Bronze und Gold bei Studenten-Europameisterschaft 2004

 

Ob das beim Fußball auch gelingen wird? Nach Markus Dieckmann und Jonas Reckermann haben auch Michael Schiewe und Ray Wenning den Titel des Europameisters erringen können. Die deutschen Youngster holten dei der Studenten-EM in Klagenfurt die Goldmedaille. Bei den Damen gewannen Sylvia Andreas und Kathrin Winkler die Bronzemedaille.

Deutschland ist erfolgreichste Nation

Als erfolgreichste Nation kehrten die Beach-VolleyballerInnen von der ersten Beach-Europameisterschaft der StudentenInnen vom 16.06.-19.06.2004 aus Klagenfurt/Österreich zurück. Das Damenteam Sylvia Andreas und Kathrin Winkler von der Universität Jena gewannen das kleine Finale um Platz drei gegen Koutska/Kosakova (Tschechien) mit 2:0 (21-11, 21-12). Getoppt wurde dieses tolle Ergebnis allerdings noch vom Männerteam Michael Schiewe ("Schuschi") und Raimund ("Ray") Wenning. Sie standen am 19.6.2004 im Endspiel und holten sich in einem fast fehlerlos gespielten Match mit 21-12 und 21-15 den Europameistertitel.

 

Spielort: Grand Slam Gelände Klagenfurt

Gespielt wurden die erstmals ausgetragenen Europameisterschaften auf dem Grand-Slam-Gelände der Stadt Klagenfurt direkt am Wörther-See. Bei den Herren gab es ein 16er-Feld, während die Damen mit 11 Teams aus insgesamt 10 Nationen teilnahmen. Am ersten Tag spielte man in Vierer-Gruppen bei den Herren und in drei Dreier-Pools und einem Zweier-Pool bei den Frauen. Insgesamt hatten 7 Teams FIVB- bzw. CEV-Punkte, womit das hohe Niveau der Veranstaltung dokumentiert wird. Beide deutsche Teams mussten gleich im ersten Gruppenspiel gegen Gegner antreten, die FIVB-Punkte hatten. Während das Frauenteam im Spiel gegen Österreich I noch zu viel Respekt zeigte und aufgrund der Eigenfehlerquote mit 2:0 verlor, setzten sich die Männer in einem qualitativ hochwertigen und sehr spannendem Spiel knapp mit 2:1 Sätzen gegen das Team Beck/Bleicher (Schweiz I) durch. Die anderen Gruppenspiele wurden jeweils mit 2:0 Sätzen gewonnen, so dass beide deutsche Teams jeweils im Viertelfinale standen. Hier setzte sich das Frauenteam Andreas/Winkler gegen das stärker eingeschätzte Team aus Slowenien mit einem variablen Angriffsspiel souverän durch, während Schwiewe/Wenning lange Zeit kein Rezept gegen das über sich hinauswachsende zweite Schweizer Team Bär/Wälchli fanden. Diese servierten in diesem Match insgesamt 10 (!) Aufschlagasse. Erst im dritten und entscheidenden Satz fand man beim Spielstand von 9:9 zu seinem Spiel und mit zwei erfolgreichen Blocks von "Schuschi" sowie guter Abwehr- und Angriffsleistung von "Ray" konnte man den Satz und damit das Spiel zu seinen Gunsten mit 15:10 entscheiden. Damit standen beide Teams im Halbfinale, wo für Sylvia Andreas und Kathrin ("Kiwi") Winkler der Weg ins Finale durch den späteren Turniersieger Polen (Wrzochol/Slodnik) versperrt wurde. Beide Sätze verlor man relativ deutlich. "Schuschi" und "Ray" zeigten den Lokalmatadoren Preuss und Gressl im Halbfinale deutlich, wer Herr auf Court II ist. Mit druckvollen Aufgaben wurde immer wieder der Spielaufbau des Gegner empfindlich gestört und damit die Blockarbeit von "Schuschi" sowie die Defense von "Ray" erheblich erleichtert. Der Einzug ins Finale war die logische Konsequenz.

 

Bronze und Gold für Deutschland

Mit eine Bronze- und einer Goldmedaille im Gepäck sowie einem Pokal für den fairsten und besten Spieler ("Schuschi") konnte das deutsche Team unter der Delegationsleitung von Dr. Helmut Scholl (Universität Mainz) am Samstagnachmittag mit überragender Laune die Heimreise antreten. Die erste Europameisterschaft für Beach-Volleyball wird den teilnehmenden Spielern überaus positiv in Erinnerung bleiben, fand man doch neben dem tollen Abschneiden ein professionell organisiertes Turnier vor, wo zusätzlich noch die Rahmenbedingungen (tolles Wetter, Wörther See) perfekt waren. Ein großes Lob geht hiermit auch an die Organisatoren der Universität Klagenfurt in Person von Ulla Hoyer und Ernst Preiml. Der adh bedankt sich recht herzlich beim Hochschulsport der Universität Bayreuth sowie der Universität Jena für die Unterstützung der beiden erfolgreichen Beach-Volleyballteams. Herrn Dr. Helmut Scholl von der Universität Mainz dankt der adh für seine hervorragende Vorbereitung der Maßnahme und die Betreuung der beiden Teams vor Ort in Klagenfurt.

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