzten wird: Teamrangliste Herren

Websites der Teams

 

 

Eine Übersicht über die Homepages der Teams findet ihr in der Linklist. Dort könnt ihr auch neue Links vorschlagen und die Teamseiten bewerten.

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