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Die Geschichte der Deutschen Meisterschaften

In Deutschland begann der professionelle Beach-Volleyball im Jahr 1992 mit der erstmaligen Ausrichtung einer deutschen Turnierserie. Den Höhepunkt der Turnierserie bildeten schon damals die Deutschen Meisterschaften, die ihre Premiere im Ostseebad Damp feierten.

Schon ein Jahr danach fand die erste Serie der "German Beach Cups" statt, die dann ihren Höhepunkt in der DM erstmals am Timmendorfer Strand fand. Seit 1994 gab es zusätzlich zur Cup-Serie die sehr professionell organisierte "Masters-Tour", die in Bezug auf die Preisgelder die Cups noch topte.

Seit 2006 gibt es als einzige deutsche Turnierserie die „smart beach tour“, so dass die Deutsche smart Beach-Volleyball Meisterschaft ein Bestandteil und das Highlight der "smart beach tour" ist.

Rückblick auf die letzten Jahre

DM 2011

Nach drei Jahren holten sich Sara Goller/Laura Ludwig den DM-Titel zurück. Wie 2010 trafen sie auch in diesem Jahr auf Jana Köhler/Julia Sude im Finale. Diesmal drehten Goller/Ludwig den Spieß um, bogen das Match um und gewannen im dritten Satz nach 4:7-Rückstand mit 15-12. "Nächstes Jahr sind wir wieder dran", so Julia Sude. Bronze holten die Senkrechtstarterinnen der Saison Karla Borger/Britta Büthe nach einem klaren 2:0 gegen Katrin Holtwick/Ilka Semmler, welche immer mehr unter Druck geraten hinsichtlich der Olympia-Qualifikation.

Bei den Männern holten zum dritten Mal in Folge Julius Brink/Jonas Reckermann den Titel, doch diesmal nicht ungeschlagen. Nach 22 Spielen mussten sie das erste Mal auf deutschem Boden eine Niederlage hinnehmen: Im Viertelfinale in zwei Sätzen gegen Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif. Doch im Finale revanchierten sie sich bei dem HSV-Duo und holten die Krone. Dritte wurden ebenfalls zum dritten Mal in Folge David Klemperer/Eric Koreng. Sie revanchierten sich für die Viertelfinalniederlage und siegten in zwei Sätzen gegen Jonathan Erdmann/Kay Matysik.

 

DM 2010

Eigentlich hatten Sara und Laura schon gewonnen. Mit 21-19 lagen sie einen Satz in Führung und hatten bei 20-18 im zweiten Satz zwei Matchbälle. Doch Juli und Jana machten einfach ihr Ding im Sideout, wehrten damit den ersten Matchball ab. Den zweiten wehrten sie ebenfalls ab, nachdem Laura das Zuspiel für Sara zu dicht ans Netz spielte und Sara diesen nur noch leicht ins Feld poken konnte – Jana nahm diese Breakchance dankend an. Danach setzte sie ganz frech ein Ass zur 21-20-Führung. Anschließend ging es ein paar Mal hin und her, bis Juli schließlich mit einem tollen Block gegen Laura zum 25-23 den Satzgewinn besiegelte. Den ganzen Artikel gibt es hier!

In der Herren-Konkurrenz ist eine weitere Überraschung ausgeblieben. Höchst konzentriert und mit starken und variablen Aufschlägen ebneten sich Julius und Jonas den Weg zum zweiten DM-Titel in Folge. Underdogs Mischa und Markus hatten kaum eine Chance. Im ersten Satz setzten sich die Weltmeister allein durch insgesamt vier Servicewinner und drei Asse ab. Dabei machten beide harte Top-Spin-Aufschläge über Markus, Julius streute den einen oder anderen langen Jump-Float ein. Damit waren die Gesamtsieger der deutschen Tour in der Annahme stets in Bedrängnis und konnten ihr Spiel nicht wie gewohnt aufbauen. Den ganzen Artikel gibt es hier!

 

DM 2009

Bei den Deutschen Meisterschaften 2009 gab es gleich mehrere Überraschungen:
So schieden bei den Damen die Top-Favoritinnen Sara Goller/Laura Ludwig bereits im Halbfinale gegen Geeske Banck/Anja Günther aus. Somit kam es nicht zum sicher geglaubten Finale zwischen Goller/Ludwig und Holtwick/Semmler. Mit ihrem vierten Titel in Folge hätten sich Goller/Ludwig noch weiter in der deutschen Beach-Volleyball-Geschichte verankern können, doch die Nerven des Duos spielten nicht mit. „Wir waren zu nervös und haben es selbst verspielt. Wir haben im zweiten Satz geführt und hätten den gewinnen müssen. Stattdessen liegen wir im dritten Satz mit 0:3 hinten. Dann wird es natürlich schwer.“, so Laura Ludwig nach dem Spiel. Mit dem dritten Platz gab es dann aber einen versöhnlichen Abschluss für die beiden.
Den Titel konnten sich am Ende Katrin Holtwick und Ilka Semmler holen.

Bei den Männern wurde das Finale zwischen den Weltmeistern Julius Brink/Jonas Reckermann und dem Hallen-Nationalspieler Björn Andrae mit seinem Partner Marcus Popp ausgetragen. Im dritten Satz hatten die Außenseiter Andrae/Popp sogar drei Matchbälle und es sah nach einer faustdicken Überraschung aus. Das glücklichere Ende hatten dann aber doch Brink/Reckermann, die sich somit den Meistertitel sichern konnten.

DM 2008:

Die Deutschen Meisterschaft 2008 war geprägt von der Vorfreude der Beach-Volleyball-Fans, die olympischen Teams zu sehen. In Beach-Volleyball-Kreisen war man gespannt, wie sich insbesondere die Olympioniken präsentieren würden. Die Frage, die sich die meisten gestellt haben, lautete: "Schaffen es die vier olympischen Duos, sich für einen weiteren Höhepunkt zu motivieren oder sind sie nur eine Woche nach einem derart überwältigenden Ereignis wie es die Olympischen Spiele sind, ausgelaugt und kaputt?" Die Antwort lautet, zumindest bezogen auf drei Teams: "Beides". Goller/Ludwig, Klemperer/Koreng und Brink/Dieckmann schafften es bis ins Finale, obgleich zeitweise auch zu sehen war, dass ihnen die Müdigkeit noch in den Knochen steckte. Sara Goller: "Bei der Kulisse fällt es nicht schwer, Bock zu haben, in Timmendorf zu spielen. Es ist aber schwer, sich mental wieder so einzustellen, dass man jeden Punkt, jedes Spiel gewinnen will. Nach so vielen Eindrücken in Peking ist der Kopf noch nicht so frei. Doch wir wollten hier allen zeigen, was wir wirklich können, denn in China haben wir in dem letzten Spiel enttäuscht." 

Lediglich Stephanie Pohl/Okka Rau konnten ihre Topleistung nicht abrufen. Das Nationalteam schied bereits am ersten Turniertag aus und belegte einen enttäuschenden siebten Rang – ihre schlechteste Platzierung bei einer Deutschen Meisterschaft seit dem Bestehen des Duos. 

Goller/Ludwig sicherten sich, was bisher nur Ahmann/Hager gelungen war, zum dritten Mal in Folge den Titel: Nach einer deutlichen Niederlage im Viertelfinale gegen Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich zauberten die Wahl-Hamburgerinnen drei hochklassige Spiele auf den Center Court. Die zweifachen Deutschen Meisterinnen zeigten wahre Machtdemonstrationen und deklassierten nahezu die Konkurrenz. Sowohl Katrin Holtwick/Ilka Semmler als auch Helke Claasen/Antje Röder mussten deutliche 2:0-Niederlagen einstecken. Auch das Finale, in dem die Revanche gegen Brink-Abeler/Jurich glückte, dominierten die Europameisterinnen in allen Elementen. Brink-Abeler/Jurich hatten nicht den Hauch einer Chance. Nach 39 Minuten hieß es 21:12 und 21:14 und das dritte DM-Gold für die "Frechen Gören". 

Auf Seiten der Herren schafften es die Tabellenersten Julius Brink/Christoph Dieckmann und die Tabellenzweiten David Klemperer/Eric Koreng ungeschlagen ins Finale. "Wir hätten nicht erwartet, dass die olympischen Teams im Finale stehen", sagte David Klemperer nach dem Halbfinalsieg gegen Denis Berken/Alexander Walkenhorst. Damit spielte er auf die körperlichen und psychischen Anstrengungen, die ein Riesenereignis wie es die Olympischen Spiele sind, mit sich bringen, an. Da kurz zuvor auch Brink/Dieckmann mit einem 2:0-Sieg über das Überraschungsduo Böckermann/Götz im Halbfinale erfolgreich waren, standen sich die deutsche Nummer Eins und die deutsche Nummer Zwei gegenüber. Allein diese Tatsache deutete auf ein spannendes Duell hin. Die jeweils gewonnenen Sätze fielen deutlich aus, doch der Tiebreak war an Brisanz kaum zu überbieten. Sieben Matchbälle mussten die Olympia-Fünften Klemperer/Koreng abwehren, um sich dann den Titel des Deutschen Meisters endlich zu sichern.

 

DM 2007:

Das Damenfinale der Deutschen Meisterschaft 2007 geht als spannendstes DM-Endspiel in die Timmendorfer Geschichte ein. Goller/Ludwig hatten eine fulminante Saison hinter sich und zogen problemlos ins Finale ein. Das deutsche - zu dem Zeitpunkt noch - Nationalteam Helke Claasen/Antje Röder hatte sich ebenfalls souverän die Finalteilnahme erspielt. Anders als im Vorjahr war das Finale alles andere als eine eindeutige Angelegenheit. In einem überaus spannenden Match hatten Goller/Ludwig sogar schon vier Matchbälle gegen sich, konnten aber jeden dieser Bälle abwehren. Nach dem Verlust des ersten Satzes schnappten sich Sara und Laura den zweiten Durchgang mehr als deutlich. Der dritte Satz war dann nichts mehr für schwache Nerven. Sara Goller brachte ihr Team mit zwei Blocks in Folge von 8:10 auf 10:10 wieder ins Spielgeschehen. Den ersten Matchball erspielten sich jedoch Helke Claasen und Antje Röder, als Helkes Abwehr nach einem Schmetterball direkt über das Netz auf die Seitenlinie von Goller/Ludwig fiel. Doch Sara und Laura gaben nicht auf. Zwei Punkte später war es dann fast um die Meisterschaftsträume der Jungen Wilden geschehen, als Sara Goller beim Aufschlag von Helke Claasen "Aus" rief. Doch Partnerin Laura Ludwig trotzte dem Call ihrer Partnerin und nahm den Ball, der knapp im Feld gelandet wäre, an. Der Ball flog über die Arme Ludwigs nach hinten weg. Sara erlief den Ball zwar noch, doch dieser flog postwendend über das Netz gen Aus. Helke und Antje wähnten diesen Ball ebenfalls "aus" und ließen den Ball gewähren. Linie! Unglaublich, Ausgleich zum 15:15. Die Menge tobte. Beim Stand von 18:18 machte Sara Goller dann Druck in der Angabe und erzwang so einen Fehler bei Claasen/Röder. Den ersten Matchball auf ihrer Seite nutzten Goller/Ludwig direkt zum Matchgewinn. Mit diesem Erfolg verteidigten Sara und Laura zum ersten Mal ihren Deutschen Meistertitel. Helke Claasen und Antje Röder waren in einem tollen Finale in Satz Eins und Drei ebenbürtig. Beim Stande von 15:14 hatten die beiden mit dem Linienball zwar etwas Pech, dennoch muss man Claasen/Röder für diesen Kraftakt Tribut zollen, denn Helke und Antje spielten im gesamten Turnierverlauf überaus konstant. Endergebnis: 21:18, 16:21 und 13:15.

Auf Seiten der Herren triumphierten Julius Brink/Christoph Dieckmann ähnlich knapp über Kay Matysik/Stefan Uhmann, das viertbeste Team der Deutschen Rangliste. Nach einem völlig zurecht verlorenen ersten Durchgang (18-21) kämpften sich Brink/Dieckmann zurück ins Spiel, gewannen den zweiten Satz und schließlich auch den Tiebreak (21-16 und 15-13). Matysik/Uhmann zeigten in Timmendorf eine grandiose Leistung und werden mit Sicherheit bei der Vergabe des DM-Titels 2008 ein Wörtchen mitzureden haben. 

 

DM 2006:

2006 stand Christoph Dieckmann mit seinem neuen Partner Julius Brink pünktlich zum DM-Finale wieder auf dem Center Court. Mit einem Triumph über die Überraschungsfinalisten Flo Huth/Stefan Uhmann sicherten sich die Wahl-Kieler die Trophäe. Auf Seiten der Damen trotzte ein junges Team allen älteren und erfahreneren Spielerinnen: Sara Goller/Laura Ludwig ließen in einem eindeutigen und beeindruckenden Endspiel ihren Finalgegnerinnen Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich keine Chance und wurden mit 21:14 und 21:10 verdient Deutsche Meisterinnen. 

 

DM 2005:

2005 stoppten Markus Dieckmann und Jonas Reckermann die DM-Erfolgsserie von Markus` Bruder Christoph und seinem Partner Andi Scheuerpflug. Im Tiebreak triumphierten Dieckmann/Reckermann und holten sich den Titel des Deutschen Meisters. Das Damenfinale verlief für Okka Rau/Stephanie Pohl gleichermaßen enttäuschend. Trotz ihres Status als bestes deutsches Damenduo der Saison 2005 schafften es Pohl/Rau nicht, die Trophäe gegenüber ihren Finalgegnerinnen Susanne Lahme/Danja Münsch zu behaupten. Nach dem ersten Durchgang hatte es mit der 21:15-Führung für Pohl/Rau nach einer glasklaren Sache ausgesehen. Der Leistungseinbruch kam im zweiten Satz und von da an lief bei den beiden Hamburgerinnen nichts mehr zusammen. Lahme/Müsch nutzten die Gunst der Stunde und gewannen im Tiebreak (15-5). 

 

DM 2004:

Das wichtigste nationale Turnier der Saison beeindruckte auch 2004 wieder durch begeistertes Publikum, traumhaftes Wetter und jede Menge hochklassiger Duelle. Natürlich ließen sich auch die Nationalteams dieses prestigeträchtige Turnier nicht entgehen. Bei den Herren bestätigten Christoph Dieckmann/Andi Scheuerpflug ihre gute Form von Olympia und verteidigten ihren Titel des Deutschen Meisters aus dem Vorjahr in zwei Sätzen gegen die Überraschungsfinalisten Julius Brink und Kjell Schneider. Das weibliche Finale am Timmendorfer Starnd gewannen 2004 Jahr Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich im Tiebreak gegen Stephi Pohl und Okka Rau. Damit gelang dem Münsteraner Duo nach einem überaus erfolgreichen Jahr noch die Krönung ihrer bisherigen jungen Karriere. 

 

 

Dann wird es natürlich schwer.“, so Laura Ludwig nach dem Spiel. Mit dem dritten Platz gab es dann aber einen versöhnlichen Abschluss für die beiden.
Den Titel konnten sich am Ende Katrin Holtwick und Ilka Semmler holen.

Bei den Männern wurde das Finale zwischen den Weltmeistern Julius Brink/Jonas Reckermann und dem Hallen-Nationalspieler Björn Andrae mit seinem Partner Marcus Popp ausgetragen. Im dritten Satz hatten die Außenseiter Andrae/Popp sogar drei Matchbälle und es sah nach einer faustdicken Überraschung aus. Das glücklichere Ende hatten dann aber doch Brink/Reckermann, die sich somit den Meistertitel sichern konnten.

DM 2008:

Die Deutschen Meisterschaft 2008 war geprägt von der Vorfreude der Beach-Volleyball-Fans, die olympischen Teams zu sehen. In Beach-Volleyball-Kreisen war man gespannt, wie sich insbesondere die Olympioniken präsentieren würden. Die Frage, die sich die meisten gestellt haben, lautete: "Schaffen es die vier olympischen Duos, sich für einen weiteren Höhepunkt zu motivieren oder sind sie nur eine Woche nach einem derart überwältigenden Ereignis wie es die Olympischen Spiele sind, ausgelaugt und kaputt?" Die Antwort lautet, zumindest bezogen auf drei Teams: "Beides". Goller/Ludwig, Klemperer/Koreng und Brink/Dieckmann schafften es bis ins Finale, obgleich zeitweise auch zu sehen war, dass ihnen die Müdigkeit noch in den Knochen steckte. Sara Goller: "Bei der Kulisse fällt es nicht schwer, Bock zu haben, in Timmendorf zu spielen. Es ist aber schwer, sich mental wieder so einzustellen, dass man jeden Punkt, jedes Spiel gewinnen will. Nach so vielen Eindrücken in Peking ist der Kopf noch nicht so frei. Doch wir wollten hier allen zeigen, was wir wirklich können, denn in China haben wir in dem letzten Spiel enttäuscht."

Lediglich Stephanie Pohl/Okka Rau konnten ihre Topleistung nicht abrufen. Das Nationalteam schied bereits am ersten Turniertag aus und belegte einen enttäuschenden siebten Rang – ihre schlechteste Platzierung bei einer Deutschen Meisterschaft seit dem Bestehen des Duos.

Goller/Ludwig sicherten sich, was bisher nur Ahmann/Hager gelungen war, zum dritten Mal in Folge den Titel: Nach einer deutlichen Niederlage im Viertelfinale gegen Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich zauberten die Wahl-Hamburgerinnen drei hochklassige Spiele auf den Center Court. Die zweifachen Deutschen Meisterinnen zeigten wahre Machtdemonstrationen und deklassierten nahezu die Konkurrenz. Sowohl Katrin Holtwick/Ilka Semmler als auch Helke Claasen/Antje Röder mussten deutliche 2:0-Niederlagen einstecken. Auch das Finale, in dem die Revanche gegen Brink-Abeler/Jurich glückte, dominierten die Europameisterinnen in allen Elementen. Brink-Abeler/Jurich hatten nicht den Hauch einer Chance. Nach 39 Minuten hieß es 21:12 und 21:14 und das dritte DM-Gold für die "Frechen Gören".

Auf Seiten der Herren schafften es die Tabellenersten Julius Brink/Christoph Dieckmann und die Tabellenzweiten David Klemperer/Eric Koreng ungeschlagen ins Finale. "Wir hätten nicht erwartet, dass die olympischen Teams im Finale stehen", sagte David Klemperer nach dem Halbfinalsieg gegen Denis Berken/Alexander Walkenhorst. Damit spielte er auf die körperlichen und psychischen Anstrengungen, die ein Riesenereignis wie es die Olympischen Spiele sind, mit sich bringen, an. Da kurz zuvor auch Brink/Dieckmann mit einem 2:0-Sieg über das Überraschungsduo Böckermann/Götz im Halbfinale erfolgreich waren, standen sich die deutsche Nummer Eins und die deutsche Nummer Zwei gegenüber. Allein diese Tatsache deutete auf ein spannendes Duell hin. Die jeweils gewonnenen Sätze fielen deutlich aus, doch der Tiebreak war an Brisanz kaum zu überbieten. Sieben Matchbälle mussten die Olympia-Fünften Klemperer/Koreng abwehren, um sich dann den Titel des Deutschen Meisters endlich zu sichern.

 

DM 2007:

Das Damenfinale der Deutschen Meisterschaft 2007 geht als spannendstes DM-Endspiel in die Timmendorfer Geschichte ein. Goller/Ludwig hatten eine fulminante Saison hinter sich und zogen problemlos ins Finale ein. Das deutsche - zu dem Zeitpunkt noch - Nationalteam Helke Claasen/Antje Röder hatte sich ebenfalls souverän die Finalteilnahme erspielt. Anders als im Vorjahr war das Finale alles andere als eine eindeutige Angelegenheit. In einem überaus spannenden Match hatten Goller/Ludwig sogar schon vier Matchbälle gegen sich, konnten aber jeden dieser Bälle abwehren. Nach dem Verlust des ersten Satzes schnappten sich Sara und Laura den zweiten Durchgang mehr als deutlich. Der dritte Satz war dann nichts mehr für schwache Nerven. Sara Goller brachte ihr Team mit zwei Blocks in Folge von 8:10 auf 10:10 wieder ins Spielgeschehen. Den ersten Matchball erspielten sich jedoch Helke Claasen und Antje Röder, als Helkes Abwehr nach einem Schmetterball direkt über das Netz auf die Seitenlinie von Goller/Ludwig fiel. Doch Sara und Laura gaben nicht auf. Zwei Punkte später war es dann fast um die Meisterschaftsträume der Jungen Wilden geschehen, als Sara Goller beim Aufschlag von Helke Claasen "Aus" rief. Doch Partnerin Laura Ludwig trotzte dem Call ihrer Partnerin und nahm den Ball, der knapp im Feld gelandet wäre, an. Der Ball flog über die Arme Ludwigs nach hinten weg. Sara erlief den Ball zwar noch, doch dieser flog postwendend über das Netz gen Aus. Helke und Antje wähnten diesen Ball ebenfalls "aus" und ließen den Ball gewähren. Linie! Unglaublich, Ausgleich zum 15:15. Die Menge tobte. Beim Stand von 18:18 machte Sara Goller dann Druck in der Angabe und erzwang so einen Fehler bei Claasen/Röder. Den ersten Matchball auf ihrer Seite nutzten Goller/Ludwig direkt zum Matchgewinn. Mit diesem Erfolg verteidigten Sara und Laura zum ersten Mal ihren Deutschen Meistertitel. Helke Claasen und Antje Röder waren in einem tollen Finale in Satz Eins und Drei ebenbürtig. Beim Stande von 15:14 hatten die beiden mit dem Linienball zwar etwas Pech, dennoch muss man Claasen/Röder für diesen Kraftakt Tribut zollen, denn Helke und Antje spielten im gesamten Turnierverlauf überaus konstant. Endergebnis: 21:18, 16:21 und 13:15.

Auf Seiten der Herren triumphierten Julius Brink/Christoph Dieckmann ähnlich knapp über Kay Matysik/Stefan Uhmann, das viertbeste Team der Deutschen Rangliste. Nach einem völlig zurecht verlorenen ersten Durchgang (18-21) kämpften sich Brink/Dieckmann zurück ins Spiel, gewannen den zweiten Satz und schließlich auch den Tiebreak (21-16 und 15-13). Matysik/Uhmann zeigten in Timmendorf eine grandiose Leistung und werden mit Sicherheit bei der Vergabe des DM-Titels 2008 ein Wörtchen mitzureden haben.

 

DM 2006:

2006 stand Christoph Dieckmann mit seinem neuen Partner Julius Brink pünktlich zum DM-Finale wieder auf dem Center Court. Mit einem Triumph über die Überraschungsfinalisten Flo Huth/Stefan Uhmann sicherten sich die Wahl-Kieler die Trophäe. Auf Seiten der Damen trotzte ein junges Team allen älteren und erfahreneren Spielerinnen: Sara Goller/Laura Ludwig ließen in einem eindeutigen und beeindruckenden Endspiel ihren Finalgegnerinnen Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich keine Chance und wurden mit 21:14 und 21:10 verdient Deutsche Meisterinnen.

 

DM 2005:

2005 stoppten Markus Dieckmann und Jonas Reckermann die DM-Erfolgsserie von Markus` Bruder Christoph und seinem Partner Andi Scheuerpflug. Im Tiebreak triumphierten Dieckmann/Reckermann und holten sich den Titel des Deutschen Meisters. Das Damenfinale verlief für Okka Rau/Stephanie Pohl gleichermaßen enttäuschend. Trotz ihres Status als bestes deutsches Damenduo der Saison 2005 schafften es Pohl/Rau nicht, die Trophäe gegenüber ihren Finalgegnerinnen Susanne Lahme/Danja Münsch zu behaupten. Nach dem ersten Durchgang hatte es mit der 21:15-Führung für Pohl/Rau nach einer glasklaren Sache ausgesehen. Der Leistungseinbruch kam im zweiten Satz und von da an lief bei den beiden Hamburgerinnen nichts mehr zusammen. Lahme/Müsch nutzten die Gunst der Stunde und gewannen im Tiebreak (15-5).

 

DM 2004:

Das wichtigste nationale Turnier der Saison beeindruckte auch 2004 wieder durch begeistertes Publikum, traumhaftes Wetter und jede Menge hochklassiger Duelle. Natürlich ließen sich auch die Nationalteams dieses prestigeträchtige Turnier nicht entgehen. Bei den Herren bestätigten Christoph Dieckmann/Andi Scheuerpflug ihre gute Form von Olympia und verteidigten ihren Titel des Deutschen Meisters aus dem Vorjahr in zwei Sätzen gegen die Überraschungsfinalisten Julius Brink und Kjell Schneider. Das weibliche Finale am Timmendorfer Starnd gewannen 2004 Jahr Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich im Tiebreak gegen Stephi Pohl und Okka Rau. Damit gelang dem Münsteraner Duo nach einem überaus erfolgreichen Jahr noch die Krönung ihrer bisherigen jungen Karriere.

 

 

Die DM-Sieger der vergangenen Jahre

DamenHerren

2010

2009

2008

Köhler/Sude

Holtwick/Semmler

Goller/Ludwig

Brink/Reckermann

Brink/Reckermann

Klemperer/Koreng

2007Goller/LudwigBrink/Dieckmann
2006Goller/LudwigBrink/Dieckmann
2005Lahme/MüschDieckmann/Reckermann
2004Brink-Abeler/JurichDieckmann/Scheuerpflug
2003Pianka/WilliamsDieckmann/Scheuerpflug
2002Pohl/RauHikel/Polte
2001Friedrichsen/MüschDieckmann/Reckermann
2000Schmidt/StaubOetke/Scheuerpflug
1999Friedrichsen/MüschOetke/Scheuerpflug
1998Schmidt/StaubAhmann/Hager
1997Friedrichsen/MüschAhmann/Hager
1996Schmidt/StaubAhmann/Hager
1995Bühler/MüschAhmann/Hager
1994Kern/LohseHoffmann/Scheuerpflug
1993Paetow/SchwarzAhmann/Hager
1992Paetow/SchwarzFreier/Tiemann

 

 

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