Borger/Sude und Ludwig/Kozuch klettern weiter in Richtung Tokio

Olympische Spiele 2020

Nur knapp verpassten Ittlinger/Laboureur ein Olympiaticket für Deutschland, alle vier Tickets gingen an europäische Teams. Das wiederum kommt dem Deutschen Volleyball-Verband entgegen. Wie es jetzt weiter geht mit der Qualifikation für Tokio 2020.

Ärgerlich für Ittlinger/Laboureur – gut, dass die Plätze wenigstens nach Europa gehen

Am Ende fehlten Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur nur wenige Punkte. Die Drei-Satz-Niederlage gegen Liliana/Elsa ließ die Spanierinnen jubeln, Ittlinger und Laboureur standen am Ende mit leeren Händen da, weil selbst das erreichen der finalen Phase bei dem Olympiaqualifikationsturnier in Haiyang weder Preisgeld noch Punkte einbrachte.

Einen Startplatz für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio hätten sie für Deutschland erspielen können und sind nur knapp an diesem Vorhaben gescheitert. Und dennoch: Immerhin gingen alle vier Tickets (neben Liliana/Elsa gewannen Graudina/Kravcenoka und Plavins/Tocs sowie Lupo/Nicolai die Startplätze für Lettland und Italien) an europäische Teams, was letztendlich ein Trostpflaster ist für den Deutschen Volleyball-Verband (DVV).   

Borger/Sude und Ludwig/Kozuch klettern

Denn dadurch fallen diese Teams aus dem Olympic Ranking raus – das erhöht die Chancen der deutschen Teams, sich zwei Plätze über die Weltrangliste zu erspielen. Konkret kletterten beispielsweise Karla Borger/Julia Sude auf Rang 9 der bereinigten* Rangliste (vorher 10) und Laura Ludwig/Margareta Kozuch auf 12 (vorher 14), 15 Plätze werden so bei den Frauen und Männern jeweils für Tokio vergeben (maximal zwei an jede Nation).

Die zwei weiteren Nationalteams Bieneck/Schneider und Ittlinger/Laboureur liegen derzeit abgeschlagen hinter den zwei führenden Teams, können aber mit guten Ergebnissen bis zum Ende des Qualifikationszeitraums am 15. Juni 2020 noch Boden gut machen.

So sieht es bei den Männern um Thole/Wickler aus

Bei den Männern haben Julius Thole und Clemens Wickler ihren Startplatz so gut wie sicher, sie liegen auf Rang vier des (bereinigten*) Olympic Ranking. Nils Ehlers und Lars Flüggen stehen auf Rang 18 und haben 540 Punkte Rückstand auf Phil Dalhausser und Nick Lucena, die derzeit auf Rang 15 stehen. Ihr Nachteil: Sie haben bereits 14 Turniere in der Wertung, es werden allerdings nur die besten 12 gezählt.

Der Weg über die Weltrangliste ist aber nicht der letzte Weg nach Tokio. Beim Continental Cup könnte Deutschland noch einen Startplatz bei den Männern und bei den Frauen erspielen. Das Finalturnier (22. bis 28. Juni 2020) wollte der DVV nach Deutschland holen, wird jetzt aber in den Niederlanden ausgespielt. Dort dürfen nur Teams starten, die noch keinen Olympiastartplatz geholt haben.

Welche deutschen Teams wären derzeit für Tokio qualifiziert?

Auf unser Übersichtsseite für die Olympischen Spiele 2020 haben wir dir aufgeschlüsselt, wie die deutschen Teams derzeit im Olympic Ranking stehen.

→ Das sind nach derzeitigem Stand die deutschen Teams für Tokio

 

* bereinigt, da die Weltmeister Pavan/Humana-Paredes aus Kanada, die Russen Krasilnikov/Stoyanovskiy und die Sieger des Olympic Qualification Tournaments zwar in der Liste noch geführt werden, aber bereits qualifiziert sind.

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