+++ Newsblog: Das wichtigste zur Beach-Volleyball-Weltserie in Warschau und zur Techniker Beach Tour Dresden+++

Turnierwoche 11. - 16.06.2019


von beach-volleyball.de/Ullrich Kroemer, Klaus Wegner

Foto: FIVB

Am Ufer der Weichsel jagten die Top-Teams der Welt nach dem Turniersieg der Beach-Volleyball-Weltserie in Warschau – und auch nach der optimalen Form für die demnächst anstehende Weltmeisterschaft in Hamburg. Während in Warschau der letzte Härtetest vor dem Saisonhöhepunkt anstand, feierte die Techniker Beach Tour in Dresden mit dem vierten Stopp der aktuellen Saison Bergfest: unser Newsblog.


Sonntag, 16. Juni

+++ Warschau, 19.10 Uhr: Brasilianer entthronen Mol/Sorum, Australisches Duo stoppt US-Girls +++

Als Gewinnerinnen von Warschau nun auch Titelkandidaten für die WM: Clancy/Artacho (Foto: FIVB).

In Jinjiang vor vier Wochen hatten die Brasilianer Evandro/Bruno Schmidt im Finale noch den Kürzeren gegen die norwegischen Überflieger Mol/Sorum gezogen, die die letzten drei FIVB-Turniere allesamt gewonnen hatten. In Warschau nun revanchierten sich die Brasilianer und holten sich ihren zweiten Titel auf der World Tour und 20.000 Dollar Preisgeld. Im Endspiel gewannen die Weltranglisten-40. überraschend gegen die WM-Topfavoriten aus Skandinavien mit 2:1 (11:21, 21:17, 15:12). Eine Ansage vor den in zwei Wochen stattfindenden Weltmeisterschaften in Hamburg.

Australierinnen in Topform

Bei den Frauen triumphierten die Australierinnen Clancy/Artacho, die ihren fünften World-Tour-Titel feierten. Die Weltranglisten-Sechsten bezwangen die furios aufspielenden US-Girls Stockmann/Larsen mit 2:0 (22:20, 21:17), die sich aus dem Country Quota bis ins Finale gekämpft hatten. „Wir fahren jetzt nach Hamburg zur WM mit der gleichen Mentalität – Punkt für Punkt, Match für Match”, sagte Talita Clancy. „Ich bin so aufgeregt, nach Hamburg zurückzukehren. Es wäre atemberaubend, dort in der gleichen Position zu sein wie hier”, so die Siegerin von Warschau. Durchaus eine Titelansage.

+++ Dresden, 16.45 Uhr: Routiniers Karnbaum/Niemczyk feiern ersten Sieg seit 2016 +++

Endlich mal wieder Blumen, Edelmetall und Sekt: Natascha Niemczyk und Sabrina Karnbaum (Foto: Hoch zwei/Michael Kunkel).

Sie sind schon eine Weile auf der deutschen Tour unterwegs, aber das Gefühl, einen Pokal in die Höhe recken zu dürfen, kannten Sabrina Karnbaum (28) und Natascha Niemczyk (29) seit 2016 nicht mehr. „Dass wir uns mit dem Sieg belohnen, ist megageil”, jubelte Blockerin Sabrina Karnbaum. Im Finale der vierten Station der Techniker Beach Tour setzte sich das Dingolfinger Duo mit all seiner Erfahrung letztlich hoch verdient und deutlich mit 2:0 (24:22, 21:8) gegen die Overländer-Zwillinge durch. Das sechs Jahre jüngere Team vom TV Voerde am Niederrhein war bei der ersten Final-Teilnahme überhaupt nur im ersten Satz ebenbürtig.

Natascha Niemczyk, Tochter von Ex-Frauen-Bundestrainer Andrzej Niemczyk, erklärte: „Wir haben nach dem kräftezehrenden Turnier nochmal alles reingehauen, im zweiten Satz haben wir bisschen die Taktik umgestellt und dann hat einfach alles geklappt.” Karnbaum, von Beruf Architektin, führte aus: „Wir haben ihnen mehr Schwierigkeiten gemacht, wenn wir sie ohne Block gelassen und mehr in der Abwehr gekratzt haben. Sie hatten uns leider im Block zu leicht durchschaut, das haben wir im zweiten Satz besser gemacht und auch im Aufschlag zugelegt.”

Zugute kam den erfahreneren Frauen, dass die Temperaturen am Finalsonntag auf dem Altmarkt bei weitem nicht so hoch waren wie tags zuvor, als auf dem Center Court 45 Grad gemessen wurden und „Tascha” Niemczyk eine Auszeit wegen Kreislaufproblemen nehmen musste. Das war auch der Stimmung zuträglich, die auf dem Altmarkt erst am Finalsonntag so richtig hochkochte. Bei den Endspielen waren alle 1400 Plätze auf den Tribünen restlos besetzt. Auch die Siegerehrung mit dem Dresdner Männer-Überraschungsfinalist Richard Peemüler verfolgten noch viele Fans. Danach durften sich die Medaillengewinner mit eiskaltem Sekt aus Magnumflaschen abkühlen.

+++ Dresden, 15.55 Uhr: Lückemeier/Winter feiern Premierensieg gegen Überraschungsteam +++

Premierenjubel im Finale: Lars Lückemeier und Sven Winter (Foto: Hoch zwei/Michael Kunkel).

Lars Lückemeier hatte beim Siegerinterview vor lauter Emotionen vergessen, was er eigentlich sagen wollte. Freudetrunken über seinen ersten Erfolg bei der Techniker Beach Tour stammelte er, dass er diesen ersten Sieg unbedingt wollte, ehe ihm wieder einfiel, was er eigentlich sagen wollte: „Was unsere Gegner geleistet haben, ist sensationell. Die haben als 16. der Setzliste ein megageiles Turnier gespielt, das war der Hammer”, sagte der Interimspartner von WM-Teilnehmer Sven Winter.

Gemeint waren der gebürtige Dresdner Richard Peemüller und sein Partner Manuel Harms, die sich im Finale 1:2 (23:25, 12:21, 10:15) geschlagen geben mussten. Lückemeier/Winter suchten im Aufschlag konsequent Manuel Harms, sodass Kraftpaket Richard Peemüller nicht so emotional und spektakulär ins Spiel kam wie auf dem sensationellen Weg ins Endspiel von Dresden zuvor. Zwar setzte Peemüller sechs Blocks, doch insgesamt 14 Aufschlagfehler des Duos waren zu viel, um auch im Endspiel triumphieren zu können. Im zweiten und dritten Satz war den erfahreneneren Lückemeier/Winter doch anzumerken, dass sie routinierter und variantenreicher agieren können.

Doch am Ende feierten beide Teams gemeinsam mit den 1400 Fans auf den rappelvollen Rängen des Center Courts, denn der Premierensieg von Lückemeier/Winter war mindestens ebenso beachtenswert wie die Finalteilnahme von Lokalmatador Richard Peemüller und seines Partners Manuel Harms bei deren erster Teilnahme auf der deutschen Tour überhaupt. Wir beleuchten das Überraschungs-Team in einer eigenen Story, die am frühen Abend bei beach-volleyball.de online geht, näher.

+++ Dresden, 12 Uhr: Overländer-Zwillinge schaffen ersten Finaleinzug +++

Finaaaale! Erstmals haben es die Overländer-Zwillinge ins Endspiel geschafft (Foto: Hoch zwei/Michael Kunkel).

Und auch bei den Frauen gibt es eine Finalpremiere: Overländer/Overländer vom TV Voerde haben es erstmals in ihrer Karriere ins Finale auf der deutschen Tour geschafft. Die an Acht gesetzten Zwillingsschwestern, die von Urgestein Bernd Werscheck trainiert werden, schlugen Behlen/Krohn mit 2:0 (21:15, 21:13).

Auf dem Center Court bejubelten derweil die Routiniers Sabrina Karnbaum und Natascha Niemczyk gemeinsam mit ihren „Ultras” auf den Rängen euphorisch ihren Einzug ins Endspiel. Gemeinsam hatten beide 2016 den letzten Titel auf der Tour gewonnen. Gegen die Überraschungs-Semifinalistinnen Klinke/Kotzan gewannen sie mit ihrer Erfahrung und stabilem Sideout bei nur zwei eigenen Fehlern mit 2:0 (21:18, 21:17).

Eine Endspiel-Paarung also, die so keinesfalls zu erwarten war. Ab 15.15 Uhr steigt das Finale der Frauen. Die Männer beginnen 14.15 Uhr.

+++ Dresden, 11.30 Uhr: Überraschungsteam gegen Interimsduo im Finale +++

Lief trotz Regens wieder heiß: Richard Peemüller hat sich in seiner Heimatstadt Dreden gemeinsam mit Partner Manuel Harms ins Finale geschmettert und gejubelt (Foto: Hoch zwei/Michael Kunkel).

So viel steht fest: Es wird in der Männerkonkurrenz bei der Techniker Beach Tour einen Premierensieger geben, denn keiner der Finalisten konnte bisher einen Titel auf der deutschen Tour feiern. In den Halbfinals setzte sich Sven Winter mit Interimspartner Lars Lückemeier unerwartet gegen die bärenstarken Poniewaz-Zwillinge durch. In einem knappen Match gewannen der WM-Teilnehmer und sein Partner, der sich derzeit auf sein Studium konzentriert und nicht die komplette Tour spielt, mit 2:0 (31:29, 21:19).

Sven Winter: „Es hilft, mal eine andere Rolle auszuprobieren”

Nachdem Winters Partner Alexander Walkenhorst kurzfristig absagen musste, blieb keine Zeit für ein gemeinsames Training mit Lückemeier. „Wir haben uns Freitagmorgen getroffen und dann gings los”, sagt Winter. Eigentlich suchte er nach einem Blockspieler als Interimspartner, doch Nils Ehlers, der beim FIVB-Turnier in Warschau in der Qualifikation gescheitert war, sagte ab. „Dann gab es wenig Optionen, und dann ist es halt Lars geworden”, berichtet Sven Winter. Dass der 20-Jährige so auf der Blockposition ran muss, wo er zuvor nie in seiner Karriere regelmäßig gespielt hatte, war kein Problem. Im Gegenteil, Winter trumpfte mit 1,97 Meter Körperlänge auf der ungewohnten Position richtig auf, war teilweise höher als die Blockspezialisten und setzte im extrem umkämpften ersten Durchgang des Halbfinales gegen Poniewaz/Poniewaz den entscheidenden Block zum Satzgewinn.

So hatte man den Eindruck, dass es Winter regelrecht gut tat, mal ohne seinen dominanten Standardpartner Walkenhorst zu spielen. „Mit Alex sind die Rollen klar verteilt, dass er der Führungsspieler ist. Definitiv hilft das mal, wenn man mal die andere Rolle ausprobiert”, schätzte auch Winter ein. „Die Sideout-Last lag gerade mehr bei Lars und dann ist es am anderen Spieler, Verantwortung zu übernehmen. Ich denke, ich habe das ganz gut gemeistert die Aufgabe, das hat Spaß gemacht”, sagte der Mann von der DJK Düsseldorf zufrieden.

Gebürtiger Dresdner ist Überraschungsfinalist

Gegner im Finale ist das Überraschungsteam des Wochenendes schlechthin: Manuel Harms und Richard Peemüller, die als dritter Nachrücker auf den letzten Drücker ins Turnier gerutscht waren, schlugen in ihrem Semifinale Binder/Stadie mit 2:0 (21:17, 22:20). Mit athletischer Dominanz, knallharten Schlägen und vielen Emotionen waren sie die verdienten Sieger und feierten im Regen von Dresden ihren Finaleinzug euphorisch gemeinsam mit Familie und Freunden. „Wir hatten uns vorgenommen, ein Spiel zu gewinnen, und jetzt stehen wir im Finale”, sagte der gebürtige Dresdner Peemüller, der in der sächsischen Landeshauptstadt beim VC Dresden das Volleyballspielen gelernt hat. Mehr über Harms/Peemüller lest ihr nach dem Finale in einer eigenen Story.

+++ Dresden, 9.25 Uhr: Welcher Außenseiter schafft es ins Finale? +++

Erste Hauptrunden-Teilnahme bei der deutschen Tour: Matti Binder wird vom routinierten Partner Eric Stadie gedrückt (Foto: Hoch zwei/Michael Kunkel).

Mit den meisten dieser Teams hätte keiner im Halbfinale gerechnet. Die Berliner Eric Stadie und Matti Binder sind ebenso das erste Mal gemeinsam bei der deutschen Tour dabei wie das Duo vom SV Fellbach, Manuel Harms und Richard Peemüller – gebürtiger Dresdner –, das es als Nachrücker und nominell schlechtestes Team auf Anhieb in die Runde der letzten Vier geschafft hat. Nun treten beide Underdogs an diesem Sonntag ab 9.30 Uhr gegeneinander an, während die Poniewaz-Zwillinge auf dem Center Court gegen WM-Teilnehmer Sven Winter und seinen Interimspartner Lars Lückemeier ran müssen.

Bei den Frauen steigen ab 10.30 Uhr die ebenso überraschenden Paarungen Behlen/Krohn gegen die Overländer-Zwillinge; und auf dem Center Court spielen erneut die Kiesling/Gernert-Bezwinger Karnbaum/Niemczyk gegen die Premieren-Halbfinalistinnen Klinke/Kotzan (siehe unten).

Samstag, 15. Juni

+++ Dresden, 19.28 Uhr: Drei Favoritenstürze und erstes Halbfinale für Youngster Klinke/Kotzan +++

Erstes Halbfinale: Leonie Klinke (links) und Lisa-Sophie Kotzan feiern (Foto: Hoch Zwei/Michael Kunkel).

Und auch bei den Frauen gibt es Überraschungs-Halbfinalistinnen. Die an Acht gesetzten Overländer-Schwestern feierten im glühend heißen Dresden einen 2:1 (21:14, 17:21, 22:20)-Erfolg gegen Hoja/Hüttermann. Alles eine Frage der Psychologie im Tiebreak, auch für Juniorprofessorin Stefanie Hüttermann, die an der Deutschen Sporthochschule am Institut für Kognitions- und Spielsportforschung forscht und lehrt.

Overländer/Overländer treffen im Halbfinale auf Anna Behlen und Anne Krohn, die überraschend die an Nummer eins gesetzten, aber in der Dresdner Hitze entkräfteten WM-Teilnehmerinnen Kim Behrens und Cinja Tillmann mit 2:0 (25:23, 21:15) schlugen. Dabei hatten Behlen/Krohn das zehrendere Programm, taten sich zuvor an diesem Samstag in zwei Dreisatz-Matches schwer, und spielten dann im Viertelfinale befreiter auf, weil sie mal nicht in der Favoritenrolle waren.

Klinke/Kotzan: „Riesenschritt nach vorn”

Ihr erstes Semifinale auf der deutschen Tour überhaupt bejubelten die Youngster Leonie Klinke/Lisa-Sophie Kotzan, die mit einem knappen 2:1 (22:20, 10:21, 15:13) den Lauf von Bieneck/Stautz stoppten, die bis dahin alles gewonnen hatten und beflügelt ins Viertelfinale geeilt waren. „Wir haben es uns bisher immer selber schwer gemacht, deswegen sind wir umso glücklicher, dass wir das Halbfinale geschafft haben”, sagte Leonie Klinke. Und Partnerin Lisa-Sophie Kotzan sagte glücklich: „Nach den ganzen fünften Plätzen haben wir uns nach mehr gesehnt und sind mega glücklich. Das ist für uns ein Riesenschritt nach vorn.”

Das Duo hat mit der Hürde zu kämpfen, dass es 650 Kilometer voneinander entfernt wohnt und trainiert. Leonie Klinke trainiert am Bundesstützpunkt Stuttgart, Lisa-Sophie Kotzan am Olympiastützpunkt Berlin, wo sie zweimal täglich mit anderen Teams übt. Zu Turnieren reisen die Studentinnen einen Tag eher an, um wenigstens einmal pro Woche gemeinsam trainieren zu können. Mit Erfolg.

Karnbaum/Niemczyk wehren sechs Matchbälle ab und triumphieren

Im zweiten Halbfinale treffen sie am Sonntagmorgen ab 10.30 Uhr auf die an Vier gesetzten Sabrina Karnbaum und Natascha Niemczyk, die in einem wahren Krimi die Favoriten und Tour-Seniorinnen Kiesling/Gernert mit 2:1 (19:21, 28:28, 15:13) schlugen. „Ich bin selber total baff, dass wir das noch gedreht haben”, sagte Niemczyk. Im zweiten Satz wehrte das Duo sechs Matchbälle ab und blieb beeindruckend nervenstark. „Wir versuchen uns in diesen Situationen daran zu erinnern, dass immer noch was geht”, sagte Sabrina Karnbaum. Am Sonntag im Semifinale dann ist das Paar vom TV Dingolfing dann gegen Klinke/Kotzan selbst Favorit.

+++ Dresden, 18 Uhr: Spektakel im Backofen Dresden: Zwei Debütanten im Halbfinale +++

Heiß wie Frittenfett, und das lag nicht an den Temperaturen: Richard Peemüller trumpft in seiner Heimatstadt Dresden groß auf (Foto: Hoch zwei/Michael Kunkel).

Diese Geschichten sind eigentlich zu romantisch, um zu wahr zu sein: Bei der Techniker Beach Tour in Dresden haben es gleich zwei Spieler ins Halbfinale geschafft, die zuvor noch nie im Hauptfeld bei der deutschen Serie teilgenommen haben.

Die als Nummer 16 gerade noch ins Turnier gerutschten Richard Peemüller und Manuel Harms spielten sich bei ihrer ersten gemeinsamen Turnier-Teilnahme in einen Rausch, schalteten im Achtelfinale zunächst Popp/Sievers aus und schließlich im Viertelfinale die Frankfurter Brand/Reinhardt mit einem kraftvollen 2:1 (13:21, 21:14, 15:13).

Vor allem Peemüller, der bei seinem ersten Auftritt bei der deutschen Tour überhaupt wie entfesselt aufspielte und die Bälle so hammerhart in den Sand drosch, dass sie tiefe Krater hinterließen, konnte sein Glück kaum fassen. Der gebürtige Dresdner ist nur zwei Kilometer vom an diesem Wochenende glühend heißen Altmarkt entfernt aufgewachsen, lernte einst in der Halle beim VC Dresden sein Handwerk. „Da bist Du immer gepusht, quasi im eigenen Wohnzimmer zu spielen”, sagte der 21-Jährige.

Inzwischen starten beide für den SV Fellbach. Erst am Donnerstagabend erhielt das Duo den Anruf, dass es als dritter Nachrücker zum ersten Mal bei der Tour teilnehmen darf. Unter anderem deswegen, weil Manuel Harms' Bruder Yannik beim FIVB-Turnier in Warschau ebenso wie Betzien/Erdmann die Qualifikation überstanden hatten und Dresden absagten. Ein weiteres angefragtes Team hatte keine Zeit, sodass schließlich Harms/Peemüller den 16. Platz im Teilnehmerfeld erhielten.

Tipps für Manuel Harms vom Nationalspieler-Bruder

„Wir haben uns mehr zugetraut als alle anderen, aber dass es so weit geht, haben auch wir nicht geglaubt”, sagte Manuel Harms (22) glücklich. Eigentlich hat er gar nicht so regelmäßig Kontakt zu seinem Bruder. Doch vor dem Achtelfinale gegen Popp/Sievers holte er sich telefonisch Tipps von dem Nationalspieler. „Wir verfolgen unsere Turniere gegenseitig”, sagt Harms.

Respekt von Eric Stadie: Debütant Matti Binder ist der „Man of the Match”

Im Halbfinale am Sonntag, 9.30 Uhr, trifft das Überraschungsteam auf das zweite Sensationsduo dieses Wochenendes. Auch der Berliner Matti Binder war zuvor noch nie im Hauptfeld auf der Tour, scheiterte bislang vier Mal in der Qualifikation, und hat es nun als Interimspartner von Eric Stadie direkt ins Semifinale geschafft. Im Viertelfinale gewann das wegen einer Zehenverletzung von Stadies etatmäßigem Partner Dan John kurzfristig formierte Duo komplett überraschend mit 2:1 (15:21, 22:20, 15:12) gegen die Vorjahressieger Paul Becker und Jonas Schröder.

„Wir haben uns gesagt, dass wir Vollgas geben. Und wenn wir alle Bälle ins Aus gehauen hätten, wäre es auch okay gewesen. Aber anders schlagen wir sie nicht”, erklärte Eric Stadie. „Jetzt schweben wir auf einer Welle.” Der Mann vom Berliner VV, der in der Halle beim Nord-Zweitligisten SV Lindow-Gransee mit Binder zusammenspielt, hob besonders die Premierenleistung seines Partners hervor. „Respekt, er ist der Man of the Match.” Vier Blocks steuerte der Newcomer bei, für den auf der Videoleinwand auf dem Center Court noch nicht einmal ein Foto hinterlegt war.

Das zweite Halbfinale bestreiten am Sonntag ab 9.30 Uhr die Poniewaz-Zwillinge gegen Lückemeier/Winter. Das Brüderpaar setzte sich 2:0 gegen Rudolf/Wernitz durch. WM-Teilnehmer Winter und sein Interimspartner Lars Lückemeier steigerten sich im Turnierverlauf und gewannen ebenfalls 2:0 gegen Wolf/Wolf.

+++ Dresden, 16.05 Uhr: Viertelfinals mit Überraschungsteilnehmern beginnen +++

Als 16. gesetzt, bis in die Runde der letzten Vier vorgekämpft: Manuel Harms und Richard Peemüller (Foto: Hoch zwei/Michael Kunkel).

Es kommt nicht oft vor, dass Kraftpaket Anna Behlen ausgepowert ist. Doch nach dem 2:1 (16:21, 21:9, 15:10) gegen Hoffmann/Ottens hatte die gebürtige Kielerin Kreislaufprobleme. Nach dem schweißtreibenden Umweg über das Achtelfinale hat sie sich mit Partnerin Anna Krohn kräftezehrend für das Viertelfinale qualifiziert. Doch Behlen konnte schon wieder scherzen. Zum Straßenfest Bunte Republik Neustadt wolle sie trotz des anstrengenden Tages gehen, kündigte sie an. „Das ist Tradition.”

Im Viertelfinale muss sie gleich wieder ab etwa 16.45 Uhr gegen die ausgeruhten WM-Teilnehmerinnen Behrens/Tillmann ran. Überraschungs-Viertelfinalistinnen bei den Frauen sind Constanze Bieneck und Antonia Stautz (siehe unten).

Nominell schlechtestes Team im Viertelfinale

Bei den Männern schafften es gleich drei Underdogs in die Runde der letzten Acht (ab 16 Uhr). Binder/Stadie spielen gegen die an Nummer eins platzierten Vorjahressieger Becker/Schröder. Bei der Partie zwischen Brand/Reinhardt, die gegen Markus Böckermann und seinen Partner Max-Jonas Karpa triumphierten, und das nominell schlechteste Duo Harms/Peemüller (SV Fellbach) stehen sich gleich zwei Überraschungs-Viertelfinalisten gegenüber. Manuel Harms, Bruder von Nationalspieler Yannick Harms, und Richard Peemüller hatten zuvor Popp/Sievers aus dem Turnier geworfen.

+++ Dresden, 13.15 Uhr: Bieneck/Stautz überraschen weiter +++

Als Antonia Stautz den letzten Ball mit einem Ass im Sand versenkt hatte, fiel sie jubelnd auf die Knie. Ihre Partnerin Constanze Bieneck eilte jubelnd herbei und umarmte ihre Teamkollegin innig. Nach 75 Minuten Spielzeit waren beide völlig ausgelaugt, aber überglücklich. „Wir sterben innerlich, aber wir zeigen das nicht so”, sagte „Toni” Stautz atemlos, aber lachend.

Nach dem Überraschungserfolg gegen Aulenbrock/Ferger am Freitag haben die an Elf gesetzten Frauen aus Berlin/Potsdam auch im zweiten Match eine Galavorstellung hingelegt. Nach einem 2:1 (19:21, 28:26, 15:10) gegen die an Drei gesetzten Anna Behlen und Anne Krohn stehen Bieneck/Stautz nun bereits vorzeitig im Viertelfinale. Bisher die große Überraschung der Frauenkonkurrenz beim vierten Stopp der Techniker Beach Tour auf dem Dresdner Altmarkt. Gegen Bohlen/Krohn schlugen sie taktisch konsequent viel auf Anne Krohn auf, die gute Aktionen hatte, aber letztlich zu instabil beim Sideout agierte. „Wir hätten auch richtig auf den Sack kriegen können, aber wir sind locker geblieben, haben viel geredet, es hat funktioniert”, sagte Antonia Stautz, die in der Halle für Bundesligist SC Potsdam spielt. Ein Fünfter Platz in Nürnberg vor 14 Tagen ist bisher ihr bestes Ergebnis. Nun haben sie die Chance, das noch zu toppen.

Die weiteren drei vorzeitigen Viertelfinalistinnen sind wie erwartet die WM-Teilnehmer Behrens/Tillmann, die Routiniers Gernert/Kiesling sowie Anna Hoja und Stefanie Hüttermann, die sich gegen die an Fünf gesetzten Karnbaum/Niemczyk mit 2:0 (21;19, 21:15) durchsetzten.

+++ Warschau, 11.40 Uhr: Raus im Tiebreak: Thole/Wickler werden Neunte +++

Der Ball war im Feld: Clemens Wickler im Achtelfinale von Warschau (Foto: FIVB)

Raus im Achtelfinale: Das DVV-Duo Nummer eins, Julius Thole und Clemens Wickler, hat beim FIVB-Vier-Sterne-Turnier den Einzug ins Viertelfinale verpasst. Gegen die drei Plätze schlechter gesetzten Russen Liamin/Myskiv musste das Hamburger Duo nach überzeugendem ersten Durchgang in den Tiebreak, wo sie denkbar knapp mit 1:2 (21:16, 17:21, 13:15) unterlagen. Damit haben beide 14 Tage vor der Heim-WM in Hamburg ihren sechsten Viertelfinal-Einzug verpasst und gehen als Neunte mit gemischten Gefühlen in die WM. Thole/Wickler sind derzeit das deutsche Topteam, dem als einziges ein Erfolg – das wäre ein Viertelfinaleinzug – zuzutrauen ist. Damit ist in Warschau nun kein deutsches Paar mehr im Turnier – weder bei den Männern, noch bei den Frauen.

+++ Dresden, 11 Uhr: Böckermann/Karpa müssen nachsitzen, drei Favoriten im Viertelfinale +++

Markus Böckermann und Max-Jonas Karpa lagen noch minutenlang in ihrer Spielerbox und mussten diese Niederlage erst einmal verarbeiten. Gegen die formstarken Dürener Youngster Tobias Brand und Jonas Reinhardt (beide 20) unterlag Routinier Böckermann, Olympia-Teilnehmer und Deutscher Meister 2016, bei seinem Comeback auf der deutschen Tour nach über eine Stunde Spielzeit bei 30 Grad im Schatten mit 1:2 (21:13, 31:33, 12:15). Dabei hatten Böckermann/Karpe bereits bei der Side-out-Schlacht im zweiten Satz deutlich mit vier Punkten geführt und auch im dritten Durchgang war das Hamburger Duo deutlich in Führung gewesen. Doch die Matchwinner-Punkte gelangen den kraftvollen Frankfurtern Brand/Reinhardt.

Nach der Partie wollten sich Böckermann/Karpa, die nun den schweißtreibenden Weg über das Achtelfinale in der Mittagshitze gehen müssen, nicht äußern. „Wir brauchen jetzt erstmal ein paar Minuten für uns”, sagte Markus Böckermann, der zuletzt ein Jahr pausiert hatte. Die Überraschungs-Viertelfinalisten Brand/Reinhardt hingegen dürfen sich ausruhen und sind erst am frühen Abend in der Runde der letzten Acht wieder gefordert. Es ist für das Duo die erste Viertelfinal-Teilnahme auf der deutschen Tour in dieser Spielzeit.

Paul Becker kommt stark zurück

In den übrigen Partien hingegen setzten sich die Favoriten durch. Die Vorjahressieger Paul Becker und Jonas Schröder spielten beim 2:0 (21:14, 21:16) gegen die Vereinskollegen Wolf/Wolf von den United Volleys Frankfurt so flüssig, als sei Paul Becker nie verletzt gewesen. „Man sieht es gar nicht, dass er jetzt ein paar Wochen raus war. Mir fällt das nicht auf, ich spiele ganz normal wie immer an seiner Seite”, lobte Partner Jonas Schröder. „Es fühlt sich an wie die vergangenen zwei Jahre bei jedem Turnier. Wenn wir mal eine Chance nicht verwandelt haben, haben wir uns nicht beirren lassen, sind bei eigenem Side-out sehr ruhig geblieben.”

Ebenso vorzeitig im Viertelfinale: die Poniewaz-Zwillinge, die sich in dieser Höhe überraschend deutlich mit 2:0 (21:15, 21:12) gegen Popp/Sievers durchsetzten. Und Lückemeier/Winter, die gegen die sächsischen Lokalmatadoren Glücklederer/Kühlborn aus Leipzig beim 2:0 (21:16, 21:18) mehr Mühe hatten, als ihnen lieb war. „Er ist ein cooler Typ und Zocker, auch beim Doppelkopf-Spielen, es macht immer Spaß gegen ihn”, sagte Winter über Felix Glücklederer, der viele tolle Abwehraktionen hatte. „Bis jetzt war ich immer der Sieger, nach diesem Spiel bin ich mir da nicht mehr so sicher”, lobte Winter.

+++ Dresden, 9 Uhr: Hält Paul Beckers Rücken? +++

In Dresden wieder vereint: Paul Becker und Jonas Schröder (Foto: Hoch zwei/Michael Kunkel)

Wegen anhaltender Rückenprobleme hatte Paul Becker bei den vergangenen beiden Turnieren der Techniker Beach Tour in Nürnberg und Düsseldorf pausieren müssen. Sein Partner Jonas Schröder hatte die Absenz seines etatmäßigen Mitspielern nahez perfekt genutzt. Mit Interimspartner Jonathan Erdmann hatte der Routinier in Düsseldorf gewonnen; mit seinem früheren Mitspieler Manuel Lohmann vor 14 Tagen im Fränkischen das Finale erreicht. In Dresden nun ist Becker nach über einem Monat Pause zurück. Und das Turnier lief auch gut an. Gegen Harms/Peemüller gelang den Mainzern ein souveräner 2:0-Auftaktsie. Ab 9 Uhr wartet eine größere Herausforderung auf die Titelverteidiger von Dresden, wenn beide zum Frühsport auf dem Center Court gegen die Brüder Peter und Georg Wolf – Achter der Setzliste – gefordert sind.

Die Frauen sind etwas später ab 10.40 Uhr gefordert. Da kommt es unter anderem zur spannenden Partie zwischen Viertem und Fünftem der Setzliste: Karnbaum/Niemczyk gegen Hoja/Hüttermann. Und die an Drei gesetzten Krohn/Behlen müssen gegen die Überraschungssiegerinnen Bieneck/Stautz ran, die gestern die Gewinnerinnen von Nürnberg (Aulenbrock/Ferger) geschlagen hatten.

+++ Warschau, 8.40 Uhr: Thole/Wickler spielen um sechste Viertelfinal-Teilnahme +++

Sie sind die größte Hoffnung des Deutschen Volleyball-Verbandes bei den in 14 Tagen stattfindenden Weltmeisterschaften in Hamburg. Und sie sind in guter Form und dieser Tage die einzige echte Bank des deutschen Beach-Volleyball. Als einziges verbliebenes deutsches Team kämpfen Julius Thole und Clemens Wickler um ihren sechsten Einzug ins Viertelfinale in dieser Qualifikationsperiode.

Gegner sind die an Nummer 16 gesetzten Russen Liamin/Myskiv, die zuletzt im tschechischen Ostrava nur 17. wurden. Klare Favoritenrolle also für Thole/Wickler, die an Nummer 13 gesetzt sind. Allerdings: Es gibt bisher keine Erfahrungen gegen dieses Duo.

10 Uhr: Thole/Wickler – Liamin/Myskiv

Freitag, 14. Juni

+++ Dresden, 20.20 Uhr: Auftaktpleite für die Siegerinnen von Nürnberg, Winter tut sich schwer +++

Muss in Dresden ohne Partner Alex Walkenhorst auskommen: Sven Winter (Foto: Hoch Zwei/Michael Kunkel).

Auf dem Center Court bei der Techniker Beach Tour auf dem Dresdner Altmarkt war das letzte Spiel bereits absolviert und die Anwesenden bereiteten sich bereits auf das freie Yoga-Training im Sand vor, da tat sich auf Platz zwei Außergewöhnliches. Die an Nummer elf gesetzten Constanze Bieneck und Antonia Stautz spielten sich in einen regelrechten Flow und gewannen ihr Auftaktmatch durch einen beeindruckenden Tie-Break gegen die Siegerinnen der letzten beiden Turniere, Christine Aulenbrock und Sandra Ferger, mit 2:1 (15:21, 21:19, 15:5). DIE Überraschung des ersten Turnierstages.

Jubelnd fielen sich die Potsdamerinnen in die Arme und konnten gar nicht so richtig fassen, dass sie nun eine sehr komfortable Situation im Turnier haben. „Die beiden waren bisher unsere Angstgegnerinnen. Immer, wenn wir bisher gegen sie gespielt haben, hatten wir nicht den Hauch einer Chance, einen Satz zu gewinnen”, staunte Antonia Stautz. „Deswegen hatten wir überhaupt nichts zu verlieren, haben uns gesagt, dass wir einfach auf uns schauen, viel reden, auch wenn es mal gegen uns läuft.”

„Scheiß drauf, wie das jetzt hier läuft”

Nach dem verlorenen ersten Satz erneuerte das Duo diese Ansage – mit Erfolg. „Scheiß drauf, wie das jetzt hier läuft”, sagte Constanze Bieneck. Mit dieser Mentalität rangen sie die favorisierten Westfälinnen nieder, fanden über starken Service ins Spiel. „Der Aufschlag ist eine unserer Stärken, wenn der gut läuft, merkt man auch direkt, wie unser ganzes Spiel kippt”, so Bieneck.

Im dritten Satz brachen Aulenbrock/Ferger regelrecht weg, hatten der Power der Potsdamerinnen nichts mehr entgegenzusetzen und müssen nun am morgigen Samstag um den Einzug in die nächste Runde bangen. Antonia Stautz und Constanze Bieneck hingegen können selbstbewusst aufspielen. „Im Achtelfinale sind wir auf jeden Fall”, sagt Stautz. Nach einem fünften Rang vor 14 Tagen in Nürnberg haben sich beide vorgenommen, dieses Ergebnis zu toppen.

Das wird angesichts der Konkurrenz schwer, denn alle anderen Favoritinnen gewannen ihre Matches beeindruckend klar, darunter auch die einzigen WM-Starterinnen, die in Dresden dabei sind, Behrens/Tillmann.

Winter tut sich ohne Alexander Walkenhorst schwer

Bei den Männern taten sich WM-Starter Sven Winter und sein Interimspartner Lars Lückemeier schwer. Beide treten in Dresden zusammen an, weil sich Winters Standard-Partner Alexander Walkenhorst am Handgelenk verletzt hat und um seine WM-Teilnahme bangen muss. Lückemeier/Winter mussten gegen die an 14 gesetzten Menzel/Richter-Darge (Strandathleten Leipzig/SV Preußen Berlin) im Tie-Break bis zum Schluss kämpfen, gewannen schließlich aber mit 2:1 (17:21, 22:20, 15:12).

Die gut aufgelegten Dürener Brand/Reinhardt hingegen schafften gegen Lucas Mäurer und Dirk Westphal eine 2:1-Überraschung; ebenso wie Glücklederer/Kühlborn (Leipzig), die mit 2:0 gegen Rudolf/Wernitz (Düsseldorf) gewannen. Am Samstag, 9 Uhr, geht es auf dem Altmarkt im Schatten der Kreuzkirche weiter.

+++ Warschau, 18.30 Uhr: Aus im Achtelfinale – Ludwig/Kozuch verpatzen WM-Generalprobe +++

Hinken weiter den Erwartungen hinterher: Laura Ludwig und Margareta Kozuch (Foto: FVB).

Margareta Kozuch und Laura Ludwig kommen einfach nicht richtig in Schwung. Auch 14 Tage vor den Heim-Weltmeisterschaften in Hamburg hat das neu formierte Duo der beiden Routiniers nicht in die Spur gefunden. Beim Vier-Sterne-Turnier in Warschau schafften sie es immerhin in die Runde der letzten 16, unterlagen dort aber den US-Amerikanerinnen Kelley Larsen und Emily Stockmann klar in zwei Sätzen 0:2 (15:21, 19:21). Das US-Duo ist Zwölfter der Weltrangliste und in zwei Wochen Auftaktgegner von Ludwig/Kozuch.

Für die deutschen Hoffnungsträgerinnen bleibt also dabei: Gemeinsam haben es beide noch nicht über die Runde der letzten 16 hinaus geschafft und beenden auch das Turnier in Polen auf dem neunten Rang. Für die weiblichen DVV-Teams war das noch das beste Ergebnis. Keine guten Vorzeichen für die WM.

+++ Warschau, 15.30 Uhr: Thole/Wickler als einziges Männerteam noch im Rennen +++

Deutsche Bank: Julius Thole und Clemens Wickler (Foto: FIVB).

 Das derzeit beste deutsche Duo steht beim Vier-Sterne-FIVB-Turnier vorzeitig im Achtelfinale. Julius Thole und Clemens Wickler mussten jedoch im zweiten Poolspiel nicht bis an ihre Grenzen gehen, da die Gegner Lucena/Dalhausser verletzt aufgeben mussten. So wurde das Spiel 2:0 für die Deutschen gewertet, die nun als Gruppensieger feststehen.

Die anderen beiden deutschen Männer-Duos sind nach der zweiten Niederlage ausgeschieden. Bergmann/Harms unterlagen den norwegischen Weltranglisten-Ersten Berntsen/Mol mit 0:2, allerdings nach Sätzen nur recht knapp (17:21, 18:21). Betzien/Erdmann hingegen waren bei der 0:2-Pleite (14:21, 10:21) gegen die Letten Plavins/Tocs ohne Chance.

 

 

+++ Dresden, 14:00 Uhr: Turnierstart auf dem Altmarkt +++

2018 schon Tourstopp: Dresden (Foto: Michael Kunkel)

Um 14 Uhr gibt Paul Becker nach einer Verletzung sein Comeback auf der Techniker Beach Tour dem Center Court in Dresden (im Livestream) – und hat etwas Druck für dieses Turnier, schließlich holte sein Partner Jonas Schröder zuletzt auch ohne ihn Gold (mit Jonathan Erdmann in Düsseldorf) und Silber (mit Manuel Lohmann in Nürnberg). Um 16.30 Uhr gibt es WM-Feeling im Stadion: Dann spielen die WM-Teilnehmerinnen Kim Behrens und Cinja Tillmann gegen das Nachwuchsduo Antonia Bartholome/Greta Klein-Hitpaß.

Zum Spielsystem: Die Gruppenphase im Hauptfeld wird in vier Gruppen à vier Teams ausgetragen. Jedes Team hat zwei Spiele: Die Sieger der ersten Matches spielen gegeneinander, ebenso die Verlierer. Die vier Gruppensieger sind direkt für das Viertelfinale qualifiziert, die Gruppenzweiten und -dritten spielen zunächst das Achtelfinale.

+++ 11:20 Uhr: Kozuch/Ludwig jetzt gegen WM-Pool-Gegner +++

Annahmeaktion von Sandra Ittlinger. (Foto: FIVB)

Wenn das Vier-Sterne-Turnier in Warschau eine Generalprobe für die Weltmeisterschaft in Hamburg sein soll, dann muss man sich Sorgen machen um die Entwicklung bei den deutschen Frauen-Teams. Nur ein Duo schaffte es in den Top-Ten-Bereich: Margareta Kozuch und Laura Ludwig, die nach Kuala Lumpur und Jinjiang, zumindest ihre dritte Rang-Neun-Platzierung sicher haben. In der 1. K.o.-Runde bezwangen sie die Italienerinnen Menegatti/Orsi Toth mit 2:1 (17:21, 22:20, 15:11).

Im nun folgenden Achtelfinal-Duell mit den US-Amerikanerinnen Kelley Larsen und Emily Stockman (in Warschau an elf gesetzt) ist auch ein Sieg möglich, was dann Platz fünf bedeuten würde. Außerdem ist es eine spezielle Generalprobe für beide Teams: Bei der WM in Hamburg treffen sie in Pool J ebenfalls aufeinander. 

Die Girls aus Kalifornien, wo Larsen und Stockman leben, hatten sich über Country Quota und Qualifikation in das Warschauer Hauptfeld gekämpft und mit zwei 2:0-Siegen (u.a. gegen Melissa/Pavan aus Kanada) einen starken Eindruck hinterlassen.

Die Weltranglisten-Sechsten Melissa/Pavan waren es auch, die Karla Borger und Julia Sude mit 2:1 (20:22, 21:18, 17:15) aus dem Turnier warfen. Für die Stuttgarterinnen war mehr drin: Satz eins nach 16:19 noch gedreht und im Tie-Break bei 14:13 einen Matchball nicht genutzt. Bedeutet am Ende 320 Weltranglistenpunkte und 3000 US-Dollar Preisgeld für Rand 17. Genauso wie für Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur, die mit 0:2 (19:21, 12:21) gegen Artacho/Clancy aus Australien das Nachsehen hatten.

14:50 Uhr: Kozuch/Ludwig vs. Larsen/Stockman (USA) → Zum Livescore und Ergebnis


Donnerstag, 13. Juni

+++ 20:23 Uhr: Mit drei Damen-Teams in der K.o.-Runde +++

„Einfach mal abhaken“, sollte Karla Borger die Vorrunde in Warschau. Das rät zumindest ihr Trainer (Foto: FIVB)

Drei deutsche Nationalteams haben das frühe Turnieraus bei der FIVB World Tour in Warschau abgewendet. Laura Ludwig und Margareta Kozuch (2:0 gegen die Slowakei), Sandra Ittlinger/Chantal Laboureur (2:1 gegen Griechenland) und Karla Borger/Julia Sude (2:0 gegen Polen) sind nach abschließenden Siegen aus der Gruppenphase in die erste K.o.-Runde eingezogen.

„Einfach mal abhaken“, will Burkard Sude diesen Tag, an dem seine Schützlinge Borger und Sude nur „mit Glück“ das zweite Spiel gewonnen haben und in die K.o.-Runde eingezogen sind. Schon nach der Niederlage in Gruppenspiel eins war der sportliche Leiter des Nationalduos wenig angetan. „Das war eine völlig indiskutable Leistung – da hat die Aggressivität, der Siegeswille gefehlt. Hier gibt es nichts im Vorbeigehen zu gewinnen“, so Sude Senior.

Das gilt im Übrigen für alle Duos, die morgen schwere Gegner vor sich haben. Borger und Sude treffen auf die derzeitige Nummer sechs der Welt, Melissa Humana-Paredes/Sarah Pavan aus Kanada um 9.30 Uhr. Laboureur/Ittlinger treffen auf die Nummer fünf Mariafe Artacho/Taliqua Clancy aus Australien (9 Uhr) und Ludwig/Kozuch auf die Borger/Sude-Bezwingerinnen Marta Menegatti/Viktoria Orsi Toth aus Italien (9.30 Uhr).

Victoria Bieneck und Isabel Schneider hingegen können und müssen sich schon auf die in knapp zwei Wochen beginnende Weltmeisterschaft in Hamburg vorbereiten. Das Dou unterlag im zweiten Gruppenspiel mit 1:2 gegen Hughes/Summer aus den USA, ist mit Rang 25 ausgeschieden und kassiert dafür 2.000 US-Dollar Preisgeld.

+++ 15:55 Uhr: Wiedersehen nach gut einem Jahr +++

Ins Netz gegangen: Leichte Beute für Julius Thole. (Foto: FIVB)

Pflichtaufgabe erfüllt: Julius Thole und Clemens Wickler haben sich mit einem 2:0 (21:18, 21:12) gegen die Österreicher Seidl/Waller warm gespielt für die nächste Aufgabe am Freitag morgen. Die verspricht ein interessantes Duell zu werden: Thole/Wickler gegen die US-Boys Phil Dalhausser/Nick Lucena. Vor gut einem Jahr standen sie sich bereits in Espinho gegenüber, damals gewannen die Qualifikanten aus Deutschland gegen die Nummer eins der Setzliste in zwei Sätzen. Am Freitag kann es ein Fingerzeig für die WM in Hamburg werden.

Philipp-Arne Bergmann und Yannick Harms zeigten gegen die Brasilianer Evandro/Bruno Schmidt viel Gegenwehr, verloren aber am Ende in zwei Sätzen mit 19:21 und 18:21. Gegen die Norweger Berntsen/Mol im zweiten Pool Match am Freitag kann aber ein Erfolgserlebnis herausspringen. Die Skandinavier hatten sich über die Qualifikationsrunde einen Platz im Hauptfeld erspielt. Die war Bergmann/Harms erspart geblieben, da sie als Nachrücker ins 32er-Feld kamen.

Chancenlos waren Max Betzien und Jonathan Erdmann gegen die Nummer eins der Weltrangliste. Mol/Sorum aus Norwegen machten kurzen Prozess: 21:11 und 21:14. Nun müssen sich Betzien/Erdmann  gegen Plavins/Tocs durchsetzen, um im Turnier zu verbleiben. Die Letten spielen seit Anfang 2018 zusammen, zählen aber mit 34 (Plavins) und 31 Jahren (Tocs) zu den Routiniers der World Tour.

Die Partien der deutschen Männer-Teams:

11:30 Uhr: Thole/Wickler vs. Dalhausser/Lucena (USA) → Zum Livescore und Ergebnis

12:20 Uhr: Bergmann/Harms vs. Berntsen/Mol (NOR) → Zum Livescore und Ergebnis 

13:10 Uhr: Betzien/Erdmann vs. Plavins/Tocs (LAT) → Zum Livescore und Ergebnis

+++ 12:30 Uhr: Mit leeren Händen nach der 1. Runde +++

Laura Ludwig sieht sich dem Block von Brandie Wilkerson gegenüber (Foto: FIVB)

Da mussten sich die Weltranglisten-Ersten aber mächtig anstrengen, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Erst nach drei Sätzen hatten Heather Bansley und Brandie Wilkerson (CAN) mit 22:24, 21:14, 15:10 gegen Margareta Kozuch und Laura Ludwig gewonnen. Vor allem in Satz eins zeigte die Formkurve der Deutschen klar nach oben, als sie nach 20:17-Führung erst wackelten, dann aber ihren fünften Satzball verwandelten.

Am Ende reihten sie sich trotzdem ein in die Riege der deutschen Verliererteams: 0:2 (17:21, 16:21) für Borger/Sude gegen Menegatti/Orsi Toth (ITA); 0:2 (17:21, 14:21) für Bieneck/Schneider gegen Artacho/Clancy (AUS) und 0:2 (23:25, 19:21) für Ittlinger/Laboureur gegen Heidrich/Vergé-Dépré (SUI).

Damit müssen alle deutschen Teams ihre zweiten Pool Matches am späten Nachmittag gewinnen, sonst ist für sie vorzeitig Schluss beim Vier-Sterne-Event in Warschau. Lediglich Kozuch/Ludwig hatten bereits ein Aufeinandertreffen mit den nächsten Gegnerinnen. Gegen die Tschechinnen Dubovcova/Strbova verloren sie in Kuala Lumpur in der zweiten Winnerrunde in zwei Sätzen mit jeweils 14:21.

Die nächsten Partien der deutschen Teams:

17:40 Uhr: Borger/Sude vs. Brzostek/Wachowicz (POL) → Zum Livescore und Ergebnis

17:40 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Arvaniti/Karagkouni (GRE) → Zum Livescore und Ergebnis

18:30 Uhr: Kozuch/Ludwig vs. Dubovcova/Strbova (CZE) → Zum Livescore und Ergebnis

18:30 Uhr: Bieneck/Schneider vs. Hugh/Summer (USA) → Zum Livescore und Ergebnis

 

 


Mittwoch, 13. Juni

+++ 21:00 Uhr: Betzien/Erdmann gegen die Nummer eins +++

Unfassbar gut, die Norweger Mol/Sorum. (Foto: FIVB)

Ähnlich wie bei den Frauen bekommt es auch bei den Männern ein deutsches Duo mit der Nummer eins der Weltrangliste zu tun. Max Betzien und Jonathan Erdmann treffen auf die Norweger Mol/Sorum. Betzien/Erdmann sind in der Weltrangliste auf Platz 86. Da ist die Favoritenrolle in Pool B klar vergeben.

Kaum weniger leicht ist die Aufgabe für Philipp-Arne Bergmann und Yannick Harms in ihrem Auftaktmatch. Die Brasilianer Evandro/Bruno Schmidt haben in diesem Jahr schon in Jinjiang Silber gewonnen.

Robin Seidl und Philipp Waller aus Österreich sind die ersten Gegner von Julius Thole und Clemens Wickler in Pool D.

Die Paarungen der deutschen Teams:

13:20 Uhr: Thole/Wickler vs. Seidl/Waller (AUT) → Zum Livescore und Ergebnis

14:10 Uhr: Bergmann/Harms vs. Evandro/Bruno Schmidt (BRA) → Zum Livescore und Ergebnis

15:00 Uhr: Betzien/Erdmann vs. Mol/Sorum (NOR) → Zum Livescore und Ergebnis

+++ 20:20 Uhr: So geht's im Hauptfeld der Frauen los +++

Kennen sich aus mit Medaillengewinnen: Brandie (links) und Bansley aus Kanada. (Foto: FIVB)

Kein deutsches Duell, aber spannende Herausforderungen warten auf das deutsche Frauen-Quartett in Warschau.

In Pool B spielen Karla Borger und Julia Sude gegen die Italienerinnen Maria Menegatti und Viktoria Orsi Toth. Es ist das erste Duell gegeneinander. Beide Teams hatten bei ihren letzten Vier-Sterne-Auftritte die Vorrunde nicht überstanden.

Als zweites deutsches Team werden ab 09:50 Uhr in Pool G Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur von den Schweizerinnen Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré gefordert. Ittlinger/Laboureur sollten sich an Xiamen erinnern, da siegten sie per Tiebreak mit 15:12 ebenfalls in einem Pool Match.

Margareta Kozuch und Laura Ludwig haben in Pool D eine schwere Herausforderung zu meistern: Die Kanadierinnen Heather Bansley und Brandie Wilkerson stehen ihnen gegenüber. Es ist der Vergleich zwischen Weltranglisten-Platz eins und 34, den Kozuch/Ludwig belegen.

Mit Mariafe Artacho und Taliqua Clancy aus Australien müssen sich in Pool E Victoria Bieneck und Isabel Schneider auseinandersetzen. Beim World Tour Final 2018 in Hamburg gab es diese Paarung bereits, da verloren Bieneck/Schneider in zwei Sätzen.

Die Partien der deutschen Frauen-Teams

09:00 Uhr: Borger/Sude vs. Menegatti/Orsi Toth (ITA) → Zum Livescore und Ergebnis

09:50 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Heidrich/Vergé-Dépré (SUI) → Zum Livescore und Ergebnis

10:40 Uhr: Kozuch/Ludwig vs. Bansley/Brandie (CAN) → Zum Livescore und Ergebnis

11:30 Uhr: Bieneck/Schneider vs. Artacho/Clancy (AUS) → Zum Livescore und Ergebnis

 

 

+++ 19:15 Uhr: Kozuch/Ludwig und Betzien/Erdmann kommen weiter +++

Da war Einsatz gefragt: Max Betzien in Warschau. (Foto: FIVB)

Nach jeweils zwei Drei-Satz-Spielen stand fest: Zwei deutsche Teams hahen die Hürde ins Hauptfeld übersprungen. Zuerst siegten Margareta Kozuch und Laura Ludwig mit 2:1 (18:21, 21:7, 15:11) gegen Amaranta/Lobato (ESP) und stoßen zu den bereits sicher im Main Draw platzierten Duos Borger/Sude, Bieneck/Schneider und Ittlinger/Laboureur.

Bei den Männern gelang Max Betzien und Jonathan Erdmann ein 2:1 (21:16, 20:22, 15:11) gegen Allen/Slick aus den USA. Ein dritter Satz war eigentlich nicht notwendig, mit 15:11 lagen Betzien/Erdmann bereits vorn, machten sich dann aber selbst das Leben schwer.

+++ 14:40 Uhr: Ehlers/Flüggen wieder chancenlos +++

Zum vierten Mal gleich in der Qualifikation eines Vier-Sterne-Turniers ausgeschieden: Nils Ehlers und Lars Flüggen verloren in Warschau gegen die Schweizer Haussener/Metral in drei Sätzen mit 21:17, 12:21, und 8:15.

Besser machten es Max Betzien und Jonathan Erdmann beim 2:0 (21:16, 21:12) gegen die Kubaner Gonzalez/Reyes. Nächster Gegner: Billy Allen (37) und Staford Slick (34) aus den USA.

Die Spiele der deutschen Teams:

16:00 Uhr: Kozuch/Ludwig vs. Amaranta/Lobato (ESP) → Zum Livescore und Ergebnis

18:00 Uhr: Betzien/Erdmann vs. Allen/Slick (USA) → Zum Livescore und Ergebnis

+++ 11:15 Uhr: Quali-Auftakt für drei deutsche Teams +++

Laura Ludwig und Margareta Kozuch nach einem Punktgewinn. (Foto: FIVB)

Margareta Kozuch und Laura Lduwig haben die erste Qualifikationsrunde mit einem lockeren 2:0 (21:15, 21:10) gegen die Polinnen Marta Duda und Marta Lodej überstanden. Im zweiten Spiel geht es um den Einzug ins Hauptfeld. Gegner sind die Spanierinnen Angela Lobao und Fernandez Amarana, die sie jüngst in Jinjiang (CHN) mit 2:0 bezwungen hatten.

Für die beiden deutschen Männer-Teams beginnt die Qualifikation um die Mittagszeit. Nils Ehlers und Lars Flüggen treffen auf die Schweizer Yves Haussener und Quentin Metral (bestes Ergebnis 2019 Platz neun in Kuala Lumpur/Zwei-Sterne). Max Betzien und Jonathan Erdmann stehen den Kubanern Sergio Gonzalez und Luis Reyes gegenüber. Gonzalez hatte 2016 in Rio bei den Olympischen Spielen mit Platz fünf (mit Diaz als Partner) überrascht.

Die Spiele der deutschen Teams

09:00 Uhr: Kozuch/Ludwig vs. Duda/Lodej (POL) 2:0 (21:15, 21:10)

12:30 Uhr: Ehlers/Flüggen vs. Haussener/Metral (SUI)

13:20 Uhr: Betzien/Erdmann vs. Gonzalez/Reyes (CUB)

16:00 Uhr: Kozuch/Ludwig vs. Amaranta/Lobato (ESP)


Dienstag, 11. Juni

+++ 17:55 Uhr: Borger/Sude wollen nach „Betriebsunfall“ wieder in die Erfolgsspur zurück +++

Karla Borger (li.) und Julia Sude (Foto: privat)

Nach einer Trainingswoche in Stuttgart sind Karla Borger und Julia Sude gemeinsam im Team am Montagmittag in Warschau gelandet. Neben den Nationalspielerinnen waren auch Psychologin Nadine Volkmer, Burkard Sude (sportlicher Leiter) und Teammanager Constantin Adam mit an Bord des Fliegers.

Mit dabei sind auch Ansprüche, das Turnier besser zu beenden, als das in Ostrau vor eineinhalb Wochen der Fall war (Aus nach der Gruppenphase). „Wir wollen natürlich wieder in die Erfolgsspur zurück. Wir werden beweisen müssen, dass diese zwei Niederlagen in Ostrava ein kleiner Betriebsunfall war“, sagt Burkard Sude. „Ich freue mich auf die verrückten polnischen Fans, die immer gut Stimmung machen“, so Karla Borger. Im Vorjahr landete Sude an der Seite ihrer alten Partnerin Chantal Laboureur in Polen auf Rang zwei.

Das Duos startet wie auch Ittlinger/Laboureur, Bieneck/Schneider sowie bei den Männern Thole/Wickler und Bergmann/Harms am Donnerstag im Hauptfeld des Turniers. In der Qualifikation am Mittwoch müssen Ludwig/Kozuch, Ehlers/Flüggen und Betzien/Erdmann in den Sand.

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