Die Beach-Volleyball Weltmeisterschaft 2005 in Berlin

WM-Historie

Rückblick 2003

Rio de Janeiro, die brasilianische Weltstadt am Zuckerhut, war Ausrichter der Beach-Volleyball Weltmeisterschaften 2003. Insgesamt kämpften 48 Damen- und 48 Herrenteams aus allen fünf Kontinenten um ein Preisgeld von 800.000 US-Dollar. Es war unschwer zu bemerken, das Interesse an Beach-Volleyball wuchs weiterhin. Für das Turnier hatten sich über 200 Journalisten akkreditiert, die Spiele wurden in 200 Länder übertragen.

Als Sieger bei den Herren nutzte das brasilianische Top-Duo Ricardo Alex Costa /Emanuel Rego seinen Heimvorteil gegenüber den Herausforderern Dax Holdren und Stein Metzger (21:18, 21:15). Das deutsche National-Duo Dieckmann/Scheuerpflug erreichte Platz neun, das Duo Dieckmann/Reckermann kam lediglich auf Rang 17. Bei den Damen ging der WM-Titel zum ersten Mal nicht an Brasilianerinnen. Neue Weltmeisterinnen wurden die US-Girls Kerri Walsh und Misty May. Bei strömendem Regen besiegten sie die Lokal-Matadorinnen Adriana Brandao Behar und Shelda Kelly Bruno Bede in zwei Sätzen mit 21:19 und 21:19. In 40 Minuten Spielzeit verhinderten sie so das Triple der beiden Brasilianerinnen, die zuvor zweimal in Folge den WM-Titel erringen konnten.

 

Rückblick 2001

Der Erfolg von 1999 hatte den Weltverband dazu bewogen, die Beach-Volleyball Weltmeisterschaften erneut in einem europäischen Staat auszutragen. Nicht zu Unrecht, wie sich zeigte. Im österreichischen Klagenfurt fand eine Weltmeisterschaft statt, wie sie die Szene bis dahin noch nicht erlebt hatte. 120.000 Besucher hatten die heimischen Veranstalter gezählt und alle sahen sie erstklassigen Sport: Im rein südamerikanischen Herren-Finale hatte Argentinien die Nase vorn. In einem überaus spannenden Match besiegten Baracetti/Conde die Brasilianer Ricardo/Loiola in drei Sätzen (25:23, 12:21, 20:18). Beste deutsche Teilnehmer wurden Markus Dieckmann und Jonas Reckermann, die sich in Klagenfurt den neunten Rang sicherten.

Bei den Damen setzten sich wie schon 1999 die Brasilianerinnen Adriana Brandao Behar und Shelda Kelly Bruno Bede durch, die auch schon in Marseille den Titel geholt hatten. Mit einem klaren 2:0 Sieg (21:16, 21:18) triumphierten sie über ihre Landsleute Pires/Minello.

 

Rückblick 1999

Im Jahr 1999 feierten die Beach-Volleyball Weltmeisterschaften ihre Europa-Premiere. Die Weltmeister-Titel wurden in Marseille ausgespielt – mitten in einem stimmungsgeladenen Stadion mit Platz für bis zu 5000 Zuschauern. Die Begeisterung für die Sportart Beach-Volleyball wuchs und am Ende der Veranstaltung in Marseille hatten knapp 50.000 Besucher das WM-Geschehen live verfolgt. 

Wie schon 1997 in Los Angeles wurden diesmal insgesamt 600.000 Dollar Preisgeld auf beide Geschlechter verteilt. Den Titel bei den Männern sicherte sich das brasilianische Duo Emanuel/Jose Loiola, auf Seite der Damen triumphierten Behar/Shelda – ebenfalls aus Brasilien.

 

Rückblick 1997

Ein Jahr nach den ersten Olympischen Spielen in Atlanta findet in Los Angeles erstmalig in der Geschichte dieses Sports eine Beach-Volleyball Weltmeisterschaft statt. Damen und Herren erhielten schon zu diesem frühen Zeitpunkt die gleiche Menge an Preisgeld. Das Groß-Event WM wurde in insgesamt 120 Länder übertragen. Bei den Männern standen am Ende Guilherme/Para aus Brasilien ganz oben auf dem Treppchen, im Damen-Ranking gewann das brasilianische Top-Duo Pires/Silva.

 

Die bisherigen WM-Sieger im Überblick

&nbsp;2003 Rio de Janeiro Damen: Walsh/May (USA)<br>Herren: Ricardo/Emanuel (BRA)
&nbsp;2001 Klagenfurt Damen: Behar/Bede (BRA)<br>Herren: Baracetti/Conde (ARG)
&nbsp;1999 Marseille Damen: Behar/Bede (BRA)<br>Herren: Emanuel/Jose Loiola (BRA)
&nbsp;1997 Los Angeles Damen: Pires/Silva (BRA)<br>Herren: Guilherme/Para (BRA)<br><br>

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