Auftakt in die Hamburger Beach-Woche

smart super cup Hamburg

Mit dem smart super cup und dem anschließenden Turnier der Major Series beginnt am kommenden Wochenende in Hamburg ein Beach-Volleyball-Doppelevent, das es so in Deutschland noch nicht gegeben hat.

Monatelange Arbeit

Eine super, super Beach-Woche – so würde wohl Pep Guardiola beschreiben, was ab Freitag und in den neun darauffolgenden Tagen in Hamburg los ist. Nun hat Guardiola als Fußballtrainer wohl wenig mit Beach-Volleyball am Hut und Hamburg ist nicht Manchester, trotzdem verdient das, was morgen mit der Qualifikation des smart super cups am Rothenbaum startet, eine Bezeichnung dieser Art. Wenn die besten nationalen Beach-Profis nach den Finalspielen am Sonntag weg sind, spielt am Dienstag die Welt-Elite auf dem Gelände weiter.

Dafür verwandelten rund 50 LKW-Ladungen Sand in den vergangenen Tagen das Tennisstadion und das Gelände drumherum in eine riesige Eventfläche. Für Frank Mackerodt, Organisator der smart beach tour und auch Veranstalter des im Anschluss ausgespielten smart Majors im Rahmen der FIVB World Tour, geht damit ein Traum in Erfüllung – ein Beach-Volleyball-Doppelevent in seiner Heimatstadt „habe ich mir immer gewünscht", sagt Mackerodt. Dafür hat er aber auch genug zu tun. „Der Aufwand ist immens. Wir arbeiten schon seit neun Monaten an der Umsetzung der Beach-Volleyballwoche“, so Mackerodt.


Internationales Starterfeld

Auch für die Athleten der smart beach tour soll die neue Location ein Highlight werden. Am morgigen Freitag starten zehn Frauen- und Männerteams in der Qualifikation, jeweils vier Plätze sind dann noch für das am Samstag beginnende Hauptfeld zu vergeben. Die großen Favoritinnen bei den Frauen sind sicherlich Cinja Tillmann und Katharina Schillerwein, die bereits den ersten super cup in Münster gewannen und schon in den zwei Jahren zuvor den Titel erkämpften. Auch gut in Form und sogar topgesetzt sind Teresa Mersmann und Isabel Schneider, die mit dem Selbstvertrauen vom Titelgewinn beim CEV Satellite in Ankara an den Start gehen.

Die internationale Konkurrenz ist aber groß: Ana Gallay und Georgina Klug aus Argentinien stehen ebenfalls im Teilnehmerfeld und momentan auf Rang sechs der Weltrangliste. Deren männliche Pendants sind Ben Saxton und Chaim Schalk. Die Kanadier haben von dem Vierer-Gespann (Russland und zwei deutsche Teams), das aktuell um die Olympiaplätze kämpft, die besten Karten. Über Saxton/Schalk dürfte demnach der Weg zum Hamburger Titel führen. Aber auch Bennet Poniewaz und Alexander Walkenhorst haben gute Karten – die spielen aber nur mit, wenn sie bei der aktuell in der Schweiz laufenden Europameisterschaft früh ausscheiden.

Da Blocker Philipp Arne Bergmann sowie die Abwehrspieler Clemens Wickler und Jonas Schröder noch verletzt fehlen, spielen ihre eigentlichen Partner in Interimsduos: Armin Dollinger mit Yannick Harms, Tim Holler mit David Poniewaz. Die sportlichen Voraussetzungen für den zweiten Stopp der smart beach tour 2016 sind gegeben, die organisatorischen ebenfalls. Dafür hat Frank Mackerodt sogar persönlich gesorgt, als er bei einem Pressetermin in dieser Woche selbst Hand anlegte und ein paar Schippen mit dem Spielsand aushob. Und alles, damit sein Traum vom Hamburger Doppelevent in Erfüllung geht.

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