Auf dem Snow-Volleyball-Gipfel

Snow Volleyball

Ferdinand Tille und Benedikt Doranth gewinnen das Snow-Volleyball Event in Wagrain – und erleben, wie die europaweite Turnierserie immer professioneller wird.

Drei Deutsche und ein Österreicher im Finale

Beach-Volleyball in den Bergen: Gibt es nicht nur beim Gstaad Major, sondern auch im Schnee neben der Skipiste. Das nennt sich dann Snow-Volleyball und ein solches Event in 1.850 Metern Höhe haben Ferdinand Tille und Benedikt Doranth am vergangenen Wochenende gewonnen. Im Finale im österreichischen Wagrain-Kleinarl besiegten sie Paul Becker und Florian Schnetzer mit 3:1 (11:9, 8:11, 11:8, 11:8).

In Doranth, der sonst mit Julius Höfer spielt, und Becker, dessen eigentlicher Partner Jonas Schröder ist, standen zwei Spieler im Endspiel, die in der kommenden Saison auf der smart beach tour aufschlagen werden. „Vor dem Turnier habe ich Benedikt gefragt, was ich machen soll. Er hat gesagt, ich soll die Fußballschuhe einpacken und fertig“, erzählte Tille, der sein erstes Snow-Volleyball-Turnier spielte.


Europaweit – und im Iran

Neben dem Turnier in Wagrain hat der Veranstalter noch sechs weitere Stopps im Programm, und zwar europaweit: Die Snow-Volleyballer schlagen in Tschechien, Schweiz, Slowenien, Liechtenstein und Italien auf. Für das erste Turnier ging es in die Berge des Iran. Da der europäische Volleyball-Verband in der vergangenen Saison das Potential erkannt hat, liefen fünf der von einer Eventagentur organisierten Stopps auch in diesem Jahr als offizielle CEV-Turniere. Darüber hinaus hat der Verband zwei weitere in der Türkei im Kalender.

Benedikt Doranth spielte schon bei mehreren Turnieren mit und bescheinigt der Sportart ein großes Potential. „Die Entwicklung ist rasant. Vor fünf Jahren war das noch ein reines Fun-Turnier, bei dem die Teams erst gelost wurden. Jetzt gibt es feste Teams, Preisgeld und ab dem Viertelfinale ist das Niveau schon ziemlich hoch“, so Doranth.


Vielleicht steigt auch der Weltverband mit ein

Die Höhe des Netzes sowie die Feldgröße sind äquivalent zum Beach-Volleyball. „Der Ball wird aber schwerer durch den Schnee und man muss bei den Bewegungen auch umdenken: Wenn man sich für eine Richtung entschieden hat, kommt man auch nur noch da hin. Sonst rutscht man einfach weg“, erzählt Doranth. Snow-Volleyball ist nicht nur ein Hype, sondern könnte sich als eine eigene, professionelle Sportart etablieren.

Deshalb waren in Wagrain neben dem Präsidenten Dr. Ary S. Graça F° auch weitere Vertreter des Weltverbandes FIVB vor Ort und haben sich ein Bild gemacht von der Sportart. Es gibt wohl Überlegungen, Snow-Volleyball mit in den Verband einzugliedern. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass Snow-Volleyball als Sport explodieren wird, weil es so anders ist und für viele Länder eine Menge neuer Möglichkeiten kreiert“, wird Graça auf der Webseite des Veranstalters zitiert.

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