Behrens/Schumacher und Bergmann/Harms gewinnen in Kühlungsborn

smart super cup Kühlungsborn 23.06.2017 - 25.06.2017

Bei den Frauen überraschen Behrens/Schumacher mit dem Sieg über Borger/Kozuch, bei den Männern revanchieren sich Bergmann/Harms für eine Niederlage aus Dresden.

Sieg mit Tränen in den Augen

Anni Schumacher hatte Tränen in den Augen. Nach dem Finalsieg beim smart super cup in Kühlungsborn wurde sie von den Gefühlen überwältigt, die nach dem 2:1-Finalsieg über Karla Borger und Margareta Kozuch gekommen waren. „Das bedeutet uns sehr viel, wir haben uns zusammengetan vor dieser Saison und hart dafür gearbeitet“, berichtete sie.

Dabei sind sie und ihre Partnerin Kim Behrens mittlerweile routiniert im auf-dem-Podium-stehen: Beim smart beach cup in Nürnberg gewannen sie schon Gold, in Monaco holten sie Silber auf der Weltserie und jetzt in Kühlungsborn wieder Gold. Das alles nacheinander. Vielleicht war der Sieg im Endspiel auch deshalb so emotional, weil sie gegen Borger/Kozuch nicht als Favoritinnen in die Partie gestartet waren und auch nach einem deutlich verlorenen ersten Satz das Spiel noch drehten.


Borger/Kozuch nach Porec ins Trainingslager

„Da haben sie super drauf reagiert. Das ist nicht leicht, dort nochmal zurückzukommen“, sagte auch die unterlegene Kozuch nach dem Spiel. „Für uns ist es aber schon ein bisschen enttäuschend, wir hätten gewinnen können. Aber wir wollten hier Spielpraxis holen, und das ist uns auch gelungen.“

Sie und ihre Partnerin reisen in der anstehenden Woche ins kroatische Porec. Da sie beim Weltserienturnier nicht mitspielen werden, nutzen sie die guten internationalen Teams vor Ort und machen ein Trainingslager. „Es ist wichtig, dass wir uns in Vorbereitung auf die WM die Spiele angucken und gute Trainingspartner haben“, erzählt Borger.


Bergmann/Harms revanchieren sich

Gut vorbereitet in den super cup in Kühlungsborn gingen auch Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms. In Dresden unterlagen sie noch den Zwillingen Bennet und David Poniewaz im Halbfinale, in der Neuauflage des Spiels an der Ostsee waren sie das bessere Team, gewannen 2:1 und holten sich zum zweiten Mal in dieser Saison smart-beach-tour-Gold.

„Wir haben einen Lauf, weil wir im Winter ordentlich dafür gearbeitet haben. Wir sind außerdem unheimlich ruhig und nehmen uns auch die Zeit, wenn es mal nicht so gut läuft“, erzählt Bergmann. Das passte auch zum Endspiel gegen Poniewaz/Poniewaz, in dem sie Satz eins verloren (17:21) und anschließend zweimal zum Titelgewinn zurückschlugen (21:12, 15:7).


Titelverteidiger holt Bronze

Zuvor ging Titelverteidiger Max Betzien mit Bronze aus dem super cup. Mit seinem Interimspartner Alexander Walkenhorst besiegte er Paul Becker und Jonas Schröder im kleinen Finale 21:15 und 21:16. „Schön, das Turnier mit einem gewonnenen Spiel zu beenden. Es ist ein kleines Trostpflaster“, so Betzien.

Während sein etatmäßiger Blockspieler Nils Ehlers nach einer Fußverletzung bald wieder auf der Tour einsteigen kann, steht Walkenhorst auf vorerst verlorenem Posten. Sein Abwehrspieler Sven Winter wurde am Donnerstag an der Schulter operiert und muss mindestens vier Wochen auf Trainingseinheiten am Ball verzichten. „Ich hab keine Ahnung, wie es weitergeht, das weiß ich auch noch nicht“, erzählt Walkenhorst.

Mit einem 2:0 (21:16, 21:18) über Anna Behlen und Yanina Weiland schnappten sich zudem Sabrina Karnbaum und Natascha Niemczyk die Bronzemedaille beim super cup in Kühlungsborn. „Bronze haben wir noch nie gewonnen, daher ist es umso schöner, dass wir nach dem verlorenen Halbfinale hier nochmal so gut gespielt haben“, erzählte Karnbaum. Das Turnier an der Ostsee liegt den Bayern: Im dritten Jahr in Folge stand das Duo im Halbfinale des Turniers.

Alles zum super cup in Kühlungsborn

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