smart beach tour in Bonn - Der Rückblick

 

Es war eine gelungene Premiere der smart beach tour 2006. Das erste Turnier der offiziellen Ranglisten-Turnierserie des DVV lieferte Stoff für jede Menge Beach-Geschichten und machte bereits Lust auf das zweiten Tourstopp in Leipzig. Wer in Bonn so richtig aufgedreht, erfahren Sie im Rückblick.

Rückblick Damen:

 

Bis auf das Duo Pohl/Rau waren beim Tourauftakt in Bonn tatsächlich alle weiteren Damen-Nationalteams am Start. Zur Freude der Veranstalter und natürlich auch der Zuschauer. Die an Eins gesetzten Geeske Banck und Susi Lahme wurden am Ende von Susis Rückenbeschwerden gestoppt. Im Finale trafen sich mit Sara Goller/Laura Ludwig sowie dem Münsteraner Duo Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich zwei andere altbekannte Kaderteams. In einem packenden Drei-Satz-Duell hatten am Ende die Deutschen Meisterinnen des Jahres 2004, Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich gegen das Duo von Hertha BSC die Nase vorn. Entscheidend war wohl „die Routine des Teams Brink-Abeler/Jurich“ wie es auf der Homepage von Goller/Ludwig heißt. Die Berlinerinnen spielen schon am Dienstag das Country Quota Playoff des Swatch-FIVB-World-Tour-Turniers im italienischen Modena. Brink-Abeler/Jurich haben dagegen mehr Punkte und stehen bereits im Hauptfeld des Turniers.

Doch auch im kleinen Finale von Bonn zeigten die Akteure Beach-Volleyball auf hohem Niveau. Helke Claasen und Antje Röder triumphierten knapp über die ambitionierte Neuformation Katrin Holtwick/Ilka Semmler. Mit beiden Duos wird diesen Sommer zu rechnen sein.

 

 

Rückblick Herren:

 

Wer die Spiele der Neuformation Hübner/Kröger in Bonn verfolgte, war sich zumeist sicher hier den Turniersieger zu beobachten. Doch private Prognosen konnten am Ende nicht bestätigt werden, weil sich Tom Kröger leicht verletzte und auf weitere Spiele verzichtete. So qualifizierten sich ihre Halbfinalgegner Kay Matysik und Niklas Rademacher kampflos für das Finale, in dem sie dann auf die alt bekannte Kombination Florian Huth/Stefan Uhmann trafen. Doch auch Stefan Uhmann hatte diesen Mittag wenig Glück und verletzte sich am rechten Knie. „Wir mussten unser Spiel komplett umstellen“, schrieb das Duo anschließend auf der eigenen Homepage. „Stefan in die Abwehr und Flo in den Block, doch wir konnten dennoch ein spannendes Spiel liefern.“ In der Tat lieferten die beiden dem Duo eine heftige Gegenwehr, die die zahlreichen Zuschauer zu wahrten Begeisterungsstürmen trieb. Denkbar knapp gewann letztendlich die Formation Matysik/Rademacher mit 31:29 und 21:19.

Die vermeintlichen Underdogs Nils Rohde und Mischa Urbatzka präsentierten sich bei der smart beach tour auf dem Bonner Münsterplatz ebenfalls in bestechender Form. Das Kieler Interimsduo bescherte nicht nur den WM-Vierten Marvin Polte und Thorsten Schoen eine vorzeitige Abreise, sondern schaffte auch den Sprung auf Rang drei. „Ein super Wochenende“, urteilte Nils. Er war für den am Finger verletzten Daniel Krug angetreten.

 

 

Was sonst noch geschah:

 

Beim einem Turnier der smart beach tour beträgt die Gesamt-Eventfläche in aller Regel gut 5000 Quadratmeter. Der Bonner Münsterplatz besitzt glücklicherweise die entsprechende Größe und erwies sich erneut als schöne Location. Die drei Courts werden von Geschäften und Cafés eingerahmt, blühende Bäume und die ansehnliche Kirche runden das Bild ab. Weil auch noch das Wetter mir durchgehendem Sonnenschein gestimmt hat, darf man den Tour-Auftakt getrost als vollen Erfolg bezeichnen. Auch in Sachen Zuschauer wurden die Erwartungen nahezu übertroffen. Gut 30.000 Leute besuchten am Wochenende das Beach-Event.

Nichts desto trotz gab es auf Seiten der Organisatoren und Zulieferer zumindest noch während der Qualifikation einige logistische Schwierigkeiten. Die Grundstruktur des Wettkampfortes war zwar geschaffen worden, das heißt Sand, Netze und Tribünen waren vorhanden, allerdings gab es einige Mängel im Detail. Von den für den Veranstalter so wichtigen Werbebannern hingen erst wenige, auch die Rollbanden standen still. Was für den Spielbetrieb allerdings wesentlich verhängnisvoller war: Es fehlten die Punktetafeln. Und so mussten die Spieler wiederholt beim Schiedsrichter nachfragen, wie denn gerade der aktuelle Punktestand sein. Die Zuschauer, die das Gelände passierten und zeitweise an den drei Courts verweilten, blieben allerdings im Unklaren. Glücklicherweise war davon dann mit Beginn der Hauptfeldpartien am Samstagmorgen nichts mehr zu merken. Die Punktetafeln waren an gewohnter Stelle platziert, der Centre Court strahlte mit den Sponsorenlogos und auch die Rollbanden nahmen zunehmend Fahrt auf. Wie heißt es doch so schön: Aller Anfang ist schwer...

 

 

smart beach tour in Bonn 2006 - Bilder über Bilder

 

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Quelle des Titelbildes: sae

Wer wo spielt (17. - 19.7.)

Auf den beiden Turnierseiten findest du alle Infos.

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