Marvin Polte: "Hier läuft eine Verschwörung!"

 

Es war ein großer Traum, doch er währte nicht länger als zwei Spiele. Bei der smart beach tour war Marvin Polte mit Focus-Verlagsleiter und Hobby-Spieler Thorsten Ebertowski angetreten - und schied nach zwei Niederlagen aus dem Turnier aus. Zu Unrecht wie Polte findet: "Ich glaube an eine internationale Verschwörung.“

Es war ein großer Traum, doch er währte nicht länger als zwei Spiele. Bei der smart beach tour auf dem Kölner Neumarkt war Marvin Polte mit Focus-Verlagsleiter Thorsten Ebertowski an den Start gegangen – einem „klassischen Hobby-Spieler“ wie Marvin seinen Interimspartner bezeichnete. Um sich von den gegnerischen Teams nicht vom Platz fegen zu lassen hatte das Duo Ebertowski/Polte eine Art Verwirrungstaktik geplant, schließlich sehen sich bei relativ ähnlich. Doch die taktischen Pläne gingen nicht auf und der Turnierauftritt der beiden war letztendlich ein Vergnügen von nur kurzer Dauer.

 

Dabei hatten Marvin und sein Partner vorgesorgt und eine ganze Herde von lautstarken Fans mitgebracht. Die ehemalige Deutsche Meisterin Ines Pianka gehörte genauso zum applaudierenden  Anhang wie einige andere bekannte Szene-Gesichter. Zu erkennen waren sie alle an einem dunkelblauen T-Shirt mit entsprechendem Schriftzug – soviel Fantreue musste schon sein.

 

In ihrer ersten Begegnung trafen Ebertowski/Polte auf die Ruhrpott-Athleten Thomas Kaczmarek und Martin Plöntzke. Die zeigten wenig Gnade und holten sich den ersten Durchgang klar mit 15: 4. Der Satz verlief derart zügig, dass selbst der Schiedsrichter behauptete gar nicht in die Versuchung zu kommen einzuschlafen, denn „dafür geht das doch viel zu schnell hier.“ Kaczmarek/Plöntzke zeigten sich auf Anfrage von beach-volleyball.de allerdings einsichtig und beteuerten, das Außenseiter-Duo zumindest im zweiten Satz ins Spiel kommen zu lassen. „Wir wollen das mal versuchen“, so Plöntzke, dem man allerdings ansah, dass er keine Ahnung hatte wie.

 

Verhandlungen wie bei Parteitagsdebatten

 

Polte und Ebertowski wirkten dann auch im zweiten Satz noch stärker motiviert, hatten aber das Pech, dass die Dame in Schiedsrichter-Funktion einen geordneten Spielaufbau regelmäßig verhinderte. „Der Schiri hat das Spiel verpfiffen“, ärgerte sich Ebertowski, der sich nicht erklären konnte, warum jemand seine geschulte Pritsch-Technik kritisierte. „Wir waren auf jeden Fall fit. Nur das konnten wir nicht ausspielen, weil die Begegnung immer unterbrochen wurde.

 

Und so wurde Marvin gleich mehrfach bei Verhandlungen mit dem Referee beobachtet, die Parteitagsdebatten der SPD in nichts nachstanden. Am Ende aber war aller Protest zwecklos, denn auch der zweite Satz ging mit 15:3 an Kaczmarek/Plöntzke. „Wir waren physisch und mental auf höchstem Niveau“, sagte Polte im Anschluss an die Partie und war sich sicher: „Man hat uns den Sieg nicht gegönnt. Ich glaube an eine internationale Verschwörung.“

 

Kein UNO-Mitarbeiter anwesend

 

Weil sich allerdings kein offizieller UNO-Mitarbeiter auf dem Turniergelände am Kölner Neumarkt befand wurde das Spiel tatsächlich gewertet und Ebertowski/Polte gnadenlos in die Verliererrunde abgeschoben. Dort trafen sie am Samstagnachmittag auf die Norddeutschen Nagursky/Siegmand und zeigten zugleich, dass sie erst in der Spätphase eines Tages zu wahrer Hochform auflaufen. Zwar hatte der zuständige Schiedsrichter auf eine Zu-Null-Niederlage des Duos Ebertowski/Polte gehofft ("damit der Marvin endlich mal nackt um den Platz laufen muss"), doch die Außenseiter spielten plötzlich groß auf und sorgten unter den zahlreichen Zuschauern für Aufsehen.

 

Im ersten Durchgang unterlagen sie nur unglücklich mit 15:21, so dass sich Malte Nagursky zu einer Warnung veranlasst sah: "Die haben Potential und da müssen wir vorsichtig sein. Im zweiten Satz könnte es bei diesem Duo zu einer wahren Leistungsexplosion kommen."  Zu dieser Explosion kam es auf Court Nr. Zwei des Kölner Neumarktes zwar nicht, doch Ebertowski/Polte bewiesen auch im zweiten Durchgang ihre technischen Fähigkeiten. Dass sie am Ende auch diesen Satz verloren und damit aus dem Turnier ausschieden, nahmen die beiden Sportler mit der Größe echter Champions. Während Ebertowski ungläubig fragte: "Ach, morgen sind wir nicht mehr dabei?", zeigte sich Beach-Profi Polte nach seinen Verschwörungstheorien bezüglich der ersten Partie versöhnlich: "Unsere Formkurve zeigt steil nach oben, im nächsten Spiel wäre ein Sieg drin gewesen."

 

 

 

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