Bieneck/Schneider genießen den Moment

FIVB World Tour 2017

Zweites gemeinsames Turnier auf der World Tour, erstes Edelmetall. Victoria Bieneck und Isabel Schneider schafften es mit starker Leistung aufs Podium und sind "super happy".

Bestes deutsches Duo in Xiamen

Der Weg zur Bronze führte Bieneck/Schneider über die Teams aus Kanada, Tschechien, Österreich, China und Brasilien. Derweil wurde die Konkurrenz aus dem eigenen Land immer weniger. Ittlinger/Mersmann erwischten nach geglückter Qualifikation das Turnieraus in der ersten Runde. Borger/Kozuch und Glenzke/Großner schieden im Achtelfinale aus. Das deutsche Nationalduo Victoria Bieneck und Isabel Schneider kam jedoch immer weiter und schnupperte sogar am Finale. Denn nur mit 1:2 mussten sich die beiden Athletinnen, die 2013 gemeinsam U23-Weltmeisterinnen geworden waren, den Chinesinnen Wang/Yue geschlagen geben. Doch um die Belohnung in Form einer Medaille ließen sie sich dennoch nicht bringen. Sie gewannen im kleinen Finale in zwei Sätzen gegen Antonelli/Carol aus Brasilien. 

"Wir sind super happy, dass wir uns nach dem knappen Halbfinale direkt gesammelt haben und unser Spiel aufziehen konnten", sagte uns Victoria Bieneck. 

 

Mit viel Motivation in die gemeinsame Zukunft

In Fort Lauderdale, einem 5-Sterne-Turnier in Februar 2017, kam das Nationalduo bei seiner Premiere über Platz 25 nicht hinaus. Auch wenn Xiamen "nur" ein 3-Sterne-Turnier ist, kann das Team mächtig stolz sein, es im zweiten gemeinsamen Turnier aufs Podium geschafft zu haben. Denn in vielen Nationen wurden Teams neu zusammengestellt, alle kämpfen um die wertvollen Spots in der jeweiligen Nation und brauchen jeden Ranglistenpunkt. Das weiß auch die Brasilianerin Barbara Seixas de Freitas, welche mit ihrer Partnerin Fernanda Alves das Finale in Xiamen gewann und sich nun über den ersten Team-Titel freuen kann. "Wir brauchten dieses Ergebnis. Es gibt so viele starke brasilianische Teams, die sich durchsetzen wollen. Es war wirklich schwer, aber unsere Arbeit wird immer besser." Auch Victoria Bieneck berichtet: "Eine Medaille ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Die gesamte Woche hat uns viel gebracht, wir hatten eine tolle Betreuung unserer Coaches und medizinisch von Chrissi." 

Ein weiteres deutsches Duo war am Finaltag vertreten und kann sich über seine Platzierung freuen. Armin Dollinger und Jonathan Erdmann vertraten als einziges deutsches Männerduo nach der verletzungsbedingten Absage von Dollinger/Flüggen die deutschen Farben und spielten ein starkes Turnier. Sie waren sogar mit einem Bein schon im Finale. Gegen die Italiener Nicolai/Lupo verloren sie im Halbfinale erst mit 18:20 im Tiebreak. Die Belohnung für gute Performance in Form einer Bronzemedaille sollte ihnen jedoch nach dem kräftezehrenden Halbfinale nicht gelingen. Die Polen Rudol/Szalankiewicz waren bei dem 16:21, 17:21 einen Tick besser. Dennoch wird sich dieses neue Nationalduo mit dem für die ehrgeizigen Sportler undankbaren vierten Platz sicher bald anfreunden können.

Für beide Duos dürften die folgenden Worte von Victoria Bieneck zutreffen: "Auch wenn noch viel Arbeit wartet, genießen wir den Moment und den Start in die Partnerschaft. Mit diesem Erfolg motiviert es natürlich noch mehr."

Xiamen: Turnierseite mit allen Infos.

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