Eigentlich wollten wir gar kein Duo spielen….

Eigentlich wollten wir gar kein Duo spielen… und jetzt liebend gerne!

 

Ein Beach-Volleyball-Kurs bzw. -Camp, da kann man doch bestimmt nur teilnehmen, wenn man schon fit im Sand ist, oder? Solche Zweifel kommen leider häufig auf, wenn man Beach-Volleyball spannend findet und sich nach einer Einstiegsmöglichkeit umsieht. Birte, eine ProAm Beach-Academy Teilnehmerin, hat sich netter Weise die Zeit genommen, ihre Gedanken und Erfahrungen in einem Erlebnisbericht festzuhalten.

 

 

Wie alles begann...

 

Angefangen hatte es vor ziemlich genau zwei Jahren: Mein Mann spielte in der Halle in einer Hobbymannschaft Volleyball. Und weil ich vor Urzeiten auch mal gespielt habe – als Teenie – kamen wir auf die Idee, ich könnte da ja mal mitgehen. Es hat mir auch gleich wieder Spaß gemacht. Mit dieser Hobbymannschaft haben wir im Sommer dann im Sand gespielt: 6 gegen 6 oder 4 gegen 4 – eben so, wie es hinkam mit denen, die da waren. Eigentlich hat uns das auch Spaß gemacht. Nur gut waren wir nicht – alle nicht. Mein Mann und ich haben dann gefragt, wo wir das denn mal lernen können. "Richtiges Training im Verein geht bei uns nur, solange man auch in einer richtigen Mannschaft spielt und dann auch am Wochenende Spiele absolviert." Mmh……, das wollten wir ja eigentlich nicht. Also lieber mal im Internet nach Alternativen suchen.

 

Das war der Moment, wo ich dann die ProAm Beach-Academy entdeckte. Die Idee fanden wir sofort super: Profis trainieren Amateure. Klasse! Bauchschmerzen bereitete uns nur die Vorstellung: Zu zweit spielen? Wir? Frank winkte gleich ab und sagte, dafür reiche unsere Kondition im Leben nicht aus. Trotzdem haben wir einen Wochenendkurs in Köln gebucht mit dem Hintergedanken: "Wenn wir das nicht schaffen ist es nicht so schlimm – da kennt uns ja keiner."

 

 

Der erste Wochenendkurs

 

Das Wochenende hat richtig viel Spaß gemacht! Das Training war für alle irgendwie maßgeschneidert: Obwohl ich wirklich befürchtet hatte, mich vielleicht blamieren zu können, habe ich mich total wohl gefühlt in der Gruppe. Keine Blamage, genau die richtige Belastung und ich habe alles gut überstanden. Alle waren total nett und die Trainer – immerhin echte Profis – auch; da hatte ich ja auch ein wenig Bedenken vorab. Also waren alle Befürchtungen umsonst, besser noch: Wir wurden in das Geheimnis des engen Spielkonzepts eingeweiht!

Aha…..enges Spielkonzept…..klingt toll! Und wenn es erstmal mit der Technik klappt, dann müsste das doch zu machen sein! Also machen wir noch einen Kurs und zwar gleich eine Woche im Club Kastalia.

 

 

Wir feuern am Turniertag in der Spielpause an, Ines Pianka macht Fotos

Fünf Tage Beach-Volleyball: Der erste Auslandskurs

 

Und das hat uns erst richtig gut gefallen!! Alle anderen Kursteilnehmer haben wir auch gleich kennen gelernt, das ging wie von selbst. Einer kennt den anderen, herumgefragt, zusammengesetzt und losgequatscht…..wenigstens ein gemeinsames Thema haben schließlich alle: Beach-Volleyball.

Der Kurs war richtig toll und die Leute, die wir dort kennen gelernt haben, auch. Die Trainer konnten wir auch besser kennen lernen – die sind wirklich super!

 

Nach unserem ersten Kurs im Club Kastalia haben wir dem Hallenvolleyball den Rücken zugekehrt, eigentlich weil wir am gleichen Tag eine Möglichkeit gefunden hatten, im beheizten Sand zu spielen. Und je mehr man spielt, desto besser klappt das auch! Nun spielen wir meistens 3 gegen 3 – aber im Sand. Immerhin.

 

 

 

Suchtfaktor Beach-Volleyball

 

Im April/Mai 2008 sind wir dann wieder in die Türkei gereist, um noch mehr Beach-Volleyball zu lernen. Meine Nachbarin sagte nur: "Willst Du nicht mal Urlaub machen?" – Ja. Beim Beach-Volleyball-Kurs. Das ist ja das Tolle: Dadurch, dass ich die ganze Zeit Sport mache, kann ich ja so gut abschalten! Viel besser, als wenn ich mich irgendwo an den Strand auf eine Liege lege. Das ist pure Erholung. Gut, meine Nachbarin glaubt mir das bis heute nicht. Aber es stimmt wirklich.

 

Im Club Kastalia angekommen grüßten auch schon die ersten Teilnehmer, die wir aus dem Herbst-Kurs kannten. Große Wiedersehensfreude herrschte…..ach, das ist wie Urlaub mit Freunden! Und der Kurs war natürlich auch wieder super. Ich persönlich bin ja jedes Mal aufs Neue stolz auf mich, wenn ich das überhaupt durchhalte. Schließlich mache ich zu Hause ca. zwei-drei und wenn es gut läuft vier Stunden Sport in einer Woche. Und dann soll der Körper sich plötzlich fünf Stunden am Tag sportlich betätigen und das fünf Tage lang! Das ist doch schon ein Unterschied! Inzwischen klappt es auch schon etwas besser mit unserem Duo-Versuch. Obwohl wir zu Hause bisher nicht Duo üben konnten, habe ich das Gefühl, es wird langsam….. Das enge Spielkonzept ist wirklich ein heißer Tipp, aber unsere Technik müsste noch besser werden, damit es nicht nur ein Konzept bleibt! Dafür sind wir aber ja da! Und die Trainer sind wirklich klasse: Sie motivieren, sie loben, sie kritisieren und bringen einen immer dazu, alles zu geben – jeder in seiner Spielstärke. Unglaublich finde ich übrigens, wie gut die Trainer sich auf die unterschiedlichen Teilnehmer einstellen können, für jeden das maßgeschneiderte Konzept dabei, wie machen die das nur?

 

Kastaliakurs 2008

 

Turniere, jetzt greifen wir an

 

Im Sommer 2008 haben wir uns erstmals getraut, auch Turniere zu spielen…... Fun-Turniere. Dank Ines bekomme ich auch meine Nerven in den Griff (Wieder so ein Trick – der bleibt aber geheim!). Im Winter konnten wir leider kaum spielen, weil ich beruflich verhindert war. Aber seit Februar 2009 hat sich nun ein Paar gefunden, das auch Duo spielt.

Über Ostern waren wir wieder im Club Kastalia zum ProAm Kurs. Es war, obwohl der Kurs riesig-groß war, richtig schön. Ich habe mich riesig darüber gefreut, die Trainer und viele Teilnehmer wieder zusehen, aber auch neue Teilnehmer kennen zu lernen. Es ist wirklich klasse, wenn man in den Urlaub fährt und man freut sich schon darauf, bestimmte Leute dort zu treffen. Hätte ich es hier nicht erlebt, hätte ich es mir das wahrscheinlich nicht vorstellen können. Da hätte ich mich sicher gefreut, wenn ich im Urlaub mal schön meine Ruhe gehabt hätte und nicht noch irgendwie eine große Runde Bekannter dazu auffordert, zusammen zu feiern oder an der Bar zu sitzen. Früher hätte ich gedacht: "Da könnte ich ja gleich mit dem Kegelclub zum Ballermann fahren!"

Nein, das ist irgendwie ganz anders – völlig anders!! Aber schwer zu beschreiben.

 

Die große Trainer-Schar war sehr fleißig mit uns. Nach dem letzten Kurstag habe ich meine Mami angerufen und ihr gesagt, dass ich alles gut überstanden habe. Sie fragte: "Warst Du schon im Meer?" – Nein. "Warst Du schon im Pool?" – Nein. "Ja, aber was macht ihr denn den ganzen Tag?" – Beach-Volleyball spielen. –"Ach, Kind, das ist doch auch kein Urlaub!" Doch! Das ist es" Mehr, als es sich alle vorstellen können"

 

Ich und mein Mann, wir sind die absoluten Freizeit-Beach-Volleyballer. Wir haben einfach nur Spaß daran. Und inzwischen werden wir langsam besser mit unserer Technik. So langsam können wir das Große Geheimnis vom engen Spielkonzept nutzen. Und was soll ich sagen? – Es macht immer mehr Spaß, je besser es klappt!

 

Ich kann jedem nur raten, es einfach mal auszuprobieren, sich so ein tolles Training zu gönnen! Sicher, es sind auch viele dabei, die richtig gut sind. Die spielen dann richtige A- oder B- Cup- Turniere. Aber das ist ja das besonders Schöne: Im Sand sind alle sandig. Da gibt es dann keinen Unterschied.

 

 

Infos zur ProAm Beach-Academy

 

 

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