Borger/Büthe müssen die EM vorzeitig abbrechen

EM-Klagenfurt: Gruppenphase

Wegen muskulären Problemen von Karla Borger haben sie die Stuttgarterinnen auf Anraten des DVV-Teamarzts entschieden, die EM in Klagenfurt nicht weiter zu spielen.

Kein Risiko eingehen

Am Donnerstagmorgen erschien nur Britta Büthe im Regen von Klagenfurt auf Court vier. Die gab zunächst das Spiel und somit auch den Poolsieg an die Schweizerinnen Isabelle Forrer/Anouk Vergé-Dépré. Eigentlich wären Borger/Büthe dann am Nachmittag als Gruppenzweite in die K.o.-Runde gestartet, stattdessen vermeldete das Team aber das Turnierende.

Karla Borger laboriert an sehr schmerzhaften muskulären Problemen. Vergangenen Woche beim Grand Slam im japanischen Yokohama hatte sie sich eine Hüftgelenkblockade zugezogen. Die medizinische Abteilung, angeführt vom DVV-Verbandsarzt Michael Tank, hat die Beendigung der Spiele um die europäische Krone empfohlen, um die Teilnahme an den noch ausstehenden Turnieren im Rahmen der Olympiaqualifikation für Rio 2016 nicht zu riskieren.

„Besonders ärgerlich ist es, da wir nach einem kleinen Tief in Yokohama wieder zurück in unseren Rhythmus gefunden haben und dies hier in Klagenfurt auch unter Beweis stellen wollten“, meinte Britta Büthe. Letztendlich muss man aber auch sagen, dass die EM den Athleten im Zuge der Olympia-qualifikation nicht so viel bringt, wenn sie es nicht gerade ins Finale schaffen. Der Sieger erhält 500 Weltranglistenpunkte, beim Grand Slam sind es 800. Borger/Büthe konzentrieren sich jetzt auf den nächsten Grand Slam, der am 18. August in Long Beach (USA) beginnt. Borger gibt sich zuversichtlich: „Wir wissen jetzt, was es ist und jetzt kann ich mit den Physiotherapeuten und Ärzten gezielt daran arbeiten."

 

 

Mehr über die Spiele mit deutscher Beteiligung und alle Infos rund um die EM findet ihr in unserem Special.

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