Danja Müsch: "Ich würde gerne mit Teee Williams spielen."

 

Die 34-jährige Danja Müsch hat mit ihrem Sieg hier am Timmendorfer Strand den Schlußstrich unter eine grandiose Karriere gezogen. Aber wie sieht die Zukunft einer so erfolgreichen Athletin aus? Und was wird aus Susi Lahme? Im Anschluß an das heutige Endspiel stand das Nationalduo Rede und Antwort.

Die 34-jährige Danja Müsch hat mit ihrem Sieg hier am Timmendorfer Strand den Schlußstrich unter eine grandiose und bewundernswerte Karriere gezogen. Die Mutter einer dreijährigen Tochter gewann in diesem Jahr zum fünften Mal die deutschen Meisterschaften. Zudem kam sie in ihren insgesamt zwölf aktiven Profi-Jahren auf drei Olympia-Teilnahmen und satten 25 Masters Siegen. Aber wie sieht die Zukunft einer so erfolgreichen Athletin aus? Und was wird aus ihrer ebenfalls sehr erfolgreichen Partnerin Susi Lahme? Im Anschluß an das heutige Endspiel stand das Nationalduo Rede und Antwort.

 

 

Danja, Du hast eine stolze Karriere hinter Dir. Ist es nun endgültig vorbei mit dem Beach-Volleyball-Sport?

 

Zumindest geht jetzt erst einmal ein Abschnitt zu Ende. International werde ich nicht mehr spielen. Mit dem Profi sein ist es somit auf jeden Fall vorbei, weil ich einfach mehr Zeit für die Familie haben will. Vielleicht werde ich kommendes Jahr in Deutschland noch ein paar Turniere spielen. Beach-Volleyball macht mir einfach zu viel Spaß, als das ich sofort damit aufhören könnte. Aber man muss ja erst einmal abwarten, wie sich die Serie so entwickelt. Das steht ja auch noch nicht fest.

 

Es gibt Gerüchte, Du hättest mal vorsichtig bei Teee Williams angeklopft.

 

Ja, das ist richtig. Ich habe mit Teee gesprochen und sie hat mir gesagt, dass sie im nächsten Jahr noch keine Partnerin hat. Ich fände es durchaus schön, wenn ich mit Teee spielen könnte. Aber wie gesagt, dabei handelt es sich um ein paar Turniere in Deutschland und definitiv ist es auch noch nicht.

 

Und stehst Du diesen Sommer nochmal im Sand?

 

Ja nächstes Wochenende spiele ich mit Sara Goller noch ein kleineres Turnier in Düren.

 

Susi, wie sieht es bei Dir in der nächsten Saison aus? Du verlierst eine erstklassige Partnerin.

 

Es wird schwer für mich einen Ersatz für Danja zu finden.  Wenn ich weiter Beach-Volleyball spiele, dann nur auf höchstem Niveau mit Blick auf die Olympischen Spiele. Ich sage: Entweder Peking oder ein Kind.

 

 

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