Bürgermeister von Alanya glaubt an türkischen Aufschwung im Beach-Volleyball

 

Es braucht keine prophetischen Gaben, um vorauszusagen, dass türkische Beach Volleyballer bei der Vergabe der Siegerpokale auf der European Championship Toureine untergeordnete Rolle spielen werden. Alanya’s Bürgermeister Hasan Sipahioglu glaubt allerdings fest an den Aufstieg seiner Landsleute.

Es braucht keine prophetischen Gaben, um vorauszusagen, dass türkische Beach Volleyballer bei der Vergabe der Siegerpokale auf der European Championship Toureine untergeordnete Rolle spielen werden. Das muss kein Dauerzustand sein, wenn man Hasan Sipahioglus Worten Glauben schenkt. Alanya’s Bürgermeister sieht sich mit seinem Engagement in der Sportart als Visionär: “Ich glaube fest daran, dass wir die jungen Leute von Alanya für die Sportart Beach Volleyball interessieren, indem wir die European Championship Tour in unserer Stadt präsentieren“, sagt Hasan Sipahioglu: “Außerdem glaube ich, dass wir eines Tages unsere besten Spieler unter den Top-Stars der Szene etablieren können.“

 

Hasan Sipahioglu, in dessen Stadt die europäische Beach-Elite in dieser Woche ihren Saison-Auftakt feiert, bekommt regelmäßig leuchtende Augen, wenn er über die European Championship Tour der Beach-Volleyballer spricht: “Wir sind stolz und glücklich, Teil des populärsten Wettbewerbs dieser attraktiven Sportart in Europa sein zu dürfen“, sagt der Bürgermeister von Alanya. “Wer in der Türkei über die Verbindung von Sport, Sonne und Strand spricht, meint damit immer Alanya.“

 

Welche Bedeutung das Kräftemessen der Beach Volleyball Cracks für die Stadt hat, lässt sich auch daran ablesen, dass Ayca Tekindor beim Turkish Masters ihren Auftritt bekommt. Die Pop-Sängerin wird als Stern gehandelt und mit Britney Spears verglichen.

 

Auch sonst hat sich Alanya auf der europäischen Beach-Volleyball-Landkarte einen festen Platz erobert, seit hier im Jahre 2003 bei der ersten Auflage der European Championship Tour das Finale durchgeführt wurde. Es war ein Turnier, das niemand vergessen wird, der daran teilgenommen hat. Bei mörderischer Hitze mussten die Teams bis an ihre Leistungsgrenzen und oft auch darüber hinausgehen. “Wer miterlebt hat, was die Athleten damals geleistet haben, wird das nicht vergessen“, sagt Hinnerk Femerling, Operations Director bei der Züricher Agentur Global Sports Marketing (GSM), die die European Championship Tour zusammen mit dem Europäischen Volleyball-Verband (CEV) organisiert und vermarktet.

 

Wenn sich die Stars der Szene vom 17. bis 21. Mai 2006 an der türkischen Adria treffen - darunter elf deutsche Duos - um beim Auftaktevent der diesjährigen Europatour 100.000 Euro Preisgeld aus dem Sand am malerisch gelegenen Kleopatra Beach zu buddeln, wird die Belastung allerdings wesentlich geringer sein, weil die Temperaturen im Frühsommer wesentlich angenehmer sind. Dennoch dürften die Turkish Masters ein Kräftemessen der anspruchsvollen Art werden. Schließlich sind die Stars zu Beginn der Saison noch frisch und tatendurstig, so dass hochklassiger Beach-Volleyball vorprogrammiert scheint. Das besondere Augenmerk gilt dabei Vassiliky Arvanity und Vassiliky Karadassiou aus Griechenland sowie den Schweizern Markus Egger und Martin Laciga. Sie treten in den signifikanten schwarzen Trikots der “smart European Ranking Leader“ an. Dieses Jahr geht das Rennen um die Punkte auf der CEV-Europarangliste erstmals über sechs Stationen.

 

 

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