Die teilnehmenden Damenteams

Wer gegen wen spielen wird, könnt ihr unserem Turnierbaum rechts entnehmen und schon mal spekulieren. Den gibt es ausgedruckt übrigens auch an unserem beach-volleyball.de Stand bei der DM.

1. Laura Ludwig und Kira Walkenhorst (Hamburg)

Was für eine Saison: Gold beim Grand Slam in Yokohama, Europameisterinnen in Klagenfurt und Bronze beim Grand Slam in Long Beach - Ludwig und Walkenhorst haben nach der Rückkehr von Blockspielerin Walkenhorst gezeigt, wie leistungsstark sie sind. Fünf Meistertitel hat Laura Ludwig schon gesammelt, in diesem Jahr könnte der zweite gemeinsame hinzukommen. Die Hamburgerin unterschätzt die Konkurrenz jedoch keinesfalls: „Holtwick/Semmler sind immer besser in die Saison gekommen und auch Chantal Laboureur/Julia Sude (MTV Stuttgart/VfB Friedrichshafen) haben eine sehr gute Saison gespielt. Da sie aber fast durchgehend jedes internationale Turnier gespielt haben, wird es bei der DM eine Kraftfrage. Wir haben aber noch weitere Teams in Deutschland die auf einem hohen Level spielen, so haben Katharina Schillerwein/Cinja Tillmann (VC Bottrop 90) einfach mal fast jedes Turnier gewonnen. Sehr schade ist, dass Karla Borger (MTV Stuttgart) verletzungsbedingt nicht spielen kann."

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2. Katrin Holtwick und Ilka Semmler (Berlin)

Fotorechte: smart beach tour

Nach dem Einzug ins WM-Halbfinale in den Niederlanden Anfang Juli bekam der Aufschwung der Berlinerinnen einen Dämpfer. Abwehrspielerin Holtwick kämpfte einige Wochen mit muskulären Problemen, ihr Team mit dem Umstand, zwischenzeitlich auf Rang vier der nationalen Rangliste abgerutscht zu sein. Zuletzt aber zeigte das Duo wieder gute Leistungen und belegte bei den drei letzten Turnieren vor der DM - der EM sowie der Grand Slam in den USA und Polen - jeweils einstellige Platzierungen. Außerdem schielen die zweimaligen Titelträgerinnen in diesem Jahr auf das Triple.

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3. Chantal Laboureur und Julia Sude (Stuttgart/Friedrichshafen)

Ein Kampf unter Dreien sollte es werden. Lange Zeit jedenfalls sah es so aus, als sollten die Damenteams Holtwick/Semmler, Ludwig/Walkenhorst und Borger/Büthe um die beiden Plätze für Rio 2016 kämpfen. Im Laufe der Saison aber schob sich ein viertes Team immer weiter in der Rangliste nach vorne: Chantal Laboureur und Julia Sude. Mit Platz fünf bei der EM 2015 und einem zweiten Platz bei den FIVB Open in Fuzhou zeigen sie, dass mit ihnen zu rechnen ist. Auch bei der DM werden sie sich mit und an den Nationalteams messen wollen. Bei der bislang einzigen gemeinsamen Teilnahme landete das Duo 2013 auf Rang vier.

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4. Katharina Schillerwein und Cinja Tillmann (Bochum/Münster)

Sie waren ohne Frage das Team der smart beach tour 2015 - sieben Turniere haben sie dort in dieser Saison gespielt, fünf davon haben sie gewonnen. Katharina Schillerwein und Cinja Tillmann sicherten sich mit dem Sieg in Nürnberg Goldmedaille Nummer fünf und stellten damit einen vierzehn Jahre alten Rekord ein. Sollte es auch am Timmendorfer Strand weiter so gut klappen, ist mehr drin als Rang sieben aus dem Vorjahr.

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5. Victoria Bieneck und Julia Großner (Berlin)

Standen in dieser Saison oft im Schatten der vier World-Tour-Teams, auch weil sich Laboureur/Sude abgesetzt hatten und Zugang fanden beim Spitzentrio um die Nationalteams. Für die Berlinerinnen ist es bereits die fünfte gemeinsame DM-Teilnahme und bislang verbesserten sie Jahr für Jahr ihr Resultat - bleibt es dabei, gibt es in diesem Jahr Edelmetall, denn im Vorjahr wurden sie Vierte.

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6. Teresa Mersmann und Isabel Schneider (Münster/Leverkusen)

Teresa Mersmann und Isabel Schneider legten international eine schöne Erfolgsserie hin, als sie dreimal in Folge CEV-Gold holten. Sie nahmen in dieser Saison bewusst viel Geld in die Hand, um international starten zu können, verbuchen diese Saison als Lehrjahr im internationalen Beach-Volleyball. Trotzdem spielten sie fünf Events der nationalen Serie, dreimal sprang Bronze heraus.

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7. Britta Büthe und Lisa Arnholdt (Stuttgart)

Titelverteidigerin Britta Büthe geht mit der Nachwuchsspielerin Lisa Arnholdt an den Start. Die amtierende Deutschen Meisterin kann ihren Titel nicht mit Karla Borger verteidigen, da die Saison für die Abwehrspielerin nach einer Operation an der Bandscheibe frühzeitig beendet ist.
Die 19-Jährige Arnholdt ist eines der größten Nachwuchstalente, belegte vor kurzem bei der U22-Europameisterschaft an der Seite von Nadja Glenzke Platz fünf, im vergangenen Jahr wurde sie mit Sarah Schneider Zweite bei der U19-Weltmeisterschaft. Auf der smart beach tour allerdings kam Arnholdt noch nicht über einen neunten Platz hinaus, weshalb für Büthe die Titelverteidigung sicher keine Priorität haben dürfte.

8. Anni Schumacher und Sandra Seyfferth (Stuttgart/Hamburg)

Das Team hatte wohl das kurioseste Turniererlebnis dieser Saison in Weißrussland, als beim dortigen CEV Satellite der Finaltag einfach so um einen Tag noch vorn gezogen wurde - da blieb nicht mal Zeit zum Eincremen. Erfolgreich war es dennoch, denn am Ende sprang Bronze heraus. Der Finaltag am Timmendorfer Strand ist für die Frauen am Samstag, das ist sicher. Ob Anni Schumacher und Sandra Seyfferth in ihrer ersten gemeinsamen Saison dabei sein werden, wird sich noch zeigen.

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9. Melanie Gernert und Annika Krebs (Berlin)

Zwei Finger der linken Hand kugelte sich Anika Krebs während eines Blocks im Halbfinale des smart beach cups in St. Peter Ording Ende Juli aus, seit dem konnte sie mit ihrer Partnerin Melanie Gernert kein Turnier mehr spielen. Davor lief es aber auch schon recht erfolgreich: In der Premierensaison gewann das Duo den beach cup in Jena und wurde Zweite beim super cup in Binz. Und Gernert war während der Auszeit ihrer Partnerin nicht untätig: An der Seite von Elena Kiesling gewann sie den super cup in Kühlungsborn.

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10. Sandra Ittlinger und Yanina Weiland (Berlin)

Das jüngste Duo im Starterfeld, aber auch schon zum zweiten Mal dabei. Ittlinger musste in den letzten drei Turnieren auf ihre Partnerin verzichten, die sich kurz nach dem Silber-Erfolg beim cup in Nürnberg verletzte. Bitter vor allem deshalb, weil sich das Duo Medaillenchancen bei der U22-EM ausrechnete, so belegte Ittlinger mit Lena Ottens Rang fünf. Für die DM gehen sie nun wieder gemeinsam in den Sand.

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11. Sabrina Karnbaum und Natascha Niemczyk (München/Oberschleißheim)

Die Bayerinnen waren für viele eine der Überraschungen der Saison - auf Anhieb holten sie zwei Silbermedaillen bei den Turnieren in St. Peter Ording und Kühlungsborn und das obwohl sie erst seit diesem Jahr zusammenspielen. Sabrina Karnbaum erlebt ihre erste Deutsche Meisterschaft, Partnerin Niemczyk war schon dreimal dabei. Beste Platzierung dabei war Rang neun 2012 und 2013.

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12. Kim Behrens und Jenny Heinemann (Münster/Hamburg)

Sie fanden erst spät in der Saison zusammen, nachdem beide ohne feste Spielpartnerinnen in die Saison gestartet waren. Spielten dann vier Turniere auf der smart beach tour zusammen, als beste Platzierung sprang dabei Platz vier in St. Peter Ording heraus.

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13. Anna Behlen und Katharina Culav (Hamburg)

Eine fiese Verletzung stoppte Katharina Culav zu Beginn der Saison, als sie im Qualifikationsspiel beim FIVB Open in Fuzhou bei einer Abwehraktion auf einer im Sand versteckten Steinplatte landete und sich das linke Bein bis auf den Knochen aufriss. Eine OP im chinesischen Krankenhaus, sieben Wochen Zwangspause und einige weitere Turniere später haben sie es dennoch unter die 16 besten Teams zur DM geschafft.

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14. Michaela Henry und Tatjana Zautys (Unterschleißheim/Winnenden)

Michaela und Tatjana haben am Ende der Saison noch mal richtig aufgedreht und sich einen dritten Platz beim super cup in Kühlungsborn erkämpft. Sie bringen einiges an Erfahrung in Timmendorfer Strand mit und werden sich von der üblichen DM-Aufregung eher anspornen als aus dem Konzept bringen lassen. Nachdem Michaela Henry sich in den letzten Jahren mit Platz 9 oder 13 zufrieden geben musste, wäre eine Verbesserung in diesem Jahr sicherlich ein schöner Saisonabschluss. Tatjana Zautys konnte sich 2011 an der Seite von Claudiy Lehmann schon einmal einen siebten Platz erspielen.

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15. Florentina Büttner und Valeria Fedosova

Die Mädels vom SV Lohhof haben es in dieser Saison beim smart beach cup in Jena sogar bis ins Finale geschafft, Hut ab.  Und  das, obwohl sie mit 173 und 176 zu einem der "kleinsten Teams" der Tour gehören.

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16. Anne Friedrich und Anne Matthes

Anne Friedrich und Anne Matthes mussten lange um die Teilnahme zittern, da ihre Konkurrentinnen noch bei der U22 EM Punkte sammeln konnten. Nun sind sie qualifiziert und freuen sich riesig auf ihre ersten Deutschen Meisterschaften. In dieser Saison haben sie mit einem fünften Platz beim super cup in Kühlungsborn und bei den Cups in Nürnberg und Jena bereits gezeigt, was sie leisten können.

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