Die deutschen Teams in Stare Jablonki

Diese Teams sind am Start (Änderungen möglich):

Frauen:
Katrin Holtwick/Ilka Semmler (Essen), Karla Borger/Britta Büthe (Stuttgart), Laura Ludwig/Kira Walkenhorst (Hamburg), Victoria Bieneck/Julia Grossner (Berlin)

Männer:
Jonathan Erdmann/Kay Matysik (Berlin), Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif (Hamburg), Julius Brink/Sebastian Fuchs (Berlin), Markus Böckermann/Mischa Urbatzka

weitere Infos dazu folgen in den kommenden Tagen im WM-Check der einzelnen Teams...

Katrin Holtwick/Ilka Semmler

Katrin Holtwick (29) und Ilka Semmler (28), Weltranglistenplatz: 5
Auf Katrin und Ilka ruhen die wohl größten Medaillenhoffnungen des deutschen Volleyball-Verbandes. Konstant wie kein anderes deutsches Team spielen sie in der laufenden Saison um die Medaillen auf der FIVB World Tour: Bronze beim Open in Fuzhou, Bronze beim World Cup in Campinas und auch Bronze beim Grand Slam in Den Haag ließen die Deutschen verdient auf Weltranglistenplatz fünf klettern. Rang 17 beim letzten Härtetest in Rom kann getrost als Ausrutscher betrachtet werden, denn sonst gab es bei bisher acht Turnierteilnahmen nur einstellige Platzierungen.  


In Rom 2011 stand am Ende WM-Platz neun, dieses Jahr wird es wohl weiter nach oben gehen. Katrin und Ilka gehören zu den ernsthaften Medaillenkandidaten, müssen dafür allerdings an ihrem Limit spielen, um die breite Weltspitze aufzumischen. Auf dem Weg dorthin sollte die Gruppenphase den Berlinerinnen keine Probleme bereiten, findet auch Katrin Holtwick: „Die Mädels aus Litauen kennen wir noch nicht, gegen Bawden/Clancy haben wir beim World Cup gewonnen und gegen die Holländerinnen haben wir beide Vergleiche für uns eingefahren. Das ist keine schlechte Ausgangslage.“

Holtwick/Semmler-Pool E in der Übersicht:
Holtwick-Semmler [5]               GER                           
Bawden-Clancy [20]                  AUS                               
Van der Vlist-Wesselink [29]     NED              
Dumbauskaite-Povilaityte [44]  LTU

Laura Ludwig/Kira Walkenhorst

Laura Ludwig (27) und Kira Walkenhorst (22), Weltranglistenplatz: 17
Allzu unzufrieden sollten die Fans von Laura und Kira bislang nicht sein mit ihren Lieblingen. Sicher, es gab mit Grand Slam-Rang fünf in Schanghai erst eine absolute Top-Platzierung, doch zweimal Platz neun in Den Haag und Rom lassen sich ebenso sehen. Es wird sie wohl am meisten ärgern, dass sie die zwei neunten Plätze trotz vorherigen Gruppensiegs nicht toppen konnten. Immerhin zeigten sich die Hamburgerinnen drei Mal ihren Fans in Deutschland und nahmen aus Norderney, Hamburg und Münster jeweils Bronze mit nach Hause.


Eine WM-Medaille wäre natürlich weitaus höher einzuschätzen, bei dem frischen Duo Ludwig/Walkenhorst wäre sie eine Sensation. Trotzdem gibt es eine Expertin, die es ihnen zutraut – Sarah Goller, Ex-Profi und -Partnerin von Laura, zweifache Olympiateilnehmerin. Sie meint: „Bei den deutschen Teams sind Laura und Kira meine Geheimfavoriten. Die beiden sind ähnlich wie Julius (Brink; Anm. d. Red.)und Sebastian (Fuchs; Anm. d. Red.) noch in der Findungsphase, aber in ihren Einzelelementen Block und Abwehr definitiv Weltklasse. Wenn sie ihr Sideout-Spiel noch ein bisschen konstanter kriegen - was ich in Münster phasenweise schon gesehen habe -, dann können die beiden um die Medaillen mitspielen!“

Laura Ludwig: „Wir haben noch gegen kein Team aus der Gruppe gespielt, wissen aber natürlich, dass Agatha/Antonelli ein super Team sind. Bei den anderen beiden weiß ich nicht wirklich, wie sie diese Saison spielen. Die Weltmeisterschaft kommt für uns ziemlich früh als neuformiertes Team, da haben wir kein konkretes Ziel in Form einer Platzierung. Wir haben im Training viel an uns gearbeitet und wollen das umsetzen, dann haben wir schon viel erreicht. Wenn aber eine Medaille bei rum kommt, nehmen wir die natürlich gerne mit. Unsere Trainer haben uns für unsere ersten Spiele gesagt: ‚Bleibt mit dem Kopf bei euch; und spielen, spielen, spielen.‘“

Ludwig/Walkenhorst-Pool F in der Übersicht:
Antonelli-Agatha [6]             BRA                            
Ludwig-Walkenhorst [19]    GER                        
Bonnerova-Hermannova [30] CZE                        
Goricanec-Hüberli [43]         SUI

Karla Borger/Britta Büthe

Karla Borger (24) und Britta Büthe (25), Weltranglistenplatz: 12
Karla und Britta sind offensichtlich auf den Punkt in WM-Form. Mäßig mit Platz 17 in Fuzhou in die Saison gestartet, schlugen danach die guten Resultate in die Rangliste ein wie Karlas knallharte Angriffe auf des Gegners Boden: Turniersieg beim Supercup in Hamburg, vier einstellige Grand Slam Plätze inklusive zuletzt Halbfinaleinzug in Rom; dem besten Resultat ihrer Karriere. „Wir haben im Halbfinale in Rom gesehen, was wir können. Wichtig ist, dass wir das so oft wie möglich auf den Platz bringen, dann können wir viele Teams schlagen“, so Britta.


Das WM-Debüt für die Stuttgarterinnen beginnt in der Gruppenphase mit Bekannten und Unbekannten: „Die Griechinnen konnten wir schon in Rom deutlich schlagen, das haben wir uns mit den Thailänderinnen auch vorgenommen, die kennen wir allerdings nicht. Gegen Italien haben wir die letzten Male etwas deutlich verloren, da wollen wir dieses Mal mit einer anderen Taktik rangehen“, sagt Britta, die klare Zielvorstellungen hat. „Natürlich wollen wir soweit wie möglich nach oben, in die Top 10 wäre cool, Platz fünf richtig gut.“  

Borger/Büthe-Pool H in der Übersicht:
Cicolari-Menegatti [8]           ITA                           
Borger-Büthe [17]                 GER              
Radarong-Udomchavee [32]  THA                 
Arvaniti-Karagkouni [41]       GRE   

Victoria Bieneck/Julia Großner

Victoria Bieneck (22) und Julia Großner (25), Weltranglistenplatz: 41Tori und Jule spielen bislang eine Saison, die sie sich wohl selbst kaum zugetraut hätten: Platz vier beim vorzüglich besetzten CEV Sattelite in Antalya, Platz drei beim CEV Masters in Baden und als bestes bisheriges Karriereergebnis ein fünfter Platz auf dem Grand Slam in Corrientes – das sind die gemeinsamen Erfolge. Während nämlich Jule das Satellite in Montpellier gewann, schrieb Tori mal eben Beach-Geschichte und holte das erste U23 WM-Gold mit Isabell Schneider überhaupt. Dabei waren sie doch mit die ersten „Opfer“ der FIVB-Reformen, und durften anfangs die World Tour nur von zu Hause aus verfolgen. Mittlerweile gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Köhler/Schumacher um Spot vier in der Weltserie. Zumindest für die WM haben Tori und Jule ihre Kontrahentinnen ausgestochen.

So viel dazu. Bei der WM sollte im Normalfall allerdings die Ergebnissträhne reißen, oder? Nur auf 25 gesetzt, haben sie dank der neuen Regelung Glück mit der Gruppe: „Wir haben es ganz gut erwischt. Die Polinnen spielen zu Hause, gegen sie haben wir schon gewonnen und verloren in dieser Saison. Gegen die Schweizerinnen haben wir erst einmal gespielt und gewonnen. Ich denke, unter uns Dreien wird sich viel entscheiden. Ich hoffe, als Erster oder Zweiter rauszukommen, um nicht bangen zu müssen (=> Turniermodus). Wir wollen jedenfalls so weiterspielen wie bisher, auch wenn wir mittlerweile sicherlich ernster genommen werden. Wir freuen uns aber wie Sau auf unsere erste WM und auch mega auf dieses Event“, so Tori.

Bieneck/Großner-Pool A in der Übersicht:
Kolosinska-Brzostek [1]     POL                                    
Forrer-Vergé-Dépré [24]  SUI                                
Bieneck-Großner [25]       GER                                    
Minusa-Ikauniece [48]       LAT    

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