Bayerisches Überraschungsduo in Dresden

smart beach tour 2016

Der Samstag beim smart beach cup brachte ein Überraschungsteam aus Bayern hervor: Yannick Beck und Tim Noack zogen mit drei Siegen und ohne Satzverlust ins Halbfinale ein - zum ersten Mal in ihrer Karriere.

„Wenn’s läuft dann läuft's“

Beim smart beach cup in Dresden zog am Samstag das Comeback von Jonas Schröder an der Seite seines Partners Tim Holler die Aufmerksamkeit auf sich, doch zwei Bayern machten mal so richtig Furore: Yannick Beck und Tim Noack kegelten nacheinander und ohne Satzverlust Becker/Romund, dann die Top-Favoriten Poniewaz/Poniewaz und schlussendlich noch Lohmann/Popp in die Verliererrunde und stehen zum ersten Mal in ihrer Karriere in einem Halbfinale der smart beach tour – damit egalisierten sie ihr bislang bestes Ergebnis, im Vorjahr landeten sie beim super cup in Kühlungsborn auf Platz fünf.

„Wenn's läuft, dann läuft's", meinte Tim Noack über das Stadionmikrofon nach dem 2:0-Sieg über die Poniewaz-Zwillinge in der zweiten Runde. „Im vergangenen Jahr standen wir in Dresden zum ersten Mal überhaupt im Hauptfeld und jetzt läuft es hier wieder ganz gut. Wenn der Center Court hier so voll ist, macht es auch richtig Spaß.“ Zum ersten Mal überhaupt mussten sie nicht in die Qualifikation am Freitag – und nutzten das Einsparen der kräftezehrenden Vorrunde perfekt aus. Der Erfolg des Duos überrascht in der mit vielen Profis gespickten smart beach tour. „Wir sind beide Studenten, arbeiten und haben nicht so viel Zeit – aber wir stecken rein, was wir haben“, so Noack.

Neben Beck/Noack zog das Interimsduo Armin Dollinger/Lorenz Schümann mit drei Siegen direkt ins Halbfinale ein, bei den Frauen gelang dies den topgesetzten Katharina Schillerwein/Cinja Tillmann und Sandra Ittlinger/Yanina Weiland. Auf der Verliererseite des Turnierbaums haben am Sonntagmorgen noch vier Teams die Chance auf das Halbfinale: Gernert/Zautys treffen auf Arnholdt/Schumacher, Kiesling/Klinke auf Behrens/Glenzke. Bei den Männern spielen Holler/Schröder gegen Begemann/Karpa und Lohmann/Popp gegen Doranth/Höfer. Jonas Schröder übrigens musste im Viertelfinales gegen Dollinger/Schümann wegen Schulterproblemen aufgeben. "Wir warten heute die Nacht ab und schauen morgen früh, ob wir weiterspielen können", so Schröder, der nach seiner Knieverletzung gerade erst wieder ins Turniergeschehen eingestiegen ist.

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