Auf der Suche nach den passenden Trainern

Beach-Volleyball Nationalteams

Der Deutsche Volleyball-Verband ist weiterhin auf der Suche nach zwei neuen Bundestrainern im Beach-Volleyball. Lars Flüggen und Markus Böckermann wollen das erst einmal abwarten und dann entscheiden, wie sie das Projekt Olympische Spiele 2020 in Tokio angehen werden.

Klares Stellenprofil für neuen Bundestrainer

Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) ist weiterhin auf der Suche nach zwei neuen Bundestrainern (Frauen und Männer) im Beach-Volleyball, nachdem man sich im Verband in einer Art Strukturplan auf eine zentralisierte Förderung für die Zukunft geeinigt hat. Man stehe mit einigen Top-Trainern in laufenden Verhandlungen, berichtet DVV Vize-Präsident Andreas Künkler. „Wir wollen, dass die zwei neuen Trainer unsere besten Athleten betreuen. Demnach müssen sie World Tour-Erfahrung mitbringen, eine lange Vita in dem Bereich vorweisen und schon bewiesen haben, dass sie mit Teams mindestens aus der erweiterten Weltspitze erfolgreich gearbeitet haben“, so Künkler. Zeitlichen Druck verspüre man beim Verband nicht, so Künkler.

Auch bei der Wahl der Standorte, die für die zentralisierte Förderung in Frage kommen, ist man noch nicht weiter. Bislang zeichnete sich nur ab, dass Hamburg als Stützpunkt für die Männer und Stuttgart als Frauen-Stützpunkt favorisiert werden. „Die entsprechenden Partnerschaften zu sondieren, das dauert aber an. Da spielen auch viele politische Faktoren eine Rolle“, so Künkler. Erfolgreiche „Insellösungen“ wie die von Laura Ludwig und Kira Walkenhorst sollen daran aber nicht gebunden werden.


Böckermann/Flüggen warten Bundestrainer-Ernennung ab

Eine erste Maßnahme des neuen Strukturplans war eine Art Trainingslager in der vergangenen Woche in Hamburg, zu dem der DVV alle Athleten in nicht festen Konstellationen einlud, die eine internationale Perspektive haben. Unter der Leitung des Hamburger Stützpunkt-Trainers Bernd Schlesinger sowie der vom DVV beschäftigten Trainer „wurden viele Teamkonstellationen ausprobiert und auch verschiedene Athletiktests gemacht“, so Künkler. Im Anschluss wurden die Spieler individuell beraten und gingen mit einer Empfehlung nach Hause, mit wem sie ein Team bilden sollten.

Lars Flüggen und Markus Böckermann waren beispielsweise dort nicht mit dabei. Die Deutschen Meister von Timmendorfer Strand haben sich auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt und wollen nach Rio 2016 auch 2020 bei den Olympischen Spielen in Tokio dabei sein. „Wir wollen Bernd Schlesinger als Trainer behalten. Wie das dann genau aussehen wird, wissen wir aber noch nicht“, erzählt Flüggen. Das Duo wolle abwarten, wer der neue Bundestrainer wird. „Dann setzen wir uns mit dem neuen Trainer auseinander und schauen, ob das für uns passt“, so Flüggen, für den aber fest steht, dass der gemeinsame Standort Hamburg bleiben soll.

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