Nichts ist mehr normal: Eine Herausforderung für die ganze Welt

Techniker Beach Tour

Nichts ist mehr normal: Olympiasiegerin Laura Ludwig spricht in einem Interview mit dem NDR über die aktuelle Lage und wie sie die Zeit mit der Familie verbringt.

„Wir müssen uns erst einmal sortieren”

Die Nachricht von der Absage der Techniker Beach Tour war heftig, wirkt aber schon fast wie eine Marginalie in diesen Tagen, so bedauerlich sie auch ist. Viele Existenzen hängen daran, viele Sportler fragen sich, wie es weiter geht. „War es das nun mit meiner Karriere?” „Wann werde ich wieder trainieren oder gar Wettkämpfe bestreiten können?” Die Unsicherheit macht vor niemandem Halt, auch nicht vor Olympiasiegerin Laura Ludwig. Die Hamburgerin hat sich in einem Interview mit NRD-Reporter Fabian Wittke zur aktuellen Lage geäußert: „Wir müssen uns erst einmal sortieren und jeden Tag schauen, was wir jetzt noch machen können.”

Am Montag ist sie mit ihrer Familie und Partnerin Margareta Kozuch von einem Trainingscamp aus Rio de Janeiro zurück in die Hansestadt gekommen. „Unser Turnier, an dem wir in Rio teilnehmen wollten, ist verboten worden.” Danach haben sie sich entschieden, die Heimreise anzutreten.

Auf die Frage von Fabian Wittke, den alle Beach-Volleyballer als einen der Moderatoren der Techniker Beach Tour kennen, inwieweit jetzt noch Sport möglich sei, sagt Laura Ludwig: „Sich auf Spitzensportniveau zuhause zu halten, ist so gut wie unmöglich. Aber wir werden im Team per Skype besprechen, was wir tun können. Ob es Möglichkeiten gibt, zu joggen. Oder Sprünge nicht zu vernachlässigen, damit die Muskulatur weiter an der Belastung gewöhnt bleibt.” Allerdings in der Wohnung Grenzen gesetzt: „Den Ball werde ich nicht an die Wände spielen können, da würden mir die Nachbarn leid tun.”

Gefragt wurde die Olympiasiegerin von Rio 2016 natürlich auch nach den Chancen auf eine Austragung der Spiele in Tokio. „Wir müssen alle Notlösungen finden. Ich hoffe nur dass die Entscheider frühzeitig sagen: Es findet statt oder nicht. Ich weiß aber auch, dass es immer am Geld liegt. Die Hauptsache aber ist, dass es eine klare Linie gibt.”

Sondergenehmigung für den Olympiastützpunkt

Üblicherweise trainieren die Top-Teams in Hamburg am Olympiastützpunkt, aber auch der ist natürlich geschlossen in diesen Tagen und Wochen. „Die Krafträume sind gesperrt, das Schwimmbecken ist leer, die Beachhalle, in der sonst auch Stars wie Olympiasiegerin Laura Ludwig (34) und ihre Partnerin Margareta Kozuch (33) oder die WM-Zweiten Julius Thole (22) und Clemens Wickler (24) trainieren, geschlossen. Seit Montag und bis zum 30. April – alles zu”, schreibt die Hamburger Morgenpost.

Und weiter heißt es dort, dass Stützpunktleiterin Ingrid Unkelbach „einen Antrag auf eine Sondergenehmigung gestellt hat, damit zumindest die Top-Athletinnen und -Athleten wieder ihr Training aufnehmen und auch medizinisch, physiotherapeutisch und psychologisch betreut werden können. Betroffen von der Schließung in Hamburg sind unter anderen zehn Beachvolleyballer, 15 Hockeyspieler und fünf Schwimmer, dazu kommen einige weitere potenzielle Olympia-Starter aus anderen Sportarten.”

Update: Wie die Bild-Zeitung in Hamburg berichtet, ist die Sondergenehmigung erteilt worden und für einen Kreis von 30 Top-Athleten ist der Olympiastützpunkt wieder zugänglich.

Deutschland-Camps 2020

Das Warten hat ein Ende. Die neue Übersicht der Deutschland-Camps 2020 ist da. Zusätzliche Wochenend-Camps und sogar Inlands-Camps über eine ganze Woche sind neu im Programm. Schau doch mal rein, ob etwas für dich dabei ist.

Muskelkater? Dann helfen diese Tipps

Wer endlich wieder das erste Training im Sand absolvieren konnte oder in Vorfreude darauf noch mal richtig Gas im Home Gym gegeben hat, der kennt ihn: den Muskelkater. Dr. Johannes Wimmer gibt dir Tipps.

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