+++ Newsblog: Olympic Qualification Tournament – zweimal nach Tokio, bitte +++

Artikel und Hintergründe zum Qualifikationsturnier für Olympia 2020


von beach-volleyball.de/Klaus Wegener, Matthias Pons

Sonntag, 22.09.

+++ 08:15 Uhr: Olympia-Ticket verpasst – 1:2-Niederlage gegen Spanien +++

Chantal Laboureur steht nach starken Leistungen mit leeren Händen da (Foto: FIVB)

Es hat nicht sollen sein: Sandra Ittlinger (25) und Chantal Laboureur (29) haben in Haiyang nach einer Drei-Satz-Niederlage gegen Liliana/Elsa das Olympia-Ticket denkbar knapp verpasst. In der alles entscheidenden Partie unterlagen Ittlinger/Laboureur den spanischen Routiniers mit 21:18, 17:21, 10:15.

Nach einer harten Turnierwoche mit acht Spielen, in denen die beiden Deutschen starkes Beachvolleyball zeigten, war die direkte Qualifikation für die DVV-Frauen zum Greifen nah. Doch während sie in Phase II gegen Liliana/Elsa noch knapp die Oberhand behielten, setzten sich in der finalen Phase letztendlich die beiden 32-jährigen Spanierinnen durch. Und Ittlinger/Laboureur standen – nach sechs zum Teil sehr überzeugenden Siegen – am Ende mit leeren Händen da.

Neben Spanien durften auch die Europameisterinnen Tina Graudina/Anastasija Kravcenoka jubeln. In einem Herzschlagfinale gewannen sie ihr finales Match gegen die Tschechinnen Barbora Hermannová und Marketa Slukova mit 17:15 im Tie-Break – und fahren 2020 nach Tokio.


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Samstag, 21.09.

+++ 13:00 Uhr: Ittlinger/Laboureur nach Finaleinzug: "Haben unsere ganze Kraft reingesteckt!" +++

Olympia-Ticket zum Greifen nah: Chantal Laboureur (Foto: FIVB)

Showdown gegen Spanien im achten Turnierspiel: Für Chantal Laboureur und Sandra Ittlinger wird das olympische Qualifikationsturnier zum Marathon-Lauf. Ganze sechs Siege erzielten das erst in diesem Jahr neu formierte Duo in Haiyang - und greift nach einer sehr starken Turnierwoche nun in der finalen Phase gegen Liliana/Elsa (Spanien) nach dem Olympia-Ticket.

Dabei hielt das DVV-Duo (30. Platz in der Weltrangliste) nach der Niederlage gegen die Europameisterinnen Graudina/Kravcenoka dem Druck stand und gewann das Duell gegen die in der Weltrangliste besser positionierten Italienerinnen (20.). "Wir haben unsere ganze Kraft in das Spiel gegen Italien gesteckt und uns den Platz im Endspiel gesichert", schrieben Ittlinger/Laboureur nach dem 2:1 gegen Menegatti/Orsi Toth über die sozialen Netzwerke.

Und eben diese ganze Kraft wird das deutsche Team auch morgen wieder aufbringen müssen und wollen, um ihre bisherigen Auftritte mit dem Olympia-Ticket zu veredeln. Dass es die Spanierinnen schlagen kann, hat das Duo jüngst bewiesen. Doch wen es auf der anderen Seite zu bezwingen gilt, scheint dabei auch fast zweitrangig: "Noch ein Sieg fehlt uns für das Tokyo2020 Ticket", geben sich Ittlinger und Laboureur siegeshungrig.

Im Falle eines Erfolgs von Ittlinger/Laboureur am frühen Sonntagmorgen (4 Uhr dt. Zeit) geht das Startrecht aber zunächst an den Heimatverband - und nicht an die beiden Athletinnen direkt.

+++ 10:50 Uhr: Männer-Duos aus Lettland und Italien sichern Olympia-Tickets +++

Hoch hinaus: Die lettischen Männer fliegen 2020 nach Tokio (Foto: FIVB)

Während Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur erst morgen ihre letzte Partie bestreiten, sind die Entscheidungen bei den Männern bereits gefallen. Die Letten Martins Plavins/Edgars Tocs und die Italiener Paolo Nicolai/Daniele Lupo konnten sich am Ende des olympischen Qualifikationsturniers in Haiyang durchsetzen und für ihre Heimatverbände einen Startplatz für Tokio 2020 erspielen.

Dabei drehten die Weltranglisten-15. Plavins/Tocs das Spiel gegen die Russen Semenov/Leshukov (8. der Weltrangliste) nach schwachem Start (12:21) noch mit 22:20 und 15:8 zum Sieg. Am Ende war es ein als unsauber abgepfiffenes Zuspiel der Russen, das den finalen Punkt für die Plavins/Tocs bescherte – und für lettische Freudenschreie sorgte.

Das zweite Spiel der finalen Phase gewannen Nicolai/Lupo – Silbermedaillen-Gewinner von Rio 2016 – gegen die Niederländer Alexander Brouwer und Robert Meeuwsen mit 21:17 und 21:19.

+++ 09:45 Uhr: Showdown am Sonntag gegen Spanien +++

Spanien oder Deutschland: Wer holt sich am Sonntag das Ticket für Tokio? (Foto: FIVB)

Es geht wieder gegen Spanien: Im alles entscheidenden Spiel um die so begehrten Olympiatickets – der sogenannten finalen Phase – treffen Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur am Sonntagmorgen erneut auf Liliana Fernández Steiner und Elsa Baquerizo McMillan. Die beiden 32-jährigen Spanierinnen, die seit einer gefühlten Ewigkeit zusammen auf der Weltserie spielen, haben bereits 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro gemeinsam an olympischen Spielen teilgenommen.

In der dritten Phase von Haiyang gelang Liliana/Elsa – unter anderem mit einem 2:0-Erfolg gegen die Tschechinnen Hermannova/Slukova – der Gruppensieg, weshalb es im Überkreuzvergleich nun gegen die zweitplatzierten Deutschen geht. Bereits am Donnerstag kam es in Phase II zu dieser Paarung – Ittlinger/Laboureur siegten äußerst knapp mit 23:21 und 21:19.

Wenn es dem DVV-Duo gelingt, den Sieg gegen Spanien zu wiederholen, sichert es damit einen deutschen Startplatz bei den olympischen Spielen 2020 in Tokio. Daumen drücken am Livestream ist allerdings etwas für Frühaufsteher – die Partie beginnt um 4 Uhr deutscher Zeit.

Das Spiel von Ittlinger/Laboureur in der finalen Phase:

Sonntag, 04:00 Uhr, Ittlinger/Laboureur vs. Liliana/Elsa (ESP) → Livescore und Ergebnis

Und auch die zweite Partie der finalen Phase ist in europäischer Hand. Die Europameisterinnen Graudina/Kravcenoka (1. Pool J) werden sich mit Hermannova/Slukova (2. Pool I) um die Fahrkarte nach Tokio streiten.

Sonntag, 05:00 Uhr, Graudina/Kravcenoka (LAT) vs. Hermannova/Slukova (CZE) → Livescore und Ergebnis

+++ 08:45 Uhr: 2:1-Sieg gegen Italien! - Ittlinger/Laboureur in finaler Phase +++

Großer Jubel bei Ittlinger/Laboureur über den Einzug in Phase IV (Foto: FIVB)

Starke Leistung! Sandra Ittlinger (25) und Chantal Laboureur (29) haben beim olympischen Qualifikationsturnier mit einem Sieg gegen die Italienerinnen Menegatti/Orsi Toth die finale Phase erreicht. Damit sind die beiden Deutschen nach sechs Siegen in sieben Spielen nur noch einen Sieg vom Olympiaticket entfernt.

Die entscheidende Partie in Phase III war dabei zunächst fest in deutscher Hand. Ittlinger/Laboureur knüpften an ihre starken Leistungen an, die sie bisher in Haiyang gezeigt hatten, und gewannen Durchgang eins mit 21:15. Ein Comeback von Menegatti/Orsi Toth erzwang zwar mit 19:21 aus deutscher Sicht den Tie-Break – doch dort beherrschten Ittlinger und Laboureur das Geschehen, die nach einem 15:9 ihren inzwischen sechsten Sieg feiern konnten.

Da in Pool J auch die Lettinen Graudina/Kravcenoka ihr letztes Spiel gegen Österreich mit 2:0 gewannen, kam es dabei im abschließenden Pool-Ranking zu Punktgleichheit zwischen drei Teams, die mit jeweils zwei Siegen und einer Niederlage fünf Match-Punkte sammeln konnten. Laut Reglement zählt bei dieser Punktgleichheit zwischen drei Teams der Punktequotient aus den Spielen zwischen eben diesen drei Teams. Die rechnerische Folge: Platz 1 für Graudina/Kravcenoka, Platz 2 für Ittlinger/Laboureur – und nur Platz 3 für Menegatti/Orsi Toth, die damit raus sind. Lettland und Deutschland stehen in der finalen Phase und spielen morgen um die Olympia-Tickets.

Die Spiele von Ittlinger/Laboureur in Phase III:

Ittlinger/Laboureur vs. Schützenhofer/Plesiutschnig (AUT) 2:1 (14.21, 23:21, 15:10)

Ittlinger/Laboureur vs. Graudina/Kravcenoka (LAT) 0:2 (16:21, 15:21)

Ittlinger/Laboureur vs. Menegatti/Orsi Toth (ITA) 2:1 (21:15, 19:21, 15:9)


Freitag, 20.09.

+++ 11:00 Uhr: 0:2 gegen Lettland – Jetzt muss ein Sieg her +++

Alle Kraft in das nächste Spiel: Sandra Ittlinger (Foto: FIVB)

Die Hoffnungen auf ein Olympia-Ticket durch Ittlinger/Laboureur haben einen Dämpfer erhalten. Im zweiten Match in Pool J verloren die DM-Vierten gegen die Europameisterinnen Graudina/Kravcenoka mit 0:2 (16:21, 15:21). Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur fanden kein Mittel, um die Lettinnen zu knacken oder wenigstens aus dem Rhythmus zu bringen.

Damit bekommt das dritte Pool Match am Samstag morgen entscheidende Bedeutung. Gegen die Italienerinnen Menegatti/Orsi Toth müssen Ittlinger/Laboureur unbedingt gewinnen, um die finale Phase des Turniers zu erreichen. Menegatti/Orsi Toth sind nach ihrem Drei-Satz-Sieg gegen Schützenhöfer/Plesiutschnig (AUT) bereits für Phase IV qualifiziert. 

Die Spiele von Ittlinger/Laboureur in Phase III:

Ittlinger/Laboureur vs. Schützenhofer/Plesiutschnig (AUT) 2:1 (14.21, 23:21, 15:10)

Ittlinger/Laboureur vs. Graudina/Kravcenoka (LAT) 0:2 (16:21, 15:21)

Samstag, 06:45 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Menegatti/Orsi Toth (ITA) → Livescore und Ergebnis

+++ 08:25 Uhr: Ansturm abgewehrt – Sieg gegen Österreich +++

Abgewehrt: Rettungsaktion von Sandra Ittlinger (Foto: FIVB)

Der Start in die dritte Phase ist gelungen: Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur haben sich mit 2:1 (14:21, 23:21, 15:10) gegen die Österreicherinnen Schützenhöfer/Plesiutschnig durchgesetzt.

Im zweiten Spiel in Pool J treffen sie um 10:00 Uhr auf die Lettinnen Graudina/Kravcenoka. Die Europameisterinnen haben ihr Auftaktmatch mit 0:2 (17:21, 19:21) gegen Menegatti/Orsi Toth (ITA) verloren.

Die ersten beiden Teams des Pools ziehen in die finale Phase des Turniers ein. Am Samstag bestreiten Ittlinger/Laboureur ihr letztes Spiel gegen die Italienerinnen. Mit dem Sieg zum Auftakt gegen Österreich haben sie sich eine gute Ausgangsposition verschaffen.

Die Spiele von Ittlinger/Laboureur in Phase III:

Ittlinger/Laboureur vs. Schützenhofer/Plesiutschnig (AUT) 2:1 (14.21, 23:21, 15:10)

Freitag, 10:00 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Graudina/Kravcenoka (LAT) → Livescore und Ergebnis

Samstag, 06:45 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Menegatti/Orsi Toth (ITA) → Livescore und Ergebnis


Donnerstag, 19.09.

+++ 11:30 Uhr: Harte Kaliber in der dritten Phase +++

Eine harte Nuss aus Lettland: Die Europameisterinnen Graudina/Kravcenoka (Foto: FIVB)

Aus Österreich, Lettland und Italien kommen die Gegner für Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur in der dritten Phase des olympischen Qualifikationsturniers. Zunächst geht es am Freitag gegen Katharina Schützenhöfer und Lena Maria Plesiutschnig (AUT), gegen die die Deutschen in Wien (Fünf-Sterne) im Pool eine glatte Niederlage (0:2) hatten hinnehmen müssen.

Im zweiten Spiel treffen sie auf ein junges aufstrebendes Team aus Lettland. Tina Graudina (21) und Anastasija Kravcenoka (22) haben in diesem Jahr mit dem Gewinn der Europameisterschaft in Moskau ihren bislang größten Erfolg gefeiert. Damals räumten sie im Viertelfinale Ittlinger/Laboureur mit 2:1 aus dem Weg. Da ist noch eine Rechnung offen aus Sicht der Deutschen.

Am Samstag steht dann das letzte Pool-Match auf dem Spielplan. Gegner sind die Italienerinnen Menegatti/Orsi Toth. Es ist nicht das erste Kräftemessen in dieser Saison. Aus drei Duellen gingen Ittlinger/Laboureur zwei Mal als Siegerinnen hervor. Nur bei der WM in Hamburg hatte es nicht geklappt.

Mit den bisher gezeigten Leistungen in Haiyang können die DM-Vierten mit Selbstbewusstsein auch die dritte Phase angehen. Platz zwei in Pool J reicht zum Einzug in die finale Phase des Turniers.

In Pool I spielen Hermannova/Slukova (CZE), Liliana/Elsa (ESP), Wojtasik/Kociolek (POL) und die Chinesinnen Wang/Xia um das Erreichen der letzten Runde.

Schön aus Sicht der deutschen Fans: Die Spiele fangen erst am frühen Morgen an und nicht mehr zu nachtschlafener Zeit…

Die Spiele von Ittlinger/Laboureur in Phase III:

Freitag, 06:00 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Schützenhofer/Plesiutschnig (AUT) → Livescore und Ergebnis

Freitag, 10:00 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Graudina/Kravcenoka (LAT) → Livescore und Ergebnis

Samstag, 06:45 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Menegatti/Orsi Toth (ITA) → Livescore und Ergebnis

+++ 10:30 Uhr: Ittlinger/Laboureur souverän durch Phase II +++

Gimme five: Sandra Ittlinger (links) und Chantal Laboureur (Foto: FIVB)

Kurzen Prozess machten Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur mit ihren Gegnerinnen im zweiten Spiel in Pool G. Gegen die Brasilianerinnen Angela/CarolHorta, die nicht mehr als ein Sparringspartner waren, siegten sie locker und leicht mit 2:0 (21:14, 21:10) und holten sich Platz eins in ihrer Gruppe.

Damit steht das National-Team in der dritten Phase des olympischen Qualifikations-Turniers. Die wird am Freitag ausgetragen. An Runde drei nehmen die jeweils Erst- und Zweitplatzierten der zweiten Phase teil. Sie werden in zwei Vierergruppen aufgeteilt, es gilt der Modus Jeder-gegen-Jeden. Nur die ersten beiden Teams erreichen die finale Phase des Turniers.

Zwei Spiele müssen Ittlinger/Laboureur am Freitag bestreiten, das letzte Match findet am Samstag statt. Die Auslosung für Phase III wird noch am Donnerstag vorgenommen und hier veröffentlicht.

Der Spielmodus (so spielen die Frauen und die Männer):

Phase III: In 2 Vierergruppen (I & J) wird erneut im Modus Jeder-gegen-Jeden gespielt, zwei Teams aus jeder Gruppe kommen weiter und in die finale Phase des Turniers. Es verbleiben 4 Teams im Turnier.

Finale Phase: In Überkreuzspielen spielt der 1. der Gruppe I gegen den 2. der Gruppe J und umgekehrt. Die Sieger dieser Partien erhalten die Tickets für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

+++ 08:15 Uhr: Perfekter Start in Phase II +++

Netzduell: Chantal Laboureur greift an (Foto: FIVB)

Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur zeigen weiter eine starke Leistung in Haiyang. Im ersten Spiel der zweiten Phase bezwangen sie die Spanierinnen Liliana/Elsa mit 2:0 (23:21, 21:19), weil sie in den entscheidenden Phasen die Nerven behielten.

Liliana/Elsa haben am frühen Morgen (deutscher Zeit) ihr zweites Pool-Match gegen Angela/Carol Horta (BRA) mit 2:0 (21:19, 21:17) gewonnen.

Im letzten Spiel in Pool G kommt es nun zum Duell zwischen Ittlinger/Laboureur und den Südamerikanerinnen. Spielbeginn ist um 09:50 Uhr.

09:50 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Angela/Carol Horta (BRA) → Livescore und Ergebnis


Mittwoch, 18.09.

+++ 12:05 Uhr: Die nächsten Gegner stehen fest +++

Sandra Ittlinger bei einer Abwehraktion (Foto: FIVB)

Liliana/Elsa aus Spanien und Angela/Carol Horta aus Brasilien heißen die Konkurrenten für Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur in Phase II des olympischen Qualifikationsturniers. Zwei Gegner, mit denen sie es noch nicht zu tun hatten.

Das erste Spiel bestreiten sie am Donnerstag gegen die Spanierinnen, die zuletzt zwei fünfte Plätze beim World Tour Final in Rom und dem Moskauer Vier-Sterne-Turnier erringen  konnten. Ittlinger/Laboureur hatten diese Turniere auf jeweils auf Rang 17 abgeschlossen.

Den Brasilianerinnen stehen sie dann im zweiten Spiel gegenüber. Angela Lavalle (38) und Carolina Horta (27) gehören nicht zu den Top-Teams ihres Landes und liegen in der Weltrangliste nur auf Platz 57. Auf der World Tour haben sie in diesem Jahr bei den Zwei-Sterne-Turnieren in Nanjing und Nantong Silber gewonnen. 

Ein Spiel müssen Ittlinger/Laboureur auf jeden Fall gewinnen, um die dritte Phase des Turniers zu erreichen.

Der Spielplan in Pool G

03:50 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Liliana/Elsa (ESP) → Livescore und Ergebnis

07:00 Uhr: Liliana/Elsa (ESP) vs. Angela/Horta (BRA) → Livescore und Ergebnis

09:50 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Angela/Horta (BRA) → Livescore und Ergebnis

+++ 08:20 Uhr: Ittlinger/Laboureur in Phase II +++

Jawoll, weiter so: Sandra Ittlinger (links) und Chantal Laboureur (Foto: FIVB)

Mit zwei überzeugenden Siegen haben sich Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur für die zweite Phase in Haiyang qualifiziert. Nach dem Sieg gegen Bansley/Brandie (2:0) bezwangen sie auch die Schweizerinnen Heidrich/Vergé-Dépré mit 2:1 (13:21, 21:14, 15:11). Im Entscheidungssatz lagen sie bereits mit 12:6 klar auf Siegeskurs, als es noch einmal etwas eng (12:9) wurde. Aber letztlich brannte nichts mehr an und die DM-Vierten holten sich Platz eins in Pool C.

Damit haben Ittlinger/Laboureur die nächste Phase des Olympia-Qualifikationsturniers erreicht, in der es für sie am Donnerstag weitergeht. Zur Erinnerung hier der Modus ab Phase II:

 

Der Spielmodus (so spielen die Frauen und die Männer):

Phase II: In 4 Dreiergruppen (E bis H) wird im Modus Jeder-gegen-Jeden gespielt, zwei Teams aus jeder Gruppe kommen weiter. Es verbleiben 8 Teams im Turnier.

Phase III: In 2 Vierergruppen (I & J) wird erneut im Modus Jeder-gegen-Jeden gespielt, zwei Teams aus jeder Gruppe kommen weiter und in die finale Phase des Turniers. Es verbleiben 4 Teams im Turnier.

Finale Phase: In Überkreuzspielen spielt der 1. der Gruppe I gegen den 2. der Gruppe J und umgekehrt. Die Sieger dieser Partien erhalten die Tickets für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

+++ 07:45 Uhr: Ehlers/Flüggen verabschieden sich aus Tokio +++

Vergeblich gestreckt: Für Lars Flüggen ist das Turnier in Haiyang beendet (Foto: FIVB)

Das olympische Qualifikationsturnier der Männer in Haiyang findet ab sofort ohne deutsche Beteiligung statt. Nils Ehlers und Lars Flüggen sind bereits nach den Pool Matches ausgeschieden. Zunächst hatten die Hamburger gegen die Spanier Gavira/Herrera mit 1:2 (14:21, 21:16, 12:15) das Nachsehen.

Im zweiten Spiel waren sie dann den Norwegern Berntsen/Mol in zwei Sätzen mit 16:21 und 15:21 unterlegen. Damit sind sie nur Vierter in Pool B und frühzeitig raus aus dem Rennen um ein Tokio-Ticket.

Besser machten es zum Auftakt Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur, die in Pool C gegen die Kanadierinnen Brandie/Bansley ein 2:0 (21:15, 21:18) einfahren konnten.

Im zweiten Spiel treffen Ittlinger/Laboureur auf die Schweizerinnen Heidrich/Vergé-Dépré, dann geht es um den Pool-Gewinn.

07:20 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Heidrich/Vergé-Dépré → Livestream auf Youtube


Dienstag, 17.09.

+++ 16:10 Uhr: Neue Gegner für die deutschen Teams +++

Sichere Annahme ist in Haiyang gefordert von Sandra Ittlinger (Foto: Hoch Zwei/Joern Pollex)

Zu nachtschlafener Zeit – jedenfalls aus deutscher Sicht – müssen zwei deutsche National-Teams im chinesischen Haiyang ihr Tagwerk verrichten. Nils Ehlers und Lars Flüggen müssen um 08:30 Uhr Ortszeit (02:30 Uhr deutscher Zeit) als erstes ran gegen Adrian Gavira und Pablo Herrera. Gegen die Spanier haben die Hamburger noch kein Spiel bestritten. Zuletzt waren beide Duos beim World Tour Final in Rom am Start, wo Platz fünf für Gavira/Herrera und Rang neun für Ehlers/Flüggen zu Buche stand.

Auch Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur bekommen es mit für sie bislang unbekannten Gegnerinnen zu tun. Die Kanadierinnen Bansley/Brandie sind die Nummer acht der Weltrangliste und damit um 22 Positionen besser als die Deutschen. Das Spiel beginnt um 09:20 Uhr Ortszeit, also 03:20 Uhr deutscher Zeit.

Beide deutschen Teams müssen in jedem Fall am Mittwoch noch ihr zweites Spiel bestreiten. Der Modus lautet: Die Sieger der ersten beiden Pool-Spiele treffen aufeinander, bzw. die Verlierer. Der Gegner für Ehlers/Flüggen ergibt sich aus dem Duell zwischen Berntsen/MOL (NOR) und Seidl/Waller (AUT). Auf Ittlinger/Laboureur wartet ein Duo aus dem Match zwischen Heidrich/Vergé-Dépré (SUI) und Graudina/Kravcenoka (LAT).

 

 

+++ 08:16 Uhr: Alle Spiele live +++

Der Weltverband FIVB wird das komplette Event frei zugänglich streamen. Wann die Spiele in Deutschland zu sehen sein werden, erfährst du laufend aktuell auf unserer → Livestream-Seite.


Montag, 16.09.

+++ 19:05 Uhr: Wochenausblick: Tickets für Tokio +++

Lars Flüggen in Lauerstellung: In dieser Woche könnte der Nationalspieler ein Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio lösen (Foto: FIVB)

Im chinesischen Haiyang sollen Chantal Laboureur/Sandra Ittlinger und Nils Ehlers/Lars Flüggen möglichst zwei Startplätze für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio erspielen. Und das mit einem Spielsystem, das mehr als kompliziert ist: unser Wochenausblick.

→ Weiterlesen: Wochenausblick: Tickets für Tokio

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