Beach-Volleyball bei den European Championships 2022 in München

Europameisterschaften

Nach der glanzvollen Premiere 2018 in Glasgow und Berlin werden nun auch die Beach-Volleyballer mit ihrer Europameisterschaft das Event bereichern.

Präsentation in einem illustren Rahmen

Es hat lange gedauert, aber jetzt gibt es mal wieder eine EM in deutschen Landen: Nach zwölf Jahren Pause kehren die Europameisterschaften der Beach-Volleyballer zurück nach Deutschland und präsentieren sich in einem illustren Rahmen: Bei den European Championships in München vom 11. bis zum 21. August 2022 wird Beach-Volleyball erstmals Teil des 2018 gestarteten Formats sein.

Vor vier Jahren feierten die European Championships ihre Premiere im schottischen Glasgow und in Berlin. An dem Event beteiligen sich die Sportarten Turnen, Leichtathletik, Radsport, Rudern, Triathlon, Golf und nun auch Beach-Volleyball, das neu im Programm ist genau wie Tischtennis, Klettern und Triathlon. Gespielt wird im Olympiapark in der bayerischen Landeshauptstadt. Die letzte EM hierzulande hatten die Fans 2010 in Berlin erleben dürfen, es war die dritte nach Timmendorfer Strand (2004) und Hamburg (2008).  

Mehr als 43 Millionen Zuschauer

Dass die Sandvariante der Volleyballer nun Teil der European Championships sein darf, ist eine tolle Aufwertung. 2018 genoss die Veranstaltung eine riesige mediale Unterstützung. Besonders in Deutschland entwickelte sich das Format zu einem großen TV-Erfolg. Im Schnitt verfolgten in der ARD und beim ZDF mehr als zwei Millionen Zuschauer die Europameisterschaften, insgesamt schalteten mehr als 43 Millionen Sportfans ein und verwandelten diese in ein unerwartetes Sommermärchen.

Einer, der sich besonders auf eine EM in München freu,  ist Vize-Weltmeister Clemens Wickler: „Ich wollte schon immer mal ein Turnier in meiner Heimat spielen, damit meine Freunde und Familie dort zugucken können. Meine Hoffnungen hatte ich bisher in die Techniker Beach Tour gesetzt. Nun findet eine EM in München statt, besser geht es nicht. Die Münchner werden die deutschen Teams nach vorne peitschen, wie wir das bei der WM in Hamburg erleben durften. Der Heimvorteil wird real sein.”

Für den Deutschen Volleyball-Verband sagt Präsident René Hecht: „Die Aufnahme von Beach-Volleyball in das Portfolio der European Championships ist eine weitere Chance, sich in der öffentlichen Wahrnehmung einen festen Platz zu sichern.“ Beach-Volleyball-Sportdirektor Niclas Hildebrandt sagt: „Die Begeisterung, die die European Championships 2018 in den Medien und bei den Zuschauern hervorgerufen haben, war wirklich überwältigend.”

Europameisterschaften als gutes Pflaster

Deutschland ist in beiden Geschlechtern die erfolgreichste Nation bei europäischen Titelkämpfen, die seit 1993 ausgetragen werden. Die Männer kommen auf ein Dutzend Medaillen, davon fünf in Gold, vier in Silber und drei in Bronze. Noch stärker sind die Frauen mit insgesamt 22 Medaillen: Acht für Platz eins, sechs für zweite und acht für dritte Plätze.

Als European Beach Queen gilt die Hamburgerin Laura Ludwig. Die Olympiasiegerin und Weltmeisterin hat vier EM-Titel auf dem Konto (zwei mit Sara Goller, zwei mit Kira Walkenhorst). Zudem sammelte sie zwei Silber- und drei Bronzemedaillen bei Europameisterschaften. Jonas Reckermann ist bei den deutschen Männern der fleißigste Sammler von Edelmetall. Reckermann bringt es auf vier goldene Medaillen (je zwei mit Markus Dieckmann und Julius Brink), und jeweils eine silberne (mit Markus Dieckmann) und bronzene (mit Julius Brink).

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