Clemens Wickler auf dem Weg in die Weltspitze

Interview

Wie ist das Leben als Beach-Volleyball-Profi? Und wie wird man einer? Unser Schülerpraktikant Fabijan Slacanin hat dem amtierenden Deutschen Meister Clemens Wickler die Fragen gestellt, die manchem Jugendspieler durch den Kopf gehen.

Hallo Clemens! Wie bist du auf die Idee gekommen Beach-Volleyball zu spielen?

Clemens Wickler: "Meine Eltern sind beide Volleyballer und so bin ich mit dem Ballspielen von klein auf groß geworden. Egal ob am See oder im Urlaub, Beach-Volleyball wurde eigentlich immer gespielt. Ich bin dann trotzdem erst mit 13 oder 14 Jahren in einen Volleyballverein gegangen, nachdem mich meine Mutter davon überzeugt hatte, zu einer Sichtung für die Oberbayernauswahl zu gehen. Davor hatte ich sechs Jahre Fußball gespielt."

Wie lange spielst du schon Beach-Volleyball und wie lange spielst du mit Armin? 

Ich spiele also schon seit ich laufen kann Beach-Volleyball :), Volleyball im Verein seitdem ich 13 oder 14 war. Ein spezielles Beach-Volleyballtraining hatte ich erst am Olympia Stützpunkt in Berlin mit 18 Jahren. Mit Armin spiele ich seit der Saison 2014.

Wie bist du auf Armin gekommen?

Armin ist eher auf mich gekommen. Er wollte 2014 mit Julius Brink spielen, aber der war noch verletzt und da hat er mich gefragt, ob ich mit ihm die Vorbereitung bestreiten möchte. Und nachdem Julius zu Beginn der Saison immer noch nicht fit war, haben wir auch die ersten Turniere gespielt. Als klar war, dass Julius seine Karriere beendet, haben wir uns entschlossen, fest zusammen zu spielen.

Wie viel trainierst du im Moment in der Saisonvorbereitung?

Normalerweise trainiere ich zwei bis drei Einheiten pro Tag. 2 x Balltraining und 1 x Krafttraining ja nach Phase.

Wie motivierst du dich jeden Tag so hart und so oft zu trainieren?

Normalerweise muss ich mich - wenn überhaupt - für das Krafttraining motivieren und das mache ich, indem ich daran denke wofür ich das mache (sprich höher springen etc.). Momentan ist das eher eine schwierige Zeit für mich und da schaue ich mir gerne Videos aus Klagenfurt vom CC an. Das motiviert mich dann, weil die Atmosphäre da einfach unfassbar ist und ich da gerne mal im Finale spielen würde. Oder ich schaue mir alte Spiele von mir an.

Wie muss ich mir das Leben als Beach-Volleyball-Profi vorstellen?

Im Großen und Ganzen einfach cool :D; aber auch teilweise anstrengend und stressig. Die meisten wissen ja nicht, was alles noch dazu gehört. Wir müssen sehr viel selbst organisieren und managen und sehr viel trainieren. Da bleibt nicht mehr sehr viel Zeit für andere Dinge bzw. man muss auch auf sehr vieles verzichten.

Inwieweit bist du gerade dabei deinen Traum zu erfüllen?

Ich will natürlich von Beach-Volleyball leben können - das klappt durch unsere Sponsoren mittlerweile echt gut - und jetzt einfach voll angreifen. Ich möchte in die Weltspitze kommen und da arbeiten wir gerade noch dran :D

Als Beacher bist du weltweit viel unterwegs, wo hat es dir bisher am besten gefallen (und warum)?

Es gibt natürlich sehr viele schöne Orte, aber ganz ehrlich gefällt es mir zuhause bei meiner Familie in Starnberg am besten, weil ich mich da einfach sauwohl fühle. Abgesehen von meinem Zuhause ist der schönste Ort, an dem ich bisher war, Kapstadt. Da ist es landschaftlich einfach unglaublich schön und wie z.B. Clifton und Camps Bay sind die Strände auch super schön. Außerdem ist dort einfach eine extrem entspannte Stimmung.  

Was würdest du jungen Spielern, die auch Beach-Volleyball-Profi werden wollen, als wichtigsten Ratschlag mit auf den Weg geben?

Man muss mit Spaß und Freunde dabeibleiben, aber gleichzeitig bereit sein, auf Sachen zu verzichten und 100 % Einsatz für seinen Traum zu geben. Mit Talent kann man auch weit kommen, aber nach ganz oben schafft man es nur durch harte Arbeit.  

Das Interview erfolgte schriftlich. Unser Schülerpraktikant stellt sich vor: Ich bin Fabijan Slacanin* und habe mein zweiwöchiges Schülerpraktikum bei beach-volleyball.de gemacht. Ich bin 16 Jahre alt, gehe auf das Clara-Schumann-Gymnasium und besuche die zehnte Klasse. Einer meiner Gründe warum ich bei beach-volleyball.de das Praktikum gemacht habe ist, dass ich selber Beach-Volleyball spiele. Außerdem spiele ich beim TV Hörde sowohl in der Jugend als auch bei den Herren Indoor-Volleyball.

*Anmerkungen der Redaktion: Fabijan Slacanin ist der Sohn von Teee Williams und Drazen Slacanin.

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