Dem Traum einen Schritt näher

Youth Olympic Games

Deutsches Duo hat Top10 Ergebnis bei den Youth Olympic Games in Buenos Aires sicher: Nach zwei freien Tagen gewannen Filip John/Lukas Pfretzschner, wie in den zwei Spielen zuvor, gegen Costa Rica deutlich mit 2:0 (21:14, 21:10). Im Viertelfinale wartet morgen ein harter Brocken.

Kurz abschalten, dann abliefern

Filip John und Lukas Pfretzschner haben sich auch durch eine zweitägige Spielpause nicht aus dem Rhythmus bringen lassen. Das Achtelfinale gegen Alexandre Lezcano und Criforth Lobo aus Costa Rica gestaltete sich bis zum 8:8 sehr ausgeglichen. Doch John/Pfretzschner schienen in der Folge den Dreh heraus gehabt zu haben und zogen schnell davon. Erst zogen sie auf 16:12 davon, bevor sie sieben Ballwechsel danach den Satz mit 21:14 für sich entscheiden konnten. Im zweiten Satz erstickten die Deutschen die Hoffnungen der Lateinamerikaner schnell und holten sich diesen auch sehr deutlich mit 21:10.

Die Angst, den Rhythmus zu verlieren nachdem die Deutschen zwei Tage pausierten, hat sich nicht bestätigt. „Jetzt geht es richtig los, das ist fast wie ein neues Turnier. Jedes Spiel bringt uns – vorausgesetzt wir gewinnen es – einen Schritt näher an unseren Traum, da brennen wir richtig drauf“, hatte Pfretzschner vor dem Spiel gesagt.  Er hatte die zwei freien Tage unter anderem dafür genutzt, um mit seinen mitgereisten Eltern – „dass sie dabei sind, freut mich riesig“ – ein wenig abzuschalten und Buenos Aires zu erkunden. „Wir haben die Stadt besichtigt und sind abends dann noch gemeinsam essen gegangen. Buenos Aires ist eine richtig tolle Stadt, gefällt mir sehr gut“, zeigt sich Pfretzschner angetan vom Austragungsort der Youth Olympic Games.

Freundschaften mit anderen Teams

Der Olympische Gedanke steht bei den Youth Olympic Games noch mehr im Fokus als bei der „großen Schwester“. Außersportliche Aktivitäten, über die wir bereits berichteten, und kulturelle und soziale Aspekte werden verstärkt gefördert. Beispielsweise auch der Austausch mit Teams aus anderen Nationen, wie Pfretzschner erzählt: „Mit den Beach-Volleyballern/innen aus den anderen Ländern haben wir sehr viel zu tun. Das ist eine Sache, die ich am Beach-Volleyball oder generell an solchen Events so toll finde. Man knüpft immer sehr schnell viele Kontakte. In unserem Fall sind das die Teams aus Australien, Amerika und mit den europäischen Teams verstehen wir uns natürlich auch gut. Filip versteht sich auch noch einmal besonders gut mit den Tschechen, weil er gebürtiger Tscheche ist. Das Klima ist sehr entspannt, wir treffen uns oft im Olympischen Dorf, tauschen uns mit Teams aus anderen Nationen aus und unternehmen zusammen Aktivitäten.“

Morgen muss diese Freundschaft auf dem Platz dann jedoch ruhen. In der Runde der letzten Acht geht es gegen den Gewinner aus der Partie Indonesien vs. Schweden. Dass die Schweden ein starkes Team sind, haben John/Pfretzschner nicht zuletzt in der Gruppenphase gemerkt, als sie vor genau einer Woche in ihrem Auftaktspiel knapp mit 2:1 gewinnen konnten. Nicht minder schlecht, wenn nicht sogar noch besser als die Schweden, ist das indonesische Duo, das bei der U19-WM in China im Juli im Viertelfinale an den späteren Bronzemedaillengewinnern scheiterte und die WM auf Platz fünf beendete. Wie Pfretzschner bereits sagte: „Jetzt geht’s richtig los in diesem Turnier.“

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