Beach-Volleyball Weltmeisterschaften


Die Beach-Volleyball-Weltmeisterschaften sind von der sportlichen Herausforderung gesehen das wohl größte Turnier für die Profi-Spieler. Hier trifft sich die Weltelite zum Kräftemessen. Dass die deutschen Teams bei der Medaillenvergabe eine Wörtchen mitzureden haben, haben sie bereits mehrfach bewiesen. Hier findet ihr alle Infos zu den vergangenen Weltmeisterschaften im Beach-Volleyball: Von 1997 bis heute.



Beach-Volleyball Weltmeisterschaft 2019 in Hamburg

Zwei internationale Top-Turniere waren die beste Bewerbung für das, was 2019 kommt: Hamburg wird die kommende Beach-Volleyball-Weltmeisterschaft ausrichten. Das Event soll das Wiener Turnier toppen – und das hatte 2017 Maßstäbe gesetzt.

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WM 2017 in Wien, Österreich

Es war der einzige Titel, der ihnen noch fehlte: Laura Ludwig und Kira Walkenhorst wurden in Wien Weltmeisterinnen, in Laboureur/Sude wurde ein anderes deutsches Team hervorragender Fünfter. Bei den Herren sorgte ein österreichisches Duo für ordentlich Furore und stürmte unterstützt von 10.000 Zuschauern bis ins Endspiel.

In unserem Rückblick gibt es alle Informationen zu einer stimmungsvollen WM in Wien.
Alle Infos zur WM 2017


Beach-Volleyball Weltmeisterschaft 2015 in den Niederlanden

Kurze Anreise für Beach-Volleyball-Fans und deutsche Athleten: In Jahr 2015 kämpften die Beach-Volleyballer in den Niederlanden um den Weltmeistertitel. Und das erstmals nicht in einer Stadt, sondern in vier verschiedenen Orten.

Die Beach-Elite der Welt traff sich in Den Haag, in Amsterdam, in Apeldoorn und in Rotterdam. Eine WM vier Städte. In unserem WM Special findet ihr den Rückblick auf die besondere WM:
Hier geht es zum WM Special



WM 2013 in Polen

Beach-Märchen: Borger/Büthe verzaubern Masuren was der Stern schrieb, blieb auch anderen deutschen Medien nicht verborgen:
Besonders zwei deutsche Duos spielten eine überragende Weltmeisterschaft. Borger/Büthe bei den Damen und Matysik/Erdmann bei den Herren.
Mehr zur WM 2013



Rom (Italien) 2011

Bei den Frauen besiegten die Brasilianerinnen Larissa und Juliana im Finale das US-amerikanische Duo May-Treanor/Walsh, nachdem die Amerikanerinnen im Viertelfinale die Titelverteidigerinnen Jennifer Kessy und April Ross (ebenfalls USA) bezwungen hatten.

Das beste deutsche Damenteam, Köhler/Sude, schied im Viertelfinale aus.
Das Herrenturnier endete mit einem rein brasilianischen Finale, das Emanuel und Alison gegen Márcio Araújo und Ricardo gewannen. Die Titelverteidiger Julius Brink und Jonas Reckermann aus Deutschland erspielten sich die Bronzemedaille.
Den kompletten WM-Rückblick findet ihr hier.



Stavanger (Norwegen) 2009: Wir sind Weltmeister!

Die Weltmeisterschaft fanden vom 26. Juni bis zum 5. Juli im norwegischen Stavanger statt. Neun deutsche Teams waren dabei, als die beachtliche Summe von einer Million US-Dollar ausgespielt wird:
Julius Brink/Jonas Reckermann, David Klemperer/Eric Koreng, das Interimsduo Sebastian Dollinger/Mischa Urbatzka und das erst im Juni 2009 neu formierte Duo Jonathan Erdmann/Kay Matysik präsentierten in der Herren-Konkurrenz die deutschen Farben.

Bei den Damen waren Sara Goller/Laura Ludwig, Katrin Holtwick/Ilka Semmler, Stephanie Pohl/Okka Rau, Geeske Banck/Anja Günther und Claudia Lehmann/Julia Sude, die mit einer Wild Card ausgestattet bei der WM starten durften, am Start. Julius Brink und Jonas Reckermann erzielten bei der WM in Stavanger den aus sportlicher Sicht größtmöglichen Erfolg: Sie wurden als erstes europäisches Team Weltmeister!
Alle Infos zur WM in Stavanger findet ihr noch hier in unserem WM-SPECIAL.


Gstaad (Schweiz) 2007:

Die Schweizer ließen den verheißungsvollen Parolen im Vorfeld der WM 2007 auch Taten folgen. Wie man es von den Grand Slams bereits gewohnt war, überzeugten die Eidgenossen besonders bei der Organisation des größten Beach-Ereignisses der Saison. Neben einem Main Court mit einem Fassungsvermögen von 8.000 Zuschauern, einem Side Court mit 2.000 Sitzen und weiteren vier Nebencourts sowie zwei Trainingsfeldern punkteten die Verantwortlichen der WM bei Spielern sowie Fans besonders mit einem hervorragenden Shuttleservice, großflächigen Zeltplätzen sowie Parkflächen, einem üppigen Rahmenprogamm und der Schönheit des 7.000-Einwohner-Bergdorfes selbst. Aus sportlicher Sicht kamen die zahlreichen Zuschauer auf ihre Kosten. Bei den Damen überzeugten wieder einmal die Amerikanerinnen Misty May-Treanor/Kerri Walsh, die im kompletten Turnierverlauf ohne Satzverlust blieben. In ihrem dritten WM-Finale in Folge schlugen die amerikanischen Ausnahme-Athletinnen die an Nummer Zwei gesetzten Chinesinnen Tian Jia/Wang deutlich (21-16, 21-10). Auf Seiten der Herren sorgten die Amerikaner Phil Dalhausser/Todd Rogers mit dem Gewinn ihres ersten WM-Titels für Furore. Im Halbfinale schlugen Dalhausser/Rogers die brasilianischen Olympiasieger von 2004 Emanuel/Ricardo und ebneten sich so mit einem knappen Tiebreak-Erfolg den Weg ins Finale (21-16, 13-21, 19-17). Gegen die Überraschungsfinalisten Barsouk/Kolodinsky aus Russland behaupteten sich Rogers/Dalhausser deutlich (21-16, 21-14). Die Schweizer Fans beglückte Phil Dalhausser nach dem Gewinn des WM-Titels mit einer Kostprobe seines Schwizzer Dütsch. Dalhaussers Mutter ist Schweizerin und hat ihrem Sohn diese Sprache vermittelt.

Aus deutscher Sicht wussten die Damen zu überzeugen. Trotz einer ungünstigen Auslosung (Sara Goller/Laura Ludwig, Stephanie Pohl/Okka Rau und Helke Claasen/Antje Röder allesamt in Vorrundengruppe F) schafften es alle vier deutschen (einschließlich Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich) Teams in die K.O.-Runde. Die größte Überraschung schafften in Gstaad Helke Claasen und Antje Röder, die mit dem fünften Platz (wie auch Pohl/Rau) allen Kritikern trotzten. Die Berlinerinnen waren außerdem das Duo bei der WM, welches May-Treanor/Walsh am meisten in Bedrängnis und in die Nähe eines Satzverlust brachte (20-22).

Die deutschen Herren enttäuschten weitestgehend. Wild-Cardler Flo Huth/Kjell Schneider schieden nach drei deutlichen Niederlagen bereits im Pool Play aus. Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka mussten sich ebenso wie Julius Brink/Christoph Dieckmann im Achtelfinale geschlagen geben und wurden nur Siebzehnter. David Klemperer und Eric Koreng vermochten es, ihre starken Leistungen in der Vorrunde des Turniers zwar umzusetzen, im Viertelfinale war allerdings auch für die beiden Kieler Endstation. In einem sehr niveauvollen und von Spannung geprägten Spiel mussten sich David und Eric nach hartem Kampf den späteren Bronzemedaillengewinnern Schacht/Slack aus Australien geschlagen geben (23-21, 18-21 und 11-15).

Eine außergewöhnliche Situation ereignete sich beim letzten Gruppenspiel der Herrengruppe U zwischen Klemperer/Koreng und den Brasilianern Harley/Pedro. Nach etlichen Fehlentscheidungen des Schiedsrichters sowie minutenlagen Diskussionen wurde dieser nach eigenem Wunsch und dem Wunsch der Spieler ausgewechselt. Die beistehenden Zuschauer hatten bei dieser emotionsgeladenen Partie ihre Freude. Es war mit 61 Minuten die längste Zwei-Satz-Partie der WM.



Berlin (Deutschland) 2005:

Die Beach-Volleyball-Weltmeisterschaft 2005 in Berlin übertraf alles, was bis dato jemals (in Deutschland) in dieser Sportart geboten wurde. Ein überaus hohes Spielniveau und ein mit 8000 Fans stets vollbesetztes Beach-Stadion waren dabei nur zwei Faktoren für das Beach-Highlight in der deutschen Hauptstadt.

Die WM-Überraschung war die Bronzemedaille der beiden Deutschen Julius Brink/Kjell Schneider sowie der vierte Rang der Publikumslieblinge Marvin Polte/Thorsten Schoen. Zur Anerkennung seiner WM-Leistung erhielt Thorsten Schoen den Pokal als wertvollster Spieler der WM, dem sogenannten MVP. Das Duo Marvin Polte/Thorsten Schoen erhielt zudem noch einen Sonderpreis als "sympathischstes Team".


Rio de Janeiro (Brasilien) 2003:

Rio de Janeiro, die brasilianische Weltstadt am Zuckerhut, war Ausrichter der Beach-Volleyball-Weltmeisterschaft 2003. Insgesamt kämpften 48 Damen- und 48 Herrenteams aus allen fünf Kontinenten um ein Preisgeld von 800.000 US-Dollar. Das mediale Interesse stieg weiterhin an. Für das Turnier akkreditierten sich über 200 Journalisten, die Spiele wurden in 200 Länder übertragen.

Auf Seiten der Herren nutzte das brasilianische Topduo Ricardo Alex Costa/Emanuel Rego seinen Heimvorteil gegenüber den Herausforderern Dax Holdren und Stein Metzger und triumphierte im Finale in zwei Durchgängen (21-18, 21-15).

Das deutsche Nationalteam Christoph Dieckmann/Andi Scheuerpflug erreichte Platz Neun, das Duo Markus Dieckmann/Jonas Reckermann blieb hinter seinen Erwartungen zurück und belegte nur Rang 17.

Auf Seiten der Damen ging der WM-Titel zum ersten Mal nicht an ein Duo aus Brasilien. Die neue Weltmeisterinnen wurden die US-Girls Kerri Walsh und Misty May. Bei strömendem Regen besiegten die Amerikanerinnen die Lokalmatadorinnen Adriana Brandao Behar und Shelda Kelly Bruno Bede in zwei Sätzen mit 21:19 und 21:19. In 40 Minuten Spielzeit verhinderten May/Walsh so das Triple der beiden Brasilianerinnen.


Klagenfurt (Österreich) 2001:

Der Erfolg von 1999 hatte den Weltverband dazu bewegt, die Beach-Volleyball-Weltmeisterschaft erneut in einem europäischen Staat austragen zu lassen. Im österreichischen Klagenfurt fand eine Weltmeisterschaft statt, wie sie die Szene bis dahin noch nicht erlebt hatte. Die heimischen Veranstalter zählten satte 120.000 Besucher.

Im rein südamerikanischen Herren-Finale hatte Argentinien die Nase vorn: Baracetti/Conde besiegten in einem überaus spannenden Match die Brasilianer Loiola/Ricardo in drei Sätzen (25-23, 12-21 und 20-18).

Beste deutsche Teilnehmer waren Markus Dieckmann und Jonas Reckermann, die sich in Klagenfurt den neunten Rang sicherten.

Bei den Damen setzten sich erneut Adriana Brandao Behar und Partnerin Shelda Kelly Bruno Bede durch. Mit einem klaren 2:0-Sieg (21-16, 21-18) triumphierten die Brasilianerinnen über ihre Landsleute Pires/Minello.


Marseille (Frankreich) 1999:

Im Jahr 1999 feierte die Beach-Volleyball-Weltmeisterschaft ihre Europa-Premiere. Die Weltmeistertitel wurden in Marseille, inmitten eines stimmungsgeladenen Stadion mit Platz für bis zu 5000 Zuschauern, ausgetragen.

Die Begeisterung für die Sportart Beach-Volleyball wuchs anhaltend und am Ende der Veranstaltung in Marseille standen als Fazit knapp 50.000 Besucher auf dem WM-Konto. Wie schon 1997 in Los Angeles wurden insgesamt 600.000 US-Dollar Preisgeld auf beide Geschlechter verteilt. Den Titel bei den Männern sicherte sich schließlich das brasilianische Duo Emanuel/José Geraldo Loiola. Auf Seite der Damen triumphierten die Brasilianerinnen Behar/Shelda.


Los Angeles (USA) 1997:

Ein Jahr nach den Olympischen Spielen in Atlanta (1996) fand in Los Angeles 1997 erstmalig in der Geschichte des Beach-Volleyballs eine Weltmeisterschaft statt.

Das Groß-Event auf amerikanischem Boden wurde in insgesamt 120 Länder übertragen. Bei den Männern standen am Ende Guilherme/Para aus Brasilien ganz oben auf dem Treppchen, im Damen-Ranking gewann das brasilianische Top-Duo Pires/Silva.

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