Borger/Kozuch eines von acht Beach-Nationalteams

Nationalteams

Für die abgelaufene Saison wurden sie international kaum berücksichtigt, jetzt bekommen Karla Borger und Margareta Kozuch Planungssicherheit für das anstehende Spieljahr – der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hat sie und insgesamt acht Beach-Volleyball-Nationalteams benannt.

Borger wieder Nationalspielerin

Einen Tag vor ihrem 29. Geburtstag hat Karla Borger schon mal ein Geschenk bekommen. Vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV). Es ist ein Geschenk, dass der Profi-Spielerin Planungssicherheit für ihren Beruf gibt und in den Augen vieler schon lange überfällig war: Der DVV hat sie und ihre Partnerin in den Kreis der Nationalteams mit aufgenommen.

Karla Borger und Margareta Kozuch also werden neben den Olympiasiegerinnen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst, den WM-Fünften Chantal Laboureur/Julia Sude und Victoria Bieneck/Isabel Schneider im kommenden Jahr als Nationalteam geführt. Bei den Männern werden die Rio-Olympiateilnehmer Markus Böckermann/Lars Flüggen, die neuformierten Teams Julius Thole/Clemens Wickler und Nils Ehlers/Lorenz Schümann sowie Philipp-Arne Bergmann/Yannick Harms 2018 als DVV-Nationalteams auf Punktejagd gehen.


Der Sport rückt wieder in den Fokus

„Ich freue mich, dass wir nun in Ruhe arbeiten und unseren Sport wieder in den Fokus stellen können“, sagte Borger. Die Gespräche zwischen ihrem Team und dem Verband zogen sich über Monate in die Länge, zwischendurch eskalierte der Streit derart, dass Borger/Kozuch international das Startrecht entzogen wurde. Erste positive Annäherung gab es noch mit der Sportdirektorin Jana Köhler, die mittlerweile aber nicht mehr im Amt ist.

Die Voraussetzungen, unter denen Borger/Kozuch nun als Nationalteam geführt werden, sind ähnlich wie die, unter denen sie im vergangenen Jahr vom Verband ignoriert wurden. Wie auch Chantal Laboureur und Julia Sude werden sie nicht am zentralen Stützpunkt im Hamburger Olympiastützpunkt trainieren. „Wir hatten unsere Saisonvorbereitung schon lange geplant, haben uns so aufgestellt, dass wir optimal vorbereitet in die Saison gehen können“, berichtet Borger.

Sie trainiert derzeit in Stuttgart an den athletischen Grundlagen, Partnerin Kozuch in Mailand. Anfang Dezember beginnt für das Team die gemeinsame Vorbereitung – dann werden sie mit Trainer Sebastian Menegozzo für mehrere Wochen bis kurz vor Weihnachten auf Teneriffa trainieren. Geplant hat das Duo außerdem mit einer Teilnahme beim Vier-Sterne-Event der FIVB World Tour Anfang Januar in Den Haag.


Ludwig/Walkenhorst bewahren ihre Eigenständigkeit

Damit verbleiben Victoria Bieneck und Isabel Schneider das einzige Nationalteam der Frauen, das im vollen Umfang die Möglichkeiten in Hamburg mit dem Chef-Bundestrainer Imornefe "Morph" Bowes und der neuen Bundestrainerin Helke Claasen nutzt. Die Olympiasiegerinnen Ludwig und Walkenhorst werden weiterhin in Hamburg trainieren, behalten jedoch ihren Trainer- und Betreuerstab und damit unter anderem die Trainingsplanung und auch Vermarktungsrechte in der eigenen Hand.

„Wir haben mit dem DVV eine Möglichkeit gefunden, wie wir unsere Eigenständigkeit bewahren, aber dennoch näher und intensiver mit den personellen Strukturen des zentralen Stützpunktes zusammen arbeiten. Wir kennen die herausragende Infrastruktur und die Möglichkeiten des Olympiastützpunktes natürlich bestens und haben sie ja auch in der Vergangenheit genutzt“, sagt Ludwig dazu.


Die Männer sollen den Anschluss finden

Bei den Männern sind alle als Nationalteams geführten Duos zukünftig auch in Hamburg ansässig, damit bekommen die Bundestrainer Martin Olejnak und Eric Koreng den nötigen Raum, um den Männerbereich wieder in die internationale Spitze zu bringen. „Unser großes Ziel ist es, in Tokio 2020 mit vier Beach-Teams am Start zu sein“, sagt DVV-Präsident Thomas Krohne. In Rio 2016 waren Markus Böckermann und Lars Flüggen die einzigen männlichen Vertreter der deutschen Farben, nach der Vorrunde war aber auch für sie Schluss.

Bleiben die deutschen Frauenduos weiterhin in ihrer Form, dürfte Krohne sich dort weniger Sorgen machen. Bei den Männern hingegen gibt es in Böckermann/Flüggen derzeit nur ein Duo, das international schon Klasse bewiesen hat. Da soll ein Team wie Julius Thole und Clemens Wickler, auf dem große Hoffnungen ruhen, Anschluss finden.

„Ich freue mich, als eines von vier Männer-Nationalteams am zentralen Stützpunkt nominiert worden zu sein. mein Ziel war immer, das Bestmögliche aus mir herauszuholen, und ich glaube, die Bedingungen dafür sind hier gegeben“, sagt Julius Thole. Er und sein Ex-Partner Lorenz Schümann trainierten vorher schon in Hamburg, ihre neue Trainingspartner Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms werden von Stuttgart in die Hansestadt wechseln. Das war vor einigen Wochen noch ungewiss.

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