+++ Newsblog: Techniker Beach Tour Dresden, FIVB World Tour Baden und Nanjing +++

Turnierwoche 14.06. - 17.06.2018

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von beach-volleyball.de/Annika Schultz

Isabel Schneider hat sich erfolgreich gestreckt: In Dresden wurden sie und ihre Partnerin Victoria Bieneck Zweite (Foto: Peter Weber)

Die Beach-Volleyball-Profis waren wieder unterwegs: National bei der Techniker Beach Tour in Dresden, aber auch international auf der FIVB World Tour in Baden und Nanjing.


Sonntag, 17.06.

+++ 16:30 Uhr: Satz, Spiel, Sieg +++

Die strahlenden Sieger von Dresden (Foto: Michael Kunkel)

Paul Becker, Jonas Schröder, Margareta Kozuch und Karla Borger hatten in Dresden eines gemein: Die Duos blieben im kompletten Turnierverlauf ungeschlagen und sind damit verdiente Sieger des Events in Dresden.

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+++ 14:13 Uhr: Versöhnlicher Abschluss für Behrens/Ittlinger +++

Bronze für Sandra Ittlinger und Kim Behrens

Nach der harten Niederlage für Kim Behrens und Sandra Ittlinger haben sie das Turnier in Dresden nun doch noch mit einem Erfolgserlebnis abschließen können: Im Spiel um Platz drei holten sie sich gegen die Slowakinnen Dubovcova/Strbova nach einem 2:1 (15:21, 21:19, 15:12) noch die Bronzemedaille. Dabei erholten sie sich noch von einem absoluten Fehlstart im ersten Satz. Für die Slowakinnen ist es wie in der vergangenen Woche in Münster bereits zum zweiten Mal der undankbare vierte Platz.

+++ 14:10 Uhr: Souveräne Becker/Schröder, Verletzung im zweiten Halbfinale +++

Erneut im Finale: Jonas Schröder (Foto: Peter Weber)

Halbfinale 1: Becker/Schröder vs. O´Dea/Wernitz

Kurzen Prozess machten Jonas Schröder und Paul Becker: Ihr Halbfinale gegen Samuel O´Dea und Daniel Wernitz gewannen sie deutlich mit 2:0 (21:17, 21:12). Gegen das Duo, das sich aus der Qualifikation dank starker Leistungen bis in die Runde der letzten Vier vorgekämpft hatte, ließen die Finalisten von Münster nichts anbrennen und dominierten die Partie.

Paul Becker erklärte im Anschluss, was sie so erfolgreich machte: „Ich hatte in der Vergangenheit schon viele tolle Partner. Aber was das Teamgefüge angeht, setzen wir momentan noch einen drauf.“ Ob das auch für den Sieg im Endspiel reicht, klärt sich ab 15 Uhr.

Halbfinale 2: Glücklederer/Rudolf vs. Sowa/Wickler

Noch deutlich wurde es im zweiten Halbfinale, da hatte das aber andere Gründe: Niklas Rudolf, der sich mit seinem Partner Felix Glücklederer ebenfalls erst in der Qualifikation hatte spielen müssen, trat stark gehandicapt an. Sprünge waren für ihn nicht möglich. Er hatte sich in der Nacht verlegen, konnte seinen Kopf nicht bewegen. Dass das Duo dann gegen Interimsteam Robin Sowa/Clemens Wickler wenig Chancen hatte, ist nicht verwunderlich. Trotzdem wurde von den Zuschauern jeder einzelne Punkt gefeiert, geholfen hat das wenig: Das Spiel endete mit 2:0 (21:7, 21:13), im Spiel um Platz drei werden Rudolf/Glücklederer nicht mehr antreten. Der dritte Platz geht damit an die zweiten Qualifikanten im Halbfinale: Samuel O´Dea und Daniel Nerwitz fahren mit einer Bronzemedaille nachhause.

+++ 12:35 Uhr: Spiele voller Intensität +++

Foto: Peter Weber
Genoß das Halbfinale sichtlich: Margareta Kozuch (Foto: Peter Weber)

Halbfinale 1: Bieneck/Schneider vs. Dubovcova/Strbova

Vor sich immer mehr füllenden Tribünen haben sich am Sonntagmorgen die topgesetzten Victoria Bieneck und Isabel Schneider den Einzug in das Endspiel gesichert. Gegen die slowakischen Wildcard-Starterinnen Dubovcova/Strbova siegten sie im Tiebreak mit 2:1 (21:18, 21:19, 15:11). 

Weil das Nationalduo im ersten Satz nur dann Probleme hatte, wenn Abwehrspielerin Strbova am Aufschlag stand, sicherten sie sich den ersten Durchgang. Victoria Bieneck erklärte nach dem Spiel, warum dann aber der zweite Satz an die Gäste aus der Slowakei ging: „Man nimmt sich vor dem Spiel gewisse Dinge vor, die man ausprobieren will. Wenn man dann so eine große Blockspielerin gegenüber hat, kann das schon mal passieren, dass da ein Ball ins Aus geht.“ Im Tiebreak lagen die Hamburgerinnen dank druckvollem Service von Schneider bereits mit 5:0 vorne. Nachdem sie „im Spielaufbau vielleicht nicht ganz die Qualität halten konnten“ (Bieneck), kamen die Slowakinnen zwar noch einmal bedrohlich nah, gefährdet war der Sieg des deutschen Teams aber nicht mehr.


Halbfinale 2: Borger/Kozuch vs. Behrens/Ittlinger

In der Mitte des zweiten Satzes musste Kim Behrens ihre Wut freien Lauf lassen. Bis dahin hatten sie und ihre Partnerin Sandra Ittlinger selten zu ihrem Spiel gefunden. Karla Borger und Margareta Kozuch hatten mit ihrem Aufschlag fast durchgehend die Abwehrspielerin gesucht, die im Angriff nicht immer ihre Punkte machen konnte. Gleichzeitig gelang es Behrens/Ittlinger nicht den Druck im Service aufzubauen, den es benötigt, um die 1,89m große Kozuch im Angriff in Bedrängnis zu bringen. Weil sich das auch durch den Tiebreak zog, stehen Margareta Kozuch und Karla Borger nach einem intensiven Spiel (2:1; 21:18, 30:32, 15:10) im Finale von Dresden. 

Die Enttäuschung stand Sandra Behrens und Kim Behrens daher nach dem Spiel auch noch ins Gesicht geschrieben, hatten sie sich doch nach einem umkämpften zweiten Satz (32:30!) noch in den Entscheidungssatz gerettet. Auch Kozuch zollte ihren Gegnerinnen nach dem Spiel Tribut: „Gegen Kim und Sandra ist es immer unglaublich eng. Das war ein großer Kampf. Wir haben uns einfach immer nur auf den nächsten Ball fokussiert, ohne groß nachzudenken.“

Damit kommt es zum Traumfinale der beiden bestgesetzten Teams:

14:00 Uhr, Center Court: Bieneck/Schneider vs. Borger/Kozuch

+++ 09:45 Uhr: Finaltag in Dresden +++

Will heute ins Finale fliegen: Isabel Schneider (Foto: Peter Weber)

Jetzt geht es um alles! In Dresden stehen heute die Halbfinal- und Finalduelle der Damen und Herren auf dem Plan.

Alle Ansetzungen:

10:00 Uhr, Center Court: Bieneck/Schneider vs. Dubovcova/Strbova

10:50 Uhr, Center Court: Borger/Kozuch vs. Behrens/Ittlinger

11:40 Uhr, Center Court: Becker/Schröder vs. O´Dea/Wernitz

12:30 Uhr, Center Court: Glücklederer/Rudolf vs. Sowa/Wickler

12:30 Uhr, Court 2: Spiel um Platz drei der Damen

14:00 Uhr, Center Court: Finale der Damen

14:00 Uhr, Court 2: Spiel um Platz drei der Herren

15:00 Uhr, Center Court: Finale der Herren

> Zum Livestream und Livescore

> Die Ergebnisse der Damen

> Die Ergebnisse der Herren

Samstag, 16.06

+++ 21:02 Uhr: Die Halbfinal-Spiele stehen +++

Glückliche Halbfinalistinnen: Victoria Bieneck und Isabel Schneider (Foto: Peter Weber)
"Team Knirps" hat es schon wieder getan: Paul Becker und Jonas Schröder stehen im Halbfinale (Foto: Peter Weber)

Neben dem Duell zwischen Schümann/Harms und Glücklederer/Rudolf boten auch die anderen Viertelfinalpartien beste Unterhaltung: Im Aufeinandertreffen der nominell besten der verbliebenen Teams behielten Paul Becker und Jonas Schröder gegen Tim Holler und Lars Lückemeyer nach einem umkämpften 2:1 (17:21, 21:19, 15:13) die Oberhand. „Das war ein brutal hartes Spiel. Unglaublich, dass wir das Spiel wieder gedreht haben. Wir sind im Kopf immer da und arbeiten immer zusammen“, erklärte Becker den Sieg. 

Noch knapper verlief das Duell zwischen Sowa/Wickler und Lohmann/Popp. Nach einer Stunde Spielzeit entschieden letztlich Zentimeter über den Sieger, als Popp den Ball nur Millimeter neben die Linie setzte. Das Interimsduo Sowa/Wickler zog damit mit einem 2:1 (19:21, 21:19, 15:13) in das Halbfinale ein. Wickler betonte nach dem Spiel die Rolle seines Partners: „Das Spiel hat gerade Robin gewonnen. Ich habe viele Fehler gemacht, aber Robin hat das mit seinem Sideou wieder herausgeholt“. 

Viertes Team in der Runde der letzten Vier sind O´Dea/Wernitz, die mit 2:0 (21:14, 21:17) über Max-Jonas Karpa und Milan Sievers siegten.

Damit sehen die Ansetzungen für das Halbfinale so aus:

11:40 Uhr, Center Court: Becker/Schröder vs. O´Dea/Wernitz

12:30 Uhr, Center Court: Glücklederer/Rudolf vs. Sowa/Wickler

> Alle Ergebnisse der Männer im Überblick

Bei den Damen hatten Victoria Bieneck und Isabel Schneider gegen die Overländer-Zwillinge nur kurz Mühen, auch das zweite Nationalduo Borger/Kozuch setzte sich souverän durch. Weil auch Kim Behrens und Sandra Ittlinger sowie die Slowakinnen Dubovcova/Strbova ihre Viertelfinal-Duell gewannen, treffen im Halbfinale die vier am höchsten eingeschätzten Teams aufeinander:

10:00 Uhr, Center Court: Bieneck/Schneider vs. Dubovcova/Strbova

10:50 Uhr, Center Court: Borger/Kozuch vs. Behrens/Ittlinger

+++ 18:53 Uhr: Derweil ein Österreich - Gold für ein deutsches Team +++

Ganz konzentriert in der Annahme: Teresa Mersmann (Foto: Peter Weber)

Teresa Mersmann und Cinja Tillmann sind weiterhin auf einer Erfolgswelle unterwegs. Nach ihrem überraschenden Erfolg beim Heim-Turnier in Münster siegten sie jetzt auch beim 1-Sterne-Event in Baden – ohne einen einzigen Satz im gesamten Turnierverlauf abgegeben zu haben. Von Position zwei aus ins Rennen gegangen, konnten sie auch die topgesetzten Lena Plesiutschnig und Katharina Schützenhofer aus Österreich nicht stoppen.

„Wir haben den Schwung aus Münster mit nach Baden nehmen können. Wir haben wieder mit viel Spaß gespielt. Es hat vieles geklappt. Wenn dann der Turniersieg dabei herausspringt, umso schöner“, sagt Mersmann. Am Ende hieß es 2:0 (21:17, 21:16) für die Gäste aus Deutschland, die damit mit 1.500 Euro Preisgeld sowie 200 Punkten wieder in die Heimat reisen können.

+++ 17:35 Uhr: Aus der Qualifikation in die Runde der letzten Vier +++

Der Jubel hielt nicht allzu lange an: Yannick Harms beendet das Turnier auf dem fünften Platz (Foto: Peter Weber)

In der Qualifikation haben sich erst in der Verliererrunde durchgesetzt, jetzt stehen sie im Halbfinale: Niklas Rudolf und Felix Glücklederer haben ihre eigene Cinderella-Geschichte geschrieben.Im Viertelfinale besiegten sie die Nationalspieler Yannick Harms und Lorenz Schümann nach einem hochspannenden Spiel mit 2:0 (21:19, 23:21). Dabei spielt Rudolf „eigentlich nur zum Spaß“. Im vergangenen Jahr war er zum Studium von Berlin nach Leipzig gezogen, den Leistungssport wollte er hintenanstellen. Seitdem spielt der 22-Jährige hauptsächlich in der Halle, aus dem Beach-Volleyball-System war er eigentlich raus. „Der Spaß ist zwischendurch verloren gegangen. Jetzt fahre ich einfach aus Bock zu den Turnieren“, sagt er - den hatte er im Viertelfinale sichtlich.

Unterstützt von einer vollen Tribüne, die hinter dem Lokalmatador stand, boten Glücklederer/Rudolf dem Interimsduo aus Hamburg von Anfang an einen großen Kampf. Keinem Team gelang es sich entscheidend abzusetzen, lange Ballwechsel prägten das Spiel. Die Qualifikanten wollten „einfach nur ballern“ (Glücklederer) – was sie das eine oder andere Mal auch erfolgreich taten. In dem engen Spielen machten letztlich nur wenige Aktionen den Unterschied aus, Glücklederer verwandelte schließlich den zweiten Matchball gegen die an Position eins gesetzten Schümann/Harms. Im Halbfinale geht es morgen gegen den Sieger des Spiels zwischen Sowa/Wickler und Popp/Lohmann. Dann wollen sie wieder Spaß haben.

+++ 15:40 Uhr: Top-Duos geschlossen im Viertelfinale +++

Kim Behrens und Sandra Ittlinger hatten sichtlich Spaß (Foto: Peter Weber)
Alles, was im deutschen Hallen-Volleyball Rang und Namen hat: Ein Großteil der früheren Hallen-Nationalmannschaft (Foto: Michael Kunkel)

Kim Behrens und Sandra Ittlinger haben vorgelegt, Margareta Kozuch/Karla Borger und Isabel Schneider/Victoria Bieneck haben nachgelegt: Die drei topgesetzten Teams haben nach jeweils zwei Siegen in ihren Gruppen direkt die Runde der letzten acht Duos erreicht. 

Spektakel in der Abwehr

Nach ihrem zweiten Spiel hatte Sandra Ittlinger zunächst einmal Lob für ihre Gegnerinnen übrig: „Das war ein Haufen Arbeit. Gegen Melanie und Elena muss man jedes Mal erstmal den Ball auf den Boden bekommen.“ Kurz zuvor hatten sie und Kim Behrens Melanie Gernert und Elena Kiesling nach einem unterhaltsamen Spiel mit 2:0 (21:19, 21:18) geschlagen. Ganz entscheidend dafür: Eine Aufschlagsserie von Kim Behrens im ersten Satz, die ihr Team von 12:16 auf 20:16 in Führung brachte. Auch im Anschluss spielten Behrens/Ittlinger ihre Stärken in der Feldabwehr aus. Das erfahrene Duo Gernert/Kiesling ließ sich davon aber ebenfalls nicht aus Ruhe bringen und boten den Favoritinnen Paroli. Dass Behrens/Ittlinger das Spiel für sich entscheiden konnten, lag letztlich vor allem an einer geringeren Fehlerquote. 

Großes Wiedersehen

Margareta Kozuch hatte für ihr zweites Gruppenspiel gegen die Slowakinnen Dubovcova/Strbova prominente Unterstützung: Ein Großteil ihrer früheren Mitspielerinnen bei der Hallen-Nationalmannschaft hatte sich versammelt und verfolgte wie Kozuch gemeinsam mit Karla Borger wie schon eine Woche zuvor gegen das slowakische Team gewann. Mit dem 2:0-Sieg (21:17, 21:19) in der Neuauflage des Spiels um Platz drei von Münster verdienten sie sich ebenfalls den Einzug in die Runde der letzten acht Teams. „Es war gut, dass wir heute schon ein Spiel hatten. Und dass Karla aus jeder Annahme heraus einen guten Pass stellen kann“, sagte Kozuch dazu. Borger ergänzte: „Manchmal muss man ausprobieren, was klappt. Damit man in den entscheidenden Momenten weiß, was funktioniert.“

Bieneck/Schneider machen Trio komplett

Zwei ganz souveräne Gruppenspiele haben auch Victoria Bieneck und Isabel Schneider hinter sich gebracht: Nach zwei Siegen ohne Satzverlust schließen sie ihre Gruppe als Erste ab und treffen ab 18.30 Uhr auf den Sieger aus der Partie Gernert/Kiesling gegen Overländer/Overländer. Dann könnten sie schon das Halbfinale perfekt machen.

+++ 12:45 Uhr: Verschobene Prioritäten bei Vizemeister Fuchs +++

Sebastian Fuchs (links in orange) wurde im vergangenen Jahr mit Eric Stadie deutscher Vizemeister (Foto: Peter Weber)

Setzposition drei gegen Setzposition sechs. Was vielleicht nach der Besetzung für ein Viertelfinale klingen mag, war in Dresden ein Gruppenspiel – bei dem es dank des modifizierten Modus schon ums Ausscheiden ging. Weil David und Bennet Poniewaz und Sebastian Fuchs/Mischa Urbatzka jeweils ihr erstes Spiel in der Gruppenphase verloren hatten, muss sich der Verlierer dieses Duells bereits verabschieden. Dementsprechend umkämpft war es dann auch: Erst nach 63 Minuten entschieden die Poniewaz-Zwillinge das Spiel mit 2:1 (24:22, 18:21, 20:18) für sich. Für Fuchs/Urbatzka war es bereits die zweite Tiebreak-Niederlage, nachdem sie zuvor Armin Dollinger und Simon Kulzer ebenfalls mit 1:2 unterlegen waren.

„Zwei so knappe Niederlagen sind natürlich immer ärgerlich. Die Poniewaz-Zwillinge sind physisch aber einfach sehr stark, die können laufen und laufen. Das Fitnesslevel ist bei ihnen sicherlich höher“, erklärte Vizemeister Fuchs im Anschluss. Unter den Augen von seinem früheren Partner Eric Stadie, der in Dresden aufgrund einer Rückenverletzung passen muss, fehlten Fuchs/Urbatzka in den entscheidenden Momenten die Präzision. 

Im Idealfall soll die aber auch erst noch kommen: „Mischa hat seit dreieinhalb Jahren nicht mehr regelmäßig auf der Tour gespielt, bei mir hat sich der Fokus verschoben. Unser Ziel ist es trotzdem, in Timmendorf teilnehmen zu können. Momentan brauchen wir noch ein bisschen Zeit. Wir hoffen darauf, später im Laufe der Saison unsere Ausreißer nach oben setzen zu können“, ergänzte er. Für Poniewaz/Poniewaz geht es dagegen im Achtelfinale weiter. Dann spielen sie gegen Tim Holler und Lars Lückemeier.

+++ 7:30 Uhr: Beginn eines langen Samstags +++

Beach-Volleyball mitten auf dem Altmarkt in Dresden (Foto: Michael Kunkel)

Heute steigen auch die Damen in die Gruppenphase ein, mit am Start dann auch die Nationalduos Bieneck/Schneider und Borger/Kozuch sowie Behrens/Ittlinger. Die Männer setzen ihre Gruppenspiele fort. Die vier Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die Viertefinal-Spiele, die Gruppenzweiten und –dritten müssen den Umweg über das Achtelfinale nehmen. Der erste Ball fliegt um 8.30 Uhr, die Viertelfinals sind zwischen 16.30 Uhr und 19.30 Uhr angesetzt.


Freitag, 15.06.2018

+++ 19:49 Uhr: So geht es morgen weiter +++

Die Lokalmatadorin Anne Matthes setzte sich gemeinsam mit Partnerin Caroline Eggert in der Qualifikation durch (Foto: Michael Kunkel)

Bei den Damen gab es in der Qualifikation keine Überraschung, die Herren haben sogar schon ihre ersten Gruppenspiele hinter sich. Der erste Tag des zweiten Tour-Stopps in Dresden ist beendet, der Überblick:

+++ 17:50 Uhr: Vier Nationalteams, vier Blockspieler, vier Verletzte +++

In Münster auf Platz drei, jetzt muss er in Dresden aussetzen: Julius Thole im Angriff (Foto: Peter Weber)

Das erste Spiel des Hauptfeldes bot ein Duell der ungewöhnlichen Art. Dort traten mit Robin Sowa und Lukas Pfretzschner zwei Spieler gegeneinander an, die noch heute Morgen davon ausgegangen waren, dass sie zusammen in Dresden spielen würden. Eine weitere Absage in Reihen der Nationalteams warf dann aber alle Pläne über den Haufen: Nach Markus Böckermann, Phillip Arne Bergmann und Nils Ehlers hat sich nun auch der vierte Blockspieler der Nationalduos, Julius Thole, verletzt. Der 21-Jährige hat mit Adduktorenproblemen zu kämpfen. Seine Absage sei aber vor allem eine Vorsichtsmaßnahme, so sein etatmäßiger Partner Clemens Wickler. In den nächsten Wochen wollen sie viel international spielen, da wolle man nichts riskieren. In Dresden springt kurzfristig Sowa für Thole ein. Das teaminterne Duell mit Lukas Pfretzschner ging unterdessen an das Interimsduo Sowa/Wickler. Nach einem fehlerbehafteten ersten und einem deutlichen zweiten Satz gewannen sie mit 2:0 (21:16, 21:14).

+++ 11:18 Uhr: Nehmen wie es kommt +++

Nils Ehlers fällt in Dresden mit einem Bänderanriss aus (Foto: Peter Weber)

Verletzungen und Erkrankungen wirbeln das Feld der Herren-Konkurrenz des zweiten Tour-Stopps in Dresden weiter durch. Weil Phillip Arne Bergmann und Nils Ehlers neben dem langzeitverletzten Markus Böckermann weiterhin ausfallen, mussten sich ihre Partner eine andere Lösung überlegen.

Weiterlesen: Nehmen wie es kommt

+++ 09:30 Uhr: Lasset die Spiele beginnen! +++

Margareta Kozuch steigt erst morgen in das Turnier ein (Foto: Peter Weber)

In wenigen Minuten fliegen in Dresden bereits die ersten Bälle. In der Qualifikation für den zweiten Stopp der Techniker Beach Tour kämpfen noch jeweils zwölf Teams um die Teilnahme am Turnier.

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