Beach-EM 2004 in Timmendorfer Strand - Der Samstag

 

Dieckmann/Reckermann siegen im deutsch-deutschen Duell

Nach David Klemperer und Niklas Rademacher haben nun auch Markus Dieckmann und Jonas Reckermann bei der EM am Timmendorfer Strand den Einzug ins Halbfinale mit einem Sieg im deutsch-deutschen Viertelfinale über Jörg Ahmann und Axel Hager geschafft.

Im ersten Satz dominierten Dieckmann/Reckermann schon glasklar, und siegten am Ende mit dem zweiten Satzball zum 21:15. Trotz einiger spektakulärer Ballwechsel, die Teams beglückwünschten sich sogar gegenseitig bei einigen unwahrscheinlichen Abwehraktionen, konnten Dieckmann/Reckermann auch den zweiten Durchgang für sich entscheiden. Am Ende siegten sie mit 2:0 (21:15, 21:13) und unterstrichen damit, dass der Weg zum Titel nur über sie führt. Der unterlegene Axel Hager gab nach dem Spiel zu Protokoll:“ Die waren einfach besser, dass muss man neidlos anerkennen. Wir sind zufrieden und wir haben vor allem richtig Spaß gehabt.“ Ein zweites deutsch-deutsches Duell wird es im Halbfinale nicht geben. Klemperer/Rademacher treffen nämlich morgen um 12 Uhr auf die Schweizer Egger/Heyer und anschließend bekommen es Dieckmann/Reckermann mit dem zweiten Schweizer Team Heuscher/Kobel zu tun. Das Spiel um Platz 3 wird dann um ca. 16:30 Uhr ausgetragen, gefolgt vom Finale um 18:00 Uhr.

 

Klemperer/Rademacher im Halbfinale

David Klemperer und Niklas Rademacher haben als erstes deutsche Nationalteam bei der EM am Timmendorfer Strand den Einzug ins Halbfinale mit einem Sieg gegen die Schweden Berg/Dahl erreicht.

Im ersten Satz konnten sich Klemperer/Rademacher mit 14:11 absetzen und einen Drei-Punkte-Vorsprung erspielen. Mit dem ersten Satzball zum 21:19 ging dieser erste Satz an das deutsche Team. Im zweiten Durchgang spielte sich das deutsche Team zeitweise in einen Rausch. Vor allem Niklas Rademacher gelang einfach alles. So erzielte er mit zwei Assen in Folge, beide Netzroller, die Führung zum 18:10. Mit unglaublichen acht Matchbällen beim Stand von 20:12 hatten die Deutschen Außenseiter alles in der Hand, und nutzten direkt den ersten zum Einzug ins Halbfinale.

 

Titel an die Schweiz/ zwei Siege im Achtelfinale

Der erste zu vergebene Europameistertitel geht in die Schweiz, Kuhn/Schnyder-Benoit siegten gegen Glesnes/Maaseide aus Norwegen. Aber auch Deutschlands Fans hatten Grund zum Jubeln, denn Jörg Ahmann und Axel Hager, sowie Markus Dieckmann und Jonas Reckermann sind ins Viertelfinale eingezogen.

Es war ein einseitiges Finale am Timmendorfer Strand. Die Schweizerinnen Kuhn/Schnyder-Benoit ließen den Norwegerinnen Glesnes/Maaseide keine wirkliche Chance und siegten verdient mit 2:0 (21:13, 21:16). Im ersten Satz nutzten sie direkt den ersten Satzball zur Führung, und in Durchgang zwei machten sie mit dem zweiten Matchball den Sack endgültig zu.

Ohne Fragen aufkommen zu lassen, siegten auch Ahmann/Hager ganz sicher und souverän gegen die Franzosen Canet/Hamel mit 2:0 (21:15, 21:16). Weder in Durchgang eins noch in Durchgang zwei ließen sich die deutschen Routiniers die Butter vom Brot nehmen, führten schnell mit drei Punkten Abstand, und machten schließlich den Sack zu. Markus Dieckmann und Jonas Reckermann hatten es da schon schwerer. Die Russen Arkajew/Barsouk leisteten starke Gegenwehr, aber am Ende setzte sich das deutsche Nationalteam mit 2:0 (25:23, 26:24) durch. Damit treffen im Viertelfinale um 18.30 Uhr Ahmann/Hager auf Dieckmann/Reckermann, damit steht ein deutsches Nationalteam auf jedem Fall im Halbfinale. Parallel dazu müssen Klemperer/Rademacher gegen die Schweden Berg/Dahl ran, eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe für die Deutschen. Im dritten Viertelfinale treffen die Schweizer Heyer/Egger auf die Spanier Bosma/Herrera, das Vierte steht derzeit noch nicht fest.

 

Sieg und Niederlage im Achtelfinale

Mit David Klemperer und Niklas Rademacher ist es einem deutschen Nationalteam bei der EM am Timmendorfer Strand gelungen ins Viertelfinale einzuziehen. Dagegen sind Christoph Dieckmann und Andy Scheuerpflug im Achtelfinale gescheitert.

In einem spannenden Match konnten sich Klemperer/Rademacher gegen die favorisierten Norweger Kjemperud/Hoidalen mit 2:1 (15:21, 21:16, 15:13) durchsetzen. Im ersten Satz hatte es aber gar nicht nach einem Sieg der deutschen ausgesehen. Die Norweger dominierten das Spiel und lagen schon mit 17:8 vorne, dann kamen Klemperer/Rademacher aber noch auf. Im zweiten Durchgang umgekehrtes Bild, Klemperer/Rademacher führten schnell mit 10:5, dann 16:11 und erspielten sich sechs Satzbälle, wo sie den zweiten nutzten. Auch im dritten Satz starteten die Deutschen gut, führten auch hier schnell mit, konnten sich aber erstmals beim 10:7 mit drei Punkten absetzen. Am Ende wurde es dann noch mal spannend, als sie erst den vierten Matchball zum Sieg nutzten.

Nicht so gut lief es für Dieckmann/Scheuerpflug im Match gegen die Schweizer Egger/Heyer. Mit 2:1 (15:21, 21:14, 15:13) behielten die Eidgenossen am Ende die Oberhand. Mit dem ersten Matchball war die Begegnung für die Deutschen gelaufen, als Christoph Dieckmann am Block von Heyer ins Aus schmetterte. Damit belegen Dieckmann/Scheuerpflug den neunten Platz.

 

Bronze für Italien

Die erste Medaille bei der EM am Timmendorfer Strand ist vergeben worden: die Italienerinnen Gattelli/Perrotta konnten sich im kleinen Finale gegen die Tschechinnen Celbova/Novakova durchsetzen, und die Bronzemedaille erringen.

Mit 2:0 (21:15, 22:20) siegten die Damen vom Stiefel Europas ganz klar. Lediglich am Ende des zweiten Satzes kam noch einmal Spannung auf, da die Italienerinnen erst ihren vierten Matchball zum Sieg nutzen konnten. Sie hatten schon im zweiten Satz mit 20:17 vorne gelegen. Nach dem Sieg bekannte Lucilla Perrotta:“ Eigentlich sind wir die wahren Finalisten, da unser Match schon beendet war. Trotzdem sind wir nicht unzufrieden mit der Bronzemedaille, da wir sehr gut gegen starke Teams gespielt haben“.

 

Niederlage für Ahmann/Hager

Jörg Ahmann und Axel Hager mussten sich in ihrem dritten Match bei der EM am Timmendorfer Strand den Schweizern Egger/Heyer knapp geschlagen geben. Trotzdem haben sie, genau wie die anderen drei deutschen Teams, die nächste Runde erreicht.

In einem spektakulärem und sehr ausgeglichenen Match siegten die Eidgenossen Egger/Heyer am Ende mit 2:1 (21:18, 21:23, 15:13). Der zweite Matchball brachte die Entscheidung zu Gunsten der Schweizer. Nach erfolgreichem ersten Durchgang hatten sich Egger/Heyer schon im zweiten Satz beim Stand von 20:19 einen ersten Matchball erspielt, den die Deutschen abwehren konnten. Mit einem Ass von Jörg Ahmann ging dieser Satz aber an das deutsche Nationalteam, dem man den Spaß am Spiel anmerken konnte. Großen Spass hatten auch die Fans, trotz eines heftigen Schauers zu Anfang des zweiten Satzes. Im dritten Satz konnten sich die Schweizer erstmals mit zwei Punkten beim Stand von 9:7 absetzen, und das Sideout bis zum Ende des Matches behalten. Nun treffen Ahmann/Hager in der nächsten Runde auf die Franzosen Canet/Hamel, um circa 16.00 Uhr. Zeitgleich müssen Dieckmann/Reckermann gegen die Russen Arkajew/Barsouk ran. Schon um 15.15 Uhr geht es für Dieckmann/Scheuerpflug auf dem Center Court gegen die Schweizer Egger/Heyer,. Parallel treffen Klemperer/Rademacher auf die Norweger Hoidalen/Kjemperud.

 

Sieg für Klemperer/Rademacher

Bei der EM am Timmendorfer Strand haben sich David Klemperer und Niklas Rademacher im deutsch-deutschen Duell gegen Christoph Dieckmann und Andy Scheuerpflug durchgesetzt und sind damit sicher in die nächste Runde eingezogen.

In einem jederzeit ausgeglichenen Match siegten Klemperer/Rademacher am Ende mit 2:0 (24:22, 24:22). Der vierte Matchball brachte die Entscheidung zu Gunsten von Klemperer/Rademacher. Christoph Dieckmann konnte seinen Angriffsball nicht gegen den Block von David Klemperer durchsetzen. Schon im ersten Satz hatten Dieckmann/Scheuerpflug es nicht geschafft vier Satzbälle für sich zu nutzen. Klemperer/Rademacher dagegen nutzten direkt den ersten zum Satzgewinn. Nach diesem Krimi waren die Sieger natürlich total happy. David Klemperer stellte fest:“ Der Schlüssel zum Erfolg war für uns die viele Matchpraxis, die wir hier gewonnen haben. Jetzt haben wir einfach nur Bock zu spielen“.

 

Team Norwegen im Finale

Bei der EM am Timmendorfer Strand ist das Damenfinale komplett: die Norwegerinnen Glesnes/Maaseide, setzten sich gegen die Tschechinnen Celbova/Novakova durch und treffen nun im Endspiel auf das Team aus der Schweiz Schneider-Benoit/Kuhn.

Beim 2:1 Sieg der Damen aus dem hohen Norden (21:17, 14:21, 15:12) nutzte das Team Norge den ersten Matchball, um ins Finale einzuziehen. Unter dem Jubel der Fans, die klar auf Seiten der sympathischen Norwegerinnen standen, konnten Glesnes/Maaseide den zweiten Satzball im ersten Durchgang für sich nutzen. Der zweite Satz wurde ebenfalls durch den zweiten Satzball von den Damen aus Böhmen und Mähren zum Satzausgleich genutzt. Dieser Durchgang war eine klare Angelegenheit. Im dritten Satz konnten sich die Norwegerinnen schnell mit drei Punkten (4:1) absetzen, aber die Tschechinnen kamen wieder heran und konnten ausgleichen. Die Vorentscheidung fiel beim Stand von 12:10 für das Team aus Norwegen, das seinen Vorsprung bis zum Ende zum Finaleinzug retteten.

 

Schweizer Team im Finale

Bei der EM am Timmendorfer Strand am Samstag hat sich das erste Damenteam ins Finale gespielt: in einem hartumkämpften Match setzten sich die Damen aus der Schweiz Schnyder-Benoit/Kuhn gegen die Italienerinnen Gattelli/Perrotta mit 2:1 durch.

Beim 2:1 Sieg der Schweizerinnen (21:18, 11:21, 17:15) nutzte das Team Swisse den dritten Satzball im ersten Durchgang um in Führung zu gehen. Der zweite Satz ging klar an die Italienerinnen. Der dritte Durchgang hatte es in sich. Erst beim Zwischenstand von 13:13 gelang Schnyder-Benoit/Kuhn wieder der Ausgleich, bis dahin hatten Gattelli/Perrotta dominiert und ständig vorne gelegen. Nachdem die Damen vom Stiefel ihren ersten Matchball beim 14:13 nicht nutzen konnten, eskalierte das Match beim zweiten Matchball der Italienerinnen beim 15:14. Da sich die Schiedsrichter zuerst nicht einigen konnten, ob der Ball in oder aus war, und der dann erst nach minutenlanger Diskussion für die Schweizerinnen gut gegeben wurde, gegen den heftigem Protest des italienischen Teams. Im Gegenzug erspielten sich Schnyder-Benoit/Kuhn ihren ersten Matchball und nutzten diesen prompt gegen die Italienerinnen, die vollkommen aufgebracht, gegen die Entscheidung gegen sich haderten und ihren Unmut lautstark Luft machten.

Derweil haben Markus Dieckmann und Jonas Reckermann ihr letztes Gruppenspiel abgesagt, eine offizielle Begründung gibt es zur Zeit noch nicht. Ebenfallsverzichten die Letztplatzierten Russen Kuschnew/Saijulin auf ihr letztes Match in der Brink/Schneider Gruppe.

 

Niederlage für Brink/Schneider

Kein Auftakt nach Maß für die deutschen Beach-Volleyball Nationalteams bei der EM am Timmendorfer Strand am Samstag: Julius Brink und Kjell Schneider starteten mit einer Niederlage gegen die Franzosen Canet/Hamel.

Der erste Durchgang verlief bis zum 17:17 ausgeglichen, dann konnten sich die Franzosen Canet/Hamel mit zwei Punkten absetzen und mit dem zweiten Satzball bei einem Aufschlag hinter die Grundlinie von Kjell Schneider, den Satz zu ihren Gunsten entscheiden. Im zweiten Satz mussten Brink/Schneider seit einem 0:3 Rückstand, unter anderem durch zwei Blocks gegen Julius Brink, hinterherlaufen, aber beim Stand von 16:16 gelang ihnen erstmals der Ausgleich. Dann setzten sich die Gallier wieder ab, erspielten sich drei Matchbälle, die allesamt von Brink/Schneider abgewehrt werden konnten. Dann allerdings nutzen Canet/Hamel den vierten Matchball zum 2:0 Sieg (21;18, 22:20) und Endstand.

 

Guten Morgen aus Timmendorf

Auch am heutigen Samstag werden die Spieler und Zuschauer nicht durch die Sonne begrüßt, denn es ist stark bewölkt und es regnet immer mal wieder ein wenig. Den Auftakt aus deutscher Sicht bestreiten heute Julius Brink und Kjell Schneider auf dem Centre Court. Um 9:00 Uhr treffen sie im entscheidenden dritten Gruppenspiel auf die Franzosen Canet/Hamel.

Um ca. 12:00 werden dann die restlichen deutschen Herrenteams zeitgleich um den Einzug in das Achtelfinale kämpfen. Besonders brisant ist dann sicher das deutsch-deutsche Duell zwischen Dieckmann/Scheuerpflug und Klemperer/Rademacher. Wer gewinnt ist sicher in der K.O.-Runde.

Leider werden die Medaillen bei den Damen heute ohne deutsche Beteiligung ausgespielt. Es treffen ab 10:00 Uhr Kuhn/Schnyder-Benoit (SUI) auf Gattelli/Perrotta (ITA) und Celbova/Novakova (CZE) auf Glesnes/Maaseide (NOR). Das Finale steigt um ca. 16:00 Uhr.

Die deutschen Duos Pohl/Rau, und Ahmann/Vollmer belegen in der Endabrechnung Platz 5., Lahme/Müsch Rang sieben sowie Katrin Holtwick und Maria Kleefisch einen beachtlichen neunten Rang.

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