Geschichte der Deutschen Meisterschaft


In Deutschland begann der professionelle Beach-Volleyball im Jahr 1992 mit der erstmaligen Ausrichtung einer deutschen Turnierserie. Den Höhepunkt der Turnierserie bildeten schon damals die Deutschen Meisterschaften, die ihre Premiere im Ostseebad Damp feierten. Mittlerweile hat sich das Turnier zum absoluten Highlight der Saison entwickelt und mit ihm der Austragungsort Timmendorfer Strand, das ab 1993 zum Beach-Mekka wurde. Wir werfen einen Blick auf vergangene Jahre.



Titel-Rekorde in Timmendorfer Strand

Welche Spieler oder welche Teams haben die meisten Titel bei den Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften gewonnen? In dieser Übersicht erfährst du es.


Rückblick der Deutschen Meisterschaften

Die Deutschen Meister 2018

Victoria Bieneck und Isabel Schneider erfüllen sich ihren Traum von Gold bei den Deutschen Meisterschaften. Keinem anderen deutschen Team ist so eine konstante Saison gelungen wie den Hamburgerinnen. → weiterlesen

Die Silbermedaille holten sich Kim Behrens und Sandra Ittlinger, den dritten Platz belegten Teresa Mersmann und Cinja Tillmann.

Mit dem Deutschen Meistertitel in Timmendorfer Strand zeigen Julius Thole und Clemens Wickler nicht nur, dass sie derzeit Deutschlands bestes Teams sind – ihr Saisonverlauf beweist auch, dass sie auf einem guten Weg in Richtung Weltspitze sind. → weiterlesen

Der zweite Platz ging an Yannick Harms und Philipp Arne Bergmann, bei ihrem zweiten gemeinsamen Turnier standen Nils Ehlers und Lars Flüggen gleich auf Podium und wurden Dritte.


Die Deutschen Meister 2017

An ihrem 30. Geburtstag hat sich Julia Sude das größte Geschenk selbst gemacht: Mit ihrer Partnerin Chantal Laboureur ist sie in Timmendorfer Strand Deutsche Meisterin geworden. In einem von erschöpften Spielerinnen geprägten Turnier hatten sie den längsten Atem. > weiterlesen.

Silber ging überraschenderweise an Melanie Gernert und Tatjana Zautys, Bronze gewannen Karla Borger und Margareta Kozuch. Die Weltmeisterinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst zollten einer langen Saison ihren Tribut und schieden schon im Viertelfinale aus.




Ohne Niederlage marschierten Tim Holler und Clemens Wickler durch das Turnier und werden Deutscher Meister. Und das, obwohl schon vorher klar war, dass die Zusammenarbeit des Duos danach beendet sein wird. weiterlesen.

Im Endspiel standen Sebastian Fuchs/Eric Stadie, die Bronzemedaille gewannen Phlipp Arne Bergmann und Yannick Harms.
DM-Special 2017


Die Deutschen Meister 2016

Was für ein Jahr für Laura Ludwig und Kira Walkenhorst! Nach EM-Gold, viermal Gold auf der Weltserie und Olympiasieg gelingt dem Duo 2016 auch die Titelverteidigung in Timmendorfer Strand. Im Finale besiegten sie Chantal Laboureur und Julia Sude mit 2:0. > Weiterlesen.

Ohnehin war die DM 2016 bei den Frauen die stärkste, die es je gab: In Ludwig/Walkenhorst, Laboureur/Sude, Borger/Büthe und Holtwick/Semmler standen vier Teams im Starterfeld, die zu dem Zeitpunkt in den Top-5 der Weltrangliste zu finden waren.

Allerdings flossen auch reichliche Tränen des Abschieds: Mit der Bronzemedaille in den Händen verkündete Britta Büthe ihr Karriereende - und ließ eine Partnerin zurück, die erst einmal mit der vielen Britta-freien-Zeit zurechtkommen musste.

Auch Katrin Holtwick und Ilka Semmler verabschiedeten sich tränenreich. Noch mehr Tränen, und der Meeresspiegel wäre am Freitag in Timmendorfer Strand bedenklich angestiegen – die Beach-Volleyball-Gemeinschaft verabschiedete sich von zwei prägenden Athletinnen, die ihrem Sport über Jahrzehnte vieles untergeordnet haben. > Weiterlesen.


Markus Böckermann und Lars Flüggen hatten zwei aufreibende Jahre hinter sich, bei der Deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand holten sie nochmal alles aus sich heraus und belohnten sich mit dem Titelgewinn. Matysik und Walkenhorst gewannen Bronze. > Weiterlesen.

DM-Special 2016


Die Deutschen Meister 2015

Bei den Frauen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst gewannen die Deutsche Meisterschaft am Timmendorfer Strand. Die Dominanz des Teams war über das gesamte Turnier deutlich. Unverwundbar sind aber auch sie noch nicht. >weiterlesen.

Teresa Mersmann/Isabel Schneider wurden überraschend Zweite. Kersten Holthausen ist Trainer des Teams, im Interview sprach der 30-jährige Trainer über die Herausforderungen in der deutschen Beach-Volleyball-Szene. weiterlesen. Hier geht es zum Video mit Hollthausen nach dem Halbfinalsieg ( ->Video). Bronze holten sich Katrin Holtwick und Ilka Semmler.

Sie sind erst 20 und 24 Jahre alt, auf dem Feld agierten Clemens Wickler und Armin Dollinger aber so abgebrüht, als gehörten sie schon zu den alten Hasen. Im Finale besiegten sie die Favoriten Kay Matysik und Jonathan Erdmann in drei Sätzen 18:21, 23:21, 15:11. Um Worte ringend, schuf Dollinger eine Neukreation: "Das ist Raketenbombe." >weiterlesen.

DM-Special 2015


Die Deutschen Meister 2014

Karla Borger und Britta Büthe vergruben ihre Gesichter in den Händen: Sieg und Titel, unfassbar!
Sichtlich gerührt und den Tränen nahe umarmten sich die beiden sympathischen Spielerinnen von der Menge bejubelt.
Nach dem Abklatschen hielten sie sich gegenseitig die Köpfe und guckten sich anerkennend an.

Deutsche Meisterinnen! Bei den Männern gewannen Erdmann/Matysik, in einem spektakulären Endspiel, gegen Fuchs/Kaczmarek


Die Deutschen Meister 2013

Vom 30. August bis zum 1. September spielten 32 Duos um die Titel bei den Deutschen Meisterschaften wie immer am Timmendorfer Strand. Im Jahr 2013 hatte sich einiges im Vorfeld der Saison getan: Sky Media löste die Agentur sae mit der Ausrichtung der smart beach tour ab, bei der DM fuhr der Müncher Bezahl-Sender wie schon bei den Supercups in der Saison groß auf. Mit elf Stunden Live-Übertragung und vierzehn Kameras (inklusive Heli-Cam) auf und um den Center-Court, übertrafen die Unterföhringer alles je auf der deutschen Mattscheibe Übertragene im Beach-Volleyball Sport.

Und die Livebilder zeigten am Sonnabend Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, wie sie in ihrer ersten gemeinsamen Saison den Titel im regenrischen Endspiel vor 6.000 Zuschauer gegen Katrin Holtwick und Ilka Semmler gewannen. Im kleinen Finale setzten sich Karla Borger und Britta Büthe gegen Chantal Laboureur und Julia Sude durch.

zum Artikel vom Sonnabend / Erfolgreich und dominant: Laura und Kira
Interview mit den Deutschen Meisterinnen



Bei den Männern wurde das Turnier durch mehrere, teils unvorhergesehene Ereignisse etwas turbulent: Die Titelverteidiger Jonathan Erdmann und Kay Matysik sagten kurz vor der Eröffnungsfeier ihren Start auf Grund einer Schulterverletzung Matysiks ab; Finn Dittelbach und Eric Koreng zogen ins DM-Viertelfinale ein und mussten dann die weiteren Partien aufgeben - Finn zog sich einen Riss in der Bauchmuskelfaser zu; Olympiasieger Julius Brink sagte eine Teilnahme bereits im Vorfeld wegen anhaltender Probleme im Oberschenkel ab, Partner Sebastian Fuchs spielte mit Marcus Popp, dessen Partner sich in der DM-Vorwoche verletzte - Fuchs/Popp wurden Vierte, verloren im kleinen Finale gegen Sebastian Dollinger und Stefan Windscheif, für die im Vorfeld nur Gold zählte.

Das das holten sich am Ende verdientermaßen Markus Böckermann und Mischa Urbatzka, Böckeratzka waren im Turnierverlauf das konstanteste Duo und ließen sich im Finale gegen Lars Flüggen/Alexander Walkenhorst auch nach einem Satzrückstand nicht aus der Ruhe bringen.

Hier geht es zum Artikel vom Sonntag
Interview mit den Deutschen Meistern


Die Deutschen Meister 2012

Die Deutsche Meisterschaft 2012 fand vom 24. bis 26. August statt.
Im Finale der Männer setzten sich Joni Erdmann und Kay Matysik gegen das damalige Interimsduo Eric Koreng und Alexander Walkenhorst durch. Sebastian Dollinger und Stefan Windscheif wurden kampflos Dritter, weil Julius Brink und Jonas Reckermann wegen einer Verletzung aufgeben mussten.

Bei den Frauen sicherten sich Katrin Holtwick und Ilka Semmler im Endspiel gegen Geeske Banck und Kira Walkenhorst ihren zweiten Meistertitel.
Den dritten Platz belegten Teresa Mersmann und Cinja Tillmann.


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Mit dem Deutschen Meistertitel in Timmendorfer Strand zeigen Julius Thole und Clemens Wickler nicht nur, dass sie derzeit Deutschlands bestes Team sind – ihr Saisonverlauf beweist auch, dass sie auf einem guten Weg in Richtung Weltspitze sind.

Über Stabilität in den Grundlagen zum Titel

Victoria Bieneck und Isabel Schneider erfüllen sich ihren Traum von Gold bei den Deutschen Meisterschaften. Keinem anderen deutschen Team ist so eine konstante Saison gelungen wie den Hamburgerinnen.

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