Beach-Volleyball-Entwicklung: 2019 in Zahlen

Wie sich Beach-Volleyball entwickelt

Die sportlichen Ergebnisse der Teams sind bekannt, aber wie ist das Jahr für die Sportart Beach-Volleyball und ihre Reichweite eigentlich gelaufen? Ein Jahresrückblick in Zahlen und eine Prognose.

Die Saisonhighlights und ihre Reichweite

Der Höhepunkt der diesjährigen Saison waren die Weltmeisterschaften, die vom 28. Juni bis 7. Juli 2019 in Hamburg ausgetragen wurden, und bei denen Julius Thole und Clemens Wickler die Silbermedaille gewannen.

Insgesamt über 130.000 Beach-Volleyball-Interessierte besuchten das Eventgelände, dessen Zentrum das Stadion am Rothenbaum darstellte. Während des Final-Wochenendes bildeten sich noch dazu lange Warteschlangen vor dem Einlass.

Addiert man zu den WM-Besuchern die 330.000 Zuschauer, welche die verschiedenen Events der Techniker Beach Tour in dieser Saison vor Ort besuchten, sowie die Besucherzahl einiger Landesverbandsturniere, dann schauten sich in dieser Saison weit mehr als eine halbe Millionen Zuschauer live vor Ort das Beach-Volleyball-Geschehen im Top-Sport-Bereich an.

Hinzu kommt die Reichweite der Sportart über die TV-Beiträge, Streamingangebote, Websites, den Print-Bereich und die Social-Media-Kanäle, die ein Vielfaches dessen beträgt.

So verfolgten beispielsweise 160 Millionen Zuschauer weltweit an den Bildschirmen den Verlauf der Weltmeisterschaften. Der Hashtag „#hamburg2019“ erzielte international in den Social-Media-Kanälen eine Reichweite von 525 Millionen. 2.749 Artikel in den Printmedien in Deutschland bedeuten eine technische Reichweite von 423 Millionen Kontakten.

Und auch die kumulierte Reichweite (TV, Stream, Print, online – exklusive Trailer) der Techniker Beach Tour ist laut Nielsen im Vergleich zum Vorjahr um 65% gestiegen, auch wenn die Anzahl der Sendungen bzw. Artikel gesunken ist.

Steigerung online: Über 100.000 Seitenaufrufe pro Tag

Ein weiteres Indiz für das Interesse an der Sportart Beach-Volleyball in Deutschland sind die Zugriffszahlen bei beach-volleyball.de, dem größten deutschsprachigen Online-Portal im Beach-Volleyball.

Sowohl die Zahl der einzelnen Seiten, die aufgerufen wurden, als auch die Nutzeranzahl ist deutlich gewachsen. Die Entwicklung ist nicht neu, in ihrem Ausmaß aber dennoch überraschend: Seit dem Launch des Infoportals im Jahr 2001 sind die Zugriffe kontinuierlich gestiegen, in diesem Jahr gab es jedoch einen überproportional großen Sprung.

Im Vergleich zu 2018 ist die Zahl der Seitenaufrufe von 2018 zu 2019 bereits um mehr als 1 Millionen Pageimpressions auf über 3,5 Millionen angestiegen. Mehr als 100.000 Seitenaufrufe pro Tag waren während der großen Turniere in dieser Saison keine Seltenheit.

Wie viele unterschiedliche Nutzer unser Angebot nutzen, ist ein kleiner Hinweis darauf, wie groß die Zahl der Beach-Volleyballinteressierten sein könnte. Über 1,6 Millionen Besuche von aktuell 856.801 unterschiedlichen Nutzern konnte beach-volleyball.de in diesem Jahr verzeichnen.

Die positive Entwicklung in unseren anderen Bereichen unterstreicht den Eindruck, dass Beach-Volleyball weiterhin im Wachstum begriffen ist: So ist die Zahl derjenigen, die an den Trainingsangeboten und Beachcamps unserer Trainingsmarke, der Beach-Academy, teilgenommen haben, ebenfalls weiterhin gewachsen.

Betrachtet man die Entwicklung der Sponsoren-Welt der Sportart in 2019, so sticht insbesondere der Einstieg von Aldi-Nord in das Beach-Volleyball-Sponsoring hervor, der eine starke Signalwirkung hatte.

2020 steht schon bevor

Und was erwartet uns nach diesem Rekordjahr in 2020? Mit den Olympischen Spielen in Tokio 2020 steht das nächste Highlight an. In der Vergangenheit haben die Spiele der Sportart Beach-Volleyball bereits große Reichweiten beschert. Die Einschaltquoten, welche die Übertragung einzelner Matches mit deutscher Beteiligung im Beach-Volleyball hierzulande erzielten, waren sowohl während der Olympischen Spiele 2016 als auch im Jahre 2012 überragend.

Das Damen-Halbfinale der Olympischen Spiele in Rio (Ludwig/Walkenhorst gegen Larissa/Talitasa), das ab 21.20 Uhr in der ARD übertragen wurde, erzielte die höchsten Einschaltquoten bei den TV-Übertragungen im Rahmen der Olympischen Spiele 2016 insgesamt: 8,55 Millionen Zuschauer und damit einen Marktanteil von 28,7 Prozent verbuchte Beach-Volleyball, gefolgt vom Herren-Fußball mit 8,25 Millionen Zuschauern.

Dass Beach-Volleyball die höchsten Olympia-Einschaltquoten erreichte, ist 2016 nicht das erste Mal gewesen: 8,06 Millonen Zuschauer verfolgten im August 2012 um Mitternacht vor dem Fernseher, wie Julius Brink und Jonas Reckermann in London Gold gewannen.

Diese Erfolge in Tokio zu wiederholen, wird mit Blick auf die sportlichen Erwartungen und die Übertragungszeiten sicherlich nicht leicht. Es gibt also gleich doppelt guten Grund, unseren deutschen Teams fest die Daumen für das Highlight 2020 zu drücken und zu hoffen, dass wir die Athleten und den Erfolg der Sportart im nächsten Jahresrückblick gebührend feiern können.

Deutschland-Camps 2020

Das Warten hat ein Ende. Die neue Übersicht der Deutschland-Camps 2020 ist da. Zusätzliche Wochenend-Camps und sogar Inlands-Camps über eine ganze Woche sind neu im Programm. Schau doch mal rein, ob etwas für dich dabei ist.

Muskelkater? Dann helfen diese Tipps

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