smart beach tour in Binz - Der Rückblick

 

Beim ersten wirklich echten Strandturnier dieser Saison ging es richtig zur Sache. In Binz brannte die Sonne, als hätte sie jahrelang nichts anderes getan, der Wind fegte das Wasser Richtung Courts und die Spieler zeigten Top-Leistungen. Am Ende spielte einer groß auf, den man diesen Sommer noch gar nicht im Sand erblickt hatte.

Beim ersten wirklich echten smart beach tour-Strandturnier dieser Saison ging es richtig zur Sache. In Binz auf Rügen brannte die Sonne, als hätte sie jahrelang nichts anderes getan, der Wind fegte das Wasser Richtung Courts und die Spieler lieferten sich packende Duelle. Der Wind blies sogar so stark, dass ein Court, der von den Veranstaltern dem Meer am nächsten aufgebaut wurde, irgendwann nicht mehr dem Meer nur nah war, sondern vom Meer verschluckt wurde. Die anderen drei Felder waren außer Überschwemmungsgefahr und so ging das Turnier auf nur drei Courts weiter, was der Leistung der Spieler jedoch keinen Abbruch tat.

 

 

Goller/Ludwig mit beeindruckender Konstanz

 

Nach zwei zweiten Plätzen bei den smart-beach- tour-Turnieren in Bonn und Leipzig haben sich Sara Goller und Partnerin Laura Ludwig auf Rügen in beeindruckender Art und Weise ihren ersten smart-Titel in diesem Sommer geholt. „Das ist sowieso unser Lieblingsturnier in Binz. Nach zwei zweiten Plätzen auf der deutschen Tour 2006 freuen wir uns natürlich noch mehr über die Titelverteidigung“, sagte Ludwig.

 

Das Nationalduo von Hertha BSC zeigte vom Start weg, dass sie sich beim ersten Strandturnier auf der Tour wirklich etwas vorgenommen haben. Einzig gegen die Kombination Brandt/Kleefisch verlor das von Olaf Kortmann betreute Team einen Satz mit 19:21, ansonsten behielten Goller/Ludwig eine weiße Weste. Selbst im Finale gegen die Gewinnerinnen von Dresden Claudia Lehmann und Julia Sude mussten Goller/Ludwig nicht über die volle Distanz und triumphierten klar mit 21:17 und 21:17. Dabei hatte das Nationalteam im Vorfeld schweren Herzens das Worldtour-Turnier in Montréal abgesagt, jetzt dürfte die Stimmung erheblich besser sein.

 

Aber auch die Zweitplazierten von Binz Lehmann/Sude dürfen sich über einen weiteren Erfolg freuen. Zum dritten Mal in Folge ist das erst vor dieser Saison gegründete Duo auf dem Siegerpodest gelandet. Zudem stehen sie derzeit an der Spitze des smart-beach-tour- Rankings. Damit dürften alle Zweifler, die ein effektives Miteinander der beiden Mädels vor der Saison in Frage gestellt hatten, erst einmal verstummen.

 

Den dritten Rang sicherten sich auf Rügen Kathrin Holtwick und Partnerin Ilka Semmler mit 21:14 und 21:16 über das erneut überraschend erfolgreich aufspielende Duo Heike Beier/Anne Matthes. Das Team vom Dresdner SC hatte bereits beim Heimspiel in Dresden vergangenes Wochenende mit einem vierten Rang für Furore gesorgt. Das an Position Vier gesetzte Nationalteam Günther/Köhler musste sich in Binz mit einem fünften Rang begnügen.

 

 

Doppelt hält besser

 

Mit großen Ambitionen waren Björn Andrae und Eugen Bakumovski in der Qualifikation von Binz gestartet und wollten natürlich auch im Hauptfeld für Wirbel unter den „klassischen Beachern“ sorgen. Doch dazu kam es erst gar nicht. Die beiden Hallen-Nationalspieler holten sich am Freitag ausgerechnet im Bruderduell gegen Stanislaw Bakumovski und Sebastian Dollinger die erste Niederlage ab. Drei Spiele später folgte für die Italien-Legionäre das überraschende Aus gegen Uwe Masurek und Martin Peiske aus Berlin. Einmal mehr wurde damit deutlich, dass Erfolge und Können in der Halle nicht zwangsläufig den Erfolg im Beach-Volleyball sichern.

 

Einer der diesen Spagat zwischen weichen und hartem Untergrund aber gut hinbekommt ist Marcus Popp. Der Hallennationalspieler nutze die Auszeit von der EM-Qualifikation der deutschen Hallenvolleyball- Nationalmannschaft, schnappte sich den Berliner Manuel Rieke und fuhr nach Rügen. Nur zwei Tage später stand das Interimsduo, das noch kein einziges Turnier miteinander gespielt hatte und in Binz auf Rang Sechs der Setzliste geführt wurde, gleich bei der Premiere ganz oben auf dem Treppchen.

Popp/Rieke schlugen die an Position Eins gesetzten Florian Huth und Partner Stefan Uhrmann in einem sehenswerten Finale mit 21:14 und 22:20.  Ein weiteres Talent offenbarten „Poppei“ und „Potse“ direkt nach dem Endspiel: Mit ihrer Karaoke-Einlage brachten sie das Binzer Publikum noch mal richtig in Feierlaune. Nächste Woche in St. Peter Ording treten sie noch einmal gemeinsam an – doppelt hält schließlich besser.

 

Im kleinen Finale gelang Arvid Kinder und Leonard Waligora mit dem dritten Platz ihr bisher größter Saisonerfolg. Die beiden Berliner setzten sich in einem an Dramatik kaum zu überbietenden Match mit 19:21, 21:19, 21:19 gegen die an Rang Zwei gesetzten Gil Ferrer-Cutino und Partner Flo Karl durch.

 

smart beach tour Binz 2006 - Alle Ergebnisse im Überblick:

Damen

Herren

 

 

Hier findet man Bilder vom ersten Strandturnier dieser Saison.

 

 

 

 

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Wer wo spielt (17. - 19.7.)

Auf den beiden Turnierseiten findest du alle Infos.

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