Beste Saisonplatzierung für Laboureur/Sude

Beach international

Sie waren mit dem Ziel nach Polen gereist, mal wieder bis ins Halbfinale vorzudringen. Jetzt ist es Silber geworden: Chantal Laboureur und Julia Sude haben beim 4-Sterne-Event in Warschau den zweiten Platz belegt.

Ansteigender Trend nach holprigem Beginn

Chantal Laboureur und Julia Sude gehörten in der vergangenen Saison zu den Teams, mit denen man immer rechnen musste. Meistens waren sie mindestens bis ins Viertelfinale gekommen, gehörten damit zu den konstantesten Duos, kämpften sich bis auf den zweiten Platz in der Weltrangliste. In diesem Jahr waren die bisher wechselhafter: In Fort Lauderdale schieden sie bereits in der ersten K.o.-Runde aus, in Huntington Beach holten sie dagegen die Bronzemedaille, in Itapema wurde es der neunte Platz. 

Dass der Trend nach Platz fünf in der vergangenen Woche nach oben deutet, zeigt das Event in Warschau: Im gesamten Turnierverlauf gaben sie bis zum Finale nur einen Satz ab – trotz absoluter Top-Gegner. Im Finale trafen sie aber auf ein Team, was gerade im Flow ist: Nach Platz drei in Itapema, Silber in Ostrava haben Heather Bansley und Brandie Wilkerson nun ihr erstes Turnier gewonnen. Weil sie Laboureur/Sude im Endspiel kaum erlaubten, ihr eigenes Spiel aufzuziehen, siegten sie mit 2:0 (21:17, 21:17). Platz zwei bedeutet für die Deutschen die beste Platzierung auf internationaler Ebene.

 

Fehlende Konstanz und Mentalarbeit

Damit können Laboureur/Sude mit dem Turnierverlauf zufrieden sein, wollten sie doch vor allem wieder zu ihrem Rhythmus zurückfinden. Zu großen Teilen gelang es ihnen in Warschau ganz gut, bauten viel Druck im Aufschlag auf und hatten eine gute Block-Feldabwehr. Was aber auch zum Bild dazu gehört: Sie leisten sich auch in Warschau immer wieder Phasen, in denen sie Chancen ungenutzt lassen, im Halbfinale ließen sie die Brasilianerinnen im zweiten Satz noch einmal gefährlich nah herankommen. 

Konstanter zu werden, darauf lag in den letzten Wochen der Fokus im Training: „Wir wollten außerdem wieder mutiger werden. In einem gewissen Rahmen kann man das auch trainieren. Zwar kann man nicht jeden Ball vorhersehen, aber man weiß halt dann doch, wo seine Stärken und Schwächen liegen“, erklärt Laboureur.

„Wir haben mental noch einmal viel gearbeitet. Letzte Woche war unser Mentaltrainer mit dabei, dem dann auch nochmal ein paar Sachen mehr aufgefallen sind. Die wollten wir auf jeden Fall besser machen, das hat bisher auch ganz gut geklappt“, erzählt sie außerdem. Mentale Stärke, das wird auch in den nächsten Wochen nötig werden. Dann stehen mit dem 5-Sterne-Event in Gstaad und den Europameisterschaften zwei Highlights bevor.

 

Ausgeglichenes Feld

Was sich in Warschau aber auch noch einmal bestätigt hat: In Abwesenheit von Laura Ludwig und Kira Walkenhorst sowie dem brasilianischen Top-Duo Larissa/Talita gibt es bisher kein Team, das die internationale Tour dominiert. Bei sechs Turnieren gab es sechs verschiedene Siegerinnen. Die Kanadierinnen Heather Bansley und Brandie Wilkerson gehören nun auch dazu.

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