Goldenes Binz für Mersmann/Schneider und Erdmann/Matysik

smart beach tour Supercup Binz, 19.07.-21.07.2013

Binz das war schön! Tolle Stimmung, geiles Wetter und in Isabel Schneider/Teresa Mersmann und Jonathan Erdmann/Kay Matysik zwei verdiente Sieger des Supercups an der Ostseeküste.

15:06 J&K vergolden Binz-Aufenthalt

Nach WM-Bronze vergolden sich Jonathan Erdmann und Kay Matysik ihren Aufenthalt im Ostseebad auf der Insel Rügen und nehmen Platz eins mit nach Berlin zurück, ehe es in der Woche darauf zur Europameisterschaft nach Klagenfurt geht. Ohne Satzverlust beendeten sie das Turnier und besiegten Sebastian Dollinger und Stefan Windscheif im Finale auch mit 2-0 (21-17, 21-16). „Man könnte vermuten, dass es leicht war, aber so einfach war es natürlich nicht“, so Kay nach dem Endspiel, dass sie durch einen überaus souveränen Sideout und mit einer starken Block/Abwehr-Strategie gewannen. „Dolli ist im zweiten Satz besser ins Spiel gekommen, da hatten wir etwas Schwierigkeiten. Aber wir haben darauf gut reagiert und damit gewonnen“, so Erdmann, für den der Erfolg in Binz ein besonderer war: „Es ist sehr, sehr schön hier für mich, vor allem weil ich hier in meinem ersten Cup den Einzug ins Hauptfeld geschafft habe.“

Das war 2005 und es gelang ihm pikanterweise mit Stefan Windscheif. Der hatte nach dem Finale auch etwas zu sagen, zu den Aufschlagfehlern im zweiten Durchgang meinte er: „Da haben wir versucht, Druck aufzubauen. Das ging daneben, beim nächsten Mal klappt es wieder.“ Der Druck war sowieso der Erdmann/Matysik-Schlüssel zu Gold, denn im Aufschlag brachten sie Dollinger so sehr in Bedrängnis, dass dieser die entscheidenden Fehler machte. Doch im zweiten Satz hatten sie ihre Möglichkeiten, die sie jedoch gerade am Anfang des Satzes ungenutzt verstreichen ließen, wie auch Dollinger erkannte: „Wir haben unsere Chancen zu inkonstant genutzt, hatten auch Probleme im Zuspiel.“ Das reichte für die Hamburger nicht gegen Erdmann/Matysik, die sich weiter in guter Form befinden und optimistisch der EM in Klagenfurt Anfang August entgegenblicken werden.

Damit verabschieden wir uns aus Binz, zum nachstöbern gibt es hier nochmal unsere Bildergalerie von Gerold Rebsch und Peter Weber – danke an unsere Fotografen, sie sich das ganze Wochenende schweißtreibend durch den Sand gerobbt haben, um folgende Bilder für euch zu machen:

=> Bildergalerie von Gerold Rebsch (überwiegend vom Männerturnier)

=> Bildergalerie von Peter Weber (überwiegend vom Frauenturnier)

=> Damen: Ergebnisse & Spielansetzungen

=> Herren: Ergebnisse & Spielansetzungen

 

13:05 Gold für Teresa und Isa

Teresa Mersmann und Isabel Schneider gewinnen nach Norderney ihr zweites Gold auf der smart beach tour, dieses Mal glänzt die Medaille auf dem Supercup-Podium in Binz auf Rügen. Mit 21-12 und 21-13 war das Finale eine klare Angelegenheit, kaum Chancen gab es für Christine Aulenbrock und Cinja Tillmann.

 Teresa Mersmann und Isabel Schneider beenden das Turnier dort, wo sie es in der Setzliste begannen: ganz oben auf Platz eins. Mit 21-12 und 21-13 gewannen sie das Endspiel des Supercups in Binz auf Rügen gegen chancenlose Gegnerinnen namens Christine Aulenbrock/Cinja Tillmann. „Der Sieg ist für uns ein unglaublicher Erfolg, aber ich hatte bei der Anreise nach Rügen schon ein gutes Gefühl, weil ich es hier auf der Insel sehr schön finde. Wir hatten uns eine gute Taktik für das Finale überlegt und konsequent umgesetzt“, so Teresa. Für sie und Isa ist es bereits der zweite Turniersieg nach dem Erfolg auf Norderney und auch in der Neuauflage dieses Endspiels dominierten Mersmann/Schneider. „Unser erster Turniersieg auf Norderney war schon unfassbar, aber dieses Turnier hat alles noch einmal getoppt: Hier hatten wir herrlichen Sonnenschein, es ist ein höher dotierter Supercup und die Stimmung ist noch besser als beim ersten Mal“, war Isabell glücklich.


Bronze für Colditz/Schlechter

Parallel auf dem Nebenfeld und doch nicht unbemerkt von einigen Zuschauergrüppchen spielten sich Sophie Colditz und Kristina Schlechter überraschend auf das Podium neben den Finalisten. In zwei Sätzen besiegten sie Anna Behlen/Katharina Culav (21-19, 21-16). Wir fragten Sophie, ob sie glücklich ist: „Ja! Unfassbar, ein super schönes Gefühl. Aber wie wir das gemacht haben, weiß ich nicht. Es ist toll, nach Ewigkeiten  einen Cup mit einem Sieg zu beenden, das ist ja unser erster Podestplatz auf der Tour.“

Auch wenn Anna es mit ihrer Partnerin Katschi nicht zur Siegerehrung schafften, war Anna nicht unglücklich: „13 Spiele ins sechs Tagen sind ziemlich viel, wir waren auch platt. Auch wenn wir uns nochmal rangekämpft haben. Gestern haben wir einfach den Kopf aus gemacht und gespielt, in den Turnieren davor hatten wir vielleicht auch zu hohe Erwartungen. Heute haben wir das auch versucht, aber es war keine Kraft mehr da.“

12:20 Bronze für Poniewaz-Power

Die Zwillinge Bennet und David Poniewaz wiederholen ihren Podest-Coup aus Köln und stehen auch in Binz auf Rügen auf dem Podium. Sie schnappten sich Bronze, gewannen das kleine Finale gegen die Qualifikanten Sebastian Fuchs/Christoph Schwarz in drei Sätzen (15-21, 21-17, 15-12). „Es ist so geil nach Köln wieder auf dem Podium zu stehen, und das auf einem Supercup und neben der Nummer eins und zwei in Deutschland“, so David gegenüber beach-volleyball.de. Mit ihrem Power-Beach-Volleyball drehten sie die Partie und steckten nie auf: „Das ging auch fast wie von selbst, man wird quasi getragen bei der geilen Stimmung hier“, so David weiter.

Doch Respekt auch für die Leistung von Fuchs/Schwarz, die bereits die Qualifikation spielten und auch in ihrem achten Spiel eine gute Partie ablieferten. Christoph Schwarz stand das erste Mal in einem Halbfinale, und meinte: „Das war ein super geiles Wochenende, fast perfekt, obwohl man natürlich auch den dritten Platz will. Wir sind von Spiel zu Spiel besser geworden.“


Rot für dieses Foto: Erdmann/Matysik trotz Sitzstreik im Finale

Aus oder drin? Die smart Supercup in Binz auf Rügen hat sein Männer-Traumfinale: Jonathan Erdmann/Kay Matysik gegen Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif, die Nummer eins gegen die Nummer zwei in Deutschland, auch wenn es bei J&K Diskussionen gab. Bei den Frauen auch eins und zwei der Setzliste im Endspiel...

Auch Frauen mit Traum-Finale

„Es hat nicht alles geklappt, was wir uns vorgenommen haben. Da können wir auch einige Sachen besser machen“, sagte Isabel Schneider und man bekam den Eindruck, dass sie und ihre Partnerin Teresa Mersmann das Halbfinale verloren. Doch sie gewannen gegen Anna Behlen und Katharina Culav mit 25-23 und 21-16. „Natürlich sind wir froh im Finale zu stehen, das war ja unser Ziel jetzt. Wir hätten aber noch mehr Druck im Aufschlag machen und konsequenter in Block/Abwehr sein können. Wenn wir das im Finale besser machen, werden wir sehen, wofür es reicht“, so Isa weiter.

Für die unterlegenen Katschi und Anna war die Niederlage sicher ärgerlich, doch das Erreichen des Halbfinals war bereits der größte Erfolg des neuformierten Duos. Im kleinen Finale geht es gegen Sophie Colditz/Kristina Schlechter, die knapp eine weitere Überraschung verpassten. Doch auf dem Nebenfeld gewannen am Ende doch die favorisierten Christine Aulenbrock/Cinja Tillmann im Tiebreak (21-12, 19-21, 15-13). „Der erste Satz war so deutlich, da haben wir im zweiten vielleicht etwas die Spannung verloren. Klar kommen dann im dritten Satz die Nerven, wenn es um ein Finale geht“, so Christine, die auch gleich einen Ausblick auf das Endspiel gab: „Bislang haben wir vier Mal gegen die beiden gespielt und zwei Mal gewonnen und zwei Mal verloren, ausgeglichene Bilanz also.“

Männer: Eins gegen Zwei in Deutschland

Jonathan Erdmann und Kay Matysik stehen im Finale des Supercups in Binz. Mit 21-13 und 21-18 setzten sich die Berliner gegen das Interimsduo Sebastian Fuchs/Christoph Schwarz durch. „Im zweiten Satz haben wir richtig gut gespielt, wären gerne länger im Rennen geblieben. Dafür haben wir aber den Anfang verschlafen, dafür fehlt uns auch die Erfahrung als Team, wie wir an solche Spiele besser herangehen können“, so Sebastian Fuchs nach dem Spiel.

In Satz zwei war es tatsächlich ein Duell auf Augenhöhe, das auch eine kuriose Szene bereithielt: Beim Stand von 16-13 blockte Erdmann Fuchs, der Ball landete vor den Füßen des zweiten Schiedsrichters auf der Seite von Fuchs/Schwarz und, nun ja, wo? Auf der Linie, waren sich Erdmann/Matysik sicher, im Aus meinten Fuchs/Schwarz und hatten dabei den Schiedsrichter auf ihrer Seite, der nach Kontrolle des Abdrucks auf Punkt für sie entschied. Das gefiel den WM-Dritten gar nicht, Erdmann/Matysik setzten sich, Jonathan auf das unterste Treppchen des Schiedsrichterstuhls, Kay neben den Abdruck. Kay verlangte den Supervisor, Michael Ruppert kam und entschied: nichts anderes. „Es war eine Tatsachenentscheidung, eigentlich gab es keinen Grund, mich zu rufen. Ich bin nur um des Friedenswillen gekommen“, so Ruppert im Nachhinein.  

Kay war damit offensichtlich nicht zu besänftigen, schnappte sich die Kamera eines hinter der Bande stehenden Fotografen und schoss das Foto. Zurück auf seiner Seite gab es noch Rot für ihn, warum, steht im Regelbuch, meinte Schiedsrichter Christian Wolff im Nachhinein. Ein Spieler dürfe nicht auf die gegnerische Seite, um den Abdruck zu prüfen. „Es gibt einen neuen Rowdy auf der Tour“, meinte Kay im Nachhinein, „das mit dem Foto war doch nur Show, ich war doch noch relativ locker.“ Weiter gespielt wurde auch, dann beim Stand von 16-15 für die Favoriten, die auch den Vorsprung bis zum Ende behielten.

Dollinger/Windscheif gewinnen in zwei Sätzen

Zum Traumfinale kommt es, da Sebastian Dollinger und Stefan Windscheif auf dem Nebenfeld die wilden Poniewaz-Zwillinge in Schach hielten und mit 22-20 und 21-18 gewannen. Es war eine gute Partie, die beide Teams boten, doch letztendlich mit dem verdienten Sieger Dollinger/Windscheif, die gerade in den Endphasen beider Sätze die Coolness behielten. „Es war die ganze Zeit ein Kampf, ich kenne die Jungs aus dem Training. Das Finale wird sicherlich gut, es ist ja das vermutete Endspiel von zwei international spielenden Teams, den beiden besten momentan in Deutschland“, so Dollinger.

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