Interview mit Helke Claasen

 

Gemeinsam mit ihrer neuen Spielpartnerin Martina Stoof hat Helke Claasen das Auftaktturnier des Renault Beach Cup in München gewonnen. Wie bereits im Vorjahr stand sie in der bayerischen Landeshauptstadt ganz oben auf dem Treppchen. Wie es zum Partnerwechsel kam, und welche Ziele das neu gebildete Duo in 2004 hat, erfahrt ihr in unserem Interview.

 

Wie kam es dazu, dass du jetzt mit Martina Stoof spielst?

Martina hat dieses Jahr auf jeden Fall Zeit, auch international zu spielen. Wir konnten uns gemeinsam gut vorbereiten. Wir waren im Januar in Neuseeland und im April auch noch einmal. Es hat gut übereingestimmt, was wir beide für Ziele haben, was wir da reinstecken und von einer Saison erwarten. Es hat halt gut gepasst.

 

Auch persönlich?

Wir kannten uns ja auch schon vorher. Es ist ja nicht so, dass wir uns als Zweckgemeinschaft zusammengetan haben, es ist auch, dass wir uns einigermaßen gut kannten. Es spielt sicherlich auch eine Rolle, dass ich aus der Nähe von Potsdam komme.

 

Aber du wohnst doch nicht in Berlin?

Nein, ich werde jetzt zwar viel in Berlin oder Potsdam mit ihr trainieren, aber ich wohne eigentlich in Freising neben München.

 

Was habt ihr euch für die Saison vorgenommen?

Wir werden versuchen, uns für die EM zu qualifizieren, was natürlich nicht leicht werden wird, weil da für deutsche Teams nur noch wenig Möglichkeiten sind, Plätze zu kriegen und sich zu qualifizieren. International werden wir versuchen, den anderen deutschen Teams in der Country Quota Quali die Plätze streitig zu machen und dann sehen, dass wir in der Qualifikation weiterkommen. Wir werden jetzt nicht die Asientour machen, sondern die Turniere spielen, die in Europa stattfinden. Aber das ist ja schon eine Menge.

 

Ihr spielt aber auch viel in Deutschland, oder?

Genau. Die Möglichkeit, dass man nicht viele Turniere in Deutschland nicht spielen kann, ist ja da. Wir werden doppelt melden. Da die Turniere international schon am Samstag die Finalspiele haben, haben wir die Möglichkeit, auch die deutschen Turniere alle zu spielen.

 

Bereust du es, nicht mehr die Chance zu haben, nach Olympia zu kommen?

Die Chance für die Olympiaquali wäre, egal mit Partnerwechsel, oder ohne, schon sehr minimal gewesen. Die Chance aber jetzt im Hauptfeld mit unseren Punkten von der WM einen Platz zu haben, oder auch beim Grand Slam in Berlin im Hauptfeld starten zu können, ist sicherlich reizvoll, aber wir werden uns auch so gute Chancen erarbeiten.

 

Wo wollt ihr am Ende der Saison national stehen?

Wir werden schon schauen, dass wir einige von den Nationalteams ärgern können. Inwieweit das funktioniert, bleibt abzuwarten. Wir wollen natürlich den deutschen Teams hier im Circle zeigen, dass wir auch oben mitspielen. Das steht an erster Stelle. Aber auch, dass man international guckt, wie man heranreicht an die Teams, die den Sprung immer ins Hauptfeld schaffen. Die zwei Sachen wären eigentlich wichtig.

 

Wir danken dir für dieses Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg!

 

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