Aus der Not eine Tugend machen

Beach national

Mit Anna Behlen und Anne Krohn finden sich zwei Spielerinnen zu einem Team zusammen, die mit ihren Ex-Partnerinnen keine Zukunft mehr hatten. Dabei können sie davon profitieren, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben.

Erfolgreiches Jahr

Anna Behlen hat 2018 die bisher beste Saison ihres Lebens gespielt. An der Seite von Sarah Schneider holte die 25-Jährige zwei Medaillen auf der internationalen Tour und belegte bei einem Vier-Sterne-Turnier einen guten neunten Platz, national stand sie viermal auf dem Podium und wurde Fünfte bei den Deutschen Meisterschaften. Behlen/Schneider beendeten die Spielzeit auf Rang sechs in der deutschen Rangliste. Was aber auch von Beginn an klar war: Die Konstellation hat ein Ablaufdatum.

Ohnehin nur auf ein Jahr ausgelegt, entschied sich Schneider im September dazu, einem Angebot der Bundestrainer zu folgen. Sie zog nach Hamburg, dort wird sie mit Leonie Körtzinger am Olympiastützpunkt arbeiten. Auch wenn diese Entscheidung keine Überraschung war, findet Behlen „es trotzdem schade, weil die Konstellation richtig gut gepasst hat. Mit Sarah hatte ich eine tolle Zeit.“ Klar war aber: Behlen brauchte eine neue Partnerin. Fündig wurde sie in Anne Krohn, die in einer ähnlichen Situation war und mit der sie jetzt ein neues Team bilden wird.

Gemeinsame Hallen-Zeiten

Damit macht das Duo aus der Not eine Tugend. Denn auch Krohns frühere Partnerin Anika Krebs spielt in Hamburg nun mit einer anderen Spielerin zusammen, sie bildet ein Team mit Leonie Welsch. Mit Krebs gelang es Krohn erstmals, sich für die Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand zu qualifizieren. Dort wurde das Duo überraschend Fünfte. Ein großer Erfolg für die 35-jährige Krohn, die noch in der zweiten Volleyball-Bundesliga für die Stralsunder Wildcats aktiv und berufstätig ist.

Behlen/Krohn wollen nun in der kommenden Saison davon profitieren, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben. „Wir haben bei VT Arubis Hamburg zusammen in der zweiten Liga gespielt“, erzählt Behlen, „Anne war die beste Spielerin bei uns, ich bin als Jugendspielerin dazugekommen.“ Auch heute ist sie von den Fähigkeiten der 1,83 Meter großen Krohn überzeugt: „Sie ist eine Allrounderin, aber noch nicht lange im Sand. Da kann man noch einiges herausholen.“ Weiterer Pluspunkt für Behlen (1,77m): Sie kann sich nun auf die Abwehr spezialisieren, mit Schneider hatte sie sich die Aufgaben aufgeteilt.

Das neuformierte Team möchte auf allen Turnieren der deutschen Tour spielen und verfolgt dabei ein ambitioniertes Vorhaben: „Ziel ist das Halbfinale zu erreichen und konstant zu bleiben“, sagt Behlen. Erschwerende Bedingung:  Sie wohnt in Hamburg, Krohn lebt und arbeitet in Stralsund. Eine Situation, die Anna Behlen aus der Vorsaison schon kennt. Ein Hindernis schien das aber nicht gewesen zu sein.

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