Böckermann/Flüggen sagen das Antalya-Finale ab

FIVB Open Antalya - Finaltag Männer

Markus Böckermann und Lars Flüggen gehen lieber auf Nummer sicher und sagen das Finale des FIVB Open in Antalya ab. Die Belastung für Flüggens Knie so kurz nach der OP sei zu hoch. Und machen damit das Rennen um Olympiatickets noch spannender...

Das Knie hält nicht

Markus Böckermann und Lars Flüggen sagen das Finale in Antalya ab. Nach dem eindrucksvollen Comeback aus der fünfwöchigen Verletzungspause von Lars Flüggen hatte das Duo gleich die Chance auf seine dritte Goldmedaille. Doch Flüggens Knie tat nach dem Halbfinale weh und wurde dick. Die Belastung so kurz nach Flüggens Knie-OP ist nach den sieben Spielen in den letzten Tagen noch zu hoch. "Es tut unheimlich weh, ein Finale absagen zu müssen", schreiben die beiden auf ihrer Facebook-Seite.

Das Duo berät sich nun mit seinen Ärzten, Physiotherapeuten und Trainern, wie es weitergeht. Geplant war es das FIVB Open in Cincinnati, den Grand Slam in Moskau, die EM in Biel und den Major in Hamburg zu spielen. Gegenüber dem Weltverband sagte jedoch Flüggen: "Wir wissen nicht, wann wir wieder zurückkommen, ich hoffe, das wird bald sein." Nächste Woche in Cincinnati jedenfalls nicht. "Ich bin mir zu 95% sicher, dass wir nächste Woche nicht antreten werden", sagte Böckermann gegenüber der FIVB, "ich glaube, der Schlüssel ist, dass Lars sich nächste Woche erholt, bevor wir die letzten drei Qualifikations-Turniere spielen. Ich hoffe, die Pause hilft."

Die Rechenspiele werden immer wilder

Die Rechenspiele mögen die deutschen Teams nicht. "Wenn ich zuspiele oder angreife, denke ich nicht an die Punkte", betont Markus Böckermann immer wieder in den Interviews, "am 13. Juni wird sich dann zeigen, wer zu Olympia fährt." Auch Katrin Holtwick und Ilka Semmler lenken die Aufmerksamkeit auf die Freude über die Bronzemedaille in Antalya. "Der Druck ist hoch", sagt Semmler, "wir genießen jetzt einfach, dass wir im kleinen Finale ein gutes Team geschlagen haben."

Doch die Brisanz im Rennen um die Olympia-Tickets ist nicht von der Hand zu weisen. Was das Olympiaranking angeht, hat sich das Antalya-Turnier nicht nur für Böckermann/Flüggen gelohnt. Diese machten einen guten Sprung nach vorn. Für den zweiten Rang bekommen sie 450 Punkte, löschen damit ihr schlechtestes Ergebnis von 240 Punkten und machen somit 210 Punkte gut, überholen das mexikanische Duo Virgen/Ontiveros und setzen sich mit den 4610 derzeit auf Rang 16 der vorläufigen olympischen Teilnehmerliste. Doch nun müssen sie erst einmal nur zugucken, wie ihre direkten Konkurrenten Erdmann/Matysik und Virgen/Ontiveros in den USA abschneiden.

Jonathan Erdmann und Kay Matysik sind mit dem fünften Platz in Antalya zwar noch nicht auf einem Qualifikationsplatz gelandet – das wäre bei nur einem Platz besser der Fall gewesen – sie sind jedoch an Mexiko näher gerückt (4410). Lediglich noch 20 Punkte sind sie hinter Mexiko und haben immernoch ein schlechtes Ergebnis (160 Punkte) in der Wertung, das sie beim nächsten Turnier wegspielen können.

Zweikampf bei den Frauen

Bei den deutschen Frauen kristallisiert sich ein Zweikampf zwischen Karla Borger/Britta Büthe (4920 Punkte) und Katrin Holtwick/Ilka Semmler (4770 Punkte) um das zweite Olympia-Ticket heraus. Denn Holtwick/Semmler rücken mit dem Gewinn ihrer zweiten Bronzemedaille in Folge (Sotschi, Antalya) Borger/Büthe, Platz fünf in Antalya, immer mehr auf die Fersen. Während Borger/Büthe das USA-Open auslassen und sich auf die bevorstehende Europameisterschaft vorbereiten, stehen Holtwick/Semmler in der Meldeliste für Cincinnati. Chantal Laboureur/Julia Sude (Platz neun in Antalya) müssen schon 400 Punkte aufholen, was schwierig werden könnte. Ludwig/Walkenhorst, Goldmedaillengewinnerinnen in Antalya, sind mit 6000 Punkten sicher für Olympia qualifiziert, "Wir können uns schon auf August vorbereiten", sagte Kira Walkenhorst. Die haben´s gut…

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