Beach-Volleyball spielen: Was ist wo erlaubt?

Corona-Infos

In allen Bundesländern darf in Corona-Zeiten wieder Beach-Volleyball gespielt werden, und das teilweise auch schon im Wettkampf. Jedoch gibt es große Unterschiede: Eine Übersicht, in welchen Bundesländern Sport und insbesondere Beach-Volleyball spielen in welcher Form erlaubt ist.

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg dürfen prinzipiell alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten öffnen – egal ob drinnen oder draußen. Beach-Volleyball-Training ist in einer Gruppe von maximal zehn Personen erlaubt, jedoch mit der Einschränkung: „Während der gesamten Trainings- und Übungseinheiten muss ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen durchgängig eingehalten werden; ein Training von Sport- und Spielsituationen, in denen ein direkter körperlicher Kontakt erforderlich oder möglich ist, ist untersagt.“ (Hervorhebungen durch uns, Quelle: Landesregierung Baden-Württemberg)

Bayern

In Bayern darf seit dem 8. Juni draußen wieder in Gruppen von bis zu 20 Personen trainiert werden. Voraussetzung ist aber weiterhin "ein kontaktloses Training in Form von z.B. Taktik-, Technik- oder Konditionstraining o.ä." (Hervorhebungen durch uns)

Dabei muss der Mindestabstand von 1,5 Metern unter den Beach-Volleyball spielenden eingehalten werden. Gut zu wissen: Die Übungsleitenden (Trainerin / Trainer) müssen bei der Personenanzahl mit eingerechnet werden. Der Bayerischer Volleyball-Verband gibt zudem regelmäßige Updates heraus.

Brandenburg

Das Land Brandenburg hat die nahezu Kontaktbeschränkungen komplett aufgehoben (Quelle: brandenburg.de), auch bei Veranstaltungen dürfen wieder bis zu 1.000 Menschen beisammen sein – damit darf nicht nur wieder normal Beach-Volleyball gespielt werden in Brandenburg, auch Turniere dürfen damit wieder gespielt und ausgetragen werden.

Berlin

Weiterhin darf in der Hauptstadt „Sport und Bewegung an der frischen Luft nur alleine, in Begleitung von Personen aus dem eigenen Haushalt oder in Begleitung einer einzigen weiteren Person erfolgen. Sportler*innen sollten zudem darauf achten, die allgemeinen Abstands- und Hygienemaßnahmen zu berücksichtigen.“ 

Seit dem 15. Mai dürfen Sportvereine allerdings ihren Betrieb im Freien in kleinen Gruppen wieder aufnehmen, unter folgenden Bedingungen: Das Training ist kontaktlos, der Mindestabstand zwischen den Trainierenden wird eingehalten und die Trainingsgruppe inklusive Betreuer*innen und Trainer*innen umfasst maximal 8 Personen. Mehr Infos dazu in den FAQ des Senats.

Bremen

"Auf öffentlichen Sportanlagen und vereinseigenen Anlagen sowie im öffentlichen Raum (z.B. Bürgerpark) sind Bewegung und Sport an der frischen Luft alleine oder gemeinsam mit einer zweiten Person mit einem Mindestabstand von 1,5 m wieder möglich", schreibt der Bremer Senator für Inneres auf der offiziellen Webseite.

Die Allgemeinverfügung vom 6. Mai gestattet zudem Mannschafts- bzw. Gruppentraining unter freiem Himmel, wenn die Hygieneregeln – insbesondere das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern –eingehalten werden.

Hamburg

Für Hamburg gelten seit dem 10. Juni folgende Regeln für Sport und damit auch für Beach-Volleyball laut des Hamburger Senats: "Alle privaten und öffentlichen Sportanlagen dürfen ihre Anlagen draußen wie drinnen öffnen. Das gilt auch für Fitnessstudios, Yogastudios und Tanzschulen. Kurse dürfen wieder stattfinden. Grundsätzlich sind aber nur Sportarten erlaubt, bei denen man kontaktfrei trainieren kann. [...] WCs sind geöffnet, Umkleiden und Duschen dürfen nur einzeln und nicht gemeinsam genutzt werden." (Quelle: hamburg.de, Hervorhebungen durch uns)

Hessen

"Ab dem 11. Juni werden auch die für den Sport geltenden Regelungen an die allgemeinen Kontaktbeschränkungen des Landes Hessen angeglichen. Demnach darf Kontaktsport unter Beachtung der Hygieneregeln mit bis zu zehn Personen durchgeführt werden. Auch das bestehende Verbot des Wettkampfbetriebes im Amateurbereich wird für viele Sportarten aufgehoben. Die den Sportarten zugehörigen Sportfachverbände entscheiden dabei in eigener Zuständigkeit über die Wiederaufnahme des Wettkampfsports", schreibt die Landeregierung – in Hessen darf also wieder normal Beach-Volleyball gespielt werden. 

Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern darf ebenfalls wieder Beach-Volleyball gespielt werden, aber nur kontaktfrei: "Sportplätze und Außensportanlagen können wieder genutzt werden und das Training ist dort für größere Gruppen im Freizeit- und Breitensport wieder möglich, sofern ein Mindestabstand von 2 Metern sichergestellt werden kann. Die Trainingsgruppen sollen möglichst konstant zusammengesetzt sein," heißt es im FAQ-Katalog der Landesregierung.

Niedersachsen

In Niedersachsen ist laut Innenministerium die "Nutzung öffentlicher und privater Freiluftsportanlagen [...] mit unbegrenzter Personenzahl erlaubt. Aber bitte unbedingt überall den Abstand von zwei Metern und die entsprechenden Hygieneregeln einhalten." Der Sport muss kontaktlos erfolgen, ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden, die Umkleidekabinen bleiben geschlossen.

Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen ist "der Sport- und Trainingsbetrieb auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum [...] unter Auflagen möglich. Dazu gehören geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern – auch in Dusch-, Wasch- und Umkleideräumen. Im Freien ist Kontaktsport in Gruppen bis zu 30 Personen möglich." In NRW sind zudem unter Auflagen auch Freizeit-Turniere im Beach-Volleyball wieder erlaubt. (Quelle und mehr Infos: Corona-FAQ des Landesportals)

Rheinland-Pfalz

Der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel ist in Rheinland-Pfalz wieder erlaubt, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird und der Sport kontaktfrei erfolgt. Demnach ist erlaubt, in kleinen Gruppen zu trainieren. Wettkämpfe sind nicht erlaubt. (Quelle: corona.rlp.de)

Saarland

Im Saaraland wird "beim Kurs-, Trainings- und Sportbetrieb [...] die Gruppengröße von zehn auf maximal 20 Personen erhöht. Zuschauer sind in begrenzter Anzahl unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder zugelassen. Auch hier gilt, dass maximal 50 Personen in einem geschlossenem Raum und maximal 100 Personen unter freiem Himmel erlaubt sind." (Quelle: corona.saarland.de, Hervorhebungen durch uns.) In dieser Größenordnung ist der kontaktfreie Sport unter freiem Himmel im Saarland erlaubt, also auch Beach-Volleyball. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden, Umkleidekabinen bleiben geschlossen.

Sachsen

In Sachsen darf gespielt werden, auch Wettkämpfe sind ohne Zuschauer wieder möglich. Der Mindestabstand sollte weiterhin eingehalten werden, empfiehlt die Landesregierung und schreibt weiterhin vor: "Mannschaftssportarten sind erlaubt. Trainingseinheiten sind so zu konzipieren, dass der körperliche Kontakt auf ein Minimum beschränkt wird. Bei Übungsspielen und Wettkämpfen ist auf zusätzliche körperliche Kontakte (gemeinsamer Torjubel u. ä.) zu verzichten. Bei Kontaktsportarten (Sportarten, die den physischen Kontakt zwischen Spielern erfordern oder betonen) ist während des Trainings ein Wechsel der Trainingspartner zu minimieren." (Quelle: coronavirus.sachsen.de (PDF zum Download))

Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt ist "der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen [...] mit Zustimmung des Trägers  der Anlage, vorzugsweise als Individualsport, unter folgenden Auflagen wieder möglich:

  • Die Ausübung erfolgt kontaktfrei und die Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen ist durchgängig sichergestellt
  • Hygieneanforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Desinfektion von genutzten Sportgeräten, werden eingehalten
  • Wettkampfbetrieb findet nicht statt
  • Zuschauer sind nicht zugelassen."

Quelle: Corona-FAQ der Landesregierung Sachsen-Anhalt

 

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein darf wieder in größeren  Gruppen Beach-Volleyball gespielt werden: Für den Sport gilt das Kontaktverbot nicht, allerdings muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden - es muss also kontaktfrei gespielt werden. (Quelle: schleswig-holstein.de; §11)

Thüringen

In Thüringen muss für den organisierten Sportbetrieb (bspw. ein offizielles Beach-Volleyball-Training) ein Infektionsschutzkonzept vorliegen. Dann darf "der Sportbetrieb unter freiem Himmel unter Einhaltung des Mindestabstands [...] auch in Gruppen von mehr als 11 Personen stattfinden". Und zudem darf dann in "Sportarten, die nicht ohne direkten Körperkontakt betrieben werden können, von dem Mindestabstand [...] abgewichen werden." (Quelle: corona.thüringen.de)

Allgemeines

Egal, was in deinem Bundesland für Beach-Volleyball erlaubt ist und was nicht: Jeder Sportlerin oder jedem Sportler sollte bewusst sein, dass mit den gelockerten Regelungen verantwortungsbewusst umgegangen werden sollte und die Hygieneregeln überall eingehalten werden müssen. Vorsicht ist jedenfalls geboten, mal schnell in ein anderes Bundesland zu fahren, um dort Beach-Volleyball zu spielen: Das ist auch vielerorts nicht erlaubt.

Und nur weil Anlagen öffnen dürfen, heißt das nicht, dass sie das automatisch machen. Hier wird es auch innerhalb der Bundesländern sowie von Anlage zu Anlage (z.B. kommerziell oder Verein) Unterschiede geben, weil die Öffnung teilweise nur unter Auflagen erfolgen darf und ggf. amtlich genehmigt werden muss.

Wichtig ist zudem zu wissen, dass in beinahe allen Bundesländern die Nutzung von Duschen oder Umkleiden auf einer Sportanlage untersagt bleibt - das schreibt im Übrigen auch der Deutsche Volleyball-Verband in seinen Handlungsempfehlungen. An die vom Verband erarbeiteten Empfehlungen für eine Wiederaufnahme des Sporttreibens sollte sich ebenfalls gehalten werden, diese sind auf der DVV-Webseite aufgelistet.

Updates

Wir werden diesen Artikel laufend aktualisieren, damit du weißt, was in deinem Bundesland los ist. Sollte etwas nicht aktuell sein, schreib uns eine Mail an info@beach-volleyball.de.

Letzte Aktualisierungen:

  • für Baden-Württemberg, Stand: 15.06.2020
  • für Bayern, Stand: 08.06.2020
  • für Brandenburg, Stand: 15.06.2020
  • für Berlin, Stand: 11.05.2020
  • für Bremen, Stand: 15.06.2020
  • für Hamburg, Stand: 15.06.2020
  • für Hessen, Stand: 15.06.2020
  • für Mecklenburg-Vorpommern, Stand: 15.06.2020
  • für Niedersachsen, Stand: 15.06.2020
  • für Nordrhein-Westfalen, Stand: 15.06.2020
  • für das Saarland, Stand: 15.06.2020
  • für Sachsen, Stand: 15.06.2020
  • für Sachsen-Anhalt, Stand: 15.06.2020
  • für Schleswig-Holstein, Stand: 15.06.2020
  • für Thüringen, Stand: 15.06.2020

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